In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 9, Erscheinungstermin: 17. September 2017) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 16.3.2017 - V R 38/16 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, EuGH-Vorlage: Fahrschulunterricht als steuerfreier Unterricht?, UStB 2017, 253-254
  • BFH v. 31.5.2017 - XI R 2/14 / Rothenberger, Franz, Kostenlose Wärmeabgabe aus Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage – KWK-Bonus kein Entgelt von dritter Seite, UStB 2017, 254-256
  • BFH v. 9.5.2017 - XI B 13/17 / Weigel, Martin, Grenzüberschreitende Anwendung der Kleinunternehmerregelung – Sitz der wirtschaftlichen Tätigkeit, UStB 2017, 256-257
  • BFH v. 17.5.2017 - V R 54/16 / Sterzinger, Christian, Anforderungen an die Belegvorlage im Vorsteuervergütungsverfahren, UStB 2017, 258-259
  • BFH v. 10.5.2017 - V R 7/16 / Fritsch, Frank, Organisatorische Eingliederung durch Beherrschungsvertrag, UStB 2017, 259-261
  • FG Münster v. 13.6.2017 - 15 K 2617/13 U / Vellen, Michael, Organschaft, UStB 2017, 261-263
  • FG München v. 10.5.2017 - 3 K 1776/14 / Wohlfart, Michaela, Dachsanierung zur Aufstellung einer Photovoltaikanlage als tauschähnlicher Umsatz, UStB 2017, 263
  • FG Münster v. 18.5.2017 - 5 K 2174/14 U / Wohlfart, Michaela, Übertragung von Miteigentumsanteilen auf einen Beteiligten einer Grundstücksgemeinschaft, UStB 2017, 263-264
  • FG Düsseldorf v. 28.4.2017 - 1 K 2634/15 U / Wohlfart, Michaela, Auf eine zu Unrecht nach § 13b UStG festgesetzte Steuer ist § 17 UStG nicht anzuwenden, UStB 2017, 264

Verwaltung

  • BMF v. 2.8.2017 - III C 3 - S 7198/16/10001 / Walkenhorst, Ralf, Rücknahme der Option, UStB 2017, 264-265
  • BMF v. 26.7.2017 - III C 3 – S 7279/11/10002-09, IV A 3 - S 0354/07/10002-10 – DOK 2017/0658012 / Walkenhorst, Ralf, Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers bei Bauleistungen, UStB 2017, 265-267
  • BMF v. 27.7.2017 - III C 2 - 7106/0:002 / Wohlfart, Michaela, Umsatzbesteuerung der Leistungen der öffentlichen Hand, UStB 2017, 267
  • BMF v. 14.7.2017 - III C 3 - S 7160-e/07/10001 / Wohlfart, Michaela, Steuerbefreiung für die Umsätze im Geschäft mit Wertpapieren und deren Vermittlung, UStB 2017, 268

Beiträge für die Beratungspraxis

  • Sterzinger, Christian, Zeitliche Grenze für die Erklärung des Verzichts auf die Steuerbefreiung und die Rücknahme des Verzichts, UStB 2017, 268-274
    § 9 UStG ermöglicht es dem leistenden Unternehmer, auf die Anwendung der Steuerfreiheit bestimmter Umsätze zu verzichten. Der steuerbare, aber steuerfreie Umsatz wird dann rückwirkend steuerpflichtig. Dieser Verzicht führt dazu, dass die auf diese Leistungen entfallende Vorsteuer abziehbar ist, und vermeidet eine ggf. erforderliche Vorsteuerberichtigung nach § 15a UStG. Der Beitrag erörtert, bis zu welchem Zeitpunkt diese Option erklärt werden kann.
  • Prätzler, Robert C., Digitale Rechnungen im Vorsteuervergütungsverfahren, UStB 2017, 275-277
    Die Vergütung deutscher Vorsteuerbeträge an Unternehmen, die in Deutschland nicht für Umsatzsteuerzwecke registriert sind, ist regelmäßig hohen formellen Hürden unterworfen. Die restriktive Haltung der Steuerbehörden bei Formfehlern in Vergütungsanträgen führt unter dem Gesichtspunkt der Rechtssicherheit zu einer fragwürdigen Situation. Der Beitrag stellt die Problematik dar und unterbreitet Lösungsvorschläge.
  • Walkenhorst, Ralf, Ort der sonstigen Leistung – Teil II, UStB 2017, 277-284
    Das Umsatzsteuergesetz trifft in mehreren Vorschriften Regelungen zum Ort der sonstigen Leistung, was die Ermittlung des zutreffenden Leistungsorts erschwert. Der zweite Teil des Beitrags befasst sich mit dem Ort der sonstigen Leistung gem. § 3a Abs. 7, § 3a Abs. 6 und § 3a Abs. 3 UStG.

Service

  • Gewinn aus der Einbringung von BV in eine Kapital-/Personengesellschaft als außerordentliche Einkünfte i.S.d. § 34 EStG, UStB 2017, R5
  • § 15 FAO Selbststudium: Falschbewertungen von Sachspenden, UStB 2017, R5
  • § 15 FAO Selbstudium Die Bewertung von Kapitalforderungen und -schulden nach § 12 Abs. 1 bis 4 BewG, UStB 2017, R5
  • Die koordinierten Ländererlasse der Finanzverwaltung zum neuen Erbschaftsteuerrecht – Ein erster Überblick, UStB 2017, R5
  • Zukunft der Abgeltungsteuer, UStB 2017, R5-R6
  • Ermittlungsverfahren gegen Banken im Zusammenhang mit Kapitaleinkünften, UStB 2017, R6
  • Das neue Regelbeispiel des § 370 Abs. 3 Nr. 6 AO (Verwendung von Drittstaatgesellschaften), UStB 2017, R6
  • § 15 FAO Selbststudium: Haftung des Steuerberaters für Insolvenzverschleppungsschäden, UStB 2017, R6
  • Neuregelungen zur Gesellschafterliste, UStB 2017, R6

 

EUUStB Heft 3

 

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

  • EuGH v. 26.7.2017 - Rs. C-386/16 / Heinrichshofen, Stefan, Praktisches “Aus“ für das innergemeinschaftliche Dreiecksgeschäft?, EU-UStB 2017, 49-52
  • EuGH v. 13.7.2017 - Rs. C-633/15 / Huschens, Ferdinand, Leistungen im Zusammenhang mit Sport durch Einrichtung des öffentlichen Rechts; Wettbewerbsverzerrung, EU-UStB 2017, 52-53
  • EuGH v. 14.6.2017 - Rs. C-26/16 / Nieskens, Hans, Nachweispflichten bei Lieferung eines neuen Fahrzeugs an Privatperson, EU-UStB 2017, 53-55
  • EuGH v. 14.6.2017 - Rs. C-38/16 / Heinrichshofen, Stefan, Rotbetrag ist nicht gleich Rotbetrag, EU-UStB 2017, 55-57
  • EuGH v. 1.6.2017 - Rs. C-571/15 / Nieskens, Hans, Einfuhrumsatzsteuerschuld bei Entstehung der Zollschuld im Freihafen, EU-UStB 2017, 57-59
  • EuGH v. 6.7.2017 - Rs. C-392/16 / Buge, Ronald, Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers, EU-UStB 2017, 59-60
  • EuGH v. 18.5.2017 - Rs. C-624/15 / Nieskens, Hans, Differenzbesteuerung trotz fehlerhafter Rechnung, EU-UStB 2017, 60-62
  • EuGH v. 6.7.2017 - Rs. C-254/16 / Duyfjes, Nico, Verzinsung von Vorsteuerüberschüssen, EU-UStB 2017, 62-63
  • EuGH v. 29.6.2017 - Rs. C-288/16 / Tehler, Hermann-Josef, Die Beförderung von Gegenständen der Ausfuhr ist nicht befreit, wenn die Beförderung des Frachtführers nicht unmittelbar an Versender oder Empfänger dieser Gegenstände erbracht wird, EU-UStB 2017, 64-65
  • EuGH v. 18.5.2017 - Rs. C-154/16 / Rehberg, Eva / Kurzrock, Julia, Wird nur ein Teil der Ware, die sich im externen gemeinschaftlichen Versandverfahren befindet, gestellt, da der andere Teil nachweislich vernichtet oder zerstört wurde oder unwiederbringlich verlorengegangen ist, liegt kein Entziehen aus der zollamtlichen Überwachung gem. Art. 203 Abs. 1 ZK vor, EU-UStB 2017, 65-67

Beiträge für die Beratungspraxis

Editorial



...weitere Inhaltsverzeichnisse

In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 8, Erscheinungstermin: 17. August 2017) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aktuelles

  • Wohlfart, Michaela, Umsatzbesteuerung der Lieferung von Abwasser und Abfall durch Gemeinden, UStB 2017, 221

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 29.3.2017 - XI R 6/16 / Vellen, Michael, Steuerbefreiung für Leistungen an sog. Lotsendienste für Gründungswillige, UStB 2017, 221-223
  • BFH v. 10.5.2017 - V R 43/14, V R 7/15 / Rothenberger, Franz, Ermäßigter Steuersatz bei Auftragsforschung, UStB 2017, 223-224
  • BFH v. 7.2.2017 - X B 79/16 / Vellen, Michael, Pflichtangaben in Rechnungen, UStB 2017, 224-225
  • BFH v. 16.3.2017 - V R 27/16 / Fritsch, Frank, Steuerschuld aufgrund Rechnungserteilung, UStB 2017, 226-227
  • BFH v. 23.2.2017 - V R 37/15 / Grebe, Christian, Differenzbesteuerung beim “Ausschlachten“ von Gebrauchtfahrzeugen, UStB 2017, 227-228
  • FG Düsseldorf v. 19.2.2016 - 5 K 1904/14 U / Fritsch, Frank, Wirtschaftliche Eingliederung bei der Organschaft, UStB 2017, 228-230
  • FG Niedersachsen v. 15.5.2017 - 11 K 10147/15 / Sterzinger, Christian, Rückwirkung berichtigter Rechnungen – Bestimmtheit der Angabe eines Leistungsempfängers, UStB 2017, 230-232
  • FG München v. 9.2.2017 - 14 K 2081/15 / Wohlfart, Michaela, Essensverkauf durch einen selbständigen Grillstand in einem Biergarten als Dienstleistung, UStB 2017, 232
  • FG Berlin-Brandenburg v. 4.4.2017 - 2 K 2309/15 / Wohlfart, Michaela, Steuersatz für das Legen der Hauswasseranschlussleitung durch ein Bauunternehmen, UStB 2017, 232-233
  • FG Berlin-Brandenburg v. 6.9.2016 - 5 K 5089/14 / Wohlfart, Michaela, Ermäßigte Besteuerung von Eintrittsgeldern eines Technoklubs aus der Veranstaltung sog. Klubnächte, UStB 2017, 233
  • FG München v. 29.3.2017 - 3 K 1858/13 / Wohlfart, Michaela, Sachgerechte Vorsteueraufteilung bei gemischten Eingangsleistungen eines Kreditinstituts, UStB 2017, 233-234

Verwaltung

  • BMF v. 10.7.2017 - III C 3 - S 7170/09/10002 / Walkenhorst, Ralf, Kryokonservierung von Eizellen und Spermien, UStB 2017, 234-235
  • BMF v. 13.7.2017 - III C 2 - S 7200/07/10011:003 / Walkenhorst, Ralf, Änderung der Bemessungsgrundlage, UStB 2017, 235-236
  • BMF v. 3.7.2017 - III C 2 - S 7330/09/10001:004 / Walkenhorst, Ralf, Berichtigung des Vorsteuerabzugs im Insolvenzverfahren, UStB 2017, 236-237
  • BMF v. 18.5.2017 - III C 2 - S 7109/15/10001 / Walkenhorst, Ralf, Umsatzsteuerliche Behandlung von Betriebsveranstaltungen, UStB 2017, 237-238
  • OFD Niedersachsen v. 2.5.2017 - S 7100 - 491 - St 171 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerliche Behandlung von forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen, UStB 2017, 238-239
  • OFD Niedersachsen v. 31.5.2017 - S 7222 - 27 - St 184 / Wohlfart, Michaela, Überlassung von Kaffeeautomaten im Zusammenhang mit der Lieferung von Kaffeebohnen und -pulver, UStB 2017, 239

Beiträge für die Beratungspraxis

  • Walkenhorst, Ralf, Ort der sonstigen Leistung – Teil I, UStB 2017, 241-247
    Das Umsatzsteuergesetz trifft in mehreren Vorschriften Regelungen zum Ort der sonstigen Leistung, was die Ermittlung des zutreffenden Leistungsorts erschwert. Der Beitrag stellt eine Prüfungsreihenfolge auf und gibt im ersten Teil einen Überblick über den Ort der Beförderungsleistungen (§ 3b UStG), den Ort der Restaurationsleistungen während einer Beförderung an Bord eines Schiffs, in einem Luftfahrzeug oder in einer Eisenbahn (§ 3e UStG) und den Ort der unentgeltlichen sonstigen Leistungen (§ 3f UStG).

 

  • Grebe, Christian, Besteuerung elektronischer Dienstleistungen im Umsatzsteuerrecht – Teil II, UStB 2017, 247-251
    Über das Internet erbrachte Dienstleistungen haben für Unternehmer und private Endverbraucher eine nicht mehr wegzudenkende Stellung eingenommen. Im zweiten Teil des Beitrags werden umsatzsteuerrechtliche Besonderheiten bei alltäglichen elektronischen Diensten (Amazon-Marketplace, eBay, PayPal, YouTube, App-Stores) und Bitcoins vorstellt.

Service

  • Haftungsrisiken des Erwerbers bei Anteilskaufverträgen, UStB 2017, R5
  • Gewusst wie – error in iudicando und die fehlerhafte Aktenauswertung, UStB 2017, R5
  • Die Berechnung des steuerpflichtigen begünstigten Vermögens bei der Verbundvermögensaufstellung, UStB 2017, R5
  • § 15 FAO Selbststudium Pflichten der Kreditinstitute im Besteuerungsverfahren, UStB 2017, R5
  • Steuerliche Behandlung von Depotüberträgen im Steuerabzugsverfahren, UStB 2017, R6
  • Die Patientenverfügung unter Berücksichtigung neuerer Rechtsprechung, UStB 2017, R6
  • § 15 FAO Selbststudium: Die atypisch stille Beteiligung an einer bestehenden Personengesellschaft, UStB 2017, R6
  • Abbuchungen zur Umsatzsteuer: Neue Entwicklungen, aber noch keine Lösung, UStB 2017, R6
  • Hinweise zur Steuerstrafverteidigung bei unternehmerischer Tätigkeit im Ausland, UStB 2017, R6


...weitere Inhaltsverzeichnisse

In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 7, Erscheinungstermin: 17. Juli 2017) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 22.2.2017 - XI R 13/15 / Weigel, Martin, In einem Freihafen bewirkte, wie im Inland zu behandelnde Umsätze innerhalb eines Organkreises, UStB 2017, 189-191
  • BFH v. 29.3.2017 - XI R 5/16 / Rothenberger, Franz, Vorsteuerberichtigung infolge erfolgreicher Insolvenzanfechtung, UStB 2017, 191-192
  • BFH v. 9.3.2017 - V R 39/16 / Vellen, Michael, Steuerbefreiung für Eingliederungsleistungen, UStB 2017, 192-193
  • BFH v. 14.2.2017 - V B 154/16 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Gebäudenutzung entsprechend einem früheren Bauantrag ersetzt keine rechtzeitige Zuordnungsentscheidung, UStB 2017, 193-194
  • FG Hamburg v. 6.3.2017 - 2 V 295/16 / Heinrichshofen, Stefan, Anforderungen an die Leistungsbeschreibung in einer Rechnung und an eine Rechnungsberichtigung, UStB 2017, 194-196
  • FG Niedersachsen v. 18.2.2016 - 11 K 10075/15 / Sterzinger, Christian, Unternehmereigenschaft bei Beteiligung an einem Solarpark, UStB 2017, 196-198
  • FG München v. 9.2.2017 - 14 K 2480/14 / Wohlfart, Michaela, Einbehalt der Mietkaution als Schadenersatz nach fristloser Kündigung kein umsatzsteuerbarer Leistungsaustausch, UStB 2017, 198
  • FG Rheinland-Pfalz v. 13.3.2017 - 6 K 1029/05 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuersatz auf den Verkauf von Backwaren in Festzelten auf dem Oktoberfest, UStB 2017, 198
  • FG Münster v. 26.1.2017 - 5 K 3730/14 U / Wohlfart, Michaela, Vorläufige Insolvenzverwaltung: Keine Verrechnung von Vorsteuerüberhängen mit später entstandenen Steuerschulden, UStB 2017, 199

Verwaltung

  • BMF v. 26.5.2017 - III C 2 - S 7105/15/10002 / Walkenhorst, Ralf, Umsatzsteuerrechtliche Organschaft, UStB 2017, 199-200
  • BMF v. 8.6.2017 - III C 3 - S 7185/09/10001-06 / Walkenhorst, Ralf, Steuerbefreiung für ehrenamtliche Tätigkeiten, UStB 2017, 200-201
  • FinMin. Schleswig-Holstein v. 29.3.2017 - VI 3510 - S 7200 - 683 / Wohlfart, Michaela, Beihilfe zur Verringerung der Milcherzeugung als echter Zuschuss, UStB 2017, 201-202
  • OFD Niedersachsen v. 9.2.2017 - S 7240 - 60 - St 184 / Wohlfart, Michaela, Anwendung des Regelsteuersatzes für sog. eLibrarys, UStB 2017, 202

Beiträge für die Beratungspraxis

  • L‘habitant, Benno, Grenzüberschreitende Warenbewegung durch verschiedene Beauftragte, UStB 2017, 202-207
    Für Zwecke der Einfuhrumsatzsteuer sind die Beförderungskosten bis zum ersten bzw. weiteren Bestimmungsort anzugeben, falls sie nicht im Zollwert enthalten sind. Die Fallstudie zur Einbindung deutscher Logistikdienstleister und eines deutschen Seefrachthafens zeigt mögliche Gestaltungen auf, mit denen sich eine Offenlegung der Beförderungskosten für Zwecke der Einfuhrumsatzsteuer vermeiden lassen könnte.
  • Walkenhorst, Ralf, Ort der Lieferung – Teil II, UStB 2017, 208-212
    Steuerbar sind nur Lieferungen, die im Inland ausgeführt werden. In der Praxis bereitet es häufig Schwierigkeiten, den zutreffenden Lieferort zu ermitteln, da das Umsatzsteuergesetz in mehreren Vorschriften Regelungen zum Lieferort trifft. Der zweite Teil des Beitrags gibt einen Überblick über die Ortsvorschriften der §§ 3f, 3g, 3 Abs. 6, 7 und 8 UStG.

 

  • Grebe, Christian, Besteuerung elektronischer Dienstleistungen im Umsatzsteuerrecht – Teil I, UStB 2017, 212-220
    Unzählige Dienstleistungen werden über das Internet erbracht. In dem Beitrag wird im ersten Teil zunächst erläutert, was unter einer elektronisch erbrachten Dienstleistung zu verstehen ist. Darüber hinaus wird auch auf den Steuersatz, das MOSS-Verfahren eingegangen, während der zweite Teil umsatzsteuerrechtliche Besonderheiten bei alltäglichen elektronischen Diensten (Amazon-Marketplace, eBay, PayPal, YouTube, App-Stores) und Bitcoins vorstellt.

Service

  • Der Mietpool – Besteuerung beim Gesellschafter, UStB 2017, R7
  • Bewertungs- und ertragsteuerrechtlicher Wertansatz von der Rücknahme ausgesetzter offener Immobilienfonds, UStB 2017, R7
  • § 15 FAO Selbststudium: Die Vorsorgevollmacht – trotz Gesetzesentwurfs zur Beistandsfiktion beratungsrelevant, UStB 2017, R7
  • § 15 FAO Selbststudium: Abwehrmaßnahmen im Verfahren des dinglichen Arrests nach der AO, UStB 2017, R7
  • § 7g EStG 2015: Das neue BMF-Schreiben vom 20.3.2017, UStB 2017, R7
  • § 15 FAO Selbststudium: Umwandlungswege der GmbH & Co. KG in eine GmbH, UStB 2017, R8
  • Einlagenrückgewähr und Nennkapitalrückzahlung durch ausländische Kapitalgesellschaften, UStB 2017, R8
  • Befreiung des Liquidators vom Verbot des § 181 BGB, UStB 2017, R8
  • Begründung der Anhörungsrüge (§ 133a FGO), UStB 2017, R8
  • Bargründung oder Barkapitalerhöhung mit Sachagio bei Kapitalgesellschaften, UStB 2017, R8
  • Vollmacht zur Gründung einer GmbH – Formelle und inhaltliche Anforderungen, UStB 2017, R8


...weitere Inhaltsverzeichnisse

In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 6, Erscheinungstermin: 17. Juni 2017) und Ausgabe 2 des EUUStB lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aktuelles

  • Wohlfart, Michaela, Befreiung des Kita- und Schulessens von der Umsatzsteuer, UStB 2017, 161

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • FG Niedersachsen v. 23.2.2017 - 11 K 134/16 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Kombinationsmodell: Garantiezusage beim Gebrauchtwagenkauf als einheitliche untrennbare Leistung, UStB 2017, 161-163
  • FG Schleswig-Holstein v. 21.9.2016 - 4 K 59/14 / Sterzinger, Christian, Aufteilung von Entgelten bei Leistungen gem. § 12 Abs. 2 Nr. 11 UStG, UStB 2017, 163-164
  • FG Hamburg v. 7.2.2017 - 2 K 14/16 / Fritsch, Frank, Umsatzsteuerliche Behandlung von Zahlungskarten, UStB 2017, 164-166
  • FG Baden-Württemberg v. 21.12.2016 - 14 K 2029/13 / Weigel, Martin, Sind die Verpachtung einer Schulmensa und eines Freibades durch eine Gemeinde Betriebe gewerblicher Art?, UStB 2017, 166-168
  • FG Berlin-Brandenburg v. 27.1.2017 - 7 V 7111/16 / Sterzinger, Christian, Versagung des Vorsteuerabzugs wegen falscher Anschrift des Leistungsempfängers, UStB 2017, 168-169
  • FG Baden-Württemberg v. 9.2.2017 - 1 K 755/16 / Wohlfart, Michaela, Entnahme von Wärme aus einem Blockheizkraftwerk unterliegt der Umsatzbesteuerung, UStB 2017, 169-170
  • FG Schleswig-Holstein v. 21.11.2016 - 4 K 153/13 / Wohlfart, Michaela, Tätigkeit als “Heiler“ fällt nicht unter die Steuerbefreiung des § 4 Nr. 14 S. 1 UStG, UStB 2017, 170
  • FG Niedersachsen v. 14.12.2016 - 5 K 35/15 / Wohlfart, Michaela, Steuerfreie Schul- und Hochschulunterrichtsleistungen durch Privatlehrer, UStB 2017, 170-171

Verwaltung

  • BMF v. 9.5.2017 - III C 3 - S 7173/14/10001 / Walkenhorst, Ralf, Lieferung von Blutplasma, UStB 2017, 171-172
  • BMF v. 8.5.2017 - III C 3 - S 7170/15/10004 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerliche Behandlung der Meldevergütung für Meldungen zur klinischen Krebsregistrierung, UStB 2017, 172-173
  • OFD Niedersachsen v. 28.2.2017 - S 7100 - 421 - St 172 / Wohlfart, Michaela, Pkw-Überlassung an Gesellschafter-Geschäftsführer zur privaten Nutzung, UStB 2017, 173
  • OFD Niedersachsen v. 27.3.2017 - S 7109 - 31 - St 171 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerliche Behandlung der unentgeltlichen Wertabgabe von Sachspenden, UStB 2017, 173

Beiträge für die Beratungspraxis

  • von Streit, Georg / Streit, Thomas, Wirkung der europäischen Grundrechte im deutschen Umsatzsteuerrecht, UStB 2017, 174-182
    Das Mehrwertsteuerrecht hat insbesondere seit dem Inkrafttreten der Grundrechtecharta eine neue Dimension erreicht. Nachdem der EuGH in einer Reihe von Urteilen die Vereinbarkeit unterschiedlicher Sachverhalte mit den Grundrechten geprüft hat, ist nun auch ein vom BFH vorgelegtes Verfahren in dieser Thematik anhängig. In dem Beitrag wird der europarechtliche Rechtsrahmen kurz skizziert und vor diesem Hintergrund die Vorlagefrage des BFH erörtert.

 

  • Walkenhorst, Ralf, Ort der Lieferung – Teil I, UStB 2017, 182-188
    Steuerbar sind nur Lieferungen, die im Inland ausgeführt werden. In der Praxis bereitet es häufig Schwierigkeiten, den zutreffenden Lieferort zu ermitteln, da das Umsatzsteuergesetz in mehreren Vorschriften Regelungen zum Lieferort trifft. Der erste Teil des Beitrags stellt eine Prüfungsreihenfolge auf und gibt einen Überblick über die Ortsvorschriften der §§ 3c, 3e UStG.

Service

  • Das neue Kassengesetz 2016, UStB 2017, R5
  • § 15 FAO Selbststudium: Aktuelle Entwicklungen im Internationalen Steuerrecht (Teil I), UStB 2017, R5
  • Einkünfteerzielungsabsicht in der Rechtsprechung des BFH (Teil II) – Überschusseinkünfte, UStB 2017, R5
  • Aufnahme neuer Gesellschafter in Einzelunternehmen/Personengesellschaft, UStB 2017, R5
  • Option zur tariflichen Steuer bei unternehmerischer Beteiligung, UStB 2017, R5

 

EUUSTB Heft 2

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

  • EuGH v. 26.4.2017 - Rs. C-564/15 / Heinrichshofen, Stefan, Nicht erkanntes Reverse Charge-Verfahren: Rechte des Leistungsempfängers. Endlich Sonne!, EU-UStB 2017, 25-27
  • EuGH v. 4.5.2017 - Rs. C-699/15 / Nieskens, Hans, Restaurant- und Unterhaltungsdienstleistungen als eng mit Bildungsleistungen verbundene steuerfreie Umsätze, EU-UStB 2017, 27-28
  • EuGH v. 5.4.2017 - Rs. C-217/15 und C-430/15 / Huschens, Ferdinand, Grundrechtecharta der EU; Dualität von Verfahren und Sanktionen mit verwaltungs- und strafrechtlichem Charakter wg. ein und desselben Sachverhalts, EU-UStB 2017, 28-30
  • EuGH v. 7.3.2017 - Rs. C-390/15 / Tehler, Hermann-Josef, Der Ausschluss des ermäßigten Steuersatzes auf Zurverfügungstellung von sog. E-Books ist unionsrechtskonform, EU-UStB 2017, 30-31
  • EuGH v. 16.3.2017 - Rs. C-493/15 / von Streit, Georg, Erlass von Steuerschulden, EU-UStB 2017, 31-33
  • EuGH v. 4.5.2017 - Rs. C-274/15 / Buge, Ronald, Dienstleistungen selbständiger Zusammenschlüsse, EU-UStB 2017, 33-36
  • EuGH v. 4.5.2017 - Rs. C-33/16 / Duyfjes, Nico, Umsätze für die Seeschifffahrt – Be- und Entladen, EU-UStB 2017, 36-38
  • EuGH v. 15.2.2017 - Rs. C-592/15 / Tehler, Hermann-Josef, Keine unmittelbare Berufung auf die unionsrechtliche Steuerbefreiung für bestimmte kulturelle Dienstleistungen, EU-UStB 2017, 38-40
  • EuGH v. 9.3.2017 - Rs. C-573/15 / Huschens, Ferdinand, Ermäßigter Steuersatz bei Verkauf von Sauerstoffgasflaschen?, EU-UStB 2017, 40-41

Beiträge für die Beratungspraxis

Editorial



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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 5, Erscheinungstermin: 17. Mai 2017) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aktuelles

  • Wohlfart, Michaela, Zweites Bürokratieentlastungsgesetz, UStB 2017, 129

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 15.12.2016 - V R 44/15 / Weigel, Martin, Unternehmereigenschaft einer juristischen Person des öffentlichen Rechts, UStB 2017, 129-132
  • BFH v. 7.12.2016 - XI R 5/15 / Vellen, Michael, Steuerbefreiung eng mit der Sozialfürsorge und der sozialen Sicherheit verbundener Umsätze, UStB 2017, 132-134
  • BFH v. 21.12.2016 - XI R 27/14 / Fritsch, Frank, Umsatzsteuerrechtliche Behandlung von Abmahnungen durch einen Mitbewerber, UStB 2017, 134-135
  • BFH v. 2.2.2017 - XI R 17/15 / Rothenberger, Franz, Erschließung eines Baugebiets durch Projektentwickler – Zahlungen der Erwerber als Entgelt von dritter Seite, UStB 2017, 135-136
  • FG Rheinland-Pfalz v. 8.12.2016 - 6 K 2485/13 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Gesamtplan: Beendigung einer Organschaft durch formwechselnde Umwandlung, UStB 2017, 136-138
  • FG Hamburg v. 6.12.2016 - 2 K 297/16 / Heinrichshofen, Stefan, Rückwirkende Rechnungsberichtigung, UStB 2017, 138-139
  • FG Köln v. 7.12.2016 - 2 K 2863/14 / Sterzinger, Christian, Verzinsung der Vorsteuervergütung, UStB 2017, 139-140
  • FG Schleswig-Holstein v. 21.11.2016 - 4 K 58/15 / Wohlfart, Michaela, Einräumung von Nutzungsrechten an Baumgrabstätten und Vergabe von Angelberechtigungen, UStB 2017, 141
  • FG Schleswig-Holstein v. 21.11.2016 - 4 K 84/14 / Wohlfart, Michaela, Überlassung von Vieheinheiten unterliegt nicht der Besteuerung nach Durchschnittssätzen, UStB 2017, 141-142
  • FG Münster v. 31.1.2017 - 15 K 3998/15 U / Wohlfart, Michaela, Keine fortbestehende Steuerschuldnerschaft des Bauträgers, UStB 2017, 142

Verwaltung

  • BMF v. 12.4.2017 - III C 2 - S 7243/07/10002-03 / Walkenhorst, Ralf, Saunaleistungen in Schwimmbädern, UStB 2017, 142-144
  • BMF v. 21.3.2017 - III C 3 – S 7359/16/10003 / Wohlfart, Michaela, Vorsteuer-Vergütungsverfahren für nicht im Gemeinschaftsgebiet ansässige Unternehmer seit dem 1.7.2016, UStB 2017, 144
  • OFD Frankfurt/M. v. 23.2.2017 - S 7100a A - 004 - St 110 / Wohlfart, Michaela, Warenlieferungen in und aus Konsignationslagern, UStB 2017, 144
  • OFD Frankfurt/M. v. 21.2.2017 - S 7410 A - 74 - St 112 / Wohlfart, Michaela, Umbruch von Dauergrünland, UStB 2017, 144-145

Beiträge für die Beratungspraxis

  • Grebe, Christian, Update: Abwicklung von Bauträgerfällen nach § 27 Abs. 19 UStG, UStB 2017, 145-150
  • Der BFH hat sich überraschend schnell mit zwei Revisionsverfahren des FG Münster befasst. Dadurch gelingt es ihm, zeitnah mehr Rechtssicherheit zu schaffen. Leider ist er dabei jedoch auf eine wichtige Frage nicht eingegangen. In dem Beitrag wird daher zunächst das Urteil vorgestellt und anschließend auf die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Besteuerungspraxis eingegangen.
  • Moldan, Alexander, Umsatzsteuer heraus- oder hinzurechnen?, UStB 2017, 151-154
  • Ist bei einer Nettopreisvereinbarung, bei der der Leistende die Steuer vom Leistungsempfänger nachfordern kann, die zum Leistungszeitpunkt festzusetzende Steuer aus dem ursprünglich vereinnahmten Betrag heraus- oder diesem Betrag hinzuzurechnen? Der BFH hat zu einem Konsignationslagerfall entschieden, dass die Umsatzsteuer aus dem ursprünglich vereinnahmten Betrag herauszurechnen ist. Der Beitrag widmet sich vor allem diesem Nebenergebnis.
  • Harksen, Nathalie / Sieben, Manuel, Die Ausfuhr aus dem Blickwinkel des Zoll- und Umsatzsteuerrechts – Teil II, UStB 2017, 155-160
  • Zum 1.5.2016 ist der Unionszollkodex in Kraft getreten und hat den Zollkodex vollständig abgelöst. Neben der Überlassung zum freien Verkehr und den besonderen Verfahren ist die Ausfuhr das dritte Zollverfahren. Im zweiten Teil des Beitrags wird die teils von der Interpretation der deutschen Zollverwaltung abweichende Auffassung der Europäischen Kommission zum Ausführerbegriff dargestellt und es erfolgt ein Abgleich mit dem “umsatzsteuerlichen Ausführer“.

Service

  • Nachweis des für die Steuerbefreiung schädlichen Hinterziehungsvorsatzes beim Umsatzsteuerkarussell, UStB 2017, R7
  • Einkünfteerzielungsabsicht in der Rechtsprechung des BFH (I) – Gewinneinkünfte, UStB 2017, R7
  • § 15 FAO Selbststudium: Betriebsaufspaltung und Liquidation der Betriebskapitalgesellschaft, UStB 2017, R7
  • § 15 FAO Selbststudium: Steuererklärungsfristen und Neukonzeption des Verspätungszuschlags, UStB 2017, R7-R8
  • Wichtige Ansätze bei der Beihilfe zur Steuerhinterziehung, UStB 2017, R8
  • Betriebsprüfung in der Gastronomie – irgendwas ist immer, UStB 2017, R8
  • Disquotale Einlagen im Rahmen von Neugründungen und Einbringungsvorgängen, UStB 2017, R8
  • § 15 FAO Selbststudium: Unternehmensnachfolge – Wechselwirkungen von Testament und Gesellschaftsvertrag, UStB 2017, R8


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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 4, Erscheinungstermin: 17. April 2017) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 15.12.2016 - V R 14/16 / Heinrichshofen, Stefan, Grundsatzentscheidung zur Beendigung der Organschaft bei Insolvenz, UStB 2017, 97-98
  • BFH v. 8.11.2016 - VII R 34/15 / Fritsch, Frank, Insolvenzrechtliches Aufrechnungsverbot bei unberechtigtem Steuerausweis nach § 14c Abs. 2 UStG, UStB 2017, 98-99
  • BFH v. 15.12.2016 - V R 26/16 / Rothenberger, Franz, Vorsteuerberichtigung im Insolvenzfall, UStB 2017, 99-101
  • BFH v. 30.11.2016 - V R 10/16 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Zur Steuerfreiheit von Leistungen eines Sozialtrainers, UStB 2017, 101
  • FG Münster v. 1.12.2016 - 5 K 1275/14 U / Sterzinger, Christian, Rückwirkende Rechnungsberichtigung: Anforderungen an die Anerkennung, UStB 2017, 101-103
  • FG Schleswig-Holstein v. 21.11.2016 - 4 K 36/14 / Wohlfart, Michaela, Vergabe von Liegerechten in einem Urnenbegräbniswald, UStB 2017, 104
  • FG Niedersachsen v. 26.5.2016 - 11 K 10290/15 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerliche Behandlung verdeckter Preisnachlässe im Gebrauchtwagenhandel, UStB 2017, 104
  • FG Sachsen v. 15.9.2016 - 2 K 234/15 / Wohlfart, Michaela, Insolvenzanfechtung: Umsatzsteuerforderung aus Vorsteuerberichtigung als Masse- oder Insolvenzverbindlichkeit, UStB 2017, 104-105
  • FG Rheinland-Pfalz v. 9.6.2016 - 6 K 1797/13 / Wohlfart, Michaela, Vorsteuerabzug einer Gemeinde bei gemischter Nutzung eines Marktplatzes, UStB 2017, 105
  • FG Hamburg v. 29.7.2016 - 2 V 34/16 / Wohlfart, Michaela, Betriebsausgaben- und Vorsteuerabzug aus Scheinrechnungen, UStB 2017, 105-106
  • FG Köln v. 21.4.2016 - 11 K 1694/11 / Wohlfart, Michaela, Durchschnittssatzbesteuerung einer mit einem Landwirt organschaftlich verbundenen GmbH, UStB 2017, 106-107

Verwaltung

  • OFD Karlsruhe v. 31.1.2017 - S 7104 / Wohlfart, Michaela, Unternehmereigenschaft und Besteuerung beim Betrieb von Blockheizkraftwerken, UStB 2017, 107
  • OFD Frankfurt/M. v. 4.1.2017 - S 7200 A - 273 - St 110 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerliche Behandlung des Umweltbonus zur Förderung der Elektromobilität, UStB 2017, 107-108
  • OFD Karlsruhe v. 31.1.2017 - S 7104 / Wohlfart, Michaela, Unternehmereigenschaft und Besteuerung beim Betrieb von Photovoltaikanlagen, UStB 2017, 108

Beiträge für die Beratungspraxis

  • Sauerland, Thomas, Unternehmereigenschaft juristischer Personen des öffentlichen Rechts im neuen Umsatzsteuerrecht, UStB 2017, 108-117
  • Die Umsatzbesteuerung von Leistungen der öffentlichen Hand ist zum 1.1.2016 reformiert worden. Seit dem 16.12.2016 liegt ein Anwendungsschreiben des BMF vor. Damit ist die Rechtslage zwar amtlich erläutert, aber nicht ohne weiteres klarsichtig. Der Beitrag unternimmt eine Darstellung der Unternehmereigenschaft juristischer Personen des öffentlichen Rechts nach § 2b UStG und berücksichtigt dabei besonders die Verwaltungsauffassung.
  • Harksen, Nathalie / Sieben, Manuel, Die Ausfuhr aus dem Blickwinkel des Zoll- und Umsatzsteuerrechts – Teil I, UStB 2017, 117-123
  • Zum 1.5.2016 ist der Unionszollkodex in Kraft getreten und hat den Zollkodex vollständig abgelöst. Neben der Überlassung zum freien Verkehr und den besonderen Verfahren ist die Ausfuhr das dritte Zollverfahren. Im ersten Teil dieses Beitrags werden die Grundzüge des zollrechtlichen Ausfuhrverfahrens sowie die Interpretation des Ausführerbegriffs durch die deutsche Zollverwaltung dargestellt.
  • Hundt-Eßwein, Hans U., Das Rechtsinstitut der Geschäftsveräußerung im Ganzen nach § 1 Abs. 1a UStG – Teil II, UStB 2017, 123-128
  • Kaum ein Rechtsinstitut war in der jüngeren Vergangenheit Gegenstand derart vieler nationaler wie europäischer Entscheidungen, die die frühere, am nationalen Recht orientierte Auslegung der Vorschrift überholt haben, wie die Geschäftsveräußerung im Ganzen nach § 1 Abs. 1a UStG. Der zweite Teil des Beitrags stellt mögliche Rechtsfolgen für die Beteiligten dar.

Service

  • Ungeklärte Zweifelsfragen bei der Behandlung von Wohnungsunternehmen i.S.d. § 13b Abs. 4 Nr. 1 S. 2 Buchst. d ErbStG n.F., UStB 2017, R7
  • Kindergeld – Ein Überblick über die aktuelle BFH-Rechtsprechung, UStB 2017, R7
  • Hälftige Übertragung des Behinderten-Pauschbetrags auf den Ehegatten nach § 26a EStG – Pro und Kontra, UStB 2017, R7
  • § 15 FAO Selbststudium: Korrekturverfahren nach § 43a Abs. 3 S. 7 EStG (I), UStB 2017, R7
  • Haftungsrisiken des Erwerbers bei Anteilskaufverträgen, UStB 2017, R7
  • § 15 FAO Selbststudium: Betriebsaufspaltung und Liquidation der Betriebskapitalgesellschaft, UStB 2017, R8
  • Aufsichtspflichtverletzungen hinsichtlich steuerlicher Pflichten im Betrieb, UStB 2017, R8
  • Zur Widersprüchlichkeit der “objektiven Willkür“ als Prüfungsmaßstab für Nichtigkeitsklagen und -anträge, UStB 2017, R8
  • Neue Rechtsprechung zum Gemeinnützigkeitsrecht, UStB 2017, R8


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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 3, Erscheinungstermin: 17. März 2017) und Ausgabe 1 des EUUStB lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 12.10.2016 - XI R 30/14 / Heinrichshofen, Stefan, Umsatzsteuerliche Organschaft: BFH präzisiert Ausführungen zur organisatorischen Eingliederung, UStB 2017, 69-70
  • BFH v. 20.10.2016 - V R 31/15 / Vellen, Michael, Lieferungen über Konsignationslager, UStB 2017, 70-72
  • BFH v. 12.10.2016 - XI R 5/14 / Rothenberger, Franz, Golfspielberechtigungen im In- und Ausland – Bestimmung des Leistungsorts, UStB 2017, 72-73
  • BFH v. 16.11.2016 - XI R 35/14 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Zur Steuerfreiheit von Umsätzen im Zahlungs- und Überweisungsverkehr, UStB 2017, 73-74
  • BFH v. 21.9.2016 - V R 43/15 / Weigel, Martin, Vereinbarkeit des § 4 Nr. 28 UStG mit Unionsrecht, UStB 2017, 75-76
  • BFH v. 12.10.2016 - XI R 43/14 / Sterzinger, Christian, Unrichtiger Steuerausweis in einer Rechnung: Berichtigung durch Abtretungserklärung, UStB 2017, 76-79
  • FG Berlin-Brandenburg v. 30.11.2016 - 7 K 7078/15 / Wohlfart, Michaela, Aufwendungsersatzansprüche gegen abgemahnte Urheberrechtsverletzter nicht steuerbar, UStB 2017, 79
  • FG Saarland v. 1.6.2016 - 2 K 1184/14 / Wohlfart, Michaela, Zeitliche Wirkung der Berichtigung eines unrichtigen Steuerausweises, UStB 2017, 79-80

Verwaltung

  • BMF v. 3.2.2017 - III C 2 - S 7100/07/10031:006 / Walkenhorst, Ralf, Umsatzsteuerrechtliche Beurteilung von Sale-and-lease-back-Geschäften, UStB 2017, 80-81
  • BMF v. 10.2.2017 - III C 3 - S 7117-a/16/10001 / Walkenhorst, Ralf, Ort der sonstigen Leistung im Zusammenhang mit Grundstücken, UStB 2017, 81-82
  • BMF v. 26.1.2017 - III C 3 – S 7181/13/10001 / Walkenhorst, Ralf, Umsatzsteuerbefreiung gem. § 4 Nr. 23 UStG für Sportlehrgänge, UStB 2017, 82-83
  • OFD Niedersachsen v. 7.12.2016 - S 7200 - 431 - St 174 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerliche Behandlung von Zahlungen im Rahmen des Tierwohlprogramms, UStB 2017, 83
  • OFD Niedersachsen v. 16.1.2017 - S 7200 - 174 - St 172 / Wohlfart, Michaela, Entgelt bei der Beförderung Schwerbehinderter und im Ausbildungsverkehr, UStB 2017, 83-84

Beiträge für die Beratungspraxis

  • Hundt-Eßwein, Hans U., Das Rechtsinstitut der Geschäftsveräußerung im Ganzen nach § 1 Abs. 1a UStG – Teil I, UStB 2017, 84-90
    Kaum ein Rechtsinstitut war in der jüngeren Vergangenheit Gegenstand derart vieler nationaler wie europäischer Entscheidungen, die die frühere, am nationalen Recht orientierte Auslegung der Vorschrift überholt haben, wie die Geschäftsveräußerung im Ganzen nach § 1 Abs. 1a UStG. Der erste Teil des Beitrags stellt die Grundzüge des Rechtsinstituts dar.

 

  • Meurer, Thomas, Der Umsatzsteuer-Anwendungserlass, UStB 2017, 90-95
    Bei der Häufigkeit der Anpassungen des UStAE durch das BMF ist es schwierig, nicht den Überblick zu verlieren. Daher ist es unerlässlich, die Anpassungen der Finanzverwaltungsauffassung zu verfolgen, um ggf. zeitnah reagieren zu können. Der Beitrag (Stand: 24.2.2017) gibt einen Überblick über die seit dem 27.6.2016 ergangenen BMF-Schreiben.

Service

  • Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer als Betriebsausgaben oder Werbungskosten, UStB 2017, R5
  • Elektronisches Fahrtenbuch – Die Frage des Für und Wider, UStB 2017, R5
  • Tax Compliance Management System, UStB 2017, R5
  • Der fortführungsgebundene Verlustvortrag gem. § 8d KStG, UStB 2017, R5
  • Das erweiterte Anwachsungsmodell – Beendigung der KG ohne Liquidation, UStB 2017, R5
  • § 15 FAO Selbststudium: Besteuerung privater Grundstücksgeschäfte, UStB 2017, R5-R6
  • Das Erlöschen der Erbschaftsteuer in besonderen Fällen, UStB 2017, R6
  • § 15 FAO Selbststudium Erstbescheid – Änderungsbescheid – Antrag auf Bescheidänderung, UStB 2017, R6
  • Akteneinsicht im Steuerstrafverfahren, UStB 2017, R6

 

EUUSTB 01/2017

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

  • EuGH v. 8.12.2016 - Rs. C-208/15 / Buge, Ronald, Einheitlichkeit der Leistung; Haupt- und Nebenleistung, EU-UStB 2017, 1-2
  • EuGH v. 9.2.2017 - Rs. C-21/16 / Nieskens, Hans, Steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung auch ohne USt-IdNr., EU-UStB 2017, 2-3
  • EuGH v. 14.12.2016 - Rs. C-378/15 / Heinrichshofen, Stefan, Vorsteueraufteilung bei Darlehen, EU-UStB 2017, 4-6
  • EuGH v. 8.12.2016 - Rs. C-453/15 / Nieskens, Hans, Ort der Dienstleistung bei der Übertragung von Treibhausgasemissionszertifikaten, EU-UStB 2017, 6-7
  • EuGH v. 19.1.2017 - Rs. C-344/15 / Huschens, Ferdinand, Unternehmereigenschaft, Betrieb von öffentlichen Straßen gegen Mautgebühren, EU-UStB 2017, 7-9
  • EuGH v. 18.1.2017 - Rs. C-471/15 / Duyfjes, Nico, Differenzbesteuerung: Verkauf von Ersatzteilen aus Altfahrzeugen, EU-UStB 2017, 9-10
  • EuGH v. 18.1.2017 - Rs. C-37/16 / Tehler, Hermann-Josef, Inhaber von Vervielfältigungsrechten erbringen zugunsten der Hersteller v. unbespielten Datenträgern/Geräten zur Aufzeichnung/Vervielfältigung keine Dienstleistung i.S.d. RL, EU-UStB 2017, 10-12
  • EuGH v. 10.11.2016 - Rs. C-432/15 / Huschens, Ferdinand, Ermäßigter Steuersatz; Betrieb eines Pferderennstalls und Überlassung von Rennpferden, EU-UStB 2017, 12-13
  • EuGH v. 18.1.2017 - Rs. C-365/15 / Rehberg, Eva / Boulanger, Fabienne, Wirtschaftsteilnehmer, die Erstattung von zuvor aufgrund eines Verstoßes gegen das Unionsrecht erhobenen Einfuhrabgaben erhalten, haben Anspruch auf Zinszahlung ab Zeitpunkt d. Abgabenentrichtung, EU-UStB 2017, 13-15
  • EuGH v. 21.12.2016 - Rs. C-547/15 / Rehberg, Eva / Kurzrock, Julia, Warenführer i.S.d. Art. 96 Abs. 2 ZK ist jede Person, die die Beförderung von dem externen gemeinschaftl. Versandverfahren unterliegenden Waren tatsächlich durchführt, die Beförderung angenommen hat und weiß, dass die Waren dem Verfahren unterliegen, EU-UStB 2017, 15-17

Beiträge für die Beratungspraxis

Editorial



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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 2, Erscheinungstermin: 17. Februar 2017) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 20.10.2016 - V R 26/15 / Heinrichshofen, Stefan, BFH revidiert seine Rechtsprechung und stellt erste Weichen im Nachgang zur EuGH-Entscheidung Senatex, UStB 2017, 33-34
  • BFH v. 21.9.2016 - V R 29/15 / Weigel, Martin, BFH-Vorlage zum EuGH zur Frage des Vorsteuerabzugs und zur Vorsteuerberichtigung bei Anzahlungen, UStB 2017, 34-37
  • BFH v. 21.9.2016 - XI R 44/14 / Rothenberger, Franz, Vorsteuerabzug nach Anzahlung bei unsicherer oder nichtausgeführter Lieferung und Berichtigung, UStB 2017, 37-39
  • BFH v. 16.11.2016 - XI R 15/13 / Fritsch, Frank, Ausschluss des Vorsteuerabzugs nach § 15 Abs. 1 S. 2 UStG, UStB 2017, 39-41
  • BFH v. 16.11.2016 - V R 1/15 / Vellen, Michael, Vorsteueraufteilung für ein Blockkraftheizwerk, UStB 2017, 41-43
  • BFH v. 30.11.2015 - V R 18/16 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Steuerfreie Übernahme von Verbindlichkeiten, UStB 2017, 43-44
  • FG München v. 17.2.2016 - 3 K 2395/13 / Weigel, Martin, Zurechnung als eigene Umsätze aufgrund der Bevollmächtigung zur Entgegennahme von Zahlungen?, UStB 2017, 44-46
  • FG Köln v. 11.5.2016 - 2 K 1572/14 / Heinrichshofen, Stefan, Führt eine gescannte Kopie zum Vorsteuerabzug im Vorsteuervergütungsverfahren – die Zweite?, UStB 2017, 46-48
  • FG Köln v. 11.5.2016 - 2 K 2463/13 / Heinrichshofen, Stefan, Führt eine gescannte Kopie zum Vorsteuerabzug im Vorsteuervergütungsverfahren – die Dritte?, UStB 2017, 48-49
  • FG Köln v. 11.5.2016 - 2 K 2123/13 / Heinrichshofen, Stefan, Führt eine gescannte Kopie zum Vorsteuerabzug im Vorsteuervergütungsverfahren – die Vierte?, UStB 2017, 49
  • FG Schleswig-Holstein v. 15.9.2016 - 4 K 50236/13 / Wohlfart, Michaela, Zahlung einer Stadt für ein Schwimmbad als umsatzsteuerliches Entgelt, UStB 2017, 49-50
  • FG Berlin-Brandenburg v. 13.10.2016 - 7 K 7248/14 / Wohlfart, Michaela, Abgabe von Speisen und Getränken in einer in einem Krankenhaus betriebenen Cafeteria, UStB 2017, 50
  • FG Schleswig-Holstein v. 15.9.2016 - 4 K 16/14 / Wohlfart, Michaela, “Verkauf“ von Ackerstatusrechten keine landwirtschaftliche Dienstleistung, UStB 2017, 50-51

Verwaltung

  • BMF v. 17.1.2017 - III C 3 - S 7168/0:002 / Sterzinger, Christian, Umsatzsteuerbefreiung nach § 4 Nr. 12 UStG bei stundenweiser Hotelzimmerüberlassung, UStB 2017, 51-53
  • FinMin. Schleswig-Holstein v. 20.12.2016 - VI 358 - S 7220 - 054 / Wohlfart, Michaela, Steuersatz für Lieferungen von Messekatalogen, UStB 2017, 53
  • OFD Niedersachsen v. 27.6.2016 - S 7163 - 15 - St 182 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerliche Behandlung der Einlagensicherung, UStB 2017, 53

Beiträge für die Beratungspraxis

  • Denker, Daniel / Trinks, Matthias, Umsatzsteuerfalle Amazon, UStB 2017, 54-57
    Mit einem jährlich zweistelligen Milliardenumsatz gehört Amazon in Deutschland zu den größten Handelsunternehmen überhaupt. Infolge zunehmender Internationalisierung ergeben sich vermehrt Umsatzsteuerprobleme für Händler und Kunden gleichermaßen. Zur aktuellen Lagerproblematik hat sich nun die Finanzverwaltung geäußert und die Steuerrisiken für die Betroffenen bestätigt.

 

  • von Streit, Georg / Streit, Thomas, Wie viel Rechnung braucht der Steuerpflichtige?, UStB 2017, 57-68
    Der BFH hat die Rs. Senatex bereits aufgegriffen und die Rückwirkung einer Rechnungsberichtigung bejaht, wenn diese bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung vor dem FG erfolgt. Der Beitrag nimmt die aktuellen Entwicklungen, insbesondere die beiden Entscheidungen des EuGH Senatex und Barlis 06 zum Anlass, zu untersuchen, ob und inwieweit der Vorsteuerabzug überhaupt von einer Rechnung abhängig sein kann.

Service

  • Heinrichshofen, Stefan, Der neue Lippross ist endlich da!, UStB 2017, R5
  • Neue Änderungsvorschriften in der Abgabenordnung (§ 173a, § 173b AO), UStB 2017, R5
  • Gegenwehr gegen Ermittlungsmaßnahmen, UStB 2017, R5-R6
  • § 15 FAO Selbststudium: Der Abschlag für Familienunternehmen nach § 13a Abs. 9 ErbStG, UStB 2017, R6
  • Testamentarische Zuwendungen zugunsten kinderloser Kinder, UStB 2017, R6
  • Das neue ErbStG: (Re)Investitionsklausel für Finanzmittel zur Lohnzahlung bei saisonalen Schwankungen, UStB 2017, R6
  • Vorababschlag für qualifizierte Familienunternehmen nach dem neuen ErbStG, UStB 2017, R6


...weitere Inhaltsverzeichnisse

In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 1, Erscheinungstermin: 17. Januar 2017) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 10.8.2016 - XI R 41/14 / Sterzinger, Christian, Umsatzsteuerrechtliche Behandlung von weitergeleiteten öffentlichen Zuschüssen, UStB 2017, 1-3
  • BFH v. 24.8.2016 - V R 36/15 / Fritsch, Frank, Organschaft in der Insolvenz, UStB 2017, 4-5
  • BFH v. 21.9.2016 - V R 24/15 / Weigel, Martin, Maßgeblicher Sachverhalt i.S.d. § 174 AO hinsichtlich des Bestehens einer umsatzsteuerlichen Organschaft, UStB 2017, 5-7
  • BFH v. 10.8.2016 - V R 11/15 / Vellen, Michael, Steuersatz bei gemeinnützigen Jugendherbergen, UStB 2017, 8-9
  • FG Düsseldorf v. 2.10.2015 - 5 K 15/13 U / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Steuerbarkeit des Vertriebs von SIM-Starterpaketen – Abgrenzungen zur Abgabe bloßer Guthabenkarten, UStB 2017, 9-10
  • FG München v. 28.4.2016 - 14 K 743/14 / Rothenberger, Franz, Sanierungsarbeiten eines gewerblichen Mieters am gemieteten Gebäude – tauschähnlicher Umsatz?, UStB 2017, 10-12
  • FG Thüringen v. 8.9.2016 - 1 K 669/15 / Weigel, Martin, Umsatzsteuerfreiheit der arbeitsteiligen Vermittlung von Fondsanteilen, UStB 2017, 12-14
  • FG Köln v. 14.9.2016 - 2 K 195/14 / Sterzinger, Christian, Wirksamer Antrag auf Vorsteuervergütung trotz Angabe einer Referenznummer statt der Rechnungsnummer, UStB 2017, 14-15
  • FG Berlin-Brandenburg v. 24.11.2015 - 5 K 5187/15 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Anforderungen an die Angaben einer zum Vorsteuerabzug berechtigenden Rechnung, UStB 2017, 15-17
  • FG Köln v. 29.9.2016 - 10 K 2772/15 / Wohlfart, Michaela, Anspruch auf Verrechnungsstundung bei Gegenanspruch, UStB 2017, 17
  • FG Düsseldorf v. 22.1.2016 - 1 K 2734/13 U / Wohlfart, Michaela, Begriff der Bauleistungen i.S.d. § 13b Abs. 1 Nr. 4 UStG a.F., UStB 2017, 17-18
  • FG Münster v. 13.9.2016 - 5 K 412/13 U / Wohlfart, Michaela, Voraussetzungen einer Rechnungsberichtigung bei überhöhtem Steuerausweis, UStB 2017, 18
  • FG Berlin-Brandenburg v. 2.6.2016 - 7 K 7247/13 / Wohlfart, Michaela, Erlass von Umsatzsteuer aus Billigkeitsgründen bei Rückgängigmachung eines Grundstückskaufvertrags, UStB 2017, 18-19

Verwaltung

  • BMF v. 16.12.2016 - III C 3 - III C 2 - S 7107/16/10001 – DOK 2016/1126266 / Walkenhorst, Ralf, Umsatzbesteuerung der Leistungen der öffentlichen Hand, UStB 2017, 19-21
  • BMF v. 24.11.2016 - III C 3 - S 7170/15/10004 – DOK 2016/1073296 / Walkenhorst, Ralf, Meldevergütung für Meldungen an das Krebsregister, UStB 2017, 21-22
  • BMF v. 1.12.2016 - III C 2 - S 7246/14/10002 – DOK 2016/1104874 / Wohlfart, Michaela, Ermäßigter Umsatzsteuersatz für die steuerpflichtigen Einfuhren von Sammlermünzen, UStB 2017, 22
  • BMF v. 2.12.2016 - III C 2 - S 7242-a/16/10002 – DOK 2016/1091734 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerliche Behandlung der Tätigkeit eines Sport-Dachverbandes, UStB 2017, 22

Beiträge für die Beratungspraxis

  • Mann, Peter / L’habitant, Benno, Verfahrensrechtliche Folgen fehlerhafter Angaben in einem Vorsteuervergütungsantrag, UStB 2017, 23-28
  • Vorsteuervergütungsanträge nicht im Inland ansässiger Unternehmer sind nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz elektronisch zu übersenden. Das dafür zuständige BZSt (§ 5 Abs. 1 Nr. 8 FVG) hat bisher einen sehr strengen Prüfungsmaßstab zugrunde gelegt und wurde diesbezüglich vom BFH bestätigt. Danach ist ein unvollständig ausgefüllter Antrag nicht wirksam (BFH v. 24.9.2015 – V R 9/14, BStBl. II 2015, 1067 = UStB 2016, 3, mit Komment. ; v. 19.11.2014 – V R 39/13, BStBl. II 2015, 352 = UStB 2015, 68, mit Komment. ; die Verfassungsbeschwerde wurde nicht zur Entscheidung genommen, BVerfG v. 22.9.2015 – 1 BvR 498/15; BFH v. 9.1.2014 – XI B 11/13, BFH/NV 2014, 915; v. 14.12.2012 – V B 19/12, BFH/NV 2013, 602; in Birkenfeld/Wäger, USt-Handbuch aktuell 4/2015, Rz. 153; in Birkenfeld/Wäger, USt-Handbuch aktuell 2/2015 Rz.B.VI.2.; Katzenbach, MwStR 2016, 79; , BFH/PR 2016, 44; , MwStR 2015, 351; , BFH/PR 2015, 135). Diese Entscheidungen ergingen jedoch noch zu Vorsteuervergütungsanträgen, auf die entweder die inzwischen überholte 8. EG-Richtlinie 79/1072/EWG vom 6.12.1979 (ABl. EG Nr. L 331, 11) Anwendung fand (EU-Unternehmer), oder die noch postalisch beim BZSt einzureichen waren (Nicht-EU-Unternehmer).Das für Vorsteuervergütungsanträge zuständige FG Köln (FG Köln v. 14.9.2016 – 2 K 195/14, BB 2016, 2838 = UStB 2017, 14, mit Komment. – Nichtzulassungsbeschwerde XI B 88/16; v. 20.1.2016 – 2 K 1514/13, EFG 2016, 845 – Nichtzulassungsbeschwerde V B 57/16; , MwStR 2016, 635; , EFG 2016, 848) hat nun mit zwei neueren Entscheidungen aus dem Jahr 2016 im Zusammenhang mit der Nachfolgerichtlinie (RL 2008/9/EG des Rates v. 12.2.2008, ABl. EU Nr. L 44, 23) eine für EU-Unternehmer günstigere Rechtsprechung eingeschlagen. Der folgende Beitrag untersucht, in welchen Fällen fehlerhaft übermittelte Vorsteuervergütungsanträge zur Versagung der Vorsteuervergütung führen, vor dem Hintergrund, dass sämtliche nach dem 30.6.2016 gestellten Vorsteuervergütungsanträge grundsätzlich elektronisch zu übermitteln sind. In diesem Punkt wird nicht mehr zwischen EU-Unternehmern und Nicht-EU-Unternehmern differenziert.
  • Heinrichs, Jan / Seeck, Björn, Keine Steuerbefreiung für Subunternehmer?, UStB 2017, 29-32
  • Das Umsatzsteuerrecht ist europarechtlich durch die Mehrwertsteuersystemrichtlinie harmonisiert. Insbesondere bei den Steuerbefreiungen des § 4 UStG zeigen aktuell mehrere Verfahren, dass der deutsche Gesetzgeber die Steuerbefreiungen der Mehrwertsteuersystemrichtlinie mit zu hohen Anwendungshürden für Unternehmer verklausuliert hat. Der folgende Beitrag geht auf die Umsatzsteuerbefreiung für ambulante Pflegeleistungen ein, die von einem Subunternehmer erbracht werden. Während das deutsche Gesetz mit Wirkung ab 2009 eine Umsatzsteuerbefreiung für Subunternehmer ablehnt, zeigt der folgende Beitrag unter Berücksichtigung des Rechtsprechungsverlaufs auf, dass betroffene Steuerpflichtige sich unmittelbar auf die Mehrwertsteuersystemrichtlinie berufen können.

Service

  • Verbilligte Vermietung: Sparmodell oder Steuerfalle?, UStB 2017, R7
  • “Aufgabeaufwendungen“ als vergebliche Werbungskosten, UStB 2017, R7
  • Abtretung von Kostenerstattungsansprüchen und Aufrechnung durch das Finanzamt mit Steuerforderungen, UStB 2017, R7
  • § 15 FAO Selbststudium: Buchführungspflichten des Einzelgewerbetreibenden, UStB 2017, R7
  • Barzahlung beim Finanzamt – eine trickreiche Stundungsmöglichkeit?, UStB 2017, R7-R8
  • Verknüpfung von Arbeits- und Gesellschaftsverhältnis, UStB 2017, R8
  • Der GmbH-Geschäftsanteil im Erbfall, UStB 2017, R8
  • Ratenzahlungen bei Unternehmens- und Geschäftsanteilskaufverträgen, UStB 2017, R8
  • Die besondere Anzeigepflicht nach § 30 ErbStG, UStB 2017, R8
  • Die Reform der Investmentbesteuerung ab dem 1.1.2018, UStB 2017, R8


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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 12, Erscheinungstermin: 17. Dezember 2016) und Ausgabe 4 des EUUStB lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 10.8.2016 - V R 4/16 / Rothenberger, Franz, Handel mit Telefonkarten – Abgrenzung zwischen Eigengeschäft und Vermittlung, UStB 2016, 357-358
  • FG München v. 31.8.2016 - 3 K 874/14 / Sterzinger, Christian, Unechte Factoringleistungen in vollem Umfang steuerpflichtig, UStB 2016, 358-360
  • FG Köln v. 20.9.2016 - 8 K 1527/14 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Ausschluss des Vorsteuerabzugs bei Wissenmüssen vom Steuerbetrug, UStB 2016, 360-361
  • FG Hamburg v. 12.9.2016 - 2 V 177/16 / Heinrichshofen, Stefan, AdV bei Zweifeln über die Vollständigkeit der Rechnungsanschrift, UStB 2016, 361-363
  • FG Baden-Württemberg v. 6.6.2016 - 1 K 3386/15 / Weiss, Martin, Kein Vorsteuerabzug aus den Aufwendungen für einen Ferrari, UStB 2016, 363-364
  • FG Köln v. 11.8.2016 - 13 K 3610/12 / Wohlfart, Michaela, Subunternehmerleistungen in der ambulanten Eingliederungshilfe und bei der Betreuung von geistig behinderten Menschen, UStB 2016, 364-365
  • FG Baden-Württemberg v. 19.5.2016 - 1 K 3504/15 / Wohlfart, Michaela, Rückabwicklung der Verlagerung der Steuerschuld in sog. Bauträger-Fällen, UStB 2016, 365
  • FG Berlin-Brandenburg v. 17.8.2016 - 7 K 7246/14 / Wohlfart, Michaela, Kein Umsatzsteuererstattungsanspruch gegen das Betriebsstättenfinanzamt, UStB 2016, 365-366

Verwaltung

  • BMF v. 31.10.2016 - III C 1 - S 7068/07/10001-08 – DOK 2016/0978840 / Wohlfart, Michaela, Goldmünzenliste für das Jahr 2017 veröffentlicht, UStB 2016, 366
  • OFD Niedersachsen v. 4.11.2016 - S 7168 - 133 - St 173 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerliche Behandlung der Unterbringung von Saisonarbeitskräften, UStB 2016, 366-367
  • OFD Niedersachsen v. 2.11.2016 - S 7117 - 65 - St 174 / Wohlfart, Michaela, Ort der sonstigen Leistung bei Leistungen an eine inländische jPöR durch im Ausland ansässige Unternehmer, UStB 2016, 367

Beiträge für die Beratungspraxis

  • Walkenhorst, Ralf, Berichtigung des Vorsteuerabzugs, UStB 2016, 367-376
    Die Vorsteuerberichtigung gem. § 15a UStG ist eine Regelung im Umsatzsteuergesetz, die in der Praxis häufig übersehen und damit nicht beachtet wird. Die Regelung stellt eine Ergänzung zum Vorsteuerabzug gem. § 15 UStG dar und kann sich sowohl zugunsten als auch zuungunsten des Steuerpflichtigen auswirken. Der folgende Beitrag stellt den Regelungsinhalt der Vorsteuerberichtigung gem. § 15a UStG systematisch dar und veranschaulicht anhand von Beispielen, wie die Berechnung des Berichtigungsbetrags zu erfolgen hat.

 

  • Grebe, Christian, Neue Entwicklungen bei der Option nach § 9 UStG bei Grundstücksumsätzen – Teil II, UStB 2016, 376-382
    Sowohl die Vermietung und Verpachtung von Grundstücken als auch deren Veräußerung sind grundsätzlich von der Umsatzsteuer befreit (vgl. § 4 Nr. 12 Buchst. a bzw. § 4 Nr. 9 Buchst. a UStG). Für den leistenden Unternehmer bedeutet dies, dass ihm der Vorsteuerabzug aus etwaigen Eingangsleistungen (z.B. Notar oder Steuerberater) verwehrt bleibt (§ 15 Abs. 2 UStG). Unter den weiteren Voraussetzungen des § 9 UStG kann der leistende Unternehmer diese Umsätze als steuerpflichtig behandeln, so dass er grundsätzlich in den Genuss des Vorsteuerabzugs gelangt, aber auch etwaige Pflichten zur Berichtigung des Vorsteuerabzugs nach Maßgabe des § 15a UStG vermieden werden können. Während die Finanzverwaltung sowohl für Vermietungs- als auch für Veräußerungsumsätze nach (noch) geltender Auffassung eine Option bis zur formellen Bestandskraft (vgl. Abschn. 9.1 Abs. 3 S. 1 UStAE) zulässt, ist der BFH dieser Rechtsauffassung nicht gefolgt.Der Beitrag ist zweigeteilt. Der erste Teil (UStB 2016, 352) beschäftigte sich mit der Option bei Grundstücksumsätzen nach § 4 Nr. 12 Buchst. a UStG unter Berücksichtigung der in diesem Zusammenhang ergangenen jüngeren Rechtsprechung zu Fragen der Langfristigkeit und des ermäßigten Steuersatzes.Der zweite Teil erläutert die Voraussetzungen einer Option nach § 4 Nr. 9 Buchst. a UStG unter kritischer Beleuchtung der Rechtsprechung des XI. Senats des BFH. In diesem Zusammenhang wird auch auf die neue Rechtsprechung des BFH hinsichtlich der Voraussetzungen einer nichtsteuerbaren Geschäftsveräußerung im Ganzen (§ 1 Abs. 1a UStG) in Bauträgerfällen eingegangen.

 

  • Redaktion, , Die “Umsatzsteuer-Highlights“ 2016, UStB 2016, 382-388
    Die folgende Übersicht möchte Ihnen – neben einer Kurzdarstellung der gesetzlichen Veränderungen im Umsatzsteuerrecht – geordnet nach Themenbereichen einen Überblick über wichtige und interessante im Jahr 2016 ausführlich kommentierte Entscheidungen und Verwaltungsanweisungen geben und mag insofern als kleine Erinnerungshilfe verstanden werden.Alle Materialien finden Sie in Ihrem Internetangebot Berater-Modul Umsatzsteuer ustb.de unter www.steuerberater-center.de!

Service

  • § 15 FAO Selbststudium: Aufwendungen nach Grundstückserwerb als anschaffungsnahe Herstellungskosten, UStB 2016, R5
  • Verluste bei den Einkünften aus Kapitalvermögen (II), UStB 2016, R5
  • Der Ertragsteuer-Check 2016, UStB 2016, R5
  • Aktuelle Rechtsprechung zum Verfahrensrecht, UStB 2016, R5
  • Der Vorbehalt der Nachprüfung (§ 164 AO) in der Besteuerungspraxis, UStB 2016, R5

 

EU-UStB

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

  • EuGH v. 15.9.2016 - Rs. C-518/14 / Nieskens, Hans, Rückwirkung einer Rechnungsberichtigung, EU-UStB 2016, 73-75
  • EuGH v. 15.9.2016 - Rs. C-516/14 / Buge, Ronald, Vorsteuerabzug: Anforderungen an die Rechnung, EU-UStB 2016, 75-76
  • EuGH v. 15.9.2016 - Rs. C-400/15 / Nieskens, Hans, Einschränkung des Vorsteuerabzugs gem. § 15 Abs. 1 Satz 2 UStG: mindestens 10%ige unternehmerische Nutzung, EU-UStB 2016, 77-78
  • EuGH v. 28.7.2016 - Rs. C-543/14 / von Streit, Georg, Grundrechte der Charta bei der Steuerpflicht von Anwaltsleistungen, EU-UStB 2016, 78-83
  • EuGH v. 12.10.2016 - Rs. C-340/15 / Heinrichshofen, Stefan, Bestimmung der Eigenschaft als Mehrwertsteuerpflichtiger, EU-UStB 2016, 83-85
  • EuGH v. 10.10.2016 - Rs. C-24/15 / Huschens, Ferdinand, Steuerbefreiung; innergemeinschaftl. Verbringen; fehlende Aufzeichnung der USt-IdNr. des Verbringers, EU-UStB 2016, 85-87
  • EuGH v. 5.10.2016 - Rs. C-576/15 / Duyfjes, Nico, Steuerhinterziehung durch Verschleierung von Lieferungen, EU-UStB 2016, 87-90
  • EuGH v. 5.10.2016 - Rs. C-412/15 / Tehler, Hermann-Josef, Lieferung von aus menschlichem Blut gewonnenem Blutplasma für therapeutische Zwecke ist steuerfrei, EU-UStB 2016, 90-91

Beiträge für die Beratungspraxis

Editorial



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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 11, Erscheinungstermin: 17. November 2016) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 10.8.2016 - XI R 31/09 / Fritsch, Frank, Vorsteueraufteilung bei gemischt genutzten Gebäuden, UStB 2016, 325-327
  • BFH v. 10.8.2016 - V R 45/15 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Innergemeinschaftliche Lieferungen – Bestimmungsort, UStB 2016, 327-329
  • BFH v. 10.8.2016 - V R 38/15 / Vellen, Michael, Steuerbefreiung für Unterrichtsleistungen, UStB 2016, 329-330
  • FG Sachsen-Anhalt v. 26.7.2016 - 4 V 1379/15 / Sterzinger, Christian, Anwendbarkeit der umsatzsteuerlichen Kleinunternehmerregelung, UStB 2016, 331-332
  • FG Baden-Württemberg v. 21.4.2016 - 1 K 1158/14 / Heinrichshofen, Stefan, Vorsteuerabzug aus Rechnungen/Gutschriften einer “Briefkastenfirma“, UStB 2016, 332-334
  • FG Baden-Württemberg v. 6.6.2016 - 1 K 3386/15 / Wohlfart, Michaela, Kein voller Vorsteuerabzug aus Aufwendungen für Ferrari, UStB 2016, 334
  • FG München v. 26.7.2016 - 2 K 710/14 / Wohlfart, Michaela, Vorsteuerabzug unter Vertrauensschutzgesichtspunkten, UStB 2016, 334-335
  • FG Niedersachsen v. 18.8.2016 - 5 K 288/15 / Wohlfart, Michaela, Berichtigung der Umsatzsteuer nach § 17 Abs. 2 Nr. 1 UStG, UStB 2016, 335
  • FG Münster v. 2.8.2015 - 15 K 718/12 U / Wohlfart, Michaela, Keine Umsatzsteuerbefreiung für eine private Augenklinik, UStB 2016, 335-336
  • FG Saarland v. 13.7.2016 - 1 K 1132/13 / Wohlfart, Michaela, Minderung der Bemessungsgrundlage wegen Uneinbringlichkeit bei Insolvenzeröffnung, UStB 2016, 336
  • FG Niedersachsen v. 3.9.2015 - 16 K 340/12, Revision eingelegt (Az. des BFH: V R 25/16) / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerbefreiung für angeordnete Laborleistungen, UStB 2016, 336-337

Verwaltung

  • BMF v. 6.10.2016 - III C 3 - S 7170/10/10004 – DOK 2016/0882179 / Walkenhorst, Ralf, Steuerbefreiung für Leistungen eines privaten Krankenhauses, UStB 2016, 337-338
  • BMF v. 28.9.2016 - III C 3 - S 7170/11/10004 – DOK 2016/0883539 / Walkenhorst, Ralf, Abgabe von Zytostatika im Rahmen ambulanter Krebstherapien, UStB 2016, 338-339
  • BMF v. 4.10.2016 - III C 3 - S 7103-b/16/10001 – DOK 2016/0900109 / Wohlfart, Michaela, Innergemeinschaftlicher Erwerb neuer Fahrzeuge, UStB 2016, 340
  • OFD Niedersachsen v. 14.9.2016 - S 7168 - 132 - St 173 / Wohlfart, Michaela, Leistungen im Zusammenhang mit der Grundstücksüberlassung zum Betrieb von Windkraftanlagen, UStB 2016, 340
  • BayLfSt v. - Merkblatt Jagdgenossenschaften und Umsatzsteuer, Stand Oktober 2016 / Wohlfart, Michaela, Umsatzbesteuerung von Leistungen der Jagdgenossenschaften, UStB 2016, 340-341

Beiträge für die Beratungspraxis

 

  • Burgmaier, Bernd, Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und seine Folgen für das Vorsteuervergütungsverfahren und den Direktanspruch, UStB 2016, 341-344
  • Der EuGH gebietet den restriktiven Rechtsauffassungen der Finanzverwaltungen in den Mitgliedstaaten in schöner Regelmäßigkeit Einhalt und erteilt dem Formalismus eine Absage. Seine jüngste Entscheidung in der Rs. Senatex reiht sich hier nahtlos ein. Der Beitrag beleuchtet die Ausführungen des EuGH zur Verhältnismäßigkeit, die restriktive Vorlagepraxis der FG und die Auswirkungen auf das Vorsteuervergütungsverfahren in Deutschland.
  • Gute Nachrichten aus der EU sind in der letzten Zeit Mangelware geworden. Dies gilt allerdings nicht für die Urteile des EuGH, die den restriktiven Rechtsauffassungen der Finanzverwaltungen in den Mitgliedstaaten in schöner Regelmäßigkeit Einhalt gebieten und immer wieder dem Formalismus eine Absage erteilen. Die jüngste Entscheidung des EuGH in der Rechtssache Senatex reiht sich hier nahtlos ein. Im Nachfolgenden stehen die Ausführungen des EuGH in dieser Entscheidung zur Verhältnismäßigkeit, die restriktive Vorlagepraxis der FG und die Auswirkungen auf das Vorsteuervergütungsverfahren in Deutschland im Vordergrund.

  • von Streit, Georg / Pisanó, Angelo, Die Steuerbefreiung von Postdienstleistungen, UStB 2016, 345-352
  • Die – zum 1.7.2010 neu gefasste – Steuerbefreiung des § 4 Nr. 11b UStG dient dem Ziel, die Kosten für postalische Universaldienstleistungen für die Verbraucher möglichst niedrig zu halten. Das FG Köln und das FG Baden-Württemberg sehen die Dienstleistung “Postzustellungsauftrag“ als steuerpflichtig an, was insofern verwunderlich ist, als sich damit die Preise für diese Dienstleistung verteuern.
  • Die – zum 1.7.2010 neu gefasste – Steuerbefreiung des § 4 Nr. 11b UStG dient dem Ziel, die Kosten für postalische Universaldienstleistungen für die Verbraucher möglichst niedrig zu halten. Das FG Köln und das FG Baden-Württemberg hatten im vergangenen Jahr als erste FG die Möglichkeit, in Hauptsacheverfahren über den Umfang der Befreiungsvorschrift in ihrer neuen Fassung zu entscheiden. Es ging um die Steuerfreiheit des sog. Postzustellungsauftrags. Beide Gerichte haben sich in weiten Teilen den Ausführungen des OLG Düsseldorf in einer Entscheidung aus dem Jahr 2013 angeschlossen, das diese Dienstleistung als steuerpflichtig angesehen hatte. Dies ist insofern verwunderlich, als sich damit die Preise für diese Dienstleistung verteuern. Als nächstes wird sich der BFH, der Anfang dieses Jahres bereits in einem anderen Zusammenhang zur Steuerbefreiung von Postdienstleistungen Stellung genommen hat, mit diesen Fragen zu beschäftigen haben.
  • Grebe, Christian, Neue Entwicklungen bei der Option nach § 9 UStG bei Grundstücksumsätzen – Teil I, UStB 2016, 352-356
  • Der erste Teil des Beitrags beschäftigt sich mit der Option bei Grundstücksumsätzen nach § 4 Nr. 12 Buchst. a UStG unter Berücksichtigung der in diesem Zusammenhang ergangenen jüngeren Rechtsprechung zu Fragen der Langfristigkeit und des ermäßigten Steuersatzes.
  • Sowohl die Vermietung und Verpachtung von Grundstücken als auch deren Veräußerung sind grundsätzlich von der Umsatzsteuer befreit (vgl. § 4 Nr. 12 Buchst. a bzw. § 4 Nr. 9 Buchst. a UStG). Für den leistenden Unternehmer bedeutet dies, dass ihm der Vorsteuerabzug aus etwaigen Eingangsleistungen (z.B. Notar oder Steuerberater) verwehrt bleibt (§ 15 Abs. 2 UStG). Unter den weiteren Voraussetzungen des § 9 UStG kann der leistende Unternehmer diese Umsätze als steuerpflichtig behandeln, so dass er grundsätzlich in den Genuss des Vorsteuerabzugs gelangt, aber auch etwaige Pflichten zur Berichtigung des Vorsteuerabzugs nach Maßgabe des § 15a UStG vermieden werden können. Während die Finanzverwaltung sowohl für Vermietungs- als auch für Veräußerungsumsätze nach (noch) geltender Auffassung eine Option bis zur formellen Bestandskraft (vgl. Abschn. 9.1 Abs. 3 S. 1 UStAE) zulässt, ist der BFH dieser Rechtsauffassung nicht gefolgt.Der Beitrag ist zweigeteilt. Der erste Teil beschäftigt sich mit der Option bei Grundstücksumsätzen nach § 4 Nr. 12 Buchst. a UStG unter Berücksichtigung der in diesem Zusammenhang ergangenen jüngeren Rechtsprechung zu Fragen der Langfristigkeit und des ermäßigten Steuersatzes. Der zweite Teil erläutert die Voraussetzungen einer Option nach § 4 Nr. 9 Buchst. a UStG unter kritischer Beleuchtung der Rechtsprechung des XI. Senats des BFH. In diesem Zusammenhang wird auch auf die neue Rechtsprechung des BFH hinsichtlich der Voraussetzungen einer nichtsteuerbaren Geschäftsveräußerung im Ganzen (§ 1 Abs. 1a UStG) in Bauträgerfällen eingegangen.

Service

  • § 15 FAO Selbststudium: Neues zur Verständigung im Steuerstrafverfahren, UStB 2016, R7
  • Aktuelle Rechtsprechung zur Außenprüfung, UStB 2016, R7
  • § 15 FAO Selbststudium: Veräußerung “einbringungsgeborener“ Anteile an Personengesellschaften, UStB 2016, R7
  • Verluste bei den Einkünften aus Kapitalvermögen (I), UStB 2016, R7
  • Die Bedeutung des § 50i EStG für (vorweggenommene) Erbfolgen – Probleme bei der Buchwertfortführung, UStB 2016, R7-R8
  • Erweiterte Familienheim-Steuerbefreiung durch Hingabe nicht begünstigten ererbten Vermögens, UStB 2016, R8
  • Pflegefreibetrag und Befreiung für Pflegegeld – Aktuelle Rechts- und Gestaltungsfragen, UStB 2016, R8
  • § 15 FAO Selbststudium: Mehrfachgeschäftsführung durch einen Gesellschafter-Geschäftsführer, UStB 2016, R8
  • Update: Die (streitige) Gesellschafterversammlung bei der GmbH, UStB 2016, R8


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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 10, Erscheinungstermin: 17. Oktober 2016) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 1.6.2016 - XI R 29/14 / Weigel, Martin, Partnervermittlung im Internet als “auf elektronischem Weg erbrachte sonstige Leistung“, UStB 2016, 289-291
  • BFH v. 6.7.2016 - XI R 1/15 / Fritsch, Frank, Geschäftsveräußerung im Ganzen bei teilweiser Fortführung der Vermietung, UStB 2016, 291-293
  • BFH v. 22.6.2016 - V R 46/15 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Steuerfreie Leistungen eines Erziehungsbeistands, UStB 2016, 293-294
  • FG Düsseldorf v. 2.10.2015 - 5 K 363/12 U / Fritsch, Frank, Unternehmerische Tätigkeit bei Erwerbs- und Einbringungsvorgängen, UStB 2016, 294-295
  • FG Rheinland-Pfalz v. 31.5.2016 - 3 K 1364/15 / Sterzinger, Christian, Innergemeinschaftliche Lieferung im Reihengeschäft bei Beauftragung und Bezahlung des Transports durch den letzten Abnehmer, UStB 2016, 296-298
  • FG Berlin-Brandenburg v. 22.6.2016 - 7 K 7184/14 / Wohlfart, Michaela, Behandlung von Belegarztleistungen im Rahmen der Beurteilung der Steuerbefreiung nach § 4 Nr. 16 Buchst. b UStG a.F., UStB 2016, 299
  • FG Berlin-Brandenburg v. 4.11.2015 - 7 K 7283/13 / Wohlfart, Michaela, Auswirkungen des Wegfalls der USt-IdNr. während der Vertragsabwicklung, UStB 2016, 299
  • FG München v. 28.6.2016 - 2 K 3248/13 / Wohlfart, Michaela, Unberechtigter Ausweis von Umsatzsteuer in Gutschriften bei nicht ausgeführten Leistungen, UStB 2016, 299-300
  • FG Baden-Württemberg v. 15.6.2016 - 9 K 2564/14 / Wohlfart, Michaela, Masseverbindlichkeit bei Entgeltvereinnahmung auch im Fall der Verfahrenseröffnung in Eigenverwaltung, UStB 2016, 300

Verwaltung

  • BMF v. 19.9.2016 - III C 3 - S 7171-b/15/10003 – DOK 2016/0792126 / Walkenhorst, Ralf, Leistungen privater Arbeitsvermittler, UStB 2016, 301-302
  • OFD Frankfurt/M. v. 21.7.2016 - S 7117 A - 042 - St 113 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerliche Behandlung von Mitgliedsbeiträgen an Businessclubs, UStB 2016, 302
  • OFD Niedersachsen v. 8.8.2016 - S 7220 - 31 - St 183 / Wohlfart, Michaela, Unverbindliche Zolltarifauskünfte für Umsatzsteuerzwecke, UStB 2016, 302

Beiträge für die Beratungspraxis

  • Luther, Matthias, Vorsteuerabzug ohne (ordnungsgemäße) Rechnung, UStB 2016, 303-307
    Was hat sich der EuGH nur dabei gedacht? Das war wohl die erste Reaktion vieler Finanzbeamter, als sie das EuGH-Urteil in der Rs. Senatex lasen. Demgegenüber sollte das Urteil alle Unternehmen zu glühenden Europäern gemacht haben. Was war passiert? Der EuGH hat die strengen Anforderungen an den Vorsteuerabzug in Deutschland aufgeweicht. In dem Beitrag wird zunächst kurz das EuGH-Urteil vorgestellt und anschließend diskutiert, inwieweit die Entscheidung die aktuelle Rechtspraxis in Deutschland beeinflusst und verändert.

    Was hat sich der EuGH nur dabei gedacht? Das war wohl die erste Reaktion vieler Finanzbeamter, als sie das EuGH-Urteil in der Rs. Senatex lasen. Demgegenüber sollte das Urteil alle Unternehmen zu glühenden Europäern gemacht haben. Was war passiert? Der EuGH hat die strengen Anforderungen an den Vorsteuerabzug in Deutschland aufgeweicht. Der folgende Beitrag stellt zunächst kurz das EuGH-Urteil vor. Anschließend wird diskutiert, inwieweit die Entscheidung die aktuelle Rechtspraxis in Deutschland beeinflusst und verändert.

 

  • Hundt-Eßwein, Hans U., Aufteilung der Vorsteuern bei gemischt nutzbaren Gegenständen, UStB 2016, 307-313
    Die Auslegung des § 15 Abs. 4 UStG, vor allem die Frage nach einer sachgerechten Aufteilungsmethode der nicht eindeutig zuordenbaren Vorsteuerbeträge führte zu einer unterschiedlichen Spruchpraxis innerhalb der zuständigen Senate des BFH. Die Literatur hat so viel Unklarheit heftig kritisiert. Ist das Problem durch die EuGH-Entscheidung Wolfgang und Dr. Wilfried Rey Grundstücksgemeinschaft GbR gelöst?

    Die Auslegung des § 15 Abs. 4 UStG, insbesondere die praxisrelevante Frage nach einer sachgerechten Aufteilungsmethode der nicht eindeutig zuordenbaren Vorsteuerbeträge, führte in der Vergangenheit zu einer unterschiedlichen Spruchpraxis innerhalb der zuständigen Senate des BFH, sogar zu einem Dissens innerhalb eines Senats (einerseits BFH v. 22.8.2013 – V R 19/09, UR 2014, 68, andererseits v. 7.5.2014 – V R 1/10, UR 2014, 618 = UStB 2016, 191). Die Literatur (z.B. von Streit, UR 2014, 618; , UR 2014, 764; , UR 2014, 725; /, DStR 2014, 1697; , UStB 2015, 75) hat an so viel Unklarheit zum Teil heftige Kritik geübt (z.B. /, DStR 2014, 1697: “Dem V. Senat gelingt ... erneut ein genialer Schachzug, durch den die Vorsteueraufteilung bei gemischt genutzten Eingangsleistungen abermals auf den Kopf gestellt wird.“).Mit der (erneuten) Vorlage an den EuGH wollte der XI. Senat (vgl. BFH v. 5.6.2014 – XI R 31/09, UR 2014, 651 = UStB 2014, 219) das Problem durch eine andere Sichtweise wohl endlich lösen. Ob dies aufgrund der EuGH-Entscheidung vom 9.6.2016 (EuGH v. 9.6.2016 – Rs. C-332/14, und Dr. Wilfried Grundstücksgemeinschaft GbR, ECLI:EU:C:2016:417, UR 2016, 545 = EU-UStB 2016, 47) gelungen ist, soll der folgende Beitrag aufzeigen.

 

  • Meurer, Thomas, Auswirkungen eines nicht kostendeckenden Entgelts auf den Vorsteuerabzug, UStB 2016, 313-321f
    Die umsatzsteuerrechtliche Würdigung der Vereinnahmung nichtkostendeckender Entgelte variiert. Die nationale Finanzgerichtsbarkeit bzw. der EuGH haben entweder die Unternehmereigenschaft verneint (und damit ein Vorsteuerabzugsrecht versagt) oder tendenziell einen (vollen) Vorsteuerabzug gewährt. Bisher unberücksichtigt ist der Aspekt der Vorsteuerkürzung bzw. -deckelung geblieben.
    In jüngster Vergangenheit sind zahlreiche Urteile der nationalen Finanzgerichtsbarkeit bzw. des EuGH zu Sachverhalten ergangen, in denen für ausgangsseitige Umsätze ein geringfügiges Entgelt erhoben worden war. Je nach Ausgestaltung des Sachverhalts wurde entweder die Unternehmereigenschaft verneint (und damit ein Vorsteuerabzugsrecht versagt) oder – falls diese bejaht wurde – die Frage nach den Auswirkungen nicht kostendeckender Entgelte auf den Vorsteuerabzug thematisiert. Auf den ersten Blick scheint insoweit die Tendenz erkennbar zu sein, dass dennoch ein (voller) Vorsteuerabzug zu gewähren sein soll. Der folgende Beitrag zeigt jedoch auf, dass ein wichtiger Ansatz bislang noch gar nicht mit berücksichtigt worden ist.

 

  • Trinks, Beate / Trinks, Matthias, Die Vergütung von Sachverständigen nach dem Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz, UStB 2016, 321-324
    Die umsatzsteuerliche Abrechnung von gerichtlich oder behördlich beauftragten Sachverständigengutachten bereitet in der Praxis immer wieder Probleme. Insbesondere im Zusammenhang mit der Kleinunternehmereigenschaft wird die Umsatzsteuer mitunter fehlerhaft berechnet und muss – unter besonderer Beachtung von Verjährungsfristen – korrigiert werden.
    Die umsatzsteuerliche Abrechnung von gerichtlich oder behördlich beauftragten Sachverständigengutachten bereitet in der Praxis immer wieder Probleme. Insbesondere im Zusammenhang mit der Kleinunternehmereigenschaft wird die Umsatzsteuer mitunter fehlerhaft berechnet und muss – unter besonderer Beachtung von Verjährungsfristen – korrigiert werden.

Editorial

Jetzt neu: Selbststudium nach § 15 FAO mit dem UStB, UStB 2016, R3

  • Service

  • § 6 Abs. 1 Nr. 1b EStG: Wahlrecht zum steuerlichen Teilkostenkostenansatz, UStB 2016, R7
  • § 15 FAO Selbststudium: Realteilung von Personengesellschaften, UStB 2016, R7
  • Hausgeldzahlungen bei vermietetem Wohneigentum, UStB 2016, R7
  • Steuerliche Berücksichtigung volljähriger Kinder ab 2012, UStB 2016, R7
  • Gesonderte und einheitliche Feststellung bei Einkünften nach § 8b KStG, UStB 2016, R7-R8
  • Einziehung des Geschäftsanteils – Einvernehmliches Ausscheiden des Gesellschafters, UStB 2016, R8
  • Änderungen des KStG und GewStG im Entwurf des AHRL-ÄndUmsG, UStB 2016, R8
  • Registeranmeldung durch Eigenurkunde des Notars – Eine Verfahrensvereinfachung, UStB 2016, R8
  • Positionspapier des BMF und Erlass des FinMin. Nordrhein-Westfalen zu Einzelfragen der §§ 371, 398a AO, UStB 2016, R8
  • Nichtigkeit der (Straf-)Schätzung?, UStB 2016, R8


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Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 6.4.2016 - V R 12/15 / Weigel, Martin, Umsatzsteuerrechtliche Qualifikation von Sale-and-lease-back-Geschäften, UStB 2016, 257-259
  • BFH v. 20.4.2016 - XI R 6/14 / Weigel, Martin, Die Ablaufhemmung einer “ressortfremden Bescheinigung“ nach § 4 Nr. 21 UStG a.F. vor Inkrafttreten des § 171 Abs. 10 S. 2 AO, UStB 2016, 259-261
  • BFH v. 22.6.2016 - V R 42/15 / Vellen, Michael, Änderung der Bemessungsgrundlage, UStB 2016, 261-263
  • FG Schleswig-Holstein v. 27.4.2016 - 4 K 108/13 / Fritsch, Frank, Leistungsaustausch bei Haftungsübernahme durch Komplementär-GmbH, UStB 2016, 263-264
  • FG Hamburg v. 7.4.2016 - 6 K 132/15 / Sterzinger, Christian, Aufteilung von Speiseumsätzen in Lieferungen zum ermäßigten Steuersatz und sonstige Leistungen zum regulären Steuersatz, UStB 2016, 264-266
  • FG Köln v. 13.4.2016 - 9 K 667/14 / Sterzinger, Christian, Differenzbesteuerung und Kleinunternehmerregelung, UStB 2016, 266-268
  • FG Saarland v. 4.11.2015 - 1 K 1173/13 / Wohlfart, Michaela, Ort der sonstigen Leistung bei Vermittlung von Sportwetten, UStB 2016, 268
  • FG Schleswig-Holstein v. 27.4.2016 - 4 K 27/13 / Wohlfart, Michaela, Leistungsaustausch bei Entwicklung von Reisetrends gegen Förderbeiträge, UStB 2016, 268
  • FG Hamburg v. 17.3.2016 - 2 K 263/14 / Wohlfart, Michaela, Umsatzbesteuerung der Behandlungsleistungen nach der Tomatis-Therapie, UStB 2016, 268-269
  • FG Düsseldorf v. 10.6.2016 - 1 K 257/14 U / Wohlfart, Michaela, Dienstleistungsumsätze eines landwirtschaftlichen Erzeugers, UStB 2016, 269

Verwaltung

  • BMF v. 10.8.2016 - III C 3 - S 7279/16/10001 - DOK 2016/0745510 / Walkenhorst, Ralf, Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers gem. § 13b UStG, UStB 2016, 269-270
  • OFD Frankfurt/M. v. 11.7.2016 - S 7105 A - 22 - St 110 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerliche Organschaft, UStB 2016, 271
  • OFD Frankfurt/M. v. 11.7.2016 - S 7117 A - 040 - St 113 / Wohlfart, Michaela, Überlassung von Veranstaltungstrucks, UStB 2016, 271
  • OFD Niedersachsen v. 20.5.2016 - S 7222 - 27 - St 187 VD / Wohlfart, Michaela, Lieferung von Kaffeebohnen und -pulver mit Überlassung von Kaffeeautomaten, UStB 2016, 272

Beiträge für die Beratungspraxis

  • Luther, Matthias, Die neue Gutschein-Richtlinie, UStB 2016, 272-277
    Am 1.7.2016 wurde die “Richtlinie (EU) 2016/1065 des Rates vom 27.6.2016 zur Änderung der Richtlinie 2006/112/EG hinsichtlich der Behandlung von Gutscheinen“ (im Folgenden: Gutschein-Richtlinie) veröffentlicht. Die Mitgliedstaaten haben nun bis zum 31.12.2018 Zeit, die Richtlinie in nationales Recht umzusetzen. Ab dem 1.1.2019 sollen die neuen Regelungen angewendet werden, also bereits in knapp zweieinhalb Jahren (Art. 2 Abs. 1 Unterabs. 1 der Gutschein-Richtlinie). Wohl kaum eine Branche nutzt Gutscheine so intensiv wie der E-Commerce. Dies gilt sowohl für den Onlineversandhandel als auch für Anbieter elektronischer Dienstleistungen wie Apps oder Onlinespiele.Der folgende Beitrag versucht, einige grundlegende Fragen zu beantworten, die sich E-Commerce-Unternehmen im Zusammenhang mit der Gutschein-Richtlinie stellen. Aufgrund der Komplexität der Vertriebsstrukturen können nicht alle Fragen beantwortet werden – das tut nicht einmal die Richtlinie selbst. Sie besteht lediglich aus drei neuen Artikeln in der Mehrwertsteuersystemrichtlinie, d.h. Art. 30a, 30b und 73a MwStSystRL (Art. 1 Gutschein-Richtlinie). Der Beitrag beschränkt sich daher auf folgende Themen: Gibt es eine Notwendigkeit für die Richtlinie? Verbessert die Richtlinie die aktuelle Situation? Welche Schritte müssen E-Commerce-Unternehmen nun einleiten? Die Antworten auf diese Fragen zeigen: Nicht alles wird besser. Ziel der Gutschein-Richtlinie war es allerdings, mehr Rechtssicherheit zu schaffen. Ob dem tatsächlich so sein wird, hängt letztlich davon ab, wie die EU-Mitgliedstaaten die Gutschein-Richtlinie umsetzen.

 

  • Langer, Ronny / Vastmans, Stijn, Vereinfachungsregelung für Konsignationslager in Belgien, UStB 2016, 278-280
    Konsignationslager sind ein beliebtes Mittel, insbesondere für die Abnehmer. Damit wird sichergestellt, dass die Lieferungen immer garantiert und “just in time“ erfolgen, während die wirtschaftlichen Risiken und u.a. auch die Bilanzierung der gelagerten Ware beim Lieferanten verbleiben. Deutsche Lieferanten müssen sich bei Lieferungen über Konsignationslager im EU-Ausland über die umsatzsteuerlichen Konsequenzen Gedanken machen. Grundsätzlich führt diese Art der Abwicklung zur Registrierungspflicht des Lieferanten im Bestimmungsland. Viele Länder haben jedoch Vereinfachungsregelungen getroffen, die dies vermeiden sollen. Informationen hierzu enthält die Verfügung der OFD Frankfurt/M. vom 15.12.2015 (OFD Frankfurt/M. v. 15.12.2015 – S 7100a A-4 – St 110, juris). Diese ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, weil die Rechtslage stark verkürzt und nicht in allen Fällen korrekt dargestellt wird und die Verfügung auch Widersprüche enthält. Dies soll am Beispiel von Belgien erläutert werden.

 

  • von Streit, Georg / Streit, Thomas, Vorsteuerabzug einer “Führungsholding“ und Einbeziehung von Personengesellschaften in eine Organschaft, UStB 2016, 280-287
    Der XI. Senat des BFH hat am 1.6.2016 die zweite Nachfolgeentscheidung zum Urteil des EuGH in der Rechtssache Larentia + Minerva getroffen. Die Entscheidung entspricht im Wesentlichen derjenigen vom 19.1.2016 (Nachfolgeentscheidung Marenave). In den folgenden Anmerkungen wird kurz darauf eingegangen, welche Aspekte des Vorsteuerabzugs von Holdinggesellschaften bzw. der Organschaft mit Personengesellschaften nach diesen Entscheidungen (wahrscheinlich) als geklärt angesehen werden können und wo – insbesondere auch unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des V. Senats – weiterhin Klärungsbedarf besteht.

Service

  • E-Bilanz-Update: Neuerungen durch die Taxonomie 6.0 und weitere Entwicklungen, UStB 2016, R5
  • Gesetz zur Reform der Investmentbesteuerung beschlossen, UStB 2016, R5
  • 3 x Dauerbrenner Erbschaftsteuerreform, UStB 2016, R5
  • Einstweilige Einstellung der Vollstreckung nach § 258 AO – Rettungsanker in Vollstreckungsfällen, UStB 2016, R5-R6
  • Außenprüfung und Verjährung, UStB 2016, R6
  • Aussetzung des Steuerstrafverfahrens nach § 396 AO, UStB 2016, R6
  • Pflichten der GmbH-Geschäftsführung in der Unternehmenskrise, UStB 2016, R6
  • Die verbindliche Auskunft in der GmbH-Beratung, UStB 2016, R6

 

EU-UStB 3/2016

 

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

  • BFH v. 6.4.2016 - XI R 20/14 / Nieskens, Hans, Ordnungsgemäße Rechnung auch bei Briefkastensitz des Leistenden und Gutglaubensschutz im Festsetzungsverfahren, EU-UStB 2016, 45-46
  • EuGH v. 9.6.2016 - Rs. C-332/14 / Heinrichshofen, Stefan, Vorsteueraufteilung bei Gebäuden, EU-UStB 2016, 47-48
  • EuGH v. 16.6.2016 - Rs. C-186/15 / Buge, Ronald, Aufteilung der Vorsteuer bei gemischt genutzten Gegenständen und Dienstleistungen, EU-UStB 2016, 48-49
  • EuGH v. 28.7.2016 - Rs. C-332/15 / Heinrichshofen, Stefan, Einschränkung des Vorsteuerabzugs bei Steuerhinterziehung, EU-UStB 2016, 49-51
  • EuGH v. 22.6.2016 - Rs. C-267/15 / Tehler, Hermann-Josef, Ein Stpfl. ist zum Abzug der gesamten Vorsteuer aus d. Errichtung eines Gebäudes berechtigt, auch bei Verkauf d. Gebäudes zu einem deutlich unter den Baukosten liegenden Preis, EU-UStB 2016, 51-52
  • EuGH v. 2.6.2016 - Rs. C-263/15 / Buge, Ronald, Unternehmereigenschaft bei fehlender Gewinnerzielungsabsicht, EU-UStB 2016, 52-54
  • EuGH v. 22.6.2016 - Rs. C-11/15 / Huschens, Ferdinand, Öffentliche Rundfunkgebühren in Tschechien, EU-UStB 2016, 54-55
  • EuGH v. 26.5.2016 - Rs. C-607/14 / von Streit, Georg, Umsätze im Zahlungs- und Überweisungsverkehr, EU-UStB 2016, 55-58
  • EuGH v. 26.5.2016 - Rs. C-550/14 / Tehler, Hermann-Josef, Anwendung des Reverse-Charge-Verfahrens bei Lieferung von Barren aus Verschmelzungen von Schrott mit goldhaltigen Metallgegenständen, EU-UStB 2016, 58-60
  • EuGH v. 21.7.2016 - Rs. C-4/15 / Rehberg, Eva / Kurzrock, Julia, Bei passiver Veredelung sind Interessen der Verarbeiter von Zwischenerzeugnissen in die Interessenabwägung mit einzubeziehen, EU-UStB 2016, 60-62
  • EuGH v. 2.6.2016 - verb. Rs. C-226/14 und C-228/14 / Rehberg, Eva / Kurzrock, Julia, Vorliegen einer Einfuhr im mehrwertsteuerrechtlichen Sinn?, EU-UStB 2016, 62-65
  • EuGH v. 16.6.2016 - Rs. C-291/15 / Rehberg, Eva / Boulanger, Fabienne, Zollwertbestimmung von eingeführten Waren bei begründeten Zweifeln bzgl. d. Richtigkeit des angemeldeten Wertes, EU-UStB 2016, 65-67

Beiträge für die Beratungspraxis

Editorial



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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 8, Erscheinungstermin: 17. August 2016) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aktuelles

  • Wohlfart, Michaela, Dritte Verordnung zur Änderung steuerlicher Verordnungen, UStB 2016, 229
  • Wohlfart, Michaela, Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens, UStB 2016, 229-230
  • Wohlfart, Michaela, Gesetz zur Reform der Investmentbesteuerung, UStB 2016, 230

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 6.4.2016 - V R 25/15 / Heinrichshofen, Stefan, EuGH-Vorlagen zu Rechnungsanschriften (Vorlagebeschluss des V. Senats), UStB 2016, 230-232
  • BFH v. 6.4.2016 - XI R 20/14 / Heinrichshofen, Stefan, EuGH-Vorlagen zu Rechnungsanschriften (Vorlagebeschluss des XI. Senats), UStB 2016, 232-233
  • BFH v. 15.4.2016 - XI B 109/15 / Rothenberger, Franz, Geschäftsveräußerung im Ganzen bei mehrfacher Übertragung – Fortführung der Unternehmenstätigkeit, UStB 2016, 233-234
  • BFH v. 1.3.2016 - XI R 21/14 / Rothenberger, Franz, Insolvenz des leistenden Unternehmers – zweifache Umsatzsteuerberichtigung, UStB 2016, 234-236
  • BFH v. 31.3.2016 - XI B 13/16 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, AdV – ernstliche Zweifel an der Vereinbarkeit einer Vorschrift des Umsatzsteuergesetzes mit dem Unionsrecht, UStB 2016, 236-237
  • FG Sachsen v. 3.3.2016 - 8 K 942/15 / Vellen, Michael, Keine Steuerbefreiung für den Aufbau eines Strukturvertriebs, UStB 2016, 237-238
  • FG Köln v. 13.4.2016 - 9 K 3310/11 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Steuerfreiheit der Leistungen einer Privatklinik, UStB 2016, 238-240
  • FG Berlin-Brandenburg v. 15.1.2015 - 5 K 5381/13 / Wohlfart, Michaela, Abgrenzung zwischen Telekommunikationsdienstleistungen und ihrer Vermittlung, UStB 2016, 240
  • FG Sachsen v. 26.2.2016 - 6 K 1065/15 / Wohlfart, Michaela, Qualifizierung von Umsatzsteueransprüchen als Masseverbindlichkeiten, UStB 2016, 240
  • FG Berlin-Brandenburg v. 28.10.2015 - 2 K 2070/13 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerliche Behandlung von Leistungen zur Prävention und Selbsthilfe, UStB 2016, 241

Verwaltung

  • OFD Niedersachsen v. 27.5.2016 - S 7168 - 24 - St 173 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerliche Behandlung der Aufnahme von Bürgerkriegsflüchtlingen, UStB 2016, 241
  • OFD Niedersachsen v. 14.6.2016 - S 7100 - 421 - St 172 / Wohlfart, Michaela, Pkw-Überlassung an Gesellschafter-Geschäftsführer zur privaten Nutzung, UStB 2016, 242

Beiträge für die Beratungspraxis

  • von Streit, Georg, Besteuerung einheitlicher wirtschaftlicher Vorgänge mit unterschiedlichen Steuersätzen, UStB 2016, 242-250
    Nachdem der BFH 2013 über den Steuersatz zu urteilen hatte, der auf Frühstücksleistungen im Hotel anzuwenden ist, musste er nun entscheiden, ob die Parkplatzüberlassung an Hotelgäste dem ermäßigten Steuersatz gem. § 12 Abs. 2 Nr. 11 UStG unterfällt. Aufgrund der schon im Gesetzgebungsverfahren gerügten Konturlosigkeit der Vorschrift war dies ein schwieriges Unterfangen. Der BFH ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Überlassung von Parkplätzen nicht der Zimmervermietung dient und damit insoweit der Regelsteuersatz zur Anwendung kommt. Im Wesentlichen verwies er auf seine Entscheidung aus dem Jahr 2013. Außerdem bemühte der BFH erneut ein “Aufteilungsgebot“, demzufolge der Grundsatz der Einheitlichkeit der Leistung durch § 12 Abs. 2 Nr. 11 UStG verdrängt werde. Im folgenden Beitrag wird auf die vorgenannten Themenbereiche eingegangen. Insbesondere wird thematisiert, ob unionsrechtlich ein “Aufteilungsgebot“ existiert.
  • Grebe, Christian / Raudszus, Holger, Die Mindestbemessungsgrundlage nach § 10 Abs. 5 UStG, UStB 2016, 250-256
    Grundsätzlich ist der Unternehmer in seiner Preisfindung frei, d.h., die Umsatzsteuer wird im Ergebnis nach dem tatsächlichen Betrag bemessen, den der Leistungsempfänger aufwendet (§ 10 Abs. 1 S. 2 UStG), um die Leistung zu erhalten. Allerdings sieht der Gesetzgeber für die in § 10 Abs. 5 UStG genannten Fälle, in denen ein gewisses Näheverhältnis zwischen den am Leistungsaustausch Beteiligten besteht, unter bestimmten Voraussetzungen eine von den Vereinbarungen der Beteiligten abweichende Bemessungsgrundlage vor. Der Beitrag möchte die Wirkungsweise und den Anwendungsbereich der Norm unter Berücksichtigung der neueren EuGH- und BFH-Rechtsprechung sowie der Gesetzesänderungen seit dem 31.7.2014 darstellen.

Service

  • Wertverfall von Finanzinstrumenten in der Abgeltungsteuer, UStB 2016, R5
  • Ein Klassiker: Betriebliche Bauten auf fremdem Grund und Boden, UStB 2016, R5
  • Zu- und Abflussprinzip des § 11 EStG (Teil 1) – Grundlagen und Wirkungen, UStB 2016, R5
  • Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens, UStB 2016, R5-R6
  • Nichtigkeit von Verwaltungsakten, UStB 2016, R6
  • Rechtsstreitigkeiten gegen Geschäftsführer (§ 46 Nr. 8 Alt. 2 GmbHG), UStB 2016, R6


...weitere Inhaltsverzeichnisse

In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 7, Erscheinungstermin: 17. Juli 2016) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 6.4.2016 - V R 6/14 / Heinrichshofen, Stefan, Vorsteuerabzug bei Einwerbung von Kapital, UStB 2016, 201-202
  • FG Hamburg v. 30.9.2015 - 5 K 85/12 / Sterzinger, Christian, Anforderungen an die Leistungsbezeichnung gelieferter Gegenstände, UStB 2016, 202-205
  • FG Münster v. 10.12.2015 - 5 K 4322/12 U / Sterzinger, Christian, Versagung des Vorsteuerabzugs bei gemischten Aufwendungen, UStB 2016, 205-207
  • FG Düsseldorf v. 6.11.2015 - 1 K 1983/13 U / Fritsch, Frank, Verbringen in ein Konsignationslager, UStB 2016, 207-209
  • BFH v. 2.12.2015 - V R 67/14 / Wohlfart, Michaela, Keine Organschaft mit Nichtunternehmern, UStB 2016, 209
  • FG Münster v. 18.4.2016 - 5 K 572/13 U / Wohlfart, Michaela, EuGH-Vorlage: Unterliegt die Lieferung von Blutplasma der Umsatzsteuerbefreiung?, UStB 2016, 209
  • FG Köln v. 16.2.2016 - 1 K 927/13 / Wohlfart, Michaela, Zeitpunkt der Leistungsausführung im Zusammenhang mit Prepaid-Verträgen, UStB 2016, 209-210

Verwaltung

  • BMF v. 2.6.2016 - III C 2 - S 7244/07/10002 – DOK 2016/0503054 / Walkenhorst, Ralf, Steuersatz für die Beförderung von Personen mit Taxen und Mietwagen, UStB 2016, 210-211
  • OFD Frankfurt/M. v. 21.3.2016 - S 7168 A - 15 - St 16 / Wohlfart, Michaela, Unterbringung von Bürgerkriegsflüchtlingen und Asylbewerbern, UStB 2016, 211-212
  • OFD Frankfurt/M. v. 4.4.2016 - S 7179 A - 21 - St 16 / Wohlfart, Michaela, Besteuerung berufsbezogener Sprachkurse für Menschen mit Migrationshintergrund, UStB 2016, 212
  • FinMin. Sachsen-Anhalt v. 18.5.2016 - 42 - S 7198 - 32 / Wohlfart, Michaela, Übergangsregelung bei der Befreiung von Beratungsleistungen für Investmentfonds, UStB 2016, 212
  • OFD Niedersachsen v. 25.4.2016 - S 7240 - 56 - St 187 VD / Wohlfart, Michaela, Steuersatz bei Hochzeits-/Portraitfotografie und Umsätzen mit Fotobüchern, UStB 2016, 213
  • FinMin. Sachsen-Anhalt v. 13.5.2016 - 42 - S 7242a - 18 / Wohlfart, Michaela, Umsatzbesteuerung der Pferderennvereine, UStB 2016, 213
  • FinMin. Sachsen-Anhalt v. 12.5.2016 - 42 - S 7220 - 18 / Wohlfart, Michaela, Steuersatz für Umsätze des Hotel- und Gaststättengewerbes, UStB 2016, 213-214
  • OFD Niedersachsen v. 24.3.2016 - S 7100 - 806 - St 172 / Wohlfart, Michaela, Vorkosten im Zusammenhang mit der Lieferung von Schlachtvieh, UStB 2016, 214

Beiträge für die Beratungspraxis

Meyer-Burow, Jochen / Connemann, Michael, Der Vorsteuerabzug des Leistungsempfängers bei unzureichendem Buch- und Belegnachweis des leistenden Unternehmers, UStB 2016, 214-219

Um Steuerausfälle zu vermeiden, sieht das BMF in einem Schreiben vom 16.2.2016 zum Vorsteuer-Vergütungsverfahren vor, dass Vorsteuerbeträge, die in Rechnungen über Ausfuhrlieferungen oder innergemeinschaftliche Lieferungen gesondert ausgewiesen werden, nicht vergütet werden, wenn objektiv feststeht, dass die materiell-rechtlichen Voraussetzungen der innergemeinschaftlichen Lieferung bzw. Ausfuhrlieferung vorliegen (BMF v. 16.2.2016 – III C 3 - S 7359/10/10003, BStBl. I 2016, 239 = UStB 2016, 72). Dieser Ansatz bringt für den Leistungsempfänger ein hohes Risiko dahingehend mit sich, dass ihm die Vorsteuer versagt wird, obwohl das FA des Leistenden die Steuerbefreiung angesichts eines nicht bzw. nicht ordnungsgemäß erbrachten Buch- und/oder Belegnachweises verweigert. Im folgenden Beitrag erklären die Verfasser den tatsächlichen und rechtlichen Hintergrund, die Regelungen des BMF-Schreibens sowie die Risiken für die betroffenen Unternehmer. Es folgen Beratungshinweise und Vorschläge zu alternativen Maßnahmen, um Steuerausfälle zu vermeiden.

Grebe, Christian, Factoring im Umsatzsteuerrecht – Teil II, UStB 2016, 220-223

Ausgelöst durch die Rechtsprechung von EuGH und BFH haben sich für Factoringinstitute, die zahlungsgestörte Forderungen (sog. Non-Performing-Loans, kurz: NPL) unter Übernahme des Ausfallrisikos kaufen, erhebliche Auswirkungen ergeben. Der Beitrag ist zweigeteilt. Der erste Teil (UStB 2016, 190) zeigte zunächst die verschiedenen Formen des Factorings unter Übernahme des Zahlungseinzugs auf, bevor die ergangene Judikatur sowie das dazu erlassene BMF-Schreiben v. 2.12.2015 (BMF v. 2.12.2015 – III C 2 - S 7100/08/10010, BStBl. I 2015, 1012 = UStB 2016, 11) zur umsatzsteuerrechtlichen Behandlung zahlungsgestörter Forderungen vorgestellt wurden. Ferner wurden bestehende Praxisfragen und Folgen aufgezeigt. Der zweite Teil des Beitrags stellt unter Berücksichtigung der Rechtsprechungsänderungen sowohl die Voraussetzungen für eine Haftung des Abtretungsempfängers nach § 13c UStG als auch für eine Berichtigung der Bemessungsgrundlage nach § 17 UStG in Factoringfällen vor.

Meurer, Thomas, Der Umsatzsteuer-Anwendungserlass, UStB 2016, 223-228

Das BMF hat den UStAE mit Schreiben vom 1.10.2010 bekannt gegeben und die UStR 2008 mit Wirkung vom 1.11.2010 aufgehoben (BMF v. 1.10.2010 – IV D 3 - S 7015/10/10002, BStBl. I 2010, 846). Der UStAE wird durch BMF-Schreiben ergänzt bzw. geändert. Neben dem UStAE gibt es weiterhin allgemeine Verwaltungsanweisungen, die nicht in den UStAE aufgenommen werden (z.B. Bekanntgabe von Vordruckmustern). Seit Einführung des UStAE wurde dieser bisher 182-mal angepasst (Stand: 27.6.2016). Der Beitrag gibt einen Überblick über die seit dem 8.11.2015 ergangenen BMF-Schreiben (s.a. , StBW 2011, 796; StBW 2012, 320; StBW 2012, 950; StBW 2013, 176; StBW 2013, 981; StBW 2014, 307; StBW 2014; 828, StBW 2015, 226 und StBW 2015, 907).

Service

Gemeinsames Eigentum an privatem Grundbesitz – Vorteilhafte steuerliche Gestaltungen, zu vermeidende Fallstricke, UStB 2016, R5

Der Umwandlungssteuererlass 2011 – Eine Zwischenbilanz, UStB 2016, R5

Steuerfreie Zuwendungen mit Familienheimen, UStB 2016, R5

Doppelbesteuerung, Einmalbesteuerung oder Keinmalbesteuerung bei unentgeltlicher Bereicherung im Rahmen einer Einkunftsart – Teil I, UStB 2016, R5-R6

Die “neue“ Selbstanzeige – ein kleines Update, UStB 2016, R6

Zur Verwertbarkeit der Ergebnisse eines Testkaufs der Finanzbehörde, UStB 2016, R6

Der Weg vom Einzelunternehmen in die GmbH (Teil I): Zivilrechtliche Handlungsmöglichkeiten, UStB 2016, R6

Der Weg vom Einzelunternehmen in die GmbH (Teil II): Ertragsteuerliche Auswirkungen, UStB 2016, R6

Schenkung von Geschäftsanteilen an Minderjährige, UStB 2016, R6



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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 6, Erscheinungstermin: 17. Juni 2016) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 18.2.2016 - V R 46/14 / Vellen, Michael, Steuerbefreiung – Begriff der anerkannten Einrichtung, UStB 2016, 169-170
  • BFH v. 6.4.2015 - V R 55/14 / Weigel, Martin, Steuerfreiheit von Betreuungsleistungen einer GmbH, UStB 2016, 171-173
  • BFH v. 11.3.2016 - V R 20/15 / Rothenberger, Franz, Steuerfreiheit von Post-Universaldienstleistungen nur bei sechs Zustelltagen pro Woche, UStB 2016, 173-174
  • BFH v. 18.2.2016 - V R 62/14 / Heinrichshofen, Stefan, Vorsteuerabzug aus Billigkeitsgründen: BFH erläutert Feststellungslast, UStB 2016, 174-176
  • BFH v. 18.2.2016 - V R 23/15 / Heinrichshofen, Stefan, “Unentgeltliche“ Wohnraumüberlassung an Gesellschafter-Geschäftsführer als umsatzsteuerfreie Vermietung?, UStB 2016, 176-177
  • FG Berlin-Brandenburg v. 24.11.2015 - 7 K 7108/13 / Sterzinger, Christian, Zurechnung von Umsätzen einer im englischen Handelsregister gelöschten Limited, UStB 2016, 177-179
  • FG Köln v. 20.1.2016 - 2 K 2807/12 / Sterzinger, Christian, Vorsteuervergütung bei elektronischer Übermittlung einer Rechnungskopie, UStB 2016, 179-181
  • FG Münster v. 3.11.2015 - 15 K 1252/14 U / Wohlfart, Michaela, Erlangung des Vorsteuerabzugs für die Errichtung einer Sporthalle durch eine Kommune, UStB 2016, 181-182
  • FG Hamburg v. 21.8.2015 - 2 V 154/15 / Wohlfart, Michaela, Anforderungen an die Leistungsbeschreibung, UStB 2016, 182-183


Verwaltung

BMF v. 25.4.2016 - III C 2 - S 7242-a/09/10005 – DOK 2016/0386007 / Walkenhorst, Ralf, Ermäßigter Steuersatz für Werkstätten für behinderte Menschen, UStB 2016, 183

BMF v. 18.5.2016 - III C 2 - S 7330/09/10001:002 – DOK 2016/0284329 / Walkenhorst, Ralf, Uneinbringlichkeit im vorläufigen Insolvenzverfahren, UStB 2016, 183-185

Beiträge für die Beratungspraxis

Janz, Dennis / Schulte-Uebbing, Dirk, Die Besteuerung der Flüssigfuttermittellieferung in der Landwirtschaft – ein Status quo?, UStB 2016, 185-190

Die 2015 von der OFD Nordrhein-Westfalen (OFD Nordrhein-Westfalen v. 14.7.2015 – S 7417 - 2015/0001 - St 445, UR 2016, 78) herausgegebene Verfügung zur umsatzsteuerlichen Behandlung von Flüssigfuttermittellieferungen in der Landwirtschaft – hauptsächlich in der Schweinemast – durch sog. Futtermittelgesellschaften unter Verwendung von sensorgesteuerten Fütterungsanlagen hat bei den betroffenen Landwirten für große Verunsicherung gesorgt. Der folgende Beitrag stellt sowohl die Auffassung der Finanzverwaltung als auch die aktuell vorherrschende Literaturmeinung zu diesem Thema dar.

Grebe, Christian, Factoring im Umsatzsteuerrecht – Teil I, UStB 2016, 190-199

Ausgelöst durch die Rechtsprechung von EuGH und BFH haben sich für Factoringinstitute, die zahlungsgestörte Forderungen (sog. Non-Performing-Loans, kurz: NPL) unter Übernahme des Ausfallrisikos kaufen, erhebliche Auswirkungen ergeben. Der folgende Beitrag ist zweigeteilt. Der erste Teil zeigt zunächst die verschiedenen Formen des Factorings unter Übernahme des Zahlungseinzugs auf, bevor die ergangene Judikatur sowie das dazu erlassene BMF-Schreiben vom 2.12.2015 (BMF v. 2.12.2015 – III C 2 - S 7100/08/10010, BStBl. I 2015, 1012 = UStB 2016, 11) zur umsatzsteuerrechtlichen Behandlung zahlungsgestörter Forderungen vorgestellt werden. Ferner werden bestehende Praxisfragen und Folgen aufgezeigt. Der zweite Teil des Beitrags stellt unter Berücksichtigung der Rechtsprechungsänderungen sowohl die Voraussetzungen für eine Haftung des Abtretungsempfängers nach § 13c UStG als auch der Berichtigung der Bemessungsgrundlage nach § 17 UStG in Factoringfällen vor.

Service

Einkünfteerzielung bei unbebauten Grundstücken, UStB 2016, R5

Bedeutung des Sonder-BV bei der Umstrukturierung von Personengesellschaften und beim Gesellschafterwechsel (Teil II), UStB 2016, R5

Leibrente als Kaufpreis für die “wesentliche“ Beteiligung, UStB 2016, R5

Die Überraschungsentscheidung im FG-Prozess, UStB 2016, R6

Aktuelle Rechtsprechung zum Steuerstrafrecht, UStB 2016, R6

“Unmittelbarkeitserfordernis“ des § 21 UmwStG bei Umstrukturierungen, UStB 2016, R6

Der fortschreitende Niedergang des Insolvenz- und Sanierungssteuerrechts, UStB 2016, R6

Die zivilrechtliche Haftung von Steuerberatern, UStB 2016, R6

Beraterverträge mit ausgeschiedenen Geschäftsführern, UStB 2016, R6



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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 5, Erscheinungstermin: 17. Mai 2016) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 14.1.2016 - V R 63/14 / Rothenberger, Franz, Verbilligte Parkraumüberlassung an Arbeitnehmer, UStB 2016, 133
  • BFH v. 10.2.2016 - XI R 26/13 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Landesärztekammer im Bereich “externe Qualitätssicherung Krankenhaus“ nicht unternehmerisch tätig, UStB 2016, 134-135
  • BFH v. 18.2.2016 - V R 53/14 / Fritsch, Frank, Steuerfreie Lieferung eines Miteigentumsanteils, UStB 2016, 135-137
  • BFH v. 16.12.2015 - XI R 52/13 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Unterbringung und Verpflegung von Begleitpersonen der Patienten, UStB 2016, 137-138
  • BFH v. 11.11.2015 - V R 8/15 / Heinrichshofen, Stefan, Beabsichtigte Unternehmensgründung, UStB 2016, 138-139
  • BFH v. 2.12.2015 - V R 15/15 / Weigel, Martin, Vorsteuerabzug aus der Rechnung der Insolvenzverwalterin aus ihrer Tätigkeit für die Insolvenzschuldnerin, UStB 2016, 139-141
  • FG München v. 26.8.2015 - 2 K 1687/14 / Sterzinger, Christian, Vorsteuerabzug aus Entschädigungszahlung für vorzeitige Vertragsauflösung, UStB 2016, 141-143
  • FG Niedersachsen v. 29.10.2015 - 5 K 316/14 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerbefreiung von Leistungen einer privaten Tanzschule, UStB 2016, 143
  • FG Baden-Württemberg v. 15.4.2015 - 1 K 1195/13 / Wohlfart, Michaela, Einheitliche Leistung bei Verlängerung der gesetzlichen Gewährleistungsfrist, UStB 2016, 144
  • FG Niedersachsen v. 23.10.2014 - 5 K 97/14 / Wohlfart, Michaela, Ermäßigter Steuersatz bei Leistungen von Jugendherbergen an Erwachsene, UStB 2016, 144


Verwaltung

BMF v. 19.4.2016 - III C 2 - S 7106/07/10012-06 – DOK 2016/0366656 / Walkenhorst, Ralf, Unternehmereigenschaft einer juristischen Person des öffentlichen Rechts, UStB 2016, 144-145

BMF v. 20.4.2016 - III C 2 - S 7225/12/10001 – DOK 2016/0368010 / Walkenhorst, Ralf, Steuersatz für Lieferungen und innergemeinschaftliche Erwerbe von Fotobüchern, UStB 2016, 146

Beiträge für die Beratungspraxis

von Streit, Georg / Streit, Thomas, Selektive Eingliederung von Personengesellschaften nach § 2 Abs. 2 Nr. 2 UStG?, UStB 2016, 147-157

Die Entscheidungen des BFH vom 2.12.2015 (V. Senat) und vom 19.1.2016 (XI. Senat) zur finanziellen Eingliederungsfähigkeit von Personengesellschaften haben einige Fragen geklärt, aber auch – nicht zuletzt wegen der unterschiedlichen Lösungsansätze – diverse neue aufgeworfen. Insbesondere auf Letztere soll im folgenden Beitrag – unter Berücksichtigung der Vorgaben des EuGH in seinem Urteil vom 16.7.2015 – eingegangen werden.

Grebe, Christian, Abwicklung von Bauträgerfällen nach § 27 Abs. 19 UStG – Teil II, UStB 2016, 158-168

Mit seinen Urteilen vom 22.8.2013 (BFH v. 22.8.2013 – V R 37/10, BStBl. II 2014, 128 = UR 2014, 282 = UStB 2014, 7, mit Komment. ) sowie vom 11.12.2013 (BFH v. 11.12.2013 – XI R 21/11, BStBl. II 2014, 425 = UR 2014, 276, mit Komment.  = UStB 2014, 99, mit Komment. ) ist der BFH der Finanzverwaltung hinsichtlich des Wechsels der Steuerschuldnerschaft bei Bauleistungen in die Parade gefahren. Ein Wechsel der Steuerschuldnerschaft erfolge, so der BFH, nur (noch) dann, wenn der Leistungsempfänger (Bauträger) die bezogenen Leistungen der bauleistenden (Sub-)Unternehmer selber unmittelbar für eine Bauleistung verwende. Bei der Bebauung eigener Grundstücke liege jedoch eine Grundstückslieferung und keine Bauleistung vor, so dass in diesen Fällen der Bauleistende Steuerschuldner bleibe. Aufgrund des von der Finanzverwaltung bzw. vom Gesetzgeber befürchteten “fiskalischen Fiaskos“ (so , UR 2014, 81) – die eine steuerfreie Grundstückslieferung ausführenden Bauträger beantragen die Erstattung der zu Unrecht abgeführten § 13b-Steuer, während die Finanzverwaltung bei den Bauleistungen nach § 176 AO (Vertrauensschutz) an einer Nachforderung gehindert ist – wurde mit Wirkung zum 31.7.2014 (vgl. Art. 28 Abs. 1 des Gesetzes zur Anpassung des nationalen Steuerrechts an den Beitritt Kroatiens zur EU und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften v. 25.7.2014, BGBl. I 2014, 1266) für die “Altfälle“ der von Anfang an scharf kritisierte § 27 Abs. 19 UStG eingeführt. Gemäß dieser Vorschrift soll § 176 AO keine Anwendung finden, so dass eine Festsetzung der nunmehr vom Bauleistenden geschuldeten Umsatzsteuer möglich sein soll. Der Bauleistende kann zur Tilgung seiner Umsatzsteuerschuld gegenüber dem FA seine zivilrechtlich gegenüber dem Bauträger bestehende Forderung auf Zahlung der Umsatzsteuer als Teil des Kaufpreises an sein FA abtreten.Der nachfolgende Beitrag möchte das Thema des § 27 Abs. 19 UStG nicht abschließend erörtern, sondern dem Praktiker einen umfassenden Leitfaden an die Hand geben. Der Beitrag ist zweigeteilt. Der erste Teil (UStB 2016, 88) befasste sich mit den durch § 27 Abs. 19 UStG aufgeworfenen verfahrens-, verfassungs- bzw. europa- sowie zivilrechtlichen Fragen unter Berücksichtigung der zum Teil unterschiedlichen Auffassungen in Literatur und Rechtsprechung. Der zweite Teil gibt eine Übersicht über die bisherigen AdV-Beschlüsse der FG sowie des BFH und endet mit der Vorstellung der bisherigen Entscheidungen der FG in Hauptsacheverfahren.

Service

Bedeutung des Sonder-BV bei der Umstrukturierung von Personengesellschaften und beim Gesellschafterwechsel (Teil I), UStB 2016, R5

Ertragsteuerliche Behandlung von Blockheizkraftwerken, UStB 2016, R5

Aktuelle Rechtsprechung zu Vermietung und Verpachtung, UStB 2016, R5

Aktuelle Entwicklungen im Gemeinnützigkeitsrecht, UStB 2016, R5

Probleme der Punktberichtigung von Steuerbescheiden gem. §§ 172 ff. AO, UStB 2016, R5-R6

Der Strafklageverbrauch bei Steuerstraftaten und -ordnungswidrigkeiten, UStB 2016, R6

E-Mail-Einspruch: Analyse der Rechtslage vor und nach der Änderung des § 357 Abs. 1 S. 1 AO, UStB 2016, R6

Übertragung des gesamten Gesellschaftsvermögens der GmbH, UStB 2016, R6

Zur geplanten Einführung eines Konzerninsolvenzrechts in der InsO, UStB 2016, R6



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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 4, Erscheinungstermin: 17. April 2016) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 19.1.2016 - XI R 38/12 / Heinrichshofen, Stefan, Nachfolgeentscheidung Marenave, UStB 2016, 97-98
  • BFH v. 2.12.2015 - V R 15/14 / Fritsch, Frank, Keine Organschaft zwischen Schwestergesellschaften, UStB 2016, 98-100
  • BFH v. 16.12.2015 - XI R 28/13 / Fritsch, Frank, Haftung des Abtretungsempfängers beim echten Factoring, UStB 2016, 100-101
  • BFH v. 17.12.2015 - V R 45/14 / Weigel, Martin, Die Frage der Steuerfreiheit der ehrenamtlichen Tätigkeit des Vorstands eines Sparkassenverbands, UStB 2016, 101-103
  • BFH v. 27.1.2016 - V B 87/15 / Rothenberger, Franz, Vertrauensschutz in Bauleistungsfällen – Nacherhebung beim Leistenden, UStB 2016, 103-105
  • BFH v. 3.12.2015 - V R 61/14 / Vellen, Michael, Steuersatz bei Tätigkeit als Hochzeits- und Trauerredner, UStB 2016, 105-106
  • FG Baden-Württemberg v. 30.9.2015 - 1 K 3818/14 / Wohlfart, Michaela, Aufteilung von Vorsteuern nach Insolvenzeröffnung, UStB 2016, 106-107
  • FG Berlin-Brandenburg v. 10.11.2015 - 2 K 2409/13 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerfreiheit der von einem Facharzt erbrachten Laborleistungen, UStB 2016, 107
  • FG Rheinland-Pfalz v. 12.11.2015 - 6 K 1361/12 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerbefreiung für Leistungen eines Erziehungsbeistands, UStB 2016, 107

Verwaltung

  • BMF v. 2.3.2016 - III C 2 - S 7100/07/10031:005 – DOK 2016/0142056 / Walkenhorst, Ralf, Bestelleintritt in Leasingfällen, UStB 2016, 107-108
  • Bayerisches Landesamt für Steuern v. 19.2.2016 - S 7179.1.1 - 15/1 St 33 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerliche Behandlung von selbständigen Studienleitern, UStB 2016, 108-109

Beiträge für die Beratungspraxis

Harksen, Nathalie, Zuordnung der Warenbewegung bei Ausfuhr- und Einfuhrreihengeschäften, UStB 2016, 109-125

Das Reihengeschäft ist nach wie vor nicht aus dem grenzüberschreitenden Warenverkehr wegzudenken. Dies gilt aufgrund fortschreitender Globalisierung sowohl für den innergemeinschaftlichen Warenverkehr als auch für den Warenhandel mit Drittstaaten. Insbesondere in international aufgestellten Unternehmen spielen sich Lieferbeziehungen nicht mehr lediglich bilateral zwischen zwei Vertragspartnern ab. So ist es aus logistischen Gründen inzwischen durchaus üblich, dass ein Unternehmer auf Verlangen seines Abnehmers Waren direkt an einen Dritten versendet oder aber ein Unternehmer die von seinem Abnehmer bestellte Ware von seinem Lieferanten unmittelbar an seinen Abnehmer ausliefern lässt.Logistisch führen derartige Konstrukte durch Verkürzung bzw. Vermeidung doppelter Warenbewegungen zu einer Vereinfachung der Abwicklung; deren umsatzsteuerrechtliche Beurteilung stellt aber aufgrund der Komplexität und der Lückenhaftigkeit der rechtlichen Bestimmungen für international agierende Unternehmer insbesondere in Ermangelung unionsweit einheitlicher Bestimmungen für derartige Konstrukte zunehmend eine Herausforderung dar.Vor diesem Hintergrund wird inzwischen europaweit die Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung für Reihengeschäfte gesehen. In Deutschland steht derzeit eine Änderung der existierenden gesetzlichen Regelung in § 3 Abs. 6 S. 5 UStG zum Reihengeschäft zur Diskussion. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über den derzeitigen Diskussionsstand aus Sicht des grenzüberschreitenden Reihengeschäfts mit Drittlandsbezug und zur Kompatibilität der Vorschläge mit geltendem europäischen Zollrecht.

Harksen, Nathalie / Hudasch, Claudia, Vorsteuerabzug der Einfuhrumsatzsteuer in Reparaturfällen, UStB 2016, 125-132

In der Praxis sind Reparatur- und Wartungsverkehre keine Seltenheit; häufig erhalten deutsche Unternehmer zuvor veräußerte Gegenstände zur Reparatur oder zur Wartung aus dem Ausland zugesandt. Auch haben sich deutsche Unternehmen gerade auf die Reparatur oder Wartung von Gegenständen spezialisiert. In beiden Fällen sind die instandgesetzten Gegenstände dazu bestimmt, wieder zum Auftraggeber der Reparaturleistung zurückzugelangen.Gelangen die Gegenstände allerdings aus dem außereuropäischen Ausland zu Reparatur- oder Wartungszwecken nach Deutschland, stellt sich vor Ausführung der Reparatur oder Wartung zunächst die Frage nach der zollamtlichen und umsatzsteuerrechtlichen Behandlung der Reparaturgegenstände im Rahmen der Einfuhr.Der folgende Beitrag befasst sich daher mit den zollrechtlichen Besonderheiten bei Reparatur- und Wartungsverkehren sowie dem Abzug der im Rahmen der Einfuhr der Gegenstände entstehenden Einfuhrumsatzsteuer. Im Mittelpunkt steht dabei die Auseinandersetzung mit der Verwaltungsvereinfachung des Abschn. 15.8 Abs. 8 UStAE. Der Beitrag geht dabei nicht nur auf die generelle Bedeutung des Vorsteuerabzugs ein, sondern untersucht auf der Grundlage dieser generellen Bedeutung die Anwendung des Abschn. 15.8 Abs. 8 UStAE auf in der Praxis häufig vorkommende Sachverhaltsvarianten im Rahmen von grenzüberschreitenden Reparatur- oder Wartungsverkehren.

Service

§ 6b EStG: Steuerplanung und erhebungstechnische Fragestellungen, UStB 2016, R7

Gesetzliche Umstrukturierung beim Investitionsabzugsbetrag, UStB 2016, R7

Xetra-Gold und ähnliche Finanzinstrumente – Quo Vadis?, UStB 2016, R7

Aktuelle Probleme bei der Veräußerung von Kapitalvermögen, UStB 2016, R8

Anwendungserlasse zum neuen Sachwertverfahren zur Grundbesitzbewertung ab dem 1.1.2016, UStB 2016, R8

Vorbehaltsnießbrauch am Personengesellschaftsanteil – Praxisfragen, UStB 2016, R8



...weitere Inhaltsverzeichnisse

In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 3, Erscheinungstermin: 17. März 2016) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 25.11.2015 - V R 66/14 / Weigel, Martin, Grundstücksübertragung als Teilgeschäftsveräußerung, UStB 2016, 61-63
  • BFH v. 2.12.2015 - V R 25/13 / Fritsch, Frank, Neuordnung der umsatzsteuerlichen Organschaft, UStB 2016, 63-65
  • BFH v. 11.11.2015 - V R 37/14 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Überlassung von Inventar eines Pflegeheims als Nebenleistung, UStB 2016, 65-67
  • BFH v. 21.10.2015 - XI R 22/13 / Vellen, Michael, Steuersatz bei sog. Druckkostenzuschuss, UStB 2016, 67-68
  • BFH v. 3.12.2015 - V R 43/13 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Steuersatz bei Überlassung digitaler oder elektronischer Sprachwerke im Sinne des Urheberrechtsgesetzes, UStB 2016, 68-69
  • BFH v. 17.12.2015 - XI B 84/15 / Rothenberger, Franz, Vertrauensschutz in Bauleistungsfällen – Nacherhebung beim Leistenden, UStB 2016, 69-71
  • FG Hamburg v. 4.2.2015 - 2 K 325/14 / Wohlfart, Michaela, Veräußerung von für steuerbefreite Tätigkeiten verwendeten Klinikgegenständen, UStB 2016, 71


Verwaltung

BMF v. 9.2.2016 - III C 3 - S 7130/15/10001, IV C 4 - S 0185/15/10001:001 – DOK 2016/0080207 / Walkenhorst, Ralf, Leistungen im Rahmen der Flüchtlingshilfe, UStB 2016, 71-72

BMF v. 23.2.2016 - III C 2 - S 7208/11/10001 – DOK 2016/0119987 / Walkenhorst, Ralf, Unionsrechtskonforme Auslegung des § 10 Abs. 5 UStG, UStB 2016, 72

BMF v. 16.2.2016 - III C 3 - S 7359/10/10003 – DOK 2016/0112341 / Walkenhorst, Ralf, Vergütungsverfahren bei Ausfuhrlieferungen und innergemeinschaftlichen Lieferungen, UStB 2016, 72-73

BMF v. 1.2.2016 - III C 3 - S 7172/07/10004 – DOK 2016/0098647 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerliche Behandlung der Leistungen von Gebärdensprachdolmetschern, UStB 2016, 73

OFD Niedersachsen v. 30.10.2015 - S 7240 - 37 - St 187 VD / Wohlfart, Michaela, Steuersatz für Umsätze aus der Überlassung von Computerprogrammen, UStB 2016, 74

FinMin. Schleswig-Holstein v. 12.1.2016 - VI 358 - S 7157 - 004 / Wohlfart, Michaela, Nachweispflichten bei Ausfuhrlieferungen von Fahrzeugen ohne Ausfuhrkennzeichen, UStB 2016, 74

Beiträge für die Beratungspraxis

Trinks, Beate / Trinks, Matthias, Steuerbefreiung für selbständige Lehrer und Dozenten, UStB 2016, 75-78

Bereits seit etwa zehn Jahren besteht kaum ein Zweifel daran, dass die Umsatzsteuerbefreiung nach § 4 Nr. 21 UStG unionsrechtswidrig ist. Spätestens nach der geänderten BFH-Rechtsprechung aus dem Jahr 2014 ist abschließend geklärt, dass betroffene Lehrer und Dozenten sich unmittelbar auf die Mehrwertsteuersystemrichtlinie berufen können. Aufgrund des widersprüchlichen Verhaltens der Finanzverwaltung besteht in der Beratungspraxis jedoch enorme Unsicherheit über das Ausmaß der Steuerbefreiung.

Moldan, Alexander, Umsatzsteuerrechtliche Behandlung von Werbeprämien, UStB 2016, 78-87

Verkaufswettbewerbe sind seit längerem feste Bestandteile der Verkaufsförderung vieler Hersteller und Lieferanten. Durch die Ausreichung von Werbeprämien (in Form von Konsumgütern bis hin zu Reisen) sollen eigene Arbeitnehmer wie auch Vertragspartner bzw. deren Arbeitnehmer belohnt und zu Mehrleistungen motiviert werden. Die Finanzgerichtsbarkeit musste sich, insbesondere in den 1990er Jahren, bereits mehrfach mit diesem Thema befassen, ohne dabei sämtliche Fragen beantworten zu können. Vor diesem Hintergrund soll der folgende Beitrag einen Überblick über denkbare Fallgestaltungen und deren jeweilige umsatzsteuerrechtliche Behandlung geben.

Grebe, Christian, Abwicklung von Bauträgerfällen nach § 27 Abs. 19 UStG – Teil I, UStB 2016, 88-96

Mit seinen Urteilen vom 22.8.2013 (BFH v. 22.8.2013 – V R 37/10, BStBl. II 2014, 128 = UR 2014, 282 = UStB 2014, 7, mit Komment. ) sowie vom 11.12.2013 (BFH v. 11.12.2013 – XI R 21/11, BStBl. II 2014, 425 = UR 2014, 276, mit Komment.  = UStB 2014, 99, mit Komment. ) ist der BFH der Finanzverwaltung hinsichtlich des Wechsels der Steuerschuldnerschaft bei Bauleistungen in die Parade gefahren. Ein Wechsel der Steuerschuldnerschaft erfolge, so der BFH, nur (noch) dann, wenn der Leistungsempfänger (Bauträger) die bezogenen Leistungen der bauleistenden (Sub-)Unternehmer selber unmittelbar für eine Bauleistung verwende. Bei der Bebauung eigener Grundstücke liege jedoch eine Grundstückslieferung und keine Bauleistung vor, so dass in diesen Fällen der Bauleistende Steuerschuldner bleibe. Aufgrund des von der Finanzverwaltung bzw. vom Gesetzgeber befürchteten “fiskalischen Fiaskos“ (so , UR 2014, 81) – die eine steuerfreie Grundstückslieferung ausführenden Bauträger beantragen die Erstattung der zu Unrecht abgeführten § 13b-Steuer, während die Finanzverwaltung bei den Bauleistungen nach § 176 AO (Vertrauensschutz) an einer Nachforderung gehindert ist – wurde mit Wirkung zum 31.7.2014 (vgl. Art. 28 Abs. 1 des Gesetzes zur Anpassung des nationalen Steuerrechts an den Beitritt Kroatiens zur EU und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften v. 25.7.2014, BGBl. I 2014, 1266) für die “Altfälle“ der von Anfang an scharf kritisierte § 27 Abs. 19 UStG eingeführt. Gemäß dieser Vorschrift soll § 176 AO keine Anwendung finden, so dass eine Festsetzung der nunmehr vom Bauleistenden geschuldeten Umsatzsteuer möglich sein soll. Der Bauleistende kann zur Tilgung seiner Umsatzsteuerschuld gegenüber dem FA seine zivilrechtlich gegenüber dem Bauträger bestehende Forderung auf Zahlung der Umsatzsteuer als Teil des Kaufpreises an sein FA abtreten.Der nachfolgende Beitrag möchte das Thema des § 27 Abs. 19 UStG nicht abschließend erörtern, sondern dem Praktiker einen umfassenden Leitfaden an die Hand geben. Der Beitrag ist zweigeteilt. Der erste Teil befasst sich mit den durch § 27 Abs. 19 UStG aufgeworfenen verfahrens-, verfassungs- bzw. europa- sowie zivilrechtlichen Fragen unter Berücksichtigung der zum Teil unterschiedlichen Auffassungen in Literatur und Rechtsprechung. Der zweite Teil gibt eine Übersicht über die bisherigen AdV-Beschlüsse der FG sowie des BFH und endet mit der Vorstellung der – soweit ersichtlich – ersten (rechtskräftigen) Entscheidung in einem Hauptverfahren.

Service

Die Ehegatten-Einzelveranlagung, UStB 2016, R5

Aktuelle FG-Rechtsprechung zum Ertragsteuerrecht, UStB 2016, R5

Steuerliche Berücksichtigung von Wertminderungen des Grund und Bodens, UStB 2016, R5

Unternehmenskauf/-verkauf unter Beteiligung einer GmbH – Fragestellungen bei § 17 EStG (Teil 2), UStB 2016, R5

Unternehmenskauf/-verkauf: Unternehmenskaufmodell, Gewinnabgrenzung, § 8c KStG (Teil 3), UStB 2016, R5-R6

Aktuelle FG-Rechtsprechung rund um die GmbH, UStB 2016, R6

Zugewinnausgleich – Berücksichtigung latenter Steuern bei der Berechnung der Ausgleichsleistung, UStB 2016, R6

§ 15 FAO Selbststudium Verträge zwischen nahen Angehörigen: Steuerliche Anerkennung in Rechtsprechung und Verwaltungspraxis, UStB 2016, R6

Das aktuelle Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz der Balearischen Inseln – Gesetzesänderungen zum 1.1.2016, UStB 2016, R6



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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 2, Erscheinungstermin: 17. Februar 2016) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 21.10.2015 - XI R 40/13 / von Wallis, Georg / Stremel, Claudia, Kein nachträglicher Verzicht auf die Umsatzsteuerbefreiung bei einer Grundstückslieferung, UStB 2016, 33-35
  • BFH v. 12.8.2015 - XI R 16/14 / Weigel, Martin, Geschäftsveräußerung im Ganzen bei Übertragung eines vermieteten Bürogebäudekomplexes durch einen Bauträger, UStB 2016, 35-37
  • BFH v. 23.9.2015 - V R 4/15 / Vellen, Michael, Steuersatz bei Personenbeförderungen mit Taxen, UStB 2016, 37-38
  • FG Berlin-Brandenburg v. 1.10.2015 - 7 K 7183/13 / Rothenberger, Franz, Keine Differenzbesteuerung für Einzelteile zerlegter Gebrauchtfahrzeuge, UStB 2016, 38-39
  • FG Düsseldorf v. 27.3.2015 - 5 K 2502/12 U / Wohlfart, Michaela, Lieferung von Gaststätteninventar als Geschäftsveräußerung im Ganzen, UStB 2016, 39-40
  • FG Hamburg v. 17.9.2015 - 2 K 253/14 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuer bei Vermietung von möblierten Zimmern zur gewerblichen Nutzung an Prostituierte, UStB 2016, 40
  • FG Düsseldorf v. 14.8.2015 - 1 K 1570/14 U / Wohlfart, Michaela, Telefonische Beratungsleistungen keine steuerfreien Leistungen nach § 4 Nr. 14 UStG, UStB 2016, 40-41
  • BFH v. 22.7.2015 - V R 20/12 / Wohlfart, Michaela, Keine Umsatzsteuerbefreiung der Gestellung qualifizierter Pflegekräfte durch ein Zeitarbeitsunternehmen, UStB 2016, 41
  • FG München v. 16.7.2015 - 14 K 277/12 / Wohlfart, Michaela, Vorsteuerabzug aus einer Rechnung für ein bezahltes, aber nicht geliefertes Blockheizkraftwerk, UStB 2016, 41-42


Verwaltung

BMF v. 21.1.2016 - III C 3 - S 7168/08/10001 – DOK 2016/0063899 / Walkenhorst, Ralf, Vermietung von Standflächen bei Kirmesveranstaltungen, UStB 2016, 42-43

OFD Niedersachsen v. 21.12.2015 - S 7100 - 611 - St 171 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerliche Behandlung von Leasingverträgen, UStB 2016, 43

Beiträge für die Beratungspraxis

Harksen, Nathalie, Steuerfreiheit bei geteilter Transportverantwortung, UStB 2016, 43-50

Angesichts permanent steigender Transportkosten sind viele Lieferanten inzwischen daran interessiert, ihre Waren möglichst noch im Inland an den Abnehmer zu übergeben und diesen den Haupttransport an den endgültigen Bestimmungsort übernehmen zu lassen. Gleichsam haben insbesondere drittländische Abnehmer mitunter ein Interesse daran, die in der EU eingekauften Waren an einem Ort zu konsolidieren und gemeinsam in das Endbestimmungsland zu verbringen. Vor diesem Hintergrund werden Waren in der Praxis nicht selten nicht nur durch einen der am Umsatzgeschäft beteiligten Unternehmer transportiert, sondern es liegt eine geteilte Verantwortung für jeweils einen Teil der Transportstrecke vor.Kurz vor Ende des Jahres 2015 hat das BMF mit seinem Schreiben vom 7.12.2015 zu der Frage Stellung genommen, ob sich bei gebrochenen Beförderungen und Versendungen in das Ausland die Möglichkeit zur Inanspruchnahme einer Steuerbefreiung bei innergemeinschaftlichen Lieferungen und bei Ausfuhrlieferungen ergibt. Im Rahmen von sog. gebrochenen Transporten teilen sich Lieferer und Abnehmer den Warentransport und es liegt damit eine Kombination von Beförderung/Versendung einerseits durch den Lieferer und andererseits durch den Abnehmer vor.Nicht verbindlich geklärt war bislang die Frage, ob bei innergemeinschaftlichen Lieferungen und Ausfuhrlieferungen mit sog. geteilter oder gebrochener Transportverantwortlichkeit die Steuerbefreiungen nach den §§ 6 und 6a UStG anwendbar sind. Innergemeinschaftliche Lieferungen und Ausfuhrlieferungen sind unter den weiteren Voraussetzungen der §§ 6 und 6a UStG steuerfrei, wenn der Lieferer bzw. der Abnehmer (oder deren Beauftragter) den Liefergegenstand ins Drittlandsgebiet bzw. in das übrige Gemeinschaftsgebiet befördert oder versendet.In den meisten Fällen ist der Lieferer nur für eine Teilstrecke der Warenbewegung zuständig und bewegt die Ware in der Praxis regelmäßig ausschließlich im Inland. Der Abnehmer hingegen übernimmt den Anschlusstransport ab der Übergabestelle bis zum endgültigen Bestimmungsort im Ausland. Bestehende Zweifel an der Möglichkeit der Inanspruchnahme der Steuerbefreiung sind durch das BMF-Schreiben nunmehr zumindest zum Teil beseitigt.

von Streit, Georg / Luther, Matthias, Angabe der Anschrift in Rechnungen, UStB 2016, 51-58

Der BFH hatte in einer Entscheidung vom 22.7.2015 (BFH v. 22.7.2015 – V R 23/14, UR 2015, 796 = UStB 2015, 274, mit Komment. Weigel) über die Voraussetzungen des Vorsteuerabzugs zu entscheiden. Hierbei ging er insbesondere auf das Erfordernis der Angabe der vollständigen Anschrift des leistenden Unternehmers auf der Rechnung gem. § 14 Abs. 4 S. 1 Nr. 1 UStG und die Prüfung der Angaben durch den Leistungsempfänger ein. Die Zielrichtung der Entscheidung – das Steueraufkommen und eine gerechte Festsetzung der Steuern sicherzustellen – findet allgemeine Zustimmung und die dargelegten Grundsätze mögen im Einzelfall helfen, Steuerbetrug zu ahnden. Die große Zahl der steuerehrlichen Unternehmer sieht sich aber durch die Feststellungen des BFH in der Praxis nicht unerheblichen Herausforderungen ausgesetzt, die sie teilweise nur schwer erfüllen können. Außerdem ist fraglich, inwieweit die Ausführungen des BFH zur Geschäftsadresse im Zeitalter des Internets und des E-Commerce sowie in Zeiten weitgehender Mobilität und fortschreitender Digitalisierung tatsächlich verallgemeinerungsfähig sind.

Wenhardt, Christoph, Steuerbefreiung für Heilbehandlungsleistungen im Bereich der Humanmedizin, UStB 2016, 58-60

In § 4 UStG ist eine Vielzahl von Steuerbefreiungen enthalten. Hierzu gehört auch die Befreiung von Heilbehandlungsleistungen im Bereich der Humanmedizin (§ 4 Nr. 14 UStG). Im folgenden Beitrag soll diese Befreiungsvorschrift näher erläutert werden.

Service

Aktuelle Rechtsprechung zum gewerbesteuerlichen Missbrauchstatbestand des § 18 Abs. 3 UmwStG, UStB 2016, R5

Weisungsrecht der Gesellschafterversammlung gegenüber dem Geschäftsführer, UStB 2016, R5

Die rechtsfähige Stiftung im Rahmen einer Betriebsaufspaltung, UStB 2016, R5

Auflagen und Bedingungen bei der Durchführung der Kapitalerhöhung, UStB 2016, R5

Die steuerliche Behandlung von Kapitalmaßnahmen i.S.d. § 20 Abs. 4a EStG beim Kleinanleger, UStB 2016, R5-R6

Steuerhinterziehung in großem Ausmaß durch strafrechtlich verjährte Taten?, UStB 2016, R6

Ausgewählte einkommensteuerliche Fragen der Erbfolge, UStB 2016, R6

Überprüfung und Schätzung im sog. bargeldintensiven Handel, UStB 2016, R6

Aktuelle Rechtsprechung zum Steuerstrafrecht, UStB 2016, R6



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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 1, Erscheinungstermin: 17. Januar 2016) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 14.10.2015 - V R 10/14 / Heinrichshofen, Stefan, Option bei Seeling-Modell oder Zuordnung von sonstigen Leistungen, UStB 2016, 1-2
  • BFH v. 11.11.2015 - V R 68/14 / Weigel, Martin, Voraussetzung für den Vorsteuerabzug aus entrichteter Einfuhrumsatzsteuer, UStB 2016, 2-3
  • BFH v. 24.9.2015 - V R 9/14 / Fritsch, Frank, Anforderungen an den Vorsteuervergütungsantrag, UStB 2016, 3-5
  • FG Baden-Württemberg v. 13.3.2015 - 9 K 2732/13 / Sterzinger, Christian, Vorsteuerabzug aus den Baukosten einer Sporthalle durch eine juristische Person des öffentlichen Rechts, UStB 2016, 5-7
  • FG Rheinland-Pfalz v. 15.9.2015 - 6 K 1844/13 / Sterzinger, Christian, Umsatzsteuerliche Behandlung einer Verkaufsförderaktion mit Treuepunkten, UStB 2016, 7-10
  • FG München v. 9.6.2015 - 14 K 2776/14 / Wohlfart, Michaela, Vorsteuerabzug für den nachträglichen Erwerb eines Stromspeichers, UStB 2016, 10-11


Verwaltung

BMF v. 2.12.2015 - III C 2 - S 7100/08/10010 – DOK 2015/1021816 / Walkenhorst, Ralf, Erwerb zahlungsgestörter Forderungen, UStB 2016, 11-12

BMF v. 8.12.2015 - III C 3 - S 7163/0 :002 – DOK 2015/1118924 / Walkenhorst, Ralf, Steuerbefreiung für Vermittlungsleistungen, UStB 2016, 12-13

BMF v. 7.12.2015 - III C 2 - S 7116-a/13/10001, III C 3 - S 7134/13/10001 – DOK 2015/1097870 / Walkenhorst, Ralf, Gebrochene Beförderung oder Versendung, UStB 2016, 13-14

Beiträge für die Beratungspraxis

Meurer, Thomas, Steueränderungsgesetz 2015, UStB 2016, 14-22

Durch die Art. 11 und 12 des Steueränderungsgesetzes 2015 (StÄndG 2015; vormals Gesetz zur Umsetzung der Protokollerklärung zum Gesetz zur Anpassung der Abgabenordnung an den Zollkodex der Union und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften) vom 2.11.2015 (BGBl. I 2015, 1834) wurde das Umsatzsteuergesetz erneut angepasst. Die wohl bedeutendste Änderung betrifft die öffentliche Hand, deren Unternehmereigenschaft auf ein neues Fundament gestellt wurde. Abermals stand auch die Vorschrift des § 13b UStG im Fokus des Gesetzgebers. Der folgende Beitrag stellt die Neurungen dar und erläutert die Hintergründe und Folgen.

Grebe, Christian / Raudszus, Holger, Umsatzsteuerrechtlicher Leistungsaustausch zwischen Gesellschaft und Gesellschafter, UStB 2016, 22-32

Der Frage der Steuerbarkeit von Leistungen im Verhältnis des Gesellschafters zu “seiner“ Gesellschaft wird in der Praxis oftmals nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt, denn zwischen Personen- bzw. Kapitalgesellschaften und ihren Gesellschaftern ist ein umsatzsteuerrechtlicher Leistungsaustausch möglich (vgl. EuGH v. 27.1.2000 – Rs. C-23/98 – , UR 2000, 121 = UStB 2000, 42, mit Komment. ; BFH v. 5.12.2007 – V R 60/05, BStBl. II 2009, 486 = UR 2008, 616). Wird dies nicht hinreichend beachtet, drohen auf Seiten der Gesellschaft die (im günstigsten Fall nur temporäre) Versagung der Vorsteuer nebst Nachzahlungszinsen sowie auf Seiten des Gesellschafters neben Nachzahlungen und Zinsen nach § 233a AO ggf. auch Kosten für eine etwaige strafrechtliche Beratung (wobei die Vorsteuer aus solchen Leistungen nicht abziehbar ist, da sie nicht in einem direkten und unmittelbaren Zusammenhang zur wirtschaftlichen Tätigkeit des Gesellschafters steht, vgl. BFH v. 11.4.2013 – V R 29/10, BStBl. II 2013, 840 = UR 2014, 154 = UStB 2013, 219, mit Komment. ). Schwerpunktmäßig betrachtet der Beitrag die Leistungsrichtung vom Gesellschafter zur Gesellschaft. Ein Extrakapitel widmet sich der umgekehrten Leistungsrichtung. Sofern sich für Kapitalgesellschaften Besonderheiten ergeben, sind diese am Ende des Artikels aufgeführt.

Service

Steuerliche Haftung bei Pflichtverletzung und Steuerhinterziehung, UStB 2016, R5

Die außergerichtliche Schuldenbereinigung mit dem Finanzamt, UStB 2016, R5

Voreinzahlungen bei der Kapitalerhöhung, UStB 2016, R5

Eigenverwaltung/Schutzschirmverfahren für die GmbH, UStB 2016, R5



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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 12, Erscheinungstermin: 17. Dezember 2015) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 20.5.2015 - XI R 2/13 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Zur Anwendung der sog. Versandhandelsregelung auf Arzneimittellieferungen, UStB 2015, 341-342
  • BFH v. 12.8.2015 - XI R 6/13 / Vellen, Michael, Bemessungsgrundlage für eine unentgeltliche Wertabgabe, UStB 2015, 342-344
  • BFH v. 10.9.2015 - V R 41/14 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Verhältnis der Umsatzsteuer zur Grunderwerbsteuer, UStB 2015, 344-345
  • BFH v. 24.9.2015 - V R 30/14 / Rothenberger, Franz, Keine Umsatzsteuer im Stundenhotel, UStB 2015, 345-346
  • BFH v. 18.8.2015 - V R 47/14 / Weigel, Martin, Voraussetzungen für einen konkludenten Antrag auf die Besteuerung nach vereinnahmten Entgelten (Ist-Besteuerung), UStB 2015, 346-348
  • FG Köln v. 23.9.2015 - 9 K 1649/14 / Sterzinger, Christian, Umsatzsteuerfreie Bildungsleistungen, UStB 2015, 348-351
  • FG Münster v. 1.10.2015 - 5 K 1994/13 U / Wohlfart, Michaela, Unentgeltliche Überlassung eines Fitnessstudios an Arbeitnehmer, UStB 2015, 351-352

Verwaltung

  • OFD Niedersachsen v. 28.9.2015 - S 7100 - 431 - St 171 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerliche Behandlung der Arbeitnehmer-Sammelbeförderung, UStB 2015, 352
  • OFD Niedersachsen v. 5.10.2015 - S 7110 - 3 - St 171 / Wohlfart, Michaela, Vermittlungsleistungen oder Eigengeschäft beim Verkauf gebrauchter Kfz, UStB 2015, 352-353

Beiträge für die Beratungspraxis

Meyer-Burow, Jochen / Connemann, Michael, Anspruch des Rechnungsempfängers gegen die Finanzverwaltung auf Erstattung gesetzlich nicht geschuldeter Umsatzsteuer (Reemtsma-Anspruch) – Teil II, UStB 2015, 353-360

Im ersten Teil dieses Beitrags (-Burow/, UStB 2015, 318) haben wir herausgearbeitet, dass der EuGH unter Berufung auf das Unionsrecht einen eigenen unmittelbaren Rechtsanspruch des Rechnungsempfängers gegen die Steuerbehörden auf Erstattung von gesetzlich nicht geschuldeter Umsatzsteuer herleitet, sofern die Durchsetzung des zivilrechtlichen Anspruchs auf Rückerstattung gegen den Rechnungsaussteller unmöglich oder übermäßig erschwert ist. Der Rechnungsempfänger kann sich diesbezüglich unmittelbar auf das vom EuGH als solches erkannte Unionsrecht berufen. Der Reemtsma-Anspruch ergibt sich u.E. aber auch aus deutschem Recht und kann zumindest auf § 218 bzw. § 37 Abs. 2 AO gestützt werden. Darauf aufbauend stellen wir in diesem zweiten Teil des Beitrags die einzelnen Voraussetzungen des Reemtsma-Anspruchs detailliert dar. So belegen wir u.a., weshalb es für den Direktanspruch unerheblich ist, aus welchem Grund gesetzlich nicht geschuldete Umsatzsteuer berechnet wird oder ob der Rechnungsaussteller die vom Rechnungsempfänger erhaltene Umsatzsteuer tatsächlich an das FA abgeführt hat. Zudem begründen wir, weshalb an die Unmöglichkeit oder übermäßige Erschwerung der Durchsetzung des zivilrechtlichen Anspruchs auf Rückerstattung gegen den Rechnungsaussteller keine überzogenen Anforderungen zu stellen sind.

Harksen, Nathalie / Pichler, Peter, Der Vorsteuerabzug der Einfuhrumsatzsteuer durch Logistiker und Zolldienstleister, UStB 2015, 360-367

Das Spannungsfeld zwischen Zoll- und Umsatzsteuerrecht ist auch im Jahr 2015 ein interessantes Thema des Steuerrechts. Viele Fragen in der Schnittmenge zwischen Zoll auf der einen Seite und Umsatzsteuer auf der anderen Seite sind nach wie vor ungeklärt (zur Verknüpfung der beiden Rechtsgebiete vgl. EuGH v. 8.11.2012 – Rs. C-165/11 – Profitube, EU-UStB 2013, 14 = UR 2013, 68; Schlussanträge des Generalanwalts v. 22.5.2012 in der Rs. C-165/11, Ziff. 24). Anfang 2014 haben wir die zum damaligen Zeitpunkt auf europäischer Ebene höchstrichterlich noch ungeklärte Frage erörtert, ob Personen, die lediglich bei der Einfuhr mitwirken, ohne jedoch über die eingeführten Waren umsatzsteuerlich verfügungsberechtigt zu sein (wie etwa Zolldienstleister), zum Vorsteuerabzug hinsichtlich der Einfuhrumsatzsteuer berechtigt sind (/, UStB 2014, 26). Dieser Frage kam zum damaligen Zeitpunkt insbesondere deshalb besondere Brisanz zu, weil der damalige Befund aufgezeigt hat, dass die Beurteilung in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten sehr unterschiedlich erfolgte. Nunmehr hatte der EuGH in seiner Entscheidung vom 25.6.2015 in der Rechtssache C-187/14 – DSV Road (EuGH v. 25.6.2015 – Rs. C-187/14, EU-UStB 2015, 568) genau diese Fragestellung zu beurteilen.

Henkel, H. Jürgen, Die Besteuerung von Reiseleistungen im Umsatzsteuerrecht, UStB 2015, 367-372

Etwa 36 Jahre nach Einführung der Sonderbesteuerungsform für Reiseleistungen ist es an der Zeit, die Erfahrungen der Praxis zu resümieren und festzustellen, wo auch heute noch Harmonisierungsdefizite oder ungelöste Probleme der nationalen Besteuerung existieren. Ebenso wie bei der Differenzbesteuerung nach § 25a UStG war die Einführung der Margenbesteuerung nach § 25 UStG ein bedeutsamer Einschnitt in die bis dahin bestehenden Regelungen. Reiseleistungen sind nicht mehr mit dem erzielten Umsatz, sondern mit der Marge (der Differenz zwischen dem Entgelt, das der Reisende aufwendet, und dem Betrag, den der Unternehmer für Reisevorleistungen aufgewendet hat) der Umsatzsteuer zu unterwerfen. Der Vorsteuerabzug aus Eingangsleistungen wurde durch einen Vorumsatzabzug einschließlich Umsatzsteuer ersetzt, so dass für eine vornehmlich international ausgerichtete Branche eine Multiregistrierung in den Zielgebietsländern und die Einrichtung von “Vorsteuer-Vergütungsabteilungen“ entbehrlich blieben. Im Ergebnis hat die Einführung einer – dem Wortsinn entsprechenden – “Mehrwert“steuer zu wesentlichen Verfahrensvereinfachungen geführt und unermesslichen Verwaltungsaufwand eingespart. Eine neue Rechtsauffassung zur Besteuerung des B2B-Geschäfts und zur Ermittlung von Gesamt- und Gruppenmargen hat Rechtsunsicherheit ausgelöst und lässt befürchten, dass fiskalisch-bürokratische Einschränkungen wieder die Oberhand gewinnen könnten.

Service

Aktuelles zum Ansatz und zur Bewertung von Rückstellungen, UStB 2015, R5

Die steuerliche Behandlung von Kapitalmaßnahmen i.S.d. § 20 Abs. 4a EStG beim Kleinanleger (Teil I), UStB 2015, R5

Neuerungen bei der körperschaftsteuerlichen Organschaft, UStB 2015, R5

Umsatzsteuerkarusselle mit CO-Emissionszertifikaten, UStB 2015, R5

Unternehmenskauf/-verkauf unter Beteiligung einer GmbH – Vorüberlegungen strategischer/zivilrechtlicher Art (Teil 1), UStB 2015, R5-R6

Keine Organschaft bei atypisch stiller Beteiligung, UStB 2015, R6

Sozialversicherungspflicht von Geschäftsführern einer GmbH, UStB 2015, R6

Problemfelder der leichtfertigen Steuerverkürzung, UStB 2015, R6

Die Verböserung im Einspruchsverfahren, UStB 2015, R6



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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 11, Erscheinungstermin: 17. November 2015) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aktuelles

Wohlfart, Michaela, Steueränderungsgesetz 2015, UStB 2015, 305

Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerbetrug bleibt eine Herausforderung für EU-Mitgliedstaaten, UStB 2015, 305

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 12.8.2015 - IX R 43/13 / Fritsch, Frank, Unternehmereigenschaft bei eBay-Verkäufen, UStB 2015, 306-307
  • BFH v. 16.6.2015 - XI R 17/13 / Heinrichshofen, Stefan, Hilfsüberlegungen des BFH zum Missbrauch von Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich der Umsatzsteuer, UStB 2015, 307-309
  • BFH v. 18.8.2015 - V R 13/14 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Umsatzsteuerfreie Pflegeleistungen, UStB 2015, 309-310
  • BFH v. 29.7.2015 - XI R 35/13 / Weigel, Martin, Umsatzsteuerfreiheit der Leistungen einer privaten Arbeitsvermittlerin, UStB 2015, 310-311
  • FG Thüringen v. 27.11.2014 - 1 K 432/12 / Fritsch, Frank, Kein Vorsteuerabzug bei fehlendem Leistungsaustausch, UStB 2015, 312
  • FG Baden-Württemberg v. 15.7.2015 - 1 K 772/15 / Wohlfart, Michaela, Ermäßigter Umsatzsteuersatz auf Krankenfahrten im Verkehr mit Taxen, UStB 2015, 312-313
  • FG Köln v. 1.9.2015 - 9 V 1376/15 / Wohlfart, Michaela, Kein vorläufiger Steuerrechtsschutz bei der Rückabwicklung des Reverse-Charge-Verfahrens in Bauträgerfällen, UStB 2015, 313-314
  • FG Köln v. 20.8.2015 - 10 K 3553/13 / Wohlfart, Michaela, Kostümpartys von Karnevalsvereinen als steuerbegünstigtes Brauchtum, UStB 2015, 314

Verwaltung

  • BMF v. 7.10.2015 - III C 2 - S 7282/13/10001 – DOK 2015/0874602 / Walkenhorst, Ralf, Berichtigung eines unrichtigen bzw. unberechtigten Steuerausweises, UStB 2015, 314-315
  • BMF v. 14.10.2015 - IV C 5 - S 2332/15/10001 – DOK 2015/0581477 / Walkenhorst, Ralf, Lohn- und umsatzsteuerliche Behandlung von Betriebsveranstaltungen, UStB 2015, 315-316
  • BMF v. 21.10.2015 - III C 2 - S 7243/07/10002-03 – DOK 2015/0946162 / Walkenhorst, Ralf, Umsatzsteuerrechtliche Behandlung von Saunaleistungen, UStB 2015, 317
  • OFD Frankfurt v. 2.9.2015 - S 7109 A - 14 - St 110 / Wohlfart, Michaela, Preisvergaben bei zur Absatzsteigerung durchgeführten Verkaufswettbewerben, UStB 2015, 317-318

Beiträge für die Beratungspraxis

Meyer-Burow, Jochen / Connemann, Michael, Anspruch des Rechnungsempfängers gegen die Finanzverwaltung auf Erstattung gesetzlich nicht geschuldeter Umsatzsteuer (Reemtsma-Anspruch) – Teil I, UStB 2015, 318-325

Wenn über gesetzlich nicht geschuldete Umsatzsteuer abgerechnet wird, hat der Rechnungsempfänger grundsätzlich kein Recht auf Vorsteuerabzug. Ist die Durchsetzung des Rückzahlungsanspruchs gegen den Aussteller der Rechnung aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen unmöglich oder übermäßig erschwert (z.B. bei Zahlungsunfähigkeit), hat der Rechnungsempfänger allerdings einen unmittelbaren Anspruch gegen die Finanzverwaltung auf “Erstattung“ der an den Rechnungsaussteller gezahlten Umsatzsteuer (“Reemtsma-Anspruch“). Der Rechnungsempfänger könnte sich insofern unmittelbar auf das Unionsrecht berufen, aus dem der EuGH diesen Anspruch hergeleitet hat. Der Reemtsma-Anspruch ergibt sich allerdings auch aus dem deutschen Recht (richtlinienkonforme Auslegung; § 37 Abs. 2 AO). Soweit dieser Direktanspruch des Rechnungsempfängers bisher von der deutschen Rechtsprechung (mit teils abenteuerlicher Begründung) abgelehnt wurde, steht dies im Widerspruch zur Rechtsprechung des EuGH und zum Sinn und Zweck dieses Anspruchs. Dieser Aufsatz erklärt die rechtliche Herleitung und die verfahrensrechtliche Durchsetzung des Reemtsma-Anspruchs. Auf diesen Überlegungen aufbauend werden wir in Teil II dieses Beitrags die einzelnen Voraussetzungen des Reemtsma-Anspruchs ausführlich darstellen. Dabei werden wir u.a. aufzeigen, dass der Direktanspruch nicht auf spezielle Konstellationen von gesetzlich nicht geschuldeter Steuer begrenzt ist. Auch werden wir darlegen, dass es für den Reemtsma-Anspruch nicht darauf ankommen sollte, ob der Rechnungsaussteller die Steuer abgeführt hat. Schließlich werden wir begründen, warum an die Merkmale der “Unmöglichkeit“ oder “übermäßigen Erschwerung“ keine allzu hohen Anforderungen zu stellen sind.

Grebe, Christian / Raudszus, Holger, Augen auf beim Grundstücks(ver-)kauf – Teil II, UStB 2015, 325-333

Die zutreffende umsatzsteuerrechtliche Beurteilung des Verkaufs bebauter Immobilien ist für den Praktiker von enormer Bedeutung. Besonderheiten ergeben sich insbesondere wegen der Vorsteuerberichtigung nach § 15a UStG. Der Beitrag zeigt daher gängige Praxisfälle und Lösungen auf und gibt dem Bearbeiter einen umfassenden Handlungsleitfaden an die Hand.Der Beitrag ist zweigeteilt. Der erste Teil (UStB 2015, 265) grenzte den steuerbaren, dem Grunde nach jedoch steuerfreien Grundstücksverkauf von der nicht zu besteuernden Geschäftsveräußerung im Ganzen (GiG) ab. Der zweite Teil setzt den Beitrag mit der Option zur Steuerpflicht und dem damit verbundenen Wechsel der Steuerschuldnerschaft fort, wendet sich daraus ggf. resultierenden Änderungen des Vorsteuerabzugs zu und endet mit einem Exkurs über Grundstücksumsätze als Bauleistungen.

Redaktion, , Die “Umsatzsteuer-Highlights“ 2015, UStB 2015, 333-338

Die nachfolgende Übersicht möchte Ihnen – neben einer Kurzdarstellung der gesetzlichen Veränderungen im Umsatzsteuerrecht – geordnet nach Themenbereichen einen Überblick über wichtige und interessante im Jahr 2015 ausführlich kommentierte Entscheidungen und Verwaltungsanweisungen geben und mag insofern als kleine Erinnerungshilfe verstanden werden.Alle Materialien finden Sie in Ihrem Internetangebot Berater-Modul Umsatzsteuer ustb.de unter www.steuerberater-center.de!

Service

Anschaffungsnahe Herstellungskosten gem. § 6 Abs. 1 Nr. 1a EStG, UStB 2015, R5

Aktuelle Rechtsprechungsentwicklung zu außergewöhnlichen Belastungen (§ 33 EStG), UStB 2015, R5

Anrechnung der Gewerbesteuer nach § 35 EStG, UStB 2015, R5

Keine Organschaft bei atypisch stiller Beteiligung, UStB 2015, R5

Einkommensteuerliche Planung der Erbfolge mit Blick auf drohende Pflichtteilszahlungen, UStB 2015, R5-R6

Der minderjährige Erbe und die Testamentsvollstreckung, UStB 2015, R6

Die Haftung des Betriebsübernehmers und die Besonderheiten des Haftungsbescheids, UStB 2015, R6

Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen für Tochterkapitalgesellschaften, UStB 2015, R6

Sozialversicherungspflicht von Geschäftsführern einer GmbH, UStB 2015, R6



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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 10, Erscheinungstermin: 17. Oktober 2015) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 22.7.2015 - V R 38/14 / Fritsch, Frank, Buch- und Belegnachweis bei innergemeinschaftlichen Lieferungen, UStB 2015, 273-274
  • BFH v. 22.7.2015 - V R 23/14 / Weigel, Martin, Ordnungsmäßigkeit einer Rechnung bei “Briefkastensitz“ des leistenden Unternehmers, UStB 2015, 274-276
  • BFH v. 15.4.2015 - V R 46/13 / Heinrichshofen, Stefan, Vorsteuerabzug eines Generalmieters, UStB 2015, 276-278
  • BFH v. 29.7.2015 - XI R 23/13 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Weitere Lagerung von im Rahmen einer Fruchtbarkeitsbehandlung eingefrorenen Eizellen durch einen Arzt, UStB 2015, 278-279
  • BFH v. 27.5.2015 - V B 31/15 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, “Tätigkeit als Versicherungsvertreter und Versicherungsmakler“ i.S.d. § 4 Nr. 11 UStG – Aufbau eines Strukturvertriebs, UStB 2015, 279-280
  • FG Düsseldorf v. 31.8.2015 - 1 V 1486/15 / Sterzinger, Christian, Änderung der Umsatzbesteuerung bei an Bauträger erbrachten Bauleistungen, UStB 2015, 280-283
  • FG Sachsen v. 17.6.2015 - 2 K 325/15 / Sterzinger, Christian, Vorsteuerabzug aus Anzahlung für nicht geliefertes Blockheizkraftwerk, UStB 2015, 283-284
  • FG Schleswig-Holstein v. 15.6.2015 - 4 K 19/15 / Rothenberger, Franz, Steuerfreiheit von Englischunterricht einer Privatlehrerin, UStB 2015, 284-285
  • FG Münster v. 16.4.2015 - 5 K 815/12 U / Wohlfart, Michaela, Haftungsinanspruchnahme nach § 13c UStG, UStB 2015, 285-286
  • FG Köln v. 28.4.2015 - 10 K 3803/13 / Wohlfart, Michaela, Vorsteuerabzug bei Rechnung mit einer Anschrift ohne geschäftliche Aktivitäten, UStB 2015, 286
  • FG Köln v. 29.1.2015 - 7 K 25/13 / Wohlfart, Michaela, Abzugsfähigkeit der Vorsteuerbeträge aus der Insolvenzverwaltervergütung, UStB 2015, 286-287
  • BFH v. 4.12.2014 - V R 33/12 / Wohlfart, Michaela, Steuerfreiheit ästhetischer Operationen als Heilbehandlung, UStB 2015, 287

Verwaltung

  • BMF v. 31.8.2015 - III C 2 - S 7100/07/10031 :005 – DOK 2015/0747620 / Walkenhorst, Ralf, Bestelleintritt in Leasingfällen, UStB 2015, 287-288
  • BMF v. 4.9.2015 - III C 2 - S 7241/15/10001 – DOK 2015/0754558 / Walkenhorst, Ralf, Ermäßigter Steuersatz für Leistungen aus der Tätigkeit als Schausteller, UStB 2015, 288-289
  • OFD Frankfurt v. 8.7.2015 - S 7170 A - 69 - St 16 / Walkenhorst, Ralf, Umsatzsteuerbefreiung nach § 4 Nr. 14 UStG für ärztliche Leistungen, UStB 2015, 289-290
  • BayLfSt v. 2.6.2015 - S 7119.1.1-3/1 St 33 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerliche Behandlung der Überlassung von Werbemobilen, UStB 2015, 290-291
  • OFD Nordrhein-Westfalen v. 14.7.2015 - S 7417 - 2015/0001 - St 445 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerliche Behandlung der Flüssigfütterung in der Schweinemast, UStB 2015, 291
  • OFD Niedersachsen v. 22.6.2015 - S 7200-425-St 172 / Wohlfart, Michaela, Sonderstützungsmaßnahmen der EU im Sektor Obst und Gemüse, UStB 2015, 291-292
  • OFD Niedersachsen v. 2.9.2015 - S 7100 - 220 - St 17 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerliche Behandlung von Sachzuwendungen an Arbeitnehmer, UStB 2015, 292

Beiträge für die Beratungspraxis

Seeger, Andreas, Umsatzsteuer und Integrationsbetriebe, UStB 2015, 293-298

Integrationsbetriebe nach § 132 SGB IX können für ihre Leistungen den ermäßigten Umsatzsteuersatz anwenden, wenn sie die Anforderungen als steuerbegünstigter Zweckbetrieb nach § 68 Nr. 3 Buchst. c AO erfüllen und die Leistungen den Anforderungen des § 12 Abs. 2 Nr. 8 Buchst. a S. 3 UStG entsprechen. Der BFH hat in seiner Entscheidung vom 24.9.2014 das vorinstanzliche Urteil zur ermäßigten Umsatzbesteuerung von Dienstleistungen eines Integrationsprojekts aufgehoben und das FG Niedersachsen aufgefordert, bestimmte Feststellungen zur Zweckbetriebseigenschaft nachzuholen. Der folgende Beitrag beleuchtet die relevanten gemeinnützigkeitsrechtlichen und umsatzsteuerlichen Aspekte der Entscheidungen und wagt einen Ausblick, ob für Integrationsunternehmen infolge dieser Rechtsprechung Gefahren für die Anwendung des ermäßigten Steuersatzes im Allgemeinen zu erwarten sind. Zum besseren Verständnis werden zunächst kurz die Rechtsgrundlagen für Integrationsprojekte skizziert, bevor auf den Sachverhalt und die Urteile der Finanzrechtsprechung eingegangen wird.

Meyer-Burow, Jochen / Connemann, Michael, Belegnachweis und Vollbeweis für innergemeinschaftliche Lieferungen, UStB 2015, 298-304

Die materiell-rechtlichen Voraussetzungen der Steuerbefreiung der innergemeinschaftlichen Lieferung (§§ 4 Nr. 1 Buchst. b; 6a UStG) sind mit den sog. Buch- und Belegnachweisen nachzuweisen (§§ 17a–17c UStDV). Diese bieten zugunsten des Beweisführungspflichtigen ein vereinfachtes Verfahren zur Beweisführung (Anscheinsbeweis). Entgegen dem Urteil des BFH vom 19.3.2015 (BFH v. 19.3.2015 – V R 14/14, UR 2015, 719 = UStB 2015, 243) muss es dem Steuerpflichtigen gestattet sein, notfalls andere Beweismittel als die in der UStDV vorgesehenen, z.B. Zeugenaussagen, anzubieten. Eine ausnahmsweise Beschränkung der Beweismittel auf die Buch- und Belegnachweise widerspräche der Rechtsprechung des EuGH, die eine Bewertung der objektiven Rechtslage durch den Tatrichter verlangt. Für diese Feststellung kann der Richter genauso wenig auf die Auswertung der nur formellen Belege der Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung beschränkt sein wie auf eher zufällige Nachweise, die z.B. wegen freiwilliger Amtsermittlungen bereits vorliegen könnten.

Service

  • 6. BERATER-TAG: Unternehmenskauf und -verkauf für den Mittelstand, UStB 2015, R5
  • Wo beginnt und wo endet die Vermietung von Grundstücken, UStB 2015, R5
  • Aktuelle Brennpunkte bei der umsatzsteuerrechtlichen Organschaft, UStB 2015, R5
  • Abbuchungen zur USt im Lichte von § 11 Abs. 1 und 2 S. 2 EStG, UStB 2015, R5-R6
  • Einkommensteuerliche Planung der Erbfolge mit Blick auf drohende Pflichtteilszahlungen, UStB 2015, R6
  • Mitteilungen der Finanzverwaltung bei Geldwäscheverdacht, UStB 2015, R6
  • Satzungsklauseln zur Ergebnisverwendung, UStB 2015, R6


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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 9, Erscheinungstermin: 17. September 2015) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 16.6.2015 - XI R 15/13 / Heinrichshofen, Stefan, Reichweite des Vorsteuerausschlusses des § 15 Abs. 1 S. 2 UStG bei nichtwirtschaftlicher Verwendung eines Gegenstands, UStB 2015, 241-242
  • BFH v. 22.4.2015 - XI R 10/14 / Vellen, Michael, Maßnahmen der Arbeitsmarktförderung, UStB 2015, 242-243
  • BFH v. 19.3.2015 - V R 14/14 / Vellen, Michael, Innergemeinschaftliche Lieferungen, UStB 2015, 243-245
  • FG München v. 21.4.2015 - 2 K 1430/12 / Fritsch, Frank, Steuerfreiheit für innergemeinschaftliche Lieferungen aus Vertrauensschutzgründen, UStB 2015, 245-246
  • BFH v. 28.5.2015 - V B 15/15 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Atypischer Maklervertrag: Verhältnis zwischen Umsatzsteuer und Grunderwerbsteuer, UStB 2015, 246-247
  • BFH v. 19.5.2015 - V B 133/14 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Aufgrund unrichtigen Steuerausweises entstandene Umsatzsteuer bis zur Berichtigung des Steuerbetrags, UStB 2015, 248-249
  • FG Niedersachsen v. 3.7.2015 - 16 V 95/15 / Sterzinger, Christian, Vertrauensschutz nach § 176 Abs. 2 AO für Bauleistende, UStB 2015, 249-250
  • FG Hessen v. 24.3.2015 - 1 K 1166/13 / Rothenberger, Franz, Steuerfreiheit der Lieferung von Blutplasma zur Herstellung von Arzneimitteln, UStB 2015, 250-251
  • FG Köln v. 15.4.2015 - 2 K 2705/12 / Wohlfart, Michaela, Einreichung von Originalrechnungen im Vorsteuervergütungsverfahren, UStB 2015, 251-252
  • FG Hamburg v. 7.5.2015 - 6 K 50/14 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerliche Bewertung einer sog. Dinner-Show, UStB 2015, 252

Verwaltung

BMF v. 28.7.2015 - III C 3 - S 7279/14/10003 – DOK 2015/0593552 / Walkenhorst, Ralf, Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers bei Bauleistungen, UStB 2015, 252-253

BMF v. 3.8.2015 - III C 2 - S 7333/08/10001 :004 – DOK 2015/0660238 / Walkenhorst, Ralf, Uneinbringlichkeit aufgrund eines Sicherungseinbehalts, UStB 2015, 254

BMF v. 27.8.2015 - III C 2 - S 7410/07/10005 – DOK 2015/0735706 / Walkenhorst, Ralf, Durchschnittssatzbesteuerung bei Umsätzen an Nichtlandwirte, UStB 2015, 254-255

Landesamt für Steuern und Finanzen Sachsen v. 9.6.2015 - S 7304 - 15/1 - 213 / Wohlfart, Michaela, Vorsteuerabzug im Zusammenhang mit Lieferungen von Blutplasma ins Ausland, UStB 2015, 255-256

OFD Nordrhein-Westfalen v. 29.7.2015 - S 0186 - 2014/0002 - St 15, S 7170 - 2015/0003 - St 446 / Wohlfart, Michaela, Abgabe von Zytostatika durch eine Krankenhausapotheke, UStB 2015, 256

BMF v. 18.8.2015 - IV C 4 - S 0184/11/10001 :001, IV D 3 - S 7175/08/10003 – DOK 2015/0319179 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerrechtliche Behandlung der Leistungen nach § 5a Abs. 2 Zivildienstgesetz, UStB 2015, 256-257

OFD Niedersachsen v. 30.6.2015 - S 7200 - 429 - St 172 / Wohlfart, Michaela, Rückforderungen zur Besonderen Ausgleichsregelung des § 40 EEG, UStB 2015, 257

Beiträge für die Beratungspraxis

von Streit, Georg, Anmerkungen zu den Urteilen des BFH zu Reihengeschäften, UStB 2015, 257-264

Wenige Urteile haben in der letzten Zeit für so viel Diskussionsstoff gesorgt, wie die diversen Urteile, die zu der Frage ergangen sind, welche Lieferung bei einem Reihengeschäft die sog. bewegte Lieferung darstellt. Der EuGH hat – insbesondere mit seinen Entscheidungen Euro Tyre und VSTR – dafür gesorgt, dass der ins Rollen kam. Der BFH (sowohl der V. als auch der XI. Senat) hatte die undankbare Aufgabe, die ungewöhnlichen Vorgaben des EuGH umzusetzen. Der momentane Stand der Rechtserkenntnis dürfte in den beiden Entscheidungen des XI. Senats vom 25.2.2015 wiedergegeben sein. In dem vorliegenden Beitrag soll auf einzelne Punkte eingegangen werden, die weiterhin als klärungsbedürftig angesehen werden.

Grebe, Christian / Raudszus, Holger, Augen auf beim Grundstücks(ver-)kauf – Teil I, UStB 2015, 265-272

Die zutreffende umsatzsteuerrechtliche Beurteilung des Verkaufs bebauter Immobilien ist für den Praktiker von enormer Bedeutung. Besonderheiten ergeben sich insbesondere wegen der Vorsteuerberichtigung nach § 15a UStG. Der Beitrag zeigt daher gängige Praxisfälle und Lösungen auf und gibt dem Bearbeiter einen umfassenden Handlungsleitfaden an die Hand.Der Beitrag ist zweigeteilt. Der erste Teil grenzt den steuerbaren, dem Grunde nach jedoch steuerfreien Grundstücksverkauf von der nicht zu besteuernden Geschäftsveräußerung im Ganzen ab. Der zweite Teil wird den Beitrag mit der Option zur Steuerpflicht und dem damit verbundenen Wechsel der Steuerschuldnerschaft fortsetzen, sich daraus ggf. resultierenden Änderungen des Vorsteuerabzugs zuwenden und mit einem Exkurs über Grundstücksumsätze als Bauleistungen abschließen.

Service

ESt-Pauschalierung bei Sachzuwendungen (§ 37b EStG) – Anmerkungen zum BMF-Schreiben, UStB 2015, R5

Nachträgliche Zinsaufwendungen bei Vermietungseinkünften und wesentlichen Beteiligungen, UStB 2015, R5

Neuregelung des Reisekostenrechts ab VZ 2014, UStB 2015, R5

Steuerlich anerkannte fondsgebundene Lebensversicherungsverträge vs. steuerlich nachteilige Versicherungsmäntel, UStB 2015, R5-R6

GoBD kompakt: Zentrale Aspekte des BMF-Schreibens vom 14.11.2014, UStB 2015, R6

Entwurf des ErbStAnpG: Die geplanten Begünstigungen für Unternehmensvermögen aus steuerplanerischer Sicht, UStB 2015, R6

Sicherungsmittel bei Geldschenkungen, UStB 2015, R6

Verfahrensrechtliche Besonderheiten bei bescheidlosen Steuerfestsetzungen, UStB 2015, R6



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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 8, Erscheinungstermin: 17. August 2015) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 4.2.2015 - XI R 14/14 / Weigel, Martin, Keine Geschäftsveräußerung im Ganzen beim Verkauf einzelner Unternehmensteile an unterschiedliche Erwerber, UStB 2015, 209-211
  • BFH v. 18.3.2015 - XI R 15/11 / Vellen, Michael, Steuerbefreiung der Leistungen eines Arztes, UStB 2015, 211-213
  • FG Köln v. 11.3.2015 - 2 K 1707/11, 2 K 1708/11, 2 K 1711/11 / Rothenberger, Franz, Umsatzsteuerbefreiung für Postdienstleistungsunternehmen, UStB 2015, 213-214
  • FG Berlin-Brandenburg v. 3.6.2015 - 5 V 5026/15 / Sterzinger, Christian, Finanzamt darf von Bauunternehmern keine Umsatzsteuern nachfordern, UStB 2015, 214-216
  • FG Münster v. 7.5.2015 - 5 K 2354/12 U / Heinrichshofen, Stefan, Zuordnung von Räumlichkeiten in einem Betriebsleiterwohnhaus, UStB 2015, 216-217
  • FG Düsseldorf v. 23.5.2014 - 1 K 1552/13 U / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Umbauleistungen einer Apothekerin für eine Arztpraxis als unentgeltliche Wertabgabe, UStB 2015, 217-218
  • FG Münster v. 16.4.2015 - 5 K 2317/12U / Heinrichshofen, Stefan, Zurechnung von Vorsteuern im Rahmen der Zwangsverwaltung, UStB 2015, 218-219
  • FG Köln v. 11.2.2015 - 2 V 3334/14 / Sterzinger, Christian, Ordnungsgemäße Unternehmerbescheinigung im Vorsteuervergütungsverfahren, UStB 2015, 219-221
  • FG Köln v. 11.6.2015 - 13 K 3023/13 / Wohlfart, Michaela, “Räuberischer Aktionär“ erzielt umsatzsteuerpflichtige sonstige Einkünfte, UStB 2015, 221
  • FG Niedersachsen v. 23.10.2014 - 5 K 329/13 / Wohlfart, Michaela, Steuerfreiheit der Umsätze eines Heileurythmisten, UStB 2015, 221-222
  • BFH v. 19.11.2014 - V R 39/13 / Wohlfart, Michaela, Vorlage der Originalrechnung im Vorsteuer-Vergütungsverfahren, UStB 2015, 222

Verwaltung

BMF v. 7.7.2015 - III C 2 - S 7243/07/10002-03 – DOK 2015/0594610 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerliche Beurteilung und Abgrenzung von Schwimmbädern, UStB 2015, 222

BayLfSt v. 10.7.2015 - S 7243.1.1-5/5 St33 / Wohlfart, Michaela, Auswirkungen der Änderung des Anwendungsbereichs des ermäßigten Steuersatzes bei Saunaleistungen, UStB 2015, 222-223

OFD Niedersachsen v. 9.6.2015 - S 7106-182-St 171 / Wohlfart, Michaela, Umsatzbesteuerung der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte, UStB 2015, 223

OFD Niedersachsen v. 15.6.2015 - S 7117c-3-St 174 / Wohlfart, Michaela, Nachweis der Unternehmereigenschaft für die Bestimmung des Leistungsorts, UStB 2015, 223

OFD Karlsruhe v. 19.2.2015 - S 7200 / Wohlfart, Michaela, Verkäufe auf Handelsplattformen, UStB 2015, 223-224

Beiträge für die Beratungspraxis

Jansen, Axel, Vorsteuerabzug bei Beteiligungsverkäufen durch Holdinggesellschaften, UStB 2015, 224-233

Die umsatzsteuerliche Unternehmereigenschaft von Holdinggesellschaften ist seit Jahren Gegenstand der Rechtsprechung, von deutschen FG bis zum EuGH. Trotzdem sind für die Praxis noch wichtige Punkte nicht abschließend geklärt bzw. bedürfen sorgfältiger Planung, um z.B. keine Nachteile aus nichtabziehbaren Vorsteuerbeträgen oder Auswirkungen auf umsatzsteuerliche Organkreise zu erleiden. Wenn Beteiligungsverkäufe durch Holdinggesellschaften getätigt werden, erweitert sich die Komplexität um Fragen der Steuerbarkeit dieser Verkäufe, direkt oder indirekt zuordenbare Kosten und die Berechtigung zum Vorsteuerabzug aus der Transaktion. Der nachfolgende Beitrag untersucht verschiedene Aspekte des Beteiligungsverkaufs auch im Zusammenhang mit Auslandsbeteiligungen.

Blottko-Rondorf, Bianca / Endert, Volker / Gothmann, Roger, Umsatzsteuerbefreiung bei Outsourcing der Verwaltung von Sondervermögen, UStB 2015, 234-240

Zahlreiche Kapitalanlagegesellschaften haben ihren Sitz und ihren Ort der Geschäftsleitung in Luxemburg. Dies liegt insbesondere an den als “regulationsfreundlich“ zu bezeichnenden rechtlichen Rahmenbedingungen, den die luxemburgische Regierung für den Bankensektor geschaffen hat. Auch die umsatzsteuerliche Regelung über die Steuerbefreiung der Verwaltung von Sondervermögen ist in Luxemburg “großzügig“ ausgestaltet, wohingegen die deutschen Regelungen eher als “eng“ zu bezeichnen sind. Im vorliegenden Beitrag sollen Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Regelungen mit Bezug auf das sog. Outsourcing, d.h. die Auslagerung von Tätigkeiten auf Dritte, aufgezeigt werden.Ziel ist es, einerseits eine möglichst gemeinschaftsrechtskonforme Ausgestaltung der Umsatzsteuerbefreiung aufzuzeigen, um hieraus Schlüsse über Defizite der deutschen Regelung ziehen zu können und mögliche Lösungen aufzuzeigen. Andererseits sollen potentielle Praxiskonflikte identifiziert werden, die aufgrund von Qualifikationskonflikten zu einer umsatzsteuerlichen Mehrbelastung führen können. Nach einer Darstellung der EuGH-Rechtsprechung mit Bezug zur Steuerbefreiung der Verwaltung von Sondervermögen werden die deutschen und luxemburgischen Regelungen erläutert und analysierend gegenübergestellt. Eine Bewertung der Unterschiede und Gemeinsamkeiten sowie die Verbindung zur Rechtsprechung des EuGH erfolgen im Rahmen eines Fazits.

Service

Die Behandlung von Mietnebenkosten in der Umsatzsteuer, UStB 2015, R5

Kasse machen, aber richtig! – Anforderungen an eine ordnungsmäßige Kassenführung, UStB 2015, R5

Rückbeziehungsgrundsätze von Einbringungssachverhalten des UmwStG, UStB 2015, R5

Gewusst wie – die Anfechtung der tatsächlichen Verständigung im FG-Prozess, UStB 2015, R5

Gesamtplanrechtsprechung bei Buchwertausgliederungen, UStB 2015, R5-R6

Erbauseinandersetzungen: besser entgeltlich oder unentgeltlich?, UStB 2015, R6

Lifo-Bewertung des Vorratsvermögens gem. § 6 Abs. 1 Nr. 2a EStG, UStB 2015, R6

Die Beendigung der Geschäftsführertätigkeit des Alleingesellschafters, UStB 2015, R6

Das BilRUG kommt – Die zentralen handelsrechtlichen Änderungen für die beratende Praxis, UStB 2015, R6



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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 7, Erscheinungstermin: 17. Juli 2015) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 18.3.2015 - XI R 8/13, XI R 38/13 / Fritsch, Frank, Umsatzsteuerfreiheit privater Krankenhausbetreiber, UStB 2015, 177-178
  • BFH v. 25.2.2015 - XI R 35/12 / Rothenberger, Franz, Ermäßigter Steuersatz auf theaterähnliche Autorenlesung, UStB 2015, 178-179
  • BFH v. 15.4.2015 - V R 44/14 / Heinrichshofen, Stefan, Vorsteuerabzug aus Insolvenzverwaltervergütung, UStB 2015, 179-180
  • FG Köln v. 4.3.2015 - 14 K 188/13 / Weigel, Martin, Umsatzsteuer aus dem Verkauf einer privaten Bierdeckelsammlung über eBay, UStB 2015, 180-182
  • FG Köln v. 18.3.2015 - 4 K 3157/11 / Fritsch, Frank, Nachweiserbringung beim innergemeinschaftlichen Verbringen, UStB 2015, 182-183
  • FG Münster v. 17.3.2015 - 15 K 2390/12 U / Weigel, Martin, Anwendung der Rundungsregel des Art. 175 Abs. 1 MwStSystRL bei Verwendung eines Margenschlüssels, UStB 2015, 184-185
  • FG Niedersachsen v. 20.11.2014 - 5 K 32/13 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Vermittlung von ausländischen Pflegekräften, UStB 2015, 185-187
  • FG Düsseldorf v. 27.4.2015 - 1 K 3636/13 U / Heinrichshofen, Stefan, Neues zum Vorsteuerabzug für Leistungen eines Spielervermittlers bei Profifußballverein, UStB 2015, 187-188
  • FG Hamburg v. 11.3.2015 - 2 K 231/14 / Wohlfart, Michaela, Heranziehung ergänzender Geschäftsunterlagen zur Leistungsbeschreibung, UStB 2015, 188-189
  • FG Köln v. 29.10.2014 - 3 K 796/11 / Wohlfart, Michaela, Haftung des Abtretungsempfängers nach § 13c UStG, UStB 2015, 189
  • FG Münster v. 11.12.2014 - 5 K 79/14 U / Wohlfart, Michaela, Unrichtiger Steuerausweis nach § 14c Abs. 1 UStG, UStB 2015, 189-190
  • FG Münster v. 20.1.2015 - 15 K 2845/13 U / Wohlfart, Michaela, Landwirtschaftliche Dienstleistungen und Durchschnittssatzbesteuerung, UStB 2015, 190

Verwaltung

  • BMF v. 17.6.2015 - IV D 3 - S 7279/13/10002 – DOK 2015/0519072 / Walkenhorst, Ralf, Wiederverkäufer von Erdgas und/oder Elektrizität, UStB 2015, 190-191
  • BMF v. 19.6.2015 - IV D 3 - S 7134/14/10001 – DOK 2015/0491986 / Walkenhorst, Ralf, Anerkennung von Ausgangsvermerken aus dem europäischen Ausland, UStB 2015, 191-192
  • FinMin. Schleswig-Holstein v. 5.5.2015 - VI 358-S 7170-179 / Wohlfart, Michaela, Steuerbefreiung für Leistungen der professionellen Zahnreinigung, UStB 2015, 192-193
  • OFD Niedersachsen v. 21.5.2015 - S 7421-24-St 181 / Wohlfart, Michaela, Aufzeichnungspflichten bei Anwendung der Differenzbesteuerung, UStB 2015, 193

Beiträge für die Beratungspraxis

  • Sterzinger, Christian, Steuerrückforderungsanspruch des Rechnungsempfängers, UStB 2015, 193-198
    Macht der Leistungsempfänger einer steuerpflichtigen Leistung die Vorsteuern aus dieser Eingangsleistung geltend, kommt es aber aufgrund der Insolvenz des Leistenden nicht mehr zur Ausführung der Leistung, ist der gewährte Vorsteuerabzug zu korrigieren und an das FA zurückzuzahlen. Die Rückzahlung der im gezahlten Rechnungspreis enthaltenen Steuer muss der Leistungsempfänger gegen den insolventen Leistenden zivilrechtlich durchsetzen. Sind diese Ansprüche wegen der Insolvenz des Leistenden nicht durchsetzbar, stellt sich die Frage, ob ausnahmsweise ein Direktanspruch gegen das FA in Betracht kommt. Der folgende Beitrag fasst die zu dieser Problematik ergangene finanzgerichtliche Rechtsprechung zusammen.

 

  • Höink, Carsten / Hudasch, Claudia, “Geliefert im Inland“? Zuordnung der Warenbewegung im Reihengeschäft – Ende einer Odyssee?, UStB 2015, 198-207
    Angesichts der teilweise divergierenden Rechtsprechung zur Zuordnung der Warenbewegung im Reihengeschäft wurden die hier besprochenen Entscheidungen des BFH mit Spannung erwartet. In den Urteilen XI R 15/14 und XI R 30/13 setzt sich der BFH mit der Frage auseinander, nach welchen Kriterien die Warenbewegung einer Lieferung im Reihengeschäft zugeordnet wird. Dabei verwirft er die aktuellen Grundsätze der Verwaltungsauffassung sowie bisherige finanzgerichtliche Entscheidungen und konzentriert sich darauf, ob bzw. wann und wem (bereits) Verfügungsmacht im Inland verschafft wurde. Maßgeblich ist also immer die Frage, ob der (Erst-)Erwerber bereits vor dem grenzüberschreitenden Transport (weiter-)geliefert hat.Der folgende Beitrag untersucht die Auswirkungen der aktuellen höchstrichterlichen Rechtsprechung und versucht, die neuen Zuordnungskriterien für die Praxis umsetzbar herauszuarbeiten.

Editorial

  • Ihr Berater-Modul in neuem Umfeld: die neue Datenbank Otto Schmidt Online, UStB 2015, R3

Service

  • Die Steuerpolitik der Großen Koalition – Rückblick und Ausblick, UStB 2015, R7
  • Aktuelles zur Abgeltungsteuer: Was bei der Gesellschafterfremdfinanzierung und beim WK-Abzug zu beachten ist!, UStB 2015, R7
  • Die gesetzliche Neuregelung der Betriebsveranstaltungen: Erste Anwendungsfragen, UStB 2015, R7
  • Anrechnung von ausländischen Steuern nach dem Zollkodex-Anpassungsgesetz, UStB 2015, R7
  • System der Bewertungsmaßstäbe bei Einbringung in eine Kapitalgesellschaft (§ 20 UmwStG), UStB 2015, R8
  • Zivil- und steuerrechtliche Aspekte der Umwandlung einer Dauerstiftung in eine Verbrauchsstiftung, UStB 2015, R8
  • Die Auswirkung der Europäischen Erbrechtsverordnung auf deutsch-spanische Erbfälle, UStB 2015, R8
  • Verfahrensmäßige Auswirkungen der Vorlagebeschlüsse des BFH zur Verfassungsmäßigkeit der Einheitsbewertung, UStB 2015, R8


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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 6, Erscheinungstermin: 17. Juni 2015) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 19.3.2015 - V R 60/14 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Steuerfreie zahnärztliche Heilbehandlungsleistungen, UStB 2015, 145-146
  • BFH v. 29.1.2015 - V R 5/14 / Fritsch, Frank, Zum Merkmal “Schuldner der Einfuhrumsatzsteuer“ in § 3 Abs. 8 UStG, UStB 2015, 146-147
  • BFH v. 4.2.2015 - XI R 42/13 / Weigel, Martin, Geschäftsveräußerung im Ganzen bei der Veräußerung von Teilen des Inventars einer Gaststätte?, UStB 2015, 147-149
  • FG Berlin-Brandenburg v. 12.11.2014 - 7 K 7283/12 / Walkenhorst, Ralf, Abgrenzung zwischen Grundstückslieferung und Geschäftsveräußerung im Ganzen, UStB 2015, 149-150
  • FG Köln v. 3.2.2015 - 8 K 1817/14 / Walkenhorst, Ralf, Vorsteuerabzug im Insolvenzverfahren, UStB 2015, 151-152
  • FG Saarland v. 4.8.2014 - 1 K 1481/12 / Wohlfart, Michaela, Voraussetzung für die Annahme einer Ehrenamtlichkeit nach § 4 Nr. 26 UStG, UStB 2015, 152
  • FG Baden-Württemberg v. 7.7.2014 - 9 K 3180/11 / Wohlfart, Michaela, Aufteilung der Vorsteuer aus den Anschaffungskosten eines Blockheizkraftwerks, UStB 2015, 152
  • FG Hamburg v. 25.11.2014 - 3 K 85/14 / Wohlfart, Michaela, Kein Vorsteuerabzug aus sog. Abdeckrechnungen, UStB 2015, 152-153
  • FG Nürnberg v. 9.3.2015 - 2 V 687/14 / Wohlfart, Michaela, Zuordnung eines Gegenstands zum Unternehmen, UStB 2015, 153
  • FG Schleswig-Holstein v. 18.2.2015 - 4 K 27/14 / Wohlfart, Michaela, Pensionspferdehaltung: Keine Mehrwertsteuerbefreiung bei Vorliegen einer schädlichen Wettbewerbssituation, UStB 2015, 154
  • FG Baden-Württemberg v. 12.2.2015 - 1 K 1103/13 / Wohlfart, Michaela, Als “Spenden“ bezeichnete Gelder können umsatzsteuerliches Entgelt sein, UStB 2015, 154

Verwaltung

  • BMF v. 24.4.2015 - IV D 3 - S 7346/15/10001 – DOK 2015/0351693 / Walkenhorst, Ralf, Vorratsgesellschaften und Firmenmäntel, UStB 2015, 155
  • BMF v. 21.5.2015 - IV D 3 - S 7117-a/0 :001 – DOK 2015/0429765 / Walkenhorst, Ralf, Leistungsort bei Kongressen, UStB 2015, 155-156
  • Bayerisches Landesamt für Steuern v. 10.4.2015 - S 7316.2.1-3/7 St 33 / Walkenhorst, Ralf, Vorsteuerberichtigung von sog. Umlaufvermögen, UStB 2015, 156-157
  • OFD Niedersachsen v. 30.3.2015 - S 7100-427-St 172 / Walkenhorst, Ralf, Überlassung von Werbemobilen, UStB 2015, 157-158

Beiträge für die Beratungspraxis

  • Grebe, Christian / Raudszus, Holger, Die Differenzbesteuerung nach § 25a UStG im Umsatzsteuerrecht, UStB 2015, 159-172
    § 25a UStG sieht eine besondere Bemessungsgrundlage für Händler vor, die typischerweise oder auch nur gelegentlich Gegenstände umsetzen (sog. Wiederverkäufer), die ohne Vorsteuerabzug in ihr Unternehmen gekommen sind. Bemessungsgrundlage für Umsätze dieser Wiederverkäufer (vgl. dazu § 25a Abs. 1 Nr. 1 S. 2 UStG) ist nicht das Entgelt ihrer Käufer nach § 10 Abs. 1 UStG, sondern nach § 25a Abs. 3 UStG die Differenz zwischen ihrem Einkaufspreis bei Erwerb der Ware und dem späteren Verkaufspreis. Besteuerungsgrundlage bildet also nur der geschaffene Mehrwert, aus dem die Umsatzsteuer herauszurechnen ist. Damit wird lediglich die Differenzbesteuerung dem für die Umsatzsteuer allgemeinsprachlich verwendeten Begriff einer Mehrwertsteuer gerecht. Die Anwendung des ermäßigten Steuersatzes für Umsätze mit Kunstgegenständen ist ab dem 1.1.2014 unionsrechtlich eingeschränkt worden. Dadurch hat die Differenzbesteuerung in diesem Bereich an enormer Bedeutung für die Praxis gewonnen.
  • Wenhardt, Christoph, Steuerbefreiung für Vermietungsumsätze, UStB 2015, 172-174
    Das Umsatzsteuergesetz enthält in § 4 UStG eine Vielzahl an Steuerbefreiungen. Hierzu gehört auch die Vermietung und Verpachtung von Grundstücken. Grund für die Steuerbefreiung ist u.a. ein sozialer Aspekt, da sich durch die umsatzsteuerliche Belastung auf der Stufe des Vermieters die Wohnungsmieten verteuern (vgl. in Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG, § 4 Nr. 12 Rz. 3). Im folgenden Beitrag soll diese Befreiungsvorschrift näher erläutert werden.

Service

  • Abfärbung bei Personengesellschaften: Aktuelle Entwicklungen in der Rechtsprechung, UStB 2015, R5
  • Ausscheiden von Mitunternehmern und Übertragung von Mitunternehmeranteilen, UStB 2015, R5
  • Aktuelles zur Abgeltungsteuer: Was bei Angehörigen zu beachten ist, UStB 2015, R5
  • Umsatzsteuerliche Beratung von Insolvenzgläubiger und Insolvenzschuldner im Vorfeld der Insolvenzeröffnung, UStB 2015, R5
  • Pflichten des GmbH-Geschäftsführers in der Krise, UStB 2015, R5
  • Die steuerstrafrechtliche Verantwortung der beratenden Berufe, UStB 2015, R6
  • Steuergeheimnis, Verhältnismäßigkeitsgrundsatz und Ermittlungsmaßnahmen der Steuerfahndung, UStB 2015, R6
  • Die neue Selbstanzeige zum 1.1.2015 – Praxishinweise zu Grenz- und Streitfragen, UStB 2015, R6
  • Arbeitsunfähigkeit in sozialrechtlicher Sicht und die leistungsrechtlichen Folgen, UStB 2015, R6

EUUStB 2/2015

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

  • EuGH v. 16.4.2015 - Rs. C-42/14 / Buge, Ronald, Nebenleistungen als Bestandteil der Vermietungsleistung, EU-UStB 2015, 21-23
  • EuGH v. 12.3.2015 - Rs. C-594/13 / Tehler, Hermann-Josef, Tätigkeiten staatl. geprüfter Pflegekräfte keine steuerfreien Leistungen nach Art. 132 Abs. 1 Buchst. g MwStSystRL, EU-UStB 2015, 23-24
  • EuGH v. 5.3.2015 - Rs. C-479/13 / Huschens, Ferdinand, Umsätze mit E-Books in Frankreich u. Luxemburg; Unionsrechtswidrigkeit der dortigen ermäßigten Steuersätze, EU-UStB 2015, 24-25
  • EuGH v. 21.4.2015 - Rs. C-114/14 / von Streit, Georg, Dem Gemeinwohl dienende Tätigkeiten müssen von der Steuer befreit werden, EU-UStB 2015, 26-27
  • EuGH v. 23.4.2015 - Rs. C-16/14 / Heinrichshofen, Stefan, Fremdkapitalzinsen erhöhen nicht den Einkaufspreis, EU-UStB 2015, 27-28
  • EuGH v. 23.4.2015 - Rs. C-111/14 / Nieskens, Hans, Konsequenzen aus einem irrtümlich angewendeten Reverse Charge für den Leistenden, wenn er den Irrtum berichtigt, EU-UStB 2015, 28-30
  • EuGH v. 26.3.2015 - Rs. C-499/13 / Nieskens, Hans, Verpflichtung eines Gerichtsvollziehers, d. mit Durchführung eines Zwangsversteigerungsverfahrens beauftragt ist, die geschuldete MwSt fristgemäß zu ermitteln, zu erheben und zu zahlen, EU-UStB 2015, 30-31
  • EuGH v. 30.4.2015 - Rs. C-97/14 / Nieskens, Hans, Ort der Dienstleistungen bei Arbeiten an beweglichen körperlichen Gegenständen, EU-UStB 2015, 31-32
  • EuGH v. 26.2.2015 - Rs. C-144/13, C-154/13, C-160/13 / Tehler, Hermann-Josef, Keine Anwendung unionsrechtswidriger Steuerbefreiung bei gleichzeitiger Inanspruchnahme des Vorsteuerabzugs, EU-UStB 2015, 32-34
  • BFH v. 29.1.2015 - V R 5/14 / Rehberg, Eva / Kurzrock, Julia, Empfänger einer aus d. Drittland versandten geringwertigen Warensendung wird ohne wirksame Vertretung b. Zollanmeldung nicht EUSt-Schuldner, EU-UStB 2015, 34-37

Beiträge für die Beratungspraxis

  • Vellen, Michael, Neue bzw. geplante Richtlinien und Verordnungen, EU-UStB 2015, 37-41

Editorial

  • Editorial, EU-UStB 2015, R3


...weitere Inhaltsverzeichnisse

In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 5, Erscheinungstermin: 17. Mai 2015) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 25.2.2015 - XI R 15/14, XI R 30/13 / Fritsch, Frank, Innergemeinschaftliches Reihengeschäft, UStB 2015, 113-114
  • BFH v. 24.2.2015 - V B 147/14 / Vellen, Michael, Umsatzbesteuerung einer Internet-Apotheke, UStB 2015, 114-116
  • FG München v. 4.12.2014 - 14 K 1511/14 / Weigel, Martin, Steuerfreiheit des innergemeinschaftlichen Verbringens ohne Angabe der USt-IdNr.?, UStB 2015, 116-117
  • FG Düsseldorf v. 14.3.2014 - 1 K 4567/10 U / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Vorsteuerabzug bei Angabe eines “Scheinsitzes“, UStB 2015, 118-119
  • FG Köln v. 23.1.2015 - 6 K 3255/13 / Wohlfart, Michaela, Vorsteuerabzug aus Leistungsbezügen zur Erstellung einer Vereinszeitung, UStB 2015, 119
  • FG Düsseldorf v. 23.5.2014 - 1 K 1723/13 U / Wohlfart, Michaela, Entgeltliche Parkraumüberlassung an Arbeitnehmer, UStB 2015, 119-120
  • FG Saarland v. 18.11.2014 - 1 K 1480/12 / Wohlfart, Michaela, Nichteinbeziehung von Nichtunternehmern in eine umsatzsteuerliche Organschaft, UStB 2015, 120
  • FG Schleswig-Holstein v. 9.10.2014 - 4 K 67/13 / Wohlfart, Michaela, Kein Vorsteuerabzug des Lagerhalters für Einfuhrumsatzsteuer, UStB 2015, 120-121

Verwaltung

  • BMF v. 2.4.2015 - IV D 2 - S 7270/12/10001 – DOK 2015/0251833 / Walkenhorst, Ralf, Steuerentstehung bei unrichtigem Steuerausweis, UStB 2015, 121-122

Beiträge für die Beratungspraxis

  • Grebe, Christian / Raudszus, Holger, Vorsteueraufteilungsschlüssel bei gemischt genutzten Gebäuden, UStB 2015, 122-131
    Sowohl bei der teilunternehmerischen (d.h. der unternehmerischen und der nichtunternehmerischen) als auch bei der gemischten (d.h. Verwendung für vorsteuerunschädliche und vorsteuerschädliche Umsätze) Nutzung von Gebäuden kommt es im Ergebnis zu keiner vollständigen Vorsteuerentlastung. Für den Rechtsanwender ist allerdings die tatsächliche Ermittlung der abziehbaren Vorsteuer nicht immer eindeutig vorgezeichnet. Seit dem Urteil des EuGH in Sachen “BLC Baumarkt“ (EuGH v. 8.11.2012 – Rs. C-511/10, UR 2012, 968) ist insbesondere die Frage nach dem zulässigen Aufteilungsschlüssel von Vorsteuern bei gemischt genutzten Gebäuden wieder aktuell. Dies ist auch dem Umstand geschuldet, dass der V. Senat des BFH in sehr kurzer Zeit seine Rechtsprechung teilweise wieder geändert hat, während der XI. Senat ein weiteres wegweisendes Vorlageverfahren an den EuGH in Gang gebracht hat. Dabei geht es um die Frage, ob insbesondere bei Herstellungskosten eines Gebäudes diese zunächst direkt den unterschiedlichen Nutzungsbereichen zuzuordnen und nur nicht direkt zuordenbare Reste nach einem Umsatz- oder Flächenschlüssel aufzuteilen sind. Der folgende Beitrag zeigt daher zunächst kurz die Entstehungsgeschichte des heutigen § 15 Abs. 4 UStG auf, bevor die neuesten Entscheidungen des BFH vorgestellt werden. Abschließend werden sich daraus ergebene Praxisfragen aufgezeigt.
  • Damaschke, Wolfgang, Teilen unselbständige Nebenleistungen auch künftig das Schicksal der Hauptleistung?, UStB 2015, 132-138
    Die Abgrenzung von Haupt- und Nebenleistungen war immer wieder Gegenstand der Rechtsprechung des EuGH und des BFH. Die höchstrichterlichen Entscheidungen aus der jüngeren Vergangenheit werden nachfolgend mit einem besonderen Fokus auf medizinnahe Leistungen systematisch aufbereitet und mit ihren Konsequenzen dargestellt.
  • Sterzinger, Christian, Vorsteuerabzug bei Zahlungen in einem betrügerischen Schneeballsystem, UStB 2015, 139-144
    Bundesweit sind zahlreiche Anleger Opfer eines betrügerischen Schneeballsystems geworden. Diese haben Blockheizkraftwerke gekauft und vor Erhalt der Lieferung bezahlt, obwohl der Verkäufer seine Lieferverpflichtung zu keinem Zeitpunkt erfüllen wollte. Fraglich ist, ob die getäuschten Anleger die in der Rechnung über die Vorauszahlung ausgewiesene Steuer als Vorsteuer berücksichtigen können. Die hierzu ergangene Rechtsprechung der FG ist uneinheitlich. Aktuell gibt es beim BFH mehrere Revisionsverfahren, weil einzelne FG bei ihnen anhängige Klageverfahren nicht nach § 74 FGO ausgesetzt, sondern in der Sache voneinander abweichend entschieden haben. Der nachstehende Beitrag fasst die bisher ergangene Rechtsprechung zusammen und erläutert die wesentlichen Problemfelder in Bezug auf den Vorsteuerabzug.

Service

  • Kölner Tage Steuerfahndung – professionelle Beratung bei verschärfter Gesetzeslage, UStB 2015, R5
  • “Progressive Steuerfreiheit“ beim Elterngeld, UStB 2015, R5
  • Update Pensionszusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer, UStB 2015, R5-R6
  • “Krisenmandat“ und Haftung des Steuerberaters in der insolvenznahen Beratung, UStB 2015, R6
  • Steuerliche Planungen für den Verkauf des Einzelunternehmens, UStB 2015, R6
  • Die Schätzung von Besteuerungsgrundlagen bei Nichtabgabe von Steuererklärungen (§ 162 AO), UStB 2015, R6


...weitere Inhaltsverzeichnisse

In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 4, Erscheinungstermin: 17. April 2015) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 21.1.2015 - XI R 5/13 / Fritsch, Frank, Innergemeinschaftliche Lieferung verbrauchsteuerpflichtiger Waren, UStB 2015, 85-86
  • BFH v. 17.12.2014 - XI R 16/11 / Fritsch, Frank, Überlassung möblierter Zimmer an Prostituierte, UStB 2015, 86-88
  • BFH v. 4.12.2014 - V R 16/12, V R 33/12 / Rothenberger, Franz, Steuerbefreiung für ästhetische Operationen/Behandlungen ausschließlich bei medizinischer Indikation, UStB 2015, 88-89
  • BFH v. 23.10.2014 - V R 20/14 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Umsatzsteuerfreiheit privater Krankenhausbetreiber, UStB 2015, 89-90
  • BFH v. 7.1.2015 - V B 102/14 / Weigel, Martin, Umsatzsteuerfreiheit von Unterrichtsleistungen auf der Grundlage der MwStSystRL, UStB 2015, 90-92
  • BFH v. 19.12.2014 - V R 41/13 / Heinrichshofen, Stefan, Vorsteuerabzug im Regelverfahren oder im Vorsteuervergütungsverfahren, UStB 2015, 92-93
  • BFH v. 21.1.2015 - XI R 13/13 / Vellen, Michael, Umsatzbesteuerung der Pensionspferdehaltung, UStB 2015, 93-95
  • FG Berlin-Brandenburg v. 22.1.2015 - 5 V 5260/14 / Wohlfart, Michaela, Abgrenzung zwischen Lieferung und sonstiger Leistung bei Lebensmitteln, UStB 2015, 95
  • FG Niedersachsen v. 8.5.2014 - 16 K 376/12 / Wohlfart, Michaela, Vorsteuerabzug aus Leistungsbezügen zur Durchführung automobilen Motorsports, UStB 2015, 95-96
  • FG Düsseldorf v. 30.1.2015 - 1 K 1523/14 U / Wohlfart, Michaela, Vorsteuerabzugsberechtigung einer Einzelperson vor Gründung einer Ein-Mann-Kapitalgesellschaft, UStB 2015, 96-97
  • FG Niedersachsen v. 28.4.2014 - 16 K 128/12 / Wohlfart, Michaela, Konkludente Gestattung der Ist-Besteuerung durch das Finanzamt, UStB 2015, 97

Verwaltung

  • BMF v. 13.3.2015 - IV D 3 - S 7279/13/10003 – DOK 2015/0230137 / Walkenhorst, Ralf, Wechsel der Steuerschuldnerschaft bei Lieferungen von Metallen, UStB 2015, 97-98
  • BMF v. 27.2.2015 - IV D 2 - S 7200/07/10003 – DOK 2015/0112608 / Walkenhorst, Ralf, Preisnachlässe durch Verkaufsagenten/Vermittler, UStB 2015, 98-99
  • BMF v. 19.2.2015 - IV D 3 - S 7183/14/10002 – DOK 2015/0130558 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerrechtliche Behandlung der Leistungen von Umgangspflegern, UStB 2015, 100
  • OFD Karlsruhe v. 19.2.2015 - S 7104 / Walkenhorst, Ralf, Umsatzsteuerliche Behandlung von Photovoltaikanlagen, UStB 2015, 100-101
  • OFD Frankfurt v. 17.2.2015 - S 7225 A - 32 - St 16 / Wohlfart, Michaela, Keine Anwendung des ermäßigten Steuersatzes bei Umsätzen mit Messekatalogen, UStB 2015, 101-102

Beiträge für die Beratungspraxis

  • Rüth, Henning H., Abschied von der Vermögensverwaltung im Umsatzsteuerrecht, UStB 2015, 102-104
    Auf den ersten Blick sieht das Urteil des BFH zu den steuerbaren Leistungen eines Sportvereins (BFH v. 20.3.2014 – V R 4/13, UR 2014, 732 = UStB 2014, 224 mit Komment. ) recht harmlos aus – vier Seiten im Druck, davon eine zum Sachverhalt. Von solchen Äußerlichkeiten sollte man sich jedoch nicht täuschen lassen: Der BFH stellt in einem Rundumschlag die bisherige Praxis der Vereinsbesteuerung in Deutschland in Frage. Dass diese nicht den europäischen Vorgaben entspricht, ist zwar seit der Entscheidung des EuGH in der Rechtssache Kennemer Golf & Country Club (EuGH v. 21.3.2002 – Rs. C-174/00, UR 2002, 320 = UStB 2002, 247) klar. Die Ansätze der Finanzverwaltung haben sich aber seitdem nicht geändert, die EuGH-Entscheidung wird im UStAE nicht zitiert. Lediglich ein faktisches Wahlrecht zwischen Besteuerung und Nichtbesteuerung (oder auch: Vorsteuer oder keiner Vorsteuer) ist inzwischen praktisch etabliert.
  • von Streit, Georg, Praxisfragen beim grenzüberschreitenden Handel – Schwerpunkt Ein- und Ausfuhrlieferungen, UStB 2015, 105-112
    In Teil I dieses Beitrags (UStB 2015, 49) wurde untersucht, welche Auswirkungen sich auf die Steuerfreiheit von Ausfuhrlieferungen und Einfuhren ergeben, wenn die Liefergegenstände nicht unmittelbar vom Lieferanten zum Abnehmer transportiert werden (Fälle der Zwischenlagerung und anderer sog. Vorverwendungen, “gebrochene Beförderung“ etc.). Hierbei wurde die Rechtsprechung des EuGH zum sachlichen und zeitlichen Zusammenhang von Lieferung und Transport dargestellt. Aus dieser ergibt sich, dass die Steuerbefreiungen der §§ 6 und 6a UStG für Lieferungen einen deutlich weiteren Anwendungsbereich haben, als in der Praxis vielfach von der Finanzverwaltung angenommen. Im vorliegenden Teil II werden diese Ausführungen im Zusammenhang mit dem Urteil des EuGH in der Rechtssache Fonderie 2A (EuGH v. 2.10.2014 – Rs. C-446/13, EU-UStB 2014, 72) aufgegriffen und die Auswirkungen der Be- oder Verarbeitung eines Liefergegenstands im grenzüberschreitenden Handel auf den Ort der Lieferung sowie auf eventuelle Befreiungstatbestände aufgezeigt. Auch wenn sich die Auslegung der Vorschriften durch die deutsche Finanzverwaltung im Wesentlichen in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des EuGH befindet, ergibt sich doch im Einzelfall Anpassungsbedarf. Abschließend wird auf die Folgen der steuerpflichtigen Abrechnung von Ausfuhrlieferungen und innergemeinschaftlichen Lieferungen eingegangen.

Service

  • Aktuelle Fragen der gesetzlichen Verlustausgleichsverbote, UStB 2015, R5
  • Die “berufliche Veranlassung“ bei doppelter Haushaltsführung, UStB 2015, R5
  • Risikovorsorge und Haftungsbegrenzung für den Geschäftsführer, UStB 2015, R5
  • VGA mit Auslandsbezug, UStB 2015, R5-R6
  • Pflegeleistungen in der Erbschaft- und Schenkungsteuer, UStB 2015, R6
  • Neue Regeln ab jetzt! – Das BVerfG und die Erbschaftsteuer, UStB 2015, R6
  • Wann besteht der Verdacht einer Steuerstraftat bei einer Außenprüfung?, UStB 2015, R6
  • Haftungsfragen für Steuerberater in der insolvenznahen Beratung, UStB 2015, R6


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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 3, Erscheinungstermin: 17. März 2015) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aktuelles

  • Wohlfart, Michaela, Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Protokollerklärung zum Gesetz zur Anpassung der Abgabenordnung an den Zollkodex der Union und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften, UStB 2015, 57

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung

  • BFH v. 19.11.2014 - V R 55/13 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Unentgeltlichkeit bei kostenlosen Gutscheinen, UStB 2015, 57-58
  • BFH v. 5.11.2014 - XI R 42/12 / Fritsch, Frank, Ermäßigter Steuersatz auf Eintrittsgelder für ein Dorffest, UStB 2015, 58-60
  • BFH v. 1.10.2014 - XI R 13/14 / Vellen, Michael, Umsatzbesteuerung der Podologen, UStB 2015, 60-61
  • BFH v. 5.11.2014 - XI R 11/13 / Rothenberger, Franz, Infektionshygienische Leistungen einer “Hygienefachkraft“ als steuerfreie Heilbehandlungen, UStB 2015, 61-63
  • BFH v. 10.9.2014 - XI R 33/13 / Vellen, Michael, Umsatzbesteuerung der Pensionspferdehaltung, UStB 2015, 63-64
  • BFH v. 24.9.2014 - VII R 54/11 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Kein ermäßigter Steuersatz auf Lieferung sog. Sondennahrung, UStB 2015, 64-65
  • BFH v. 23.10.2014 - V R 23/13 / Weigel, Martin, Vorsteuerabzug nach dem Totalverlust von Rechnungen durch Diebstahl, UStB 2015, 65-67
  • BFH v. 4.12.2014 - V R 6/13 / Heinrichshofen, Stefan, Vorsteuerkorrektur bei Rabattgewährung im Zusammenhang mit im Vorfeld ausgeführter innergemeinschaftlicher Lieferung?, UStB 2015, 67-68
  • BFH v. 19.11.2014 - V R 39/13 / Fritsch, Frank, Vorlage von Originalrechnungen im Vorsteuervergütungsverfahren, UStB 2015, 68-69
  • FG Thüringen v. 18.12.2014 - 1 K 183/12 / Weigel, Martin, Inanspruchnahme einer jPöR nach § 14c UStG durch Umsatzsteuerausweis in Gebührenbescheiden, UStB 2015, 69-71
  • FG München v. 23.9.2014 - 2 K 3435/11 / Wohlfart, Michaela, Bewertung der Gegenleistung bei tauschähnlichen Umsätzen, UStB 2015, 71
  • FG Niedersachsen v. 23.10.2014 - 5 K 140/14 / Wohlfart, Michaela, Rückwirkende Rechnungskorrektur nur bei Erfüllung der Mindestvoraussetzungen, UStB 2015, 71-72
  • FG Schleswig-Holstein v. 9.10.2014 - 4 K 179/10 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerbefreiung für Zahnaufhellung, UStB 2015, 72

Verwaltung

  • BMF v. 27.1.2015 - IV D 2 - S 7240/14/10001 – DOK 2015/0065212 / Walkenhorst, Ralf, Ermäßigter Steuersatz für Gebrauchsgraphiker und Graphik-Designer, UStB 2015, 72-73
  • BMF v. 4.2.2015 - IV D 3 - S 7279/11/10002-04 – DOK 2015/0102772 / Wohlfart, Michaela, Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers bei Bauleistungen, UStB 2015, 73-74
  • BMF v. 6.2.2015 - IV D 3 - S 7492/07/10001 – DOK 2015/0104720 / Wohlfart, Michaela, Neuauflage der Liste der amtlichen Beschaffungsstellen, UStB 2015, 74
  • Bayerisches Landesamt für Steuern v. 11.2.2015 - S 7168.1.1-7/9 St33 / Wohlfart, Michaela, Unterbringung von Bürgerkriegsflüchtlingen und Asylbewerbern, UStB 2015, 74

Beiträge für die Beratungspraxis

  • Heidner, Hans-Hermann, Die Vorsteueraufteilung – eine unendliche Geschichte?, UStB 2015, 75-78
    Die Vorsteueraufteilung gem. § 15 Abs. 4 UStG ist geprägt von vielfältigen Gesetzesänderungen, vor allem aber von Rechtsprechungsänderungen. Immer wieder im Fokus steht dabei die umsatzsteuerrechtliche Beurteilung der Errichtung von Gebäuden. Die vorerst letzten Kapitel waren eine Kehrtwendung des V. Senats sowie ein Vorlagebeschluss des XI. Senats, wobei die Antwort des EuGH auf die dabei aufgeworfenen Fragen noch aussteht. Mit dem folgenden Beitrag soll in einem kursorischen Abriss versucht werden, die Grundproblematik sowie die noch oder mittlerweile wieder offenen Fragestellungen darzustellen.
  • Sterzinger, Christian, Gutgläubiger Vorsteuerabzug bei Leistungsbezügen von Scheinunternehmen?, UStB 2015, 78-84
    Häufig versagen die Finanzämter den beantragten Vorsteuerabzug mit dem Argument, dass der Leistende in seiner Rechnung einen Scheinsitz oder einen falschen Namen angegeben habe. Auf eine etwaige Gutgläubigkeit des Leistungsempfängers komme es im Steuerfestsetzungsverfahren nicht an. Dies führte bisher beim Leistungsempfänger zum Verlust der Vorsteuerbeträge und wegen des Zeitablaufs – da diese Umstände im Regelfall erst nach mehreren Jahren in einer Außenprüfung aufgedeckt wurden – zu erheblichen Zinsforderungen.Unter Umständen könnten entsprechende Sachverhalte in Zukunft anders zu beurteilen sein. Sowohl der V. als auch der XI. Senat des BFH haben in zwei aktuellen Entscheidungen angedeutet, dass eine Abweichung von ihrer bisherigen Rechtsprechung in Betracht kommen könnte. Die beiden für die Umsatzsteuer zuständigen Senate des BFH halten es zumindest für möglich, dass ein Unternehmer im Festsetzungsverfahren auch dann zum Vorsteuerabzug berechtigt ist, wenn er auf Angaben des Lieferanten vertraut hat und sich diese Angaben als falsch herausstellen. Der nachstehende Beitrag würdigt diese Entscheidungen kritisch. Sollten diese im späteren Hauptsacheverfahren Bestand haben, entstehen zahlreichen Folgefragen.

Service

  • Unternehmensbewertung, UStB 2015, R5
  • Stiftung in der aktuellen Beratungspraxis, UStB 2015, R5
  • Pauschale Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer, UStB 2015, R5
  • Steuerbegünstigung ohne ärztliche Verordnung, UStB 2015, R5
  • Aktuelle FG-Rechtsprechung zum Ertragsteuerrecht, UStB 2015, R6
  • Wichtige steuerrechtliche Änderungen durch das Zollkodexanpassungsgesetz, UStB 2015, R6
  • Mindestlohngesetz und Mini-Jobber, UStB 2015, R6
  • Jahresabschluss zum 31.12.2014, UStB 2015, R6
  • Betriebsabgrenzungsvereinbarung, UStB 2015, R6
  • Fremdwährungskonto und Wertpapiergeschäfte, UStB 2015, R6


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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 2, Erscheinungstermin: 17. Februar 2015) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Rechtsprechung

  • BFH v. 23.10.2014 - V R 11/12 / Fritsch, Frank, Entnahmebesteuerung und Vorsteuerberichtigung bei verspäteter Zuordnung eines gemischt genutzten Gebäudes, UStB 2015, 29-30
  • BFH v. 28.8.2014 - V R 49/13 / Heinrichshofen, Stefan, Weitere Mähdrescherentscheidung: Erwerb des Rest anteils, UStB 2015, 30-31
  • BFH v. 26.8.2014 - XI R 19/12 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Steuerfreiheit der Durchführung von Raucherentwöhnungsseminaren, UStB 2015, 32-33
  • BFH v. 24.9.2014 - V R 19/11 / Vellen, Michael, Steuerbefreiung für die Lieferung von Zytostatika, UStB 2015, 33-35
  • BFH v. 2.7.2014 - XI R 39/10 / Fritsch, Frank, Ermäßigter Steuersatz für Krankentransporte, UStB 2015, 35-36
  • BFH v. 28.8.2014 - V R 24/13 / Rothenberger, Franz, Kein ermäßigter Steuersatz für Starksolebäder ohne therapeutische Veranlassung, UStB 2015, 36-37
  • FG Münster v. 9.9.2014 - 15 K 2469/13 U / Wohlfart, Michaela, Steuerschuldnerschaft des Gutschriftempfängers wegen zu Unrecht ausgewiesener Umsatzsteuer, UStB 2015, 37
  • FG Hamburg v. 20.10.2014 - 2 V 214/14 / Wohlfart, Michaela, Rückwirkung von Rechnungsberichtigungen, UStB 2015, 37-38

Verwaltung

  • BMF v. 22.1.2015 - IV D 3 - S 7279/14/10002-02 – DOK 2015/0028521 / Walkenhorst, Ralf, Wechsel der Steuerschuldnerschaft bei Lieferungen von Metallen, UStB 2015, 38-39
  • BMF v. 23.1.2015 - IV D 3 - S 7134/07/10003-02 – DOK 2015/0056853 / Walkenhorst, Ralf, Nachweis der Steuerbefreiung für Ausfuhrlieferungen, UStB 2015, 39-40
  • BMF v. 10.12.2014 - IV D 3 - S 7015/14/10001 – DOK 2014/1073025 / Wohlfart, Michaela, Änderungen des UStAE zum 31.12.2014, UStB 2015, 40
  • BMF v. 17.12.2014 - IV D 1 - S 7058/14/10004 – DOK 2014/1109561 / Wohlfart, Michaela, Umgang mit Veröffentlichungen der Kommission zur Anwendung des Unionsrechts, UStB 2015, 40-41
  • BMF v. 19.12.2014 - IV D 3 - S 7493/07/10001 – DOK 2014/1130342 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuervergünstigungen der NATO-Hauptquartiere, UStB 2015, 41
  • BMF v. 6.1.2015 - IV D 3 - S 7155-a/14/10001 – DOK 2014/1154657 / Wohlfart, Michaela, Steuerfreie Umsätze für die Luftfahrt, UStB 2015, 41
  • FinMin. Schleswig-Holstein v. 24.11.2014 - USt-Kurzinfo 07/2014 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerrechtliche Behandlung der Leistungen im Bereich von Rehabilitationssport und Funktionstraining, UStB 2015, 41-42
  • Meyer, Bernd, Immobilien und Geschäftsveräußerung, Anwendung einer schwierigen Vereinfachungsregelung in der Praxis, UStB 2015, 42-48
    Eine Geschäftsveräußerung liegt nach dem Wortlaut des § 1 Abs. 1a UStG vor, wenn ein Unternehmen oder ein in der Gliederung eines Unternehmens gesondert geführter Betrieb im Ganzen entgeltlich oder unentgeltlich übereignet oder in eine Gesellschaft eingebracht wird. Der Begriff stimmt nicht mit dem ertragsteuerlichen Tatbestand der Betriebsveräußerung i.S.d. § 16 EStG überein. Eine die Voraussetzungen des § 16 EStG erfüllende Betriebsveräußerung wird zwar regelmäßig zugleich umsatzsteuerliche Geschäftsveräußerung sein. § 1 Abs. 1a UStG ist jedoch wesentlich weiter gefasst und erstreckt sich ebenso auf die Veräußerung zum ertragsteuerlichen Privatvermögen gehörender Immobilien. Natürlich ist nicht jede Immobilienübertragung zugleich Geschäftsveräußerung. Sie ist zwingend von schlichten Grundstückslieferungen (§ 4 Nr. 9a UStG) abzugrenzen. Hier aber steckt der Teufel im Detail, so dass Unsicherheiten in der umsatzsteuerlichen Behandlung auftreten. Deren Bewältigung ist Gegenstand dieses Beitrags.
  • von Streit, Georg, Praxisfragen beim grenzüberschreitenden Handel – Schwerpunkt Ein- und Ausfuhrlieferungen, Teil I: “Gestreckte“ Liefervorgänge, UStB 2015, 49-56
    Bei Lieferungen, in deren Verlauf Gegenstände ein- oder ausgeführt werden, stellen sich aus mehrwertsteuerlicher Sicht häufig Fragen hinsichtlich des Ortes, an dem der Umsatz steuerbar ist, und hinsichtlich der Anwendbarkeit einer Steuerbefreiung. Schwierigkeiten bereiten insbesondere die Fälle, in denen Liefergegenstände nicht unmittelbar, d.h. auf direktem Weg und ohne Unterbrechung vom Lieferanten zum Abnehmer transportiert oder im Verlauf des Transports bearbeitet werden. Auch der EuGH hatte in der letzten Zeit wieder die Möglichkeit, zu solchen Fallkonstellationen Stellung zu nehmen. Dies soll zum Anlass genommen werden, einen Blick auf alte und neue Fragestellungen sowie die derzeit verfügbaren Antworten zu werfen, die weitgehend auch für die mehrwertsteuerliche Behandlung von innergemeinschaftlichen Lieferungen gelten. Der Beitrag wird im nächsten Heft fortgesetzt.
  • Unternehmens- und Anteilskauf, UStB 2015, R005
  • Gestaltungsfragen Kapitaleinkünfte, UStB 2015, R005
  • Die Bewertung von gewerblichen Personengesellschaften, UStB 2015, R005
  • Neue Rechtsprechung zur Entfernungspauschale, UStB 2015, R005-R006
  • Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen neben dem Abzug als agB?, UStB 2015, R006
  • Beihilfe zur Steuerhinterziehung – Gefahr für beratende Berufe und Mitarbeiter von Kreditinstituten?, UStB 2015, R006
  • Das BVerfG zur Erbschaftsteuer: Same procedure as every time – Anmerkungen zum Urteil des BVerfG v. 17.12.2014 – 1 BvL 21/12, UStB 2015, R006
  • Editorial, UStB 2015, S001
  • Gluth, Rüdiger / Rund, Thomas, Top-Themen im Erbschaftsteuer- und Erbrecht, UStB 2015, S003-S039

 

EUUStB 1 / 2015

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

  • EuGH v. 22.1.2015 - Rs. C-55/14 / Tehler, Hermann-Josef, Begriffsauslegung “Vermietung und Verpachtung von Grundstücken“ i.S.d. Art. 135 Abs. 1 Buchst. l MwStSystRL, EU-UStB 2015, 1-2
  • EuGH v. 11.12.2014 - Rs. C-590/13 / von Streit, Georg, Vorsteuerabzug trotz Nichterfüllung formeller Anforderungen, EU-UStB 2015, 2-5
  • EuGH v. 18.12.2014 - Rs. C-131/13, C-163/13, C-164/13 / Nieskens, Hans, Beteiligung an Mehrwertsteuerhinterziehung führt zum Verlust des Vorsteuerabzugs, auch wenn die Steuerhinterziehung in einem anderen Mitgliedsland begangen wurde, EU-UStB 2015, 5-7
  • EuGH v. 12.2.2015 - Rs. C-349/13 / Rehberg, Eva / Kurzrock, Julia, Auch nicht verbrauchsteuerpflichtige Waren dürfen einer Abgabe unterworfen werden, sofern dies keine mit dem Grenzübertritt verbundenen Formalitäten auslöst, EU-UStB 2015, 7-9
  • FG Niedersachsen v. 3.7.2014 - 5 K 40/14 / Heinrichshofen, Stefan, Vorabentscheidungsersuchen zur rückwirkenden Rechnungsberichtigung, EU-UStB 2015, 9-10
  • EuGH v. 6.2.2014 - Rs. C-33/13 / Buge, Ronald, Missbräuchliche Inanspruchnahme des Vorsteuerabzugs, EU-UStB 2015, 10-12
  • EuGH v. 12.2.2015 - Rs. C-662/13 / Huschens, Ferdinand, Unionsrechtliche Zulässigkeit eines besonderen innerstaatlichen Verfahrens bei Verdacht auf Steuermissbrauch, EU-UStB 2015, 12-14

Beiträge für die Beratungspraxis

  • Vellen, Michael, Neue bzw. geplante Richtlinien und Verordnungen, EU-UStB 2015, 14-19

Editorial

  • Editorial, EU-UStB 2015, R17


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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 1, Erscheinungstermin: 17. Januar 2015) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

  • Wohlfart, Michaela, Gesetz zur Anpassung der Abgabenordnung an den Zollkodex der Union und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften, UStB 2015, 1

Rechtsprechung

  • BFH v. 26.8.2014 - XI R 26/10 / Heinrichshofen, Stefan, Nachfolgeentscheidung Malburg: Noch kein Ende in Sicht, UStB 2015, 1-2
  • BFH v. 8.10.2014 - V R 56/13 / Heinrichshofen, Stefan, Unentgeltliche Überlassung von Geschäftsführerwohnungen, UStB 2015, 2-3
  • BFH v. 24.9.2014 - V R 48/13 / Fritsch, Frank, Umsatzsteuer im Insolvenzeröffnungsverfahren, UStB 2015, 4-5
  • FG Sachsen v. 23.7.2014 - 2 K 698/14 / Heinrichshofen, Stefan, Vorsteuerabzug aus Insolvenzverwaltervergütung, UStB 2015, 5-6
  • FG Nds. v. 3.7.2014 - 5 K 40/14 / Fritsch, Frank, EuGH-Vorlage zur Rückwirkung einer Rechnungsberichtigung, UStB 2015, 6-7

Verwaltung

  • BMF v. 11.12.2014 - IV D 3 - S 7340/14/10002 – DOK 2014/1099363 / Walkenhorst, Ralf, Einführung eines besonderen Besteuerungsverfahrens ab dem 1.1.2015, UStB 2015, 7-9
  • BMF v. 1.12.2014 - IV D 2 - S 7225/07/10002 – DOK 2014/1064319 / Walkenhorst, Ralf, Ermäßigter Steuersatz für Hörbücher, UStB 2015, 9-10
  • BMF v. 9.12.2014 - IV D 2 - S 7100/08/10011: 009 – DOK 2014/1061870 / Walkenhorst, Ralf, Verpflegungsleistungen bei Beherbergungsumsätzen, UStB 2015, 10-11
  • BMF v. 18.12.2014 - IV D 2 - S 7246/14/10001, IV D 2 - S 7421/13/10001 – DOK 2014/1108052 / Walkenhorst, Ralf, Besteuerung von Umsätzen mit Kunstgegenständen und Sammlungsstücken, UStB 2015, 11-12
  • BMF v. 25.11.2014 - IV D 1 - S 7068/07/10001-06 – DOK 2014/1048714 / Wohlfart, Michaela, Goldmünzenliste für das Jahr 2015 veröffentlicht – Nachtrag zur Goldmünzenliste für das Jahr 2014, UStB 2015, 12-13
  • BMF v. 1.12.2014 - IV D 2 - S 7246/14/10002 – DOK 2014/1072640 / Wohlfart, Michaela, Ermäßigter Umsatzsteuersatz für die steuerpflichtigen Einfuhren von Sammlermünzen, UStB 2015, 13
  • BMF v. 5.12.2014 - IV D 3 - S 7279/14/10002 – DOK 2014/1071127 / Wohlfart, Michaela, Erweiterung der Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers auf Lieferungen von Edelmetallen und unedlen Metallen, UStB 2015, 13
  • BMF v. 4.12.2014 - IV D 2 - S 7100/10/10005 – DOK 2014/1064644 / Wohlfart, Michaela, Entgelt von dritter Seite bei Zahlung eines Gerätebonus durch ein Mobilfunkunternehmen, UStB 2015, 14
  • Sterzinger, Christian, Aktuelle Änderungen des UStG und der UStDV, UStB 2015, 14-19
    Kurz vor dem Jahreswechsel sind Gesetz- bzw. Verordnungsgeber aktiv geworden. Das Gesetz zur Anpassung der Abgabenordnung an den Zollkodex der Union und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften vom 22.12.2014 (BGBl. I 2014, 2417) passt das deutsche Steuerrecht an Recht und Rechtsprechung der Europäischen Union an. Am selben Tag erging auch die Verordnung zur Änderung steuerlicher Verordnungen und weiterer Vorschriften (BGBl. I 2014, 2392). Der nachfolgende Beitrag stellt die sich für das UStG und die UStDV ergebenden Änderungen und Auswirkungen dar.
  • Seeger, Andreas, Ermäßigter Steuersatz bei Beschäftigungsbetrieben der Behindertenhilfe, Eine kritische Würdigung der Regelungen des UStAE, UStB 2015, 19-27
    Seit einigen Monaten häufen sich in der Praxis Fälle, in denen Finanzämter im Rahmen von Betriebsprüfungen die Anwendung des ermäßigten Umsatzsteuersatzes für Werkstätten für behinderte Menschen thematisieren. In der Regel geht es dabei um Handelsleistungen mit zugekauften Waren oder Dienstleistungen, die beispielsweise im Gastronomiebereich oder in der Gartenpflege angeboten werden. Obwohl derartige Leistungen von den Werkstätten im Rahmen sog. steuerbegünstigter Zweckbetriebe und unter wesentlicher Mitwirkung von schwerbehinderten Menschen erbracht werden, fordern Finanzbehörden insoweit die Anwendung des Regelsteuersatzes i.H.v. 19 %, unabhängig davon, dass die Leistungen bisher mit 7 % abgerechnet wurden. Umsatzsteuernachzahlungen, die in der Regel rückwirkend für mehrere Jahre geltend gemacht werden, bedeuten für die Unternehmen erhebliche wirtschaftliche Risiken und können die Existenz von Arbeitsplätzen im Dienstleistungsbereich für Menschen mit Behinderung gefährden. Der nachfolgende Beitrag beleuchtet die Situation im Kontext der gesetzlichen Regelungen.
  • Plikat, Marc R., Mitarbeiterverpflegung und Sachbezugswerte, Lohnsteuerliche Behandlung der Arbeitnehmern gewährten Mahlzeiten ab dem Kalenderjahr 2015, UStB 2015, 27-28
    Im Rahmen von Lohnsteueraußenprüfungen wird auch die Mitarbeiterverpflegung einer lohn- und umsatzsteuerlichen Untersuchung unterzogen. Die Sachbezugswerte für Mahlzeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Um umsatzsteuerliche Mehrergebnisse zu vermeiden, ist bei den Bruttowerten von 1,63 € bzw. 3,00 € die Umsatzsteuer herauszurechnen und an das Finanzamt abzuführen.
  • Umsatzsteuer International, UStB 2015, R005
  • Die Betriebsstätte in der Umsatzsteuer, UStB 2015, R005
  • Steuerberaterhaftung: Eigenmächtige Rücknahme eines Einspruchs, UStB 2015, R005
  • Ansatz und Bewertung von Rückstellungen, UStB 2015, R005
  • Voraussetzung für die Übernahme einer Geldstrafe eines Vorstands durch die Aktiengesellschaft, UStB 2015, R005
  • Kleinanlegerprivileg und nachträgliche Anschaffungskosten bei § 17 EStG, UStB 2015, R005-R006
  • Veränderungen der Beteiligungsstruktur einer grundbesitzenden GmbH (Teil 2), UStB 2015, R006
  • Wegzug des Gesellschafters, UStB 2015, R006
  • Die Personengesellschaft und ihre Abkommensberechtigung in den Doppelbesteuerungsabkommen, UStB 2015, R006
  • Aufhebung des Nießbrauchs an Geschäftsanteilen, UStB 2015, R006
  • Zugewinnausgleich im Erbschaftsteuerrecht – Steuerfreiheit der Ausgleichsleistung, UStB 2015, R006


...weitere Inhaltsverzeichnisse

In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 12, Erscheinungstermin: 17. Dezember 2014) nebst EUUStB 4 / 2014 lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Rechtsprechung

  • BFH v. 28.8.2014 - V R 7/14 / Vellen, Michael, Steuerschuldnerschaft d. Leistungsempfängers bei Bauleistungen; Abgrenzung Bauwerk – Betriebsvorrichtung, UStB 2014, 337-338
  • BFH v. 2.7.2014 - XI R 22/10 / Weigel, Martin, Ermäßigter Steuersatz für die Personenbeförderung durch Mietwagenunternehmer?, UStB 2014, 338-340
  • BFH v. 5.6.2014 - XI R 2/12 / Fritsch, Frank, Pkw-Überlassung an Gesellschafter-Geschäftsführer, UStB 2014, 340-341
  • BFH v. 3.7.2014 - V R 1/14 / Rothenberger, Franz, Durchlaufende Posten – Gebühren für zweite Leichenschau, UStB 2014, 341-342
  • FG Sachsen v. 13.8.2014 - 8 K 650/14 / Wohlfart, Michaela, Erteilung einer Steuernummer, UStB 2014, 342-343
  • FG Niedersachsen v. 13.2.2014 - 5 K 282/12 / Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerpflicht der Verpachtung von Einrichtungsgegenständen eines Seniorenwohnheims, UStB 2014, 343
  • FG Nürnberg v. 26.8.2014 - 2 K 110/14 / Wohlfart, Michaela, Keine Steuerbefreiung für Nachhilfeunterricht ohne Bescheinigung der zuständigen Landesbehörde, UStB 2014, 343-344

Verwaltung

  • BMF v. 20.10.2014 - IV D 2 - S 7200/07/10022:002 – DOK 2014/0823736 / Walkenhorst, Ralf, Hin- und Rückgabe von Transportbehältnissen, UStB 2014, 344-345
  • BMF v. 28.10.2014 - IV D 2 - S 7243/07/10002-02 – DOK 2014/0935834 / Walkenhorst, Ralf, Steuersatz für die Verabreichung von Heilbädern, UStB 2014, 345-346
  • Becker, Felix, EuGH-Urteil vom 17.9.2014, Skandia America Corp. (USA): Begrenzung der Organschaft auf inländische Unternehmensteile und Grundsatz der Unternehmenseinheit, UStB 2014, 346-355
    Die MwStSystRL räumt den Mitgliedstaaten ein, in seinem Gebiet ansässige Personen im Fall einer engen Verflechtung zu einem Unternehmen zusammenzufassen. Von dieser Möglichkeit haben inzwischen viele Mitgliedstaaten Gebrauch gemacht. Allerdings weichen die nationalen Regelungen zur Mehrwertsteuergruppe (Organschaft) teilweise erheblich voneinander ab. Der EuGH hatte zu einigen Teilaspekten bereits Stellung genommen, u.a. zu der Einbeziehung nicht unternehmerisch tätiger Personen sowie zu der Begrenzung auf bestimmte Branchen. Mit Urteil vom 17.9.2014 hatte der EuGH (EuGH v. 17.9.2014 – Rs. C-7/13 – Skandia America Corp. [USA], ECLI:EU:C:2014:2225) nunmehr die Möglichkeit, über den räumlichen Anwendungsbereich einer Mehrwertsteuergruppe zu entscheiden. Dies betrifft zunächst die Frage, ob Personen, die sowohl im Inland als auch im Ausland eine feste Niederlassung haben, nur mit ihrem inländischen Unternehmensteil der Mehrwertsteuergruppe angehören können. Des Weiteren ist hiermit die Bedeutung des Grundsatzes der Unternehmenseinheit zwischen Sitz der wirtschaftlichen Tätigkeit und fester Niederlassung verbunden.
  • Meyer-Burow, Jochen / Connemann, Michael, Sorgfaltspflichten des Unternehmers zur Beachtung des gemeinschaftsrechtlichen Missbrauchsverbots, Anmerkungen zum “Merkblatt zur Umsatzsteuer“ zur “Beachtung des gemeinschaftsrechtlichen Missbrauchsverbots“ der Finanzverwaltung, UStB 2014, 356-364
    Die Umsatzsteuer ist neben der Lohnsteuer die wichtigste Einnahmequelle für den öffentlichen Haushalt. Die Umsatzsteuer ist aber auch aufgrund ihrer Systematik besonders betrugsanfällig. Zur Bekämpfung des Umsatzsteuerbetruges und zur Sicherung des Steueraufkommens reagiert die Legislative zum einen durch besondere gesetzgeberische Maßnahmen, wie z.B. der Erweiterung der Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers für besonders betrugsanfällige Branchen. Zum anderen hat die Exekutive mit BMF-Schreiben v. 7.2.2014 (BMF v. 7.2.2014 – IV D 2 - S 7100/12/10003, 2014/0116307, UStB 2014, 78) ihre Ansicht zum Vorsteuerabzug des Leistungsempfängers bei Betrugsabsicht des Lieferers dargestellt (vgl. dazu ausführlich /, UStB 2014, 204 ff., 255 ff.). Im “Interesse der Sicherstellung des Umsatzsteueraufkommens, zur Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen und zum Schutz steuerehrlicher Unternehmer“ möchte die Finanzverwaltung zudem präventiv tätig werden und verteilt in jüngster Zeit an Unternehmen ein “Merkblatt zur Umsatzsteuer“ mit welchem auf die “Beachtung des gemeinschaftsrechtlichen Missbrauchsverbots“ aufmerksam gemacht werden soll.Im Folgenden erläutern wir den Inhalt des Merkblatts und bewerten diesen rechtlich im Hinblick auf seine Bedeutung für den Vorsteuerabzug des unbescholtenen Leistungsempfängers. Wir nehmen Stellung zu einigen wesentlichen in dem Merkblatt genannten Kriterien und deren Eignung, als Indizien für Betrug zu dienen, und wir geben Empfehlungen zum Umgang mit dem Merkblatt und für die Abwehrberatung.
  • Umsatzsteuer International, UStB 2014, R005
  • Finanzgerichtstag 2015, UStB 2014, R005
  • Einschränkung der strafbefreienden Selbstanzeige: Synopse Gesetzestext § 371 AO nach dem Gesetzentwurf der Bundesregierung, UStB 2014, R005
  • Vergebliche Werbungskosten bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung, UStB 2014, R005
  • Referentenentwurf eines Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG), UStB 2014, R006
  • Bilanzielle Darstellung der § 6b EStG-Rücklage, UStB 2014, R006
  • Der Ertragsnießbrauch am Mitunternehmeranteil als Gestaltungsinstrument, UStB 2014, R006
  • Diskriminierung der in Spanien nicht ansässigen Erbschaft- und Schenkungsteuerpflichtigen, UStB 2014, R006
  • Hat sich die steuerliche Identifikationsnummer bewährt?, UStB 2014, R006

 

EUUStB 4 / 2014

  • EuGH v. 17.9.2014 - Rs. C-7/13 / Nieskens, Hans, Leistungsaustausch zwischen einer Hauptniederlassung und ihrer im EU-Ausland belegenen und organschaftlich eingebundenen Zweigniederlassung/Betriebsstätte, EU-UStB 2014, 69-70
  • EuGH v. 16.10.2014 - Rs. C-605/12 / Heinrichshofen, Stefan, Feste Niederlassung i.S.v. Art. 44 MwStSystRL, EU-UStB 2014, 70-72
  • EuGH v. 2.10.2014 - Rs. C-446/13 / Buge, Ronald, Ort der Lieferung bei Endbearbeitung in einem anderen Staat, EU-UStB 2014, 72-73
  • EuGH v. 17.9.2014 - Rs. C-3/13 / Rehberg, Eva / Boulanger, Fabienne, Keine Inanspruchnahme einer Antidumpingzollbefreiung bei Einschaltung eines EU-Zwischenhändlers, EU-UStB 2014, 73-74
  • EuGH v. 11.9.2014 - Rs. C-219/13 / Nieskens, Hans, Ermäßigter Steuersatz: Auslegung des Begriffs “Bücher auf anderen physischen Trägern“, EU-UStB 2014, 74-75
  • EuGH v. 9.10.2014 - Rs. C-492/12 / Tehler, Hermann-Josef, Steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung auch bei rückwirkender Löschung der MwSt-IdNr. des Erwerbers aus dem Register und nachträglicher Erweiterung der Nachweispflichten, EU-UStB 2014, 75-77
  • EuGH v. 10.9.2014 - Rs. C-92/13 / Huschens, Ferdinand, Zuordnung eines Gegenstands zum Unternehmen als Liefertatbestand, Herstellung einer Immobilie durch eine Einrichtung des öffentl. Rechts, Vorsteuerabzug, EU-UStB 2014, 77-78
  • Vellen, Michael, Neue bzw. geplante Richtlinien und Verordnungen, EU-UStB 2014, 79
  • Editorial, EU-UStB 2014, R003


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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 11, Erscheinungstermin: 17. November 2014) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

  • Wohlfart, Michaela, Gesetzentwurf zur Anpassung der AO an den Zollkodex der Union u. Änderung weiterer steuerl. Vorschriften, UStB 2014, 309
  • Wohlfart, Michaela, Entwurf einer Verordnung zur Änderung steuerlicher Verordnungen und weiterer Vorschriften, UStB 2014, 309-310

Rechtsprechung

  • BFH v. 5.6.2014 - XI R 36/12 / Weigel, Martin, Besteuerung der Fahrten eines Unternehmers zwischen Wohnung und Betriebsstätte, UStB 2014, 310-311
  • BFH v. 28.8.2014 - V R 16/14 / Rothenberger, Franz, Ausfuhrlieferungen: Anforderung an Buchnachweis, UStB 2014, 311-312
  • BFH v. 3.7.2014 - V R 32/13 / Vellen, Michael, Änderung der Bemessungsgrundlage bei Bestellung eines vorläufigen Insolvenzverwalters, UStB 2014, 312-313
  • FG Berlin-Brandenburg v. 30.4.2013 - 2 K 2191/08 / Heinrichshofen, Stefan, Vorsteuerabzug bei gemeinnützigem Verein, UStB 2014, 313-314
  • BFH v. 5.6.2014 - V R 19/13 / Rothenberger, Franz, Umsatzsteuerfreier Schwimmunterricht, UStB 2014, 314-315
  • FG Münster v. 3.9.2013 - 6 K 939/11 AO / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Kein Anspruch des Leistungsempfängers gegen FA auf Erstattung zu Unrecht in Rechnung gestellter USt, UStB 2014, 315-317
  • FG München v. 27.6.2014 - 2 K 596/12 / Wohlfart, Michaela, Zahlung aus Aufhebungsvertrag als Entgelt für steuerpflichtige Leistung, UStB 2014, 317
  • FG Sachsen-Anhalt v. 22.1.2014 - 2 K 1122/11 / Wohlfart, Michaela, Steuerfreie Fahrzeuglieferungen nach § 6a Abs. 4 Satz 1 UStG, UStB 2014, 317
  • FG München v. 29.7.2014 - 2 K 2601/11 / Wohlfart, Michaela, Vorsteuerabzug aus der Errichtung einer Doppelhaushälfte trotz mehrjährigem Leerstand, UStB 2014, 318

Verwaltung

  • BMF v. 26.9.2014 - IV D 3 - S 7279/14/10002 / Walkenhorst, Ralf, Wechsel der Steuerschuldnerschaft gem. § 13b UStG, UStB 2014, 318-320
  • BMF v. 25.7.2014 - IV D 2 - S 7100/08/10007:003 / Walkenhorst, Ralf, Behandlung des Sponsorings aus Sicht des Sponsors, UStB 2014, 320-321
  • BMF v. 1.10.2014 - IV D 3 - S 7279/10/10004 / Wohlfart, Michaela, Vordruckmuster für Nachweis zur Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers bei Bauleistungen, UStB 2014, 321
  • Backu, Frieder / Bayer, Irene, Mehrwertsteueränderungen in Europa, Konsequenzen für international tätige IT-Unternehmen, UStB 2014, 321-326
    Die Regelungen über die Besteuerung von elektronischen Dienstleistungen gegenüber Nicht-Unternehmern unterlagen im letzten Jahrzehnt einer Reihe von Änderungen. Nach jahrelangem Streit der EU-Finanzminister, insbesondere mit dem Staat Luxemburg, wurden Ende 2007 tiefgreifende Änderungen der bestehenden Mehrwertsteuerregelungen beschlossen. Die erstmalige Anwendung der entscheidenden Reformen wurde jedoch auf den 1.1.2015 verschoben, da mit ihnen erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen verbunden sind.Nach den ab dem 1.1.2015 geltenden Regelungen sollen alle elektronisch erbrachten Dienstleistungen, Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehdienstleistungen gegenüber einem Nicht-Unternehmer in dem EU-Mitgliedstaat steuerpflichtig sein, in welchem der Nicht-Unternehmer ansässig ist. Diese Änderung hat weitreichende Konsequenzen für die Anbieter von elektronisch erbrachten Dienstleistungen, deren Sitz innerhalb der EU liegt. Der nachfolgende Beitrag soll einen Überblick über das Mehrwertsteuersystem der EU sowie die ab dem 1.1.2015 geltenden Änderungen geben. Schließlich sollen auch noch die Auswirkungen der Änderungen für internationale IT-Unternehmen dargestellt werden.
  • Becker, Felix, Das BMF-Schreiben vom 26.9.2014 betreffend Änderungen bei der Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers zum 1.10.2014, UStB 2014, 326-330
    Zum 1.10.2014 sind wesentliche Änderungen bei der Steuerschuldnerschaft durch den Leistungsempfänger i.S.d. § 13b UStG in Kraft getreten. Dies betrifft insbesondere Bauleistungen, Gebäudereinigungsleistungen, die Lieferung bestimmter Edelmetalle und unedler Metalle sowie die Lieferung von Tablet-Computern und Spielkonsolen. Die Änderungen wurden vom Bundesrat am 11.7.2014 im Rahmen des Gesetzes zur Anpassung des nationalen Steuerrechts an den Beitritt Kroatiens zur EU und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften (Kroatien-AnpG) beschlossen. Die wesentlichen Änderungen bezüglich der Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers wurden in UStB 2014, Heft 9, Seite 265 f. dargestellt. Mit Schreiben vom 26.9.2014 hat das BMF zu einzelnen Aspekten bei der Anwendung Stellung genommen und den UStAE entsprechend geändert. Außerdem wurden zahlreiche Übergangsregelungen geschaffen.
  • Redaktion, , Die “Umsatzsteuer-Highlights“ 2014, Checkliste zur Erinnerung an das Wichtigste aus Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung im Umsatz-Steuer-Berater und EU-Umsatz-Steuer-Berater, UStB 2014, 331-336
    Die nachfolgende Übersicht möchte Ihnen – neben einer Kurzdarstellung der gesetzlichen Veränderungen im Umsatzsteuerrecht – geordnet nach Themenbereichen einen Überblick über wichtige und interessante im Jahr 2014 ausführlich kommentierte Entscheidungen und Verwaltungsanweisungen geben und mag insofern als kleine Erinnerungshilfe verstanden werden.Alle Materialien finden Sie in Ihrem Internetangebot Berater-Modul Umsatzsteuer ustb.de unter www.steuerberater-center.de!
  • Trennung von der modifizierten Trennungstheorie?, UStB 2014, R005
  • Umstrukturierung gewerblich infizierter/geprägter Personengesellschaften, UStB 2014, R005
  • Nutzung von Elektro- und Hybridelektrofahrzeugen, UStB 2014, R005
  • Die mündliche Verhandlung im Steuerprozess, UStB 2014, R005-R006
  • Die Nichtzulassungsbeschwerde zum BFH, UStB 2014, R006
  • Gesellschaftervereinbarungen als Gestaltungsinstrument, UStB 2014, R006
  • Verwaltung von Unternehmensbeteiligungen in der Erbengemeinschaft, UStB 2014, R006
  • Leichtfertige Steuerverkürzung gem. § 378 AO, UStB 2014, R006


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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 10, Erscheinungstermin: 17. Oktober 2014) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Rechtsprechung

  • BFH v. 3.7.2014 - V R 2/10 / Heinrichshofen, Stefan, Umsatzschlüssel bei Gebäuden – “die 3.te“, UStB 2014, 277-278
  • BFH v. 21.5.2014 - V R 20/13 / Fritsch, Frank, Entnahme bei Betriebsaufgabe, UStB 2014, 278-279
  • FG München v. 20.5.2014 - 2 K 875/11 U / Heinrichshofen, Stefan, Vorsteuerabzug aus Billigkeitsgründen, UStB 2014, 279-280
  • BFH v. 3.7.2014 - V R 3/12 / Vellen, Michael, Änderung der Bemessungsgrundlage bei Preisnachlass, UStB 2014, 280-282
  • BFH v. 24.7.2014 - V R 44/13 / Weigel, Martin, Innergemeinschaftliche Lieferung und leichtfertiges Handeln i.S.d. § 173 Abs. 2 AO, UStB 2014, 282-283
  • BFH v. 21.5.2014 - V R 34/13 / Rothenberger, Franz, Vorsteuerausschluss bei Aufwendungen für Yachten, UStB 2014, 284-285
  • FG München v. 27.6.2014 - 2 K 596/12 / Wohlfart, Michaela, Zahlung aus Aufhebungsvertrag als Entgelt für steuerpflichtige Leistung, UStB 2014, 285
  • FG München v. 28.5.2014 - 14 K 311/13 / Wohlfart, Michaela, Nicht selbständige Ausübung einer gewerblichen oder beruflichen Tätigkeit, UStB 2014, 285-286

Verwaltung

  • BMF v. 31.7.2014 - IV A 3 - S 0354/14/10001, IV D 3 - S 7279/11/10002 – DOK 2014/0652740 / Walkenhorst, Ralf, Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers bei Bauleistungen, UStB 2014, 286-287
  • BMF v. 19.9.2014 - IV D 2 - S 7124/12/10001-02 – DOK 2014/0763346 / Walkenhorst, Ralf, Umsatzsteuerrechtliche Behandlung von Photovoltaik- und KWK-Anlagen, UStB 2014, 287-289
  • BMF v. 26.8.2014 - IV D 3 - S 7279/10/10004 – DOK 2014/0632681 / Walkenhorst, Ralf, Vordruckmuster bei Bauleistungen und/oder Gebäudereinigungsleistungen, UStB 2014, 289-290
  • BMF v. 27.8.2014 - IV D 3 - S 7279/11/10001-03 / Wohlfart, Michaela, Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers bei Lieferungen von Mobilfunkgeräten, UStB 2014, 290
  • Becker, Felix, Umsatzsteuer bei mehrstufiger Vermittlung von Finanz- und Versicherungsprodukten, Auswirkungen des BFH-Urteils vom 14.5.2014, UStB 2014, 291-300
    Die Vermittlung von Finanz- und Versicherungsprodukten ist grundsätzlich nach § 4 Nr. 8 UStG bzw. § 4 Nr. 11 UStG steuerfrei. Probleme bei der Anwendung der Steuerbefreiungen entstehen in der Praxis u.a. dann, wenn der Vermittler selbst wiederum Dienstleister zur Erfüllung seiner vertraglichen Verpflichtung einschaltet. Abhängig von der Art der Tätigkeit des Dienstleisters können auch dessen Leistungen steuerfrei sein. Unterliegen die Dienstleistungen hingegen der Umsatzsteuer, entstehen aufgrund des fehlenden Vorsteuerabzugs des Leistungsempfängers zusätzliche Kosten. Der EuGH hat mit seiner Rechtsprechung die Grundsätze des Anwendungsbereichs der Steuerbefreiung von Vermittlungsleistungen festgelegt. Der BFH hat diese Rechtsprechung übernommen. Mit Urteil vom 14.5.2014 hat der BFH (BFH v. 14.5.2014 – XI R 13/11, UStB 2014, 250) nunmehr im Fall einer mehrstufigen Vermittlung eine umsatzsteuerpflichtige Leistung eines Untervermittlers angenommen.
  • Damaschke, Wolfgang, Anerkannte und nicht anerkannte “ähnliche“ Heilberufliche Leistungen i.S.v. § 4 Nr. 14 UStG, UStB 2014, 300-306
    Im nachfolgenden Beitrag wird die Verfügung der OFD Frankfurt a. Main vom 10.4.2014 (OFD Frankfurt v. 10.4.2014 – S 7170 A - 59 - St 16) detailliert dargestellt und kritisch hinterfragt.
  • Editorial, UStB 2014, R003
  • 5. BERATER-TAG: Top-Themen im Erb- und Erbschaftsteuerrecht, UStB 2014, R007
  • Nachträglicher Schuldzinsenabzug und Vorfälligkeitsentschädigung bei VuV, UStB 2014, R007
  • Einzelfragen zur Öffnungsklausel gem. § 198 BewG: Klarstellende Erlasse der Finanzverwaltung, UStB 2014, R007
  • Gesellschaftervereinbarungen als Gestaltungsinstrument – Nutzen, Gestaltungshinweise, Musterformulierungen (Teil I), UStB 2014, R007
  • Selbstanzeige – Geplante Verschärfungen und Rechtsentwicklungen bei in- und semi-transparenten Investmentfonds, UStB 2014, R007-R008
  • Erneute Änderung des AO-Anwendungserlasses, UStB 2014, R008
  • Fristversäumnisse bei der Einkommensteuer als Selbstanzeigefalle?, UStB 2014, R008
  • Veränderungen der Beteiligungsstruktur einer grundbesitzenden GmbH (Teil 1), UStB 2014, R008
  • Durch den mit dem Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz mit Wirkung zum 7.6.2013 eingeführten Tatbestand des § 1 Abs. 3a GrEStG (zur fiskalischen Bekämpfung von sog. “Rett-Blocker“-Gestaltungen) hat das GrEStG eine deutlich spürbare Verschärfung erfahren.



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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 9, Erscheinungstermin: 17. September 2014) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Rechtsprechung

  • BFH v. 5.6.2014 - XI R 25/12 / Fritsch, Frank, Vorsteuerberichtigung bei Rabattgewährung außerhalb der Lieferkette, UStB 2014, 247-248
  • BFH v. 5.6.2014 - V R 50/13 / Vellen, Michael, Voraussetzungen des Umsatzsteuer-Vergütungsverfahrens – Definition der umsatzsteuerlichen Betriebsstätte, UStB 2014, 248-250
  • BFH v. 14.5.2014 - XI R 13/11 / Rothenberger, Franz, Strukturvertrieb von Fondsanteilen – Keine Steuerbefreiung für sog. “Distributoren“, UStB 2014, 250-251
  • BFH v. 5.6.2014 - XI R 44/12 / Fritsch, Frank, Zur Anwendung der Mindestbemessungsgrundlage bei steuerpflichtiger Verpachtung, UStB 2014, 251-252

Weitere Rechtsprechung

  • Wohlfart, Michaela, Zahlung aus Aufhebungsvertrag als Entgelt für steuerpflichtige Leistung, UStB 2014, 252-253

Verwaltungsanweisung

  • BMF v. 31.7.2014 - IV A 3 - S 0354/14/10001/IV D 3 - S 7279/11/10002 – DOK 2014/0652740 / Walkenhorst, Ralf, Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers bei Bauleistungen, UStB 2014, 253-254

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Merkblatt zur Umsatzsteuerbefreiung für Ausfuhrlieferungen im nichtkommerziellen Reiseverkehr, UStB 2014, 254
  • Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuervergünstigungen auf Grund Art. 67 Abs. 3 NATO-ZAbk, UStB 2014, 254

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Meyer-Burow, Jochen / Connemann, Michael, Der Vorsteuerabzug des Leistungsempfängers bei Betrugsabsicht des Leistenden (Teil 2), Zugleich Anmerkung zum BMF-Schreiben vom 7.2.2014, UStB 2014, 255-265

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Becker, Felix, Änderungen bei der Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers zum 1.10.2014, UStB 2014, 265-276
    Der Bundesrat hat am 11.7.2014 dem Gesetz zur Anpassung des nationalen Steuerrechts an den Beitritt Kroatiens zur EU und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften zugestimmt. Durch das Gesetz kommt es zu wesentlichen Änderungen bei der Steuerschuldnerschaft durch den Leistungsempfänger i.S.d. § 13b UStG: Bei den Bauleistungen und Gebäudereinigungsleistungen wird auf die jüngste Rechtsprechung reagiert und die frühere Verwaltungsauffassung in § 13b UStG festgeschrieben. Außerdem wird die Steuerschuldnerschaft nunmehr auch auf bestimmte Edelmetalle und unedle Metalle ausgeweitet. Diese und weitere Änderungen des § 13b UStG treten grundsätzlich ab dem 1.10.2014 in Kraft.



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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 8, Erscheinungstermin: 17. August 2014) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aus der Gesetzgebung

  • Wohlfart, Michaela, Gesetz zur Anpassung des nationalen Steuerrechts an den EU-Beitritt Kroatiens, UStB 2014, 219

Rechtsprechung

  • BFH v. 5.6.2014 - XI R 31/09 / Heinrichshofen, Stefan, Gemischte Gebäude: XI. Senat hat Zweifel an der Rechtsprechung des V. Senats, UStB 2014, 219-221
  • BFH v. 20.3.2014 - V R 25/11 / Vellen, Michael, Besteuerung der Reiseleistungen, UStB 2014, 221-222
  • BFH v. 27.2.2014 - V R 18/11 / Fritsch, Frank, Rabattgewährung durch Reisebüros, UStB 2014, 222-224
  • BFH v. 20.3.2014 - V R 4/13 / Walkenhorst, Ralf, Entgeltliche Überlassung von Sportanlagen ist keine Vermögensverwaltung, UStB 2014, 224-225
  • BFH v. 5.3.2014 - XI R 29/12 / Weigel, Martin, Anwendungsbereich des § 27 Abs. 5 Satz 2 UStG ab 2004 bei gemischter Verwendung eines Pkw, UStB 2014, 225-227
  • FG Düsseldorf v. 26.3.2014 - 1 V 3235/13 A(U) / Rothenberger, Franz, Vorsteuerabzug bei zweifelhafter Scheinlieferung, UStB 2014, 227-228

Weitere Rechtsprechung

  • Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerbefreiung der Leistungen eines landwirtschaftlichen Betriebshelfers, UStB 2014, 228
  • Wohlfart, Michaela, Steuersatz bei Lieferung von levitiertem Wasser in Glasballonflaschen, UStB 2014, 228-229

Verwaltungsanweisungen in Kürze

  • Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerliche Behandlung der Abrechnung von Mehr- bzw. Mindermengen Gas, UStB 2014, 229

Verwaltungsanweisungen in Kürze

  • Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerbefreiung für die Vermietung und Verpachtung von Grundstücken nach § 4 Nr. 12 UStG, UStB 2014, 230

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Becker, Felix, Umsatzsteuerliche Organschaft: vorläufige Aussagen durch das BMF-Schreiben vom 5.5.2014, UStB 2014, 230-234
    Das BMF hatte mit Schreiben vom 7.3.2013 die Anforderungen an die organisatorische Eingliederung als eine Voraussetzung für das Vorliegen einer umsatzsteuerlichen Organschaft an die jüngere Rechtsprechung des BFH angepasst. Mit dem jetzigen Schreiben vom 5.5.2014 reagiert das BMF sowohl auf Problempunkte des Schreibens vom 7.3.2013 als auch auf die seitdem ergangene Rechtsprechung des BFH und des EuGH.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Weigel, Martin, eBay und Umsatzsteuer, UStB 2014, 234-242
    Der amerikanische Anbieter “eBay“ traf (und trifft) den Nerv der Zeit. Er bot erstmalig auch dem Privatmann die Möglichkeit, nicht benutzte Gegenstände auf relativ einfachem Wege zu verkaufen. Potentielle Interessenten können zu lukrativen Konditionen Gegenstände erwerben, die so am Markt nicht mehr verfügbar oder bei einem Neukauf zu teuer wären. Dieses einfache wie wir-kungsvolle Geschäftsmodell blieb selbstverständlich nicht allein. Andere Anbieter ahmten das Verkaufsmodell – teilweise mit Modifikationen – nach. Insoweit entwickelte sich ein Markt, in dem gebrauchte neben neuen Gütern auf Internetverkaufsplattformen von Händlern an Privatkunden oder von Privatanbietern an private Endabnehmer verkauft werden. Diese elektronischen Märkte boten und bieten insbesondere dem nicht unternehmerisch tätigen Privatmann einen besonderen Anreiz, die Wohnung zu entrümpeln, ggf. nach einer Erbschaft nicht benötigte Gegenstände zu verkaufen oder Sammlungen aufzulösen. Der Beitrag beschäftigt sich mit umsatzsteuerlichen Fragestellungen, die das Handeln auf Internetverkaufsplattformen eröffnet, wie z.B. die Frage nach der Unternehmereigenschaft oder wann ein nachhaltiges wirtschaftliches Handeln anzunehmen ist.

Literaturempfehlungen

  • Redaktion, Zeitschriftenbeiträge, UStB 2014, 242


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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 7, Erscheinungstermin: 17. Juli 2014) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aus der Gesetzgebung

  • Wohlfart, Michaela, Gesetzentwurf zur Anpassung des nationalen Steuerrechts an den EU-Beitritt Kroatiens, UStB 2014, 191

Rechtsprechung

  • BFH v. 7.5.2014 - V R 1/10 / Heinrichshofen, Stefan, Umsatzschlüssel bei Gebäuden: Totgeglaubte leben länger, UStB 2014, 191-193
  • BFH v. 20.3.2014 - V R 3/13 / Vellen, Michael, Umsatzsteuerfreiheit von Unterrichtsleistungen, UStB 2014, 193-194
  • BFH v. 13.2.2014 - V R 8/13 / Heinrichshofen, Stefan, Zeitpunkt des Vorsteuerabzugs bei Einfuhrumsatzsteuer, UStB 2014, 194-195
  • BFH v. 19.12.2013 - V R 5/12 / Fritsch, Frank, Änderungsbefugnisse bei einer Organschaft, UStB 2014, 195-197
  • BFH v. 27.2.2014 - V R 14/13 / Rothenberger, Franz, Zusatzverpflegung an Bord von Flugzeugen, UStB 2014, 197
  • BFH v. 13.2.2014 - V R 5/13 / Rothenberger, Franz, Umsatzsteuerfreie Standplatzvermietung durch öffentliche Hand, UStB 2014, 198
  • BFH v. 19.12.2013 - V R 7/12 / Weigel, Martin, Zeitliche Grenze der Rücknahme des Verzichts auf Steuerbefreiungen und Änderungsmöglichkeit des FA, UStB 2014, 198-201

Weitere Rechtsprechung

  • Wohlfart, Michaela, Kfz-Überlassung durch eine Personengesellschaft an ihren Gesellschafter, UStB 2014, 201-202

Verwaltungsanweisung

  • BMF v. 5.6.2014 - IV D 2 - S 7300/07/10002:001 – DOK 2014/0492152 / Walkenhorst, Ralf, Teilunternehmerisch verwendete Fahrzeuge, UStB 2014, 202-204

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerrechtliche Behandlung der Hin- und Rückgabe von Transportbehältnissen, UStB 2014, 204

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Meyer-Burow, Jochen / Connemann, Michael, Der Vorsteuerabzug des Leistungsempfängers bei Betrugsabsicht des Leistenden (Teil 1), Zugleich Anmerkung zum BMF-Schreiben vom 7.2.2014, UStB 2014, 204-212

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Sterzinger, Christian, Ort der an einen Nichtunternehmer erbrachten elektronischen Dienstleistung, UStB 2014, 213-216
    Nach Art. 58 MwStSystRL in der ab dem 1.1.2015 geltenden Fassung von Art. 5 Nr. 1 der Richtlinie 2008/8/EG des Rates vom 12.2.2008 zur Änderung der Richtlinie 2006/112/EG bezüglich des Ortes der Dienstleistung (ABl. EU 2008 L 44/11) gilt als Leistungsort bei Telekommunikationsleistungen, Rundfunk- und Fernsehleistungen und bei auf elektronischem Weg erbrachten Leistungen an Nichtunternehmer der Ort, an dem der Leistungsempfänger seinen Sitz, seinen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthaltsort hat. Dadurch soll zukünftig – ähnlich wie im Versandhandel – eine systematisch zutreffende Besteuerung am tatsächlichen Verbrauchsort erfolgen. Der Leistungsort bei diesen Leistungen an Nichtunternehmer bestimmt sich unabhängig von dem Ort, an dem der leistende Unternehmer ansässig ist. Künftig ist es unerheblich, ob dies im Gemeinschaftsgebiet oder im Drittlandsgebiet ist.



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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 6, Erscheinungstermin: 17. Juni 2014) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Rechtsprechung

  • BFH v. 29.1.2014 - XI R 4/12 / Heinrichshofen, Stefan, Vorsteuerabzug bei fremdbewirtschafteter Kantine, UStB 2014, 159-160
  • BFH v. 27.2.2014 - V R 21/11 / Vellen, Michael, Steuerfreiheit der innergemeinschaftlichen Lieferung, UStB 2014, 160-161
  • BFH v. 19.3.2014 - V B 14/14 / Fritsch, Frank, Beendigung der Organschaft mit Insolvenzeröffnung, UStB 2014, 161-163
  • FG Düsseldorf v. 12.7.2013 - 1 K 4421/10 U / Rothenberger, Franz, Geschäftsveräußerung im Ganzen – Anpachtung wesentlicher Betriebsgrundlagen von Dritten, UStB 2014, 163-164
  • BFH v. 19.2.2013 - XI R 9/13 / Weigel, Martin, Ausfuhr des Pkw ins Drittland nach Entnahme keine steuerfreie Ausfuhrlieferung, UStB 2014, 164-166

Weitere Rechtsprechung

  • Wohlfart, Michaela, Etatisierte Zahlungen der Landeskirche als echter Zuschuss, UStB 2014, 166
  • Wohlfart, Michaela, Nachträgliche Ergänzung von Belegnachweisen für die Ausfuhrlieferungen, UStB 2014, 166-167

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 29.4.2014 - IV D 2 - S 7242-a/12/10001 – DOK 2014/0392596 / Walkenhorst, Ralf, Steuersatz auf Übernachtungs- und Verpflegungsleistungen, UStB 2014, 167-168
  • BMF v. 30.4.2014 - IV D 2 - S 7100/07/10037 – DOK 2014/0332437 / Walkenhorst, Ralf, Verwertung von Sicherungsgut im Insolvenzverfahren, UStB 2014, 168-169

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Vorsteuerabzug aus allgemeinen Aufwendungen des Unternehmens, UStB 2014, 169

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Raudszus, Holger / Karuhn, Hans-Jürgen, Insolvenz und Umsatzsteuer (Teil II), UStB 2014, 170-174
    Das Zusammenspiel von Insolvenz- und Umsatzsteuerrecht sind für den Praktiker nicht immer leicht durchschaubar. Häufig fehlt ihm ein tiefergehendes Rechtswissen in einem der beiden Bereiche. Nachstehend soll ein Grundverständnis der Vorgänge vermitteln werden, die die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens seit dem 1.1.2011 auslösen kann (nach Einfügen von § 55 Abs. 4 InsO durch Haushaltsbegleitgesetz 2011, BGBl. I 2010, 1885). Ursächlich für diesen Beitrag waren zudem ein BFH-Urt. v. 9.10.2011 – V R 22/10 UStB 2011, 176, ein danach erschienenes BMF-Schr. v. 17.1.2012, BStBl. I 2012, 120 und Änderungen im Abschn. 17.1 Abs. 11 UStAE. Dazu wurden weitere Quellen zusammengetragen und ausgewertet. Der Beitrag bietet keinesfalls einen umfassenden Überblick über den Ablauf und sämtliche Einzelheiten einer Insolvenz sondern beleuchtet wesentliche Aspekte der An-wendung des Umsatzsteuerrechts in so einem Fall. Der Übersichtlichkeit geschuldet wird auf geschlechtsspezifische Unterscheidungen verzichtet.Der Beitrag ist zweigeteilt. Der erste Teil (UStB 2014, 140, Heft 5) informierte allgemein über den Ablauf eines Insolvenzverfahrens und begann mit dem umsatzsteuerrechtlichen Umgang mit Forderungen. Der zweite Teil setzt den Umgang mit Forderungen fort und greift weitere speziell den Umsatzsteuerbereich betreffende Fragen auf (z.B. § 14c UStG, § 15a UStG).
  • Jansen, Axel, Steuerschuldnerschaft bei Bauleistungen, Anmerkungen und Praxisfälle zum BFH-Urteil vom 22.8.2013 und den BMF-Schreiben vom 5.2.2014 und vom 8.5.2014, UStB 2014, 174-184
    Die zahlreichen Abgrenzungs- und Anwendungsfragen, die sich aus § 13b UStG ergeben haben, wurden durch mehrere BMF-Schreiben, OFD-Verfügungen (et al. OFD Frankfurt v. 13.8.2009 – S 7279 a-14 St 113, UR 2010, 670) und eine ausführliche Behandlung im Umsatzsteuer-Anwendungserlass (UStAE) geregelt, so dass sich die Beteiligten inzwischen auf die Vorschrift einstellen konnten. In der Praxis wird häufig durch die Vorlage einer Freistellungsbescheinigung von der Bauabzugsteuer nach § 48b EStG auch für Umsatzsteuerzwecke dokumentiert, dass § 13b Anwendung finden soll. Der die Bauleistung erbringende Unternehmer rechnet dann ohne Umsatzsteuer ab und der Empfänger erklärt die entsprechende Steuer in seiner Voranmeldung. Ob der Leistungsempfänger zugleich den Vorsteuerabzug geltend macht und damit eine Zahllast aus dem bezogenen Umsatz vermeidet, hängt von seiner Verwendung der Bauleistung ab. Bei Bauträgern, die häufig umsatzsteuerfreie Umsätze mit der Veräußerung von Wohnimmobilien an Privatpersonen erbringen, besteht kein Recht auf Vorsteuerabzug, so dass die Umsatzsteuer dort zu einem Kostenbestandteil wird. Den in der Praxis weiterhin bestehenden Unsicherheiten, ob tatsächlich eine Bauleistung vorliegt oder ob der Leistungsempfänger selbst Bauleistungen erbringt, hat die Finanzverwaltung durch hilfreiche Vereinfachungen Rechnung getragen (a.A. Lippross, MwStR 2013, 759): Neben der Anerkennung der Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG auch für Umsatzsteuerzwecke wurde die sog. “10 %-Grenze“ eingeführt, wonach der Empfänger nur dann die Steuer schuldet, wenn die von ihm ausgeführten Bauleistungen im Vorjahr mehr als 10 % seiner Gesamt(welt)umsätze betragen haben (Abschn. 13b.3 Abs. 2 UStAE a.F.). Außerdem wurde den beteiligten Unternehmern in gewissem Umfang die Möglichkeit eingeräumt, bei Unsicherheiten über die Anwendbarkeit von § 13b UStG selbst festzulegen, ob sie die Vorschrift anwenden wollen oder nicht (Abschn. 13b.8 UStAE). Das BMF hat mit Schreiben vom 5.2.2014 aufgrund der jüngsten BFH-Rechtsprechung seine Auslegung des Übergangs der Steuerschuldnerschaft bei Bauleistungen und Gebäudereinigungsleistungen maßgeblich geändert (BMF v. 5.2.2014 – IV D 3 - S 7279/11/10002, UStB 2014, 76; Sterzinger, UStB 2014, 108) und diese Ausführungen durch ein weiteres Schreiben vom 8.5.2014 (IV D 3 - S 7279/11/10002-03) bereits teilweise wieder revidiert bzw. präzisiert. Demnach ist § 13b Abs. 2 Nr. 4 UStG nur noch dann anzuwenden, wenn der Leistungsempfänger die konkrete Bauleistung seinerseits für die Ausführung derartiger Bauleistungen verwendet (auf die entsprechende Regelung für Gebäudereinigungsleistungen wird im vorliegenden Beitrag nicht im Detail eingegangen). Dadurch wird sich zwar zukünftig der Anwendungsbereich des § 13b UStG bei Bauträgern verringern, es werden jedoch auch solche Unternehmen von § 13b betroffen sein, die bisher aufgrund des geringen Umfangs von selbst ausgeführten Bauleistungen die Vorschrift nicht zu beachten brauchten. Durch den Wegfall der 10 %-Grenze und die Aufhebung anderer Vereinfachungen werden die mittlerweile in der Praxis etablierten Vorgehensweisen hinfällig und es wird sich ein neuer Umgang mit der geänderten Situation etablieren müssen.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Sterzinger, Christian, Beabsichtigte Änderungen des UStG durch das StÄndAnpG-Kroatien, UStB 2014, 184-187
    Die Bundesregierung hat am 20.3.2014 den Referentenentwurf zur Anpassung des nationalen Steuerrechts an den Beitritt Kroatiens zur EU und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften (StÄndAnpG-Kroatien) vorgelegt.Entgegen der gewählten Bezeichnung soll dieser Gesetzesentwurf nicht nur die aus dem Beitritt Kroatiens resultierenden steuerlichen Folgen umsetzen, sondern wie die Jahressteuergesetze früherer Jahre insgesamt den steuerfachlich notwendigen Gesetzgebungsbedarf regeln. Weitere Maßnahmen dienen der redaktionellen Anpassung nach anderen Gesetzgebungsverfahren und der Vereinfachung.Die beabsichtigten Änderungen des UStG ergeben sich aus Art. 7 und 8 des Entwurfes. Diese auf den ersten Blick nicht nachvollziehbare Aufteilung hat man vermutlich gewählt, weil die einzelnen Vorschriften nach Art 31 StÄndAnpG-Kroatien zu unterschiedlichen Zeitpunkten in Kraft treten sollen. Die in Art. 7 geregelten Änderungen sollen am Tag nach der Verkündung des Gesetzes in Kraft treten, die in Art. 8 geregelten Änderungen am 1.1.2015.

Editorial, EU-UStB 2014, 21

 

EUUSTB 2 / 2014

Rechtsprechung

  • EuGH v. 6.3.2014 - Rs. C-606/12, C-607/12 / Nieskens, Hans, Vorübergehende Verwendung und innergemeinschaftliches Verbringen, EU-UStB 2014, 23-24
  • EuGH v. 27.2.2014 - Rs. C-454/12, C-455/12 / Huschens, Ferdinand, Ermäßigter Steuersatz, Personenbeförderungen mit Taxen und Mietwagen, EU-UStB 2014, 24-25
  • EuGH v. 13.3.2014 - Rs. C-366/12 / Tehler, Hermann-Josef, Steuerbefreite Lieferung v. in Krankenhausapotheke hergestellten Zytostatika, EU-UStB 2014, 25-27
  • EuGH v. 13.3.2014 - Rs. C-464/12 / Heinrichshofen, Stefan, Verwaltung von Sondervermögen, EU-UStB 2014, 27-29
  • EuGH v. 13.3.2014 - Rs. C-204/13 / Heinrichshofen, Stefan, Vorsteuerabzug bei Sonderbetriebsvermögen, EU-UStB 2014, 29-31
  • EuGH v. 13.2.2014 - Rs. C-18/13 / Buge, Ronald, Vorsteuerabzug, Missbrauch, EU-UStB 2014, 31-32
  • EuGH v. 13.3.2014 - Rs. C-599/12 / Huschens, Ferdinand, Margenregelung für Reiseveranstalter, Fortführung der Steuerpflicht nach der Stand-Still-Klausel, EU-UStB 2014, 32-33
  • EuGH v. 27.3.2014 - Rs. C-151/13 / Tehler, Hermann-Josef, Zahlung einer Pflegepauschale als Gegenleistung für Pflegeleistungen, EU-UStB 2014, 33-35
  • EuGH v. 13.3.2014 - Rs. C-107/13 / von Streit, Georg, Vorsteuerabzug bei Anzahlungen, EU-UStB 2014, 35-37
  • EuGH v. 6.2.2014 - Rs. C-424/12 / Nieskens, Hans, Vorsteuerabzug bei fälschlicherweise nicht angewendetem Reverse-Charge, EU-UStB 2014, 37-38
  • EuGH v. 20.3.2014 - Rs. C-139/12 / Buge, Ronald, Steuerbefreiung bei Immobilien-Kapitalgesellschaften; Kapitalverkehrsteuer, EU-UStB 2014, 38-40

Report aus Brüssel

  • Vellen, Michael, Neue bzw. geplante Richtlinien und Verordnungen, EU-UStB 2014, 40-44


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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 5, Erscheinungstermin: 17. Mai 2014) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Rechtsprechung

  • BFH v. 16.1.2014 - V R 28/13 / Heinrichshofen, Stefan, Leistungsbeschreibung in der Rechnung, UStB 2014, 131
  • BFH v. 21.11.2013 - V R 11/11 / Vellen, Michael, Reiseleistungen an Schulen, Universitäten, Vereine und Gruppen, UStB 2014, 132-133
  • BFH v. 28.5.2013 - XI R 32/11 / Weigel, Martin, USt-pflicht der Überlassung eines landwirtschaftl. Grundstücks für ökologische Ausgleichsmaßnahmen?, UStB 2014, 133-135
  • BFH v. 16.1.2014 - V R 26/13 / Vellen, Michael, Klauenpflege unterliegt dem Regelsteuersatz, UStB 2014, 135-136
  • BFH v. 21.11.2013 - V R 33/10 / Rothenberger, Franz, Steuerbefreite Theaterveranstaltung durch Reiseunternehmer – Verpflegungsleistungen im ausländ. Hotel, UStB 2014, 136-137

Weitere Rechtsprechung

  • Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerbefreiung nach § 4 Nr. 21 Buchst. a Doppelbuchst. bb UStG, UStB 2014, 137
  • Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerliche Behandlung der unentgeltlichen Überlassung von Räumen, UStB 2014, 138

Verwaltungsanweisung

  • BMF v. 4.2.2014 - IV D 3 - S 7327/07/10001 – DOK 2014/0106063 / Walkenhorst, Ralf, Grenzüberschreitende Personenbeförderungen mit ausländischen Bussen, UStB 2014, 138-139

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Steuerfreie Umsätze für die Luftfahrt, UStB 2014, 139
  • Wohlfart, Michaela, Umsatzbesteuerung von Bühnen- und Kostümbildnern, UStB 2014, 139-140

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Raudszus, Holger / Karuhn, Hans-Jürgen, Insolvenz und Umsatzsteuer (Teil I), UStB 2014, 140-144
    Das Zusammenspiel von Insolvenz- und Umsatzsteuerrecht sind für den Praktiker nicht immer leicht durchschaubar. Häufig fehlt ihm ein tiefergehendes Rechtswissen in einem der beiden Bereiche. Nachstehend soll ein Grundverständnis der Vorgänge vermitteln werden, die die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens seit dem 1.1.2011 auslösen kann (nach Einfügen von § 55 Abs. 4 InsO durch das Haushaltsbegleitgesetz 2011, BGBl. I 2010, 1885). Ursächlich für diesen Beitrag waren zudem ein Urt. des BFH v. 9.10.2011 – V R 22/10, UStB 2011, 176, ein danach erschienenes Schr. des BMF v. 17.1.2012 – IV A 3 - S 0550/10/10020-05, BStBl. I 2012, 120, und Änderungen im Abschn. 17.1 Abs. 11 UStAE. Dazu wurden weitere Quellen zusammengetragen und ausgewertet. Der Beitrag bietet keinesfalls einen umfassenden Überblick über den Ablauf und sämtliche Einzelheiten einer Insolvenz sondern beleuchtet wesentliche Aspekte der Anwendung des Umsatzsteuerrechts in so einem Fall. Der Übersichtlichkeit geschuldet wird auf geschlechtsspezifische Unterscheidungen verzichtet.Der Beitrag ist zweigeteilt. Der erste Teil informiert allgemein über den Ablauf eines Insolvenzverfahrens und beginnt mit dem umsatzsteuerrechtlichen Umgang mit Forderungen. Der zweite Teil setzt den Umgang mit Forderungen fort und greift weitere speziell den Umsatzsteuerbereich betreffende Fragen auf (z.B. § 14c UStG, § 15a UStG).

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • von Streit, Georg, Zuordnung von Leistungen zum Unternehmen (Teil II), Anmerkungen u.a. zum Schreiben des BMF vom 2.1.2014, UStB 2014, 145-150
    Mit seinem Schreiben vom 2.1.2014 hat das BMF nach seinem Schreiben vom 2.1.2012 erneut zur Zuordnung von Leistungen zum Unternehmen Stellung genommen und den Umsatzsteuer-Anwendungserlass entsprechend geändert. In Teil I dieses Überblicks ist auf die Grundsätze des Vorsteuerabzugs, das “Zuordnungsgebot“ bei allein unternehmerischer Nutzung von Eingangsleistungen und das “Zuordnungsverbot“ bei alleiniger Nutzung von Eingangsleistungen für nichtwirtschaftliche Tätigkeiten und unternehmensfremde Zwecke eingegangen worden. Dieser Überblick wird im hier vorliegenden Teil II fortgesetzt.
  • Prätzler, Robert / Müller-Adams, Reglindis, Die umsatzsteuerliche Behandlung von Sachprämien im Rahmen von Verkaufswettbewerben, UStB 2014, 150-156
    Verkaufswettbewerbe stellen – z.B. in der Kraftfahrzeugindustrie – ein übliches und wichtiges Motivationsinstrument für den Einzelhandel dar. Häufig sind dabei Konstellationen anzutreffen, in denen Hersteller oder Großhändler ihren Einzelhändlern oder deren angestellten Verkaufsmitarbeitern Preise für bestimmte, über das allgemein zu erwartende Maß hinausgehende Leistungen gewähren.Neben sog. Incentive-Reisen winken den Gewinnern hierbei oft Sachprämien. Letztere werden sowohl in Form von konkreten, gegenständlichen Prämien als auch in Form von freien Einkaufsgutscheinen vergeben.Während die Ausreichung solcher Incentives zu einkommen- und insbesondere lohnsteuerlichen, aber auch sozialversicherungsrechtlichen Folgen auf Ebene der jeweiligen Empfänger bzw. von deren Arbeitgebern führt, sind die umsatzsteuerlichen Konsequenzen auch für den auslobenden Unternehmer von Bedeutung.Diese Folgen werden in diesem Beitrag für mehrere Gestaltungsformen von Wettbewerben aufgezeigt.



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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 4, Erscheinungstermin: 17. April 2014) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Rechtsprechung

  • BFH v. 11.12.2013 - XI R 21/11 / Fritsch, Frank, Steuerschuldnerschaft bei Bauleistungen, UStB 2014, 99-100
  • BFH v. 11.12.2013 - XI R 17/11 / Heinrichshofen, Stefan, Holding und Organschaft: Vorlagebeschluss 1, UStB 2014, 100-102
  • BFH v. 11.12.2013 - XI R 38/12 / Heinrichshofen, Stefan, Holding und Organschaft: Vorlagebeschluss 2, UStB 2014, 103-105
  • BFH v. 21.11.2013 - V R 21/12 / Rothenberger, Franz, Bankenhaftung im Insolvenzfall, UStB 2014, 105-106

Verwaltungsanweisung

  • BMF v. 28.2.2014 - IV D 3 - S 7117-a/10/10002 – DOK 2014/0197080 / Walkenhorst, Ralf, Leistungsort im Zusammenhang mit Windparks, UStB 2014, 106-107

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Umgang mit den Leitlinien des Mehrwertsteuerausschusses, UStB 2014, 107

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Sterzinger, Christian, Aktuelle Verwaltungsanweisung zur Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers, UStB 2014, 108-112
    Die Finanzverwaltung hat mit dem BMF-Schreiben vom 5.2.2014 auf die Entscheidung des BFH zur Umkehr der Steuerschuldnerschaft vom 22.8.2013 reagiert, wonach einem Bauträger die in der Vergangenheit für bezogene Bauleistungen zu Unrecht abgeführte Umsatzsteuer zu erstatten war. Da die Abgrenzung in Zukunft auf Grundlage der unmittelbaren Zuordnung der Eingangsumsätze erfolgt, können auch Unternehmen, die bislang nicht in den Anwendungsbereich des § 13b UStG gefallen sind, Steuerschuldner beim Bezug von Bauleistungen oder Gebäudereinigungsleistungen werden.
  • Nitschke, Andreas, Keine Minderung der BMG für Umsätze eines pharmazeutischen Unternehmens durch Zuwendung des sog. Solidarbeitrags an eine gesetzliche Krankenversicherung, Anmerkungen zu dem Urteil des BFH vom 17.3.2014 – Az. V R 1/13, UStB 2014, 112-115
    Der BFH hat in seinem im Folgenden dargestellten Urteil die Diskussion über die Änderung der Bemessungsgrundlage steuerpflichtiger Umsätze nach § 17 UStG um eine weitere Facette erweitert. Es geht um die Frage, ob der sog. Solidarbeitrag, den ein pharmazeutisches Unternehmen an die gesetzlichen Krankenversicherungen leistet, zu einer Minderung des Entgelts nach § 10 UStG für die von ihm an die Versicherungen erbrachten Arzneimittellieferungen führt.Der Beitrag wird kurz den Sachverhalt darlegen, um danach die Ausführungen der Vorinstanz zusammenzufassen. Im Anschluss daran erfolgt die Darlegung der Ausführungen des BFH, die abschließend mit einem Blick auf die Auswirkungen auf die Praxis kurz gewürdigt werden sollen.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Meyer, Bernd, Zum Vorsteuerabzug bei einheitlichen Gegenständen, Erste Orientierung im Zuordnungs-“Dschungel“, UStB 2014, 115-120
    Die Finanzverwaltung hat sich im Schreiben des BMF v. 2.1.2014 – IV D 2 - S 7300/12/10002 :001, BStBl. I 2014, 119 = UStB 2014, 43, intensiv mit der Zuordnung von Leistungen zum Unternehmen beschäftigt. Es umfasst in der Online-Version einschließlich der Änderungen im Umsatzsteuer-Anwendungserlass respektvolle 62 Seiten und lässt das Herz des umsatzsteuerlich interessierten Lesers höher schlagen. Der betroffene Unternehmer wird diese Begeisterung nur eingeschränkt zu teilen bereit sein. Dabei ist der Sachverhalt recht einfach: Ein Unternehmer empfängt Bauleistungen zwecks Herstellung, Ausbaus oder Erweiterung eines Gebäudes bzw. für Baumaßnahmen, die als nachträgliche Herstellungskosten oder Erhaltungsaufwendungen zu qualifizieren sind. Allerdings, und hier beginnt sein Problem, plant er, das Gebäude neben unternehmerischen auch unternehmensfremden (früher: privaten) Zwecken zu widmen. Der nachfolgende Beitrag versucht, die damit einhergehenden praktischen Schwierigkeiten zu erhellen und Handlungsempfehlungen zu geben. Er beschränkt sich auf Fälle teilweiser unternehmensfremder Verwendung von Immobilien.
  • von Streit, Georg, Zuordnung von Leistungen zum Unternehmen (Teil I), Anmerkungen u.a. zum Schreiben des BMF vom 2.1.2014, UStB 2014, 120-128
    Mit seinem Schreiben vom 2.1.2014 hat das BMF nach seinem Schreiben vom 2.1.2012 erneut zur Zuordnung von Leistungen zum Unternehmen Stellung genommen und den Umsatzsteuer-Anwendungserlass entsprechend geändert. Mit 26 Seiten Erläuterungen in Ziff. I. ist das Schreiben sehr ausführlich. Es soll hier nicht auf die zahlreichen Details des Schreibens vom 2.1.2014 im Einzelnen eingegangen werden. Es sollen aber einige grundsätzliche Punkte aufgegriffen werden, die die ohnehin vielschichtigen Regelungen m.E. unnötig verkomplizieren. Der Überblick wird in Heft 5/2014 fortgesetzt.



...weitere Inhaltsverzeichnisse

In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 3, Erscheinungstermin: 17. März 2014) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Rechtsprechung

  • BFH v. 24.10.2013 - V R 31/12 / Fritsch, Frank, Steuerberichtigung bei Gewährleistungsansprüchen, UStB 2014, 67-68
  • FG Düsseldorf v. 13.12.2013 - 1 K 2947/11 U / Heinrichshofen, Stefan, Drittaufwand im Umsatzsteuerrecht: Höhe des Vorsteuerabzugs, UStB 2014, 68-69
  • BFH v. 16.10.2013 - XI R 34/11 / Vellen, Michael, Umsätze aus einer Pensionspferdehaltung, UStB 2014, 69-71
  • FG Köln v. 3.7.2013 - 5 K 2618/09 / Fritsch, Frank, Steuerbefreiung von Reisekosten bei Fortbildungsseminaren, UStB 2014, 71-72
  • FG Münster v. 12.12.2013 - 5 V 1934/13 U / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Versagung des Vorsteuerabzugs wegen betrügerischen Handelns, UStB 2014, 72-74
  • FG Hamburg v. 23.10.2013 - 2 K 349/12 / Weigel, Martin, Umsätze eines Laborarztes aus Histologieleistungen ggü. externen Ärzten und Krankenhäusern steuerfrei, UStB 2014, 74-76

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 5.2.2014 - IV D 3 - S 7279/11/10002 – DOK 2014/0120973 / Walkenhorst, Ralf, Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers bei Bauleistungen, UStB 2014, 76-77
  • BMF v. 6.1.2014 - IV D 2 – IV D 3 - S 7156/13/10001 – DOK 2014/0001853 / Walkenhorst, Ralf, Elektronische Übermittlung von Ausfuhrnachweisen, UStB 2014, 77-78
  • BMF v. 7.2.2014 - IV D 2 - S 7100/12/10003 – DOK 2014/0116307 / Walkenhorst, Ralf, Lieferung bei Betrugsabsicht des Lieferers, UStB 2014, 78-79
  • BMF v. 6.2.2014 - IV D 2 - S 7200/07/10012 – DOK 2014/0107980 / Walkenhorst, Ralf, Vermittlung durch Reisebüros, UStB 2014, 79-80
  • BMF v. 6.2.2014 - IV D 2 - S 7100/07/10007 – DOK 2014/0107895 / Walkenhorst, Ralf, Minderwertausgleich bei Beendigung des Leasingverhältnisses, UStB 2014, 80-81

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Steuerfreie Umsätze für die Seeschifffahrt, UStB 2014, 81
  • Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerbefreiung von Heilbehandlungen durch einen Podologen, UStB 2014, 81

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Moldan, Alexander, Umsatzsteuer heraus- oder hinzurechen?, UStB 2014, 82-89
    In der Praxis erweisen sich nicht selten Leistungen, die für nicht steuerbar oder steuerfrei gehalten und entsprechend “netto“ abgerechnet wurden, nachträglich als steuerpflichtig. Ob der Leistende in solchen Fällen die Umsatzsteuer vom Leistungsempfänger nachfordern kann, hängt maßgeblich davon ab, ob zwischen den Vertragsparteien eine Bruttopreis- oder eine Nettopreisvereinbarung getroffen wurde. Eine Nachforderung der Umsatzsteuer ist dem Leistenden nämlich nur im Fall einer Nettopreisvereinbarung möglich. Liegt eine Nettopreisvereinbarung vor und kann der Leistende die aus der Nachversteuerung resultierende Umsatzsteuer vom Leistungsempfänger nachfordern, stellt sich insbesondere die Frage, wie die für den Umsatz maßgebliche Bemessungsgrundlage gem. § 10 Abs. 1 UStG zu ermitteln ist.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Rolfes, Tobias, Die Gelangensbestätigung und Alternativnachweise, Regelungsstruktur und Fragen der praktischen Umsetzbarkeit, UStB 2014, 89-96
    Das Stichwort “Gelangensbestätigung“ beherrscht die Umsatzsteuerwelt schon seit einiger Zeit. Ursprünglich sollte die Gelangensbestätigung der einzig zulässige Belegnachweis für eine innergemeinschaftliche Lieferung werden. Die hierfür vorgesehen Änderungen der UStDV wurden jedoch nach Protesten von Wirtschaft und Verbänden wieder zurückgenommen und durch liberalere Regelungen ersetzt. Nach mehreren Verschiebungen und Nichtbeanstandungsregelungen gilt die neue Rechtslage nun seit dem 1.1.2014.Dieser Beitrag soll die Regelungsstruktur erläutern und diese unter Einbezug erster Besprechungen aus der Literatur mit der Handhabung in der Praxis abgleichen.

Editorial, EU-UStB 2014, 1

 

EUUStB 1 / 2014

Rechtsprechung

  • EuGH v. 16.1.2014 - Rs. C-300/12 / Huschens, Ferdinand, Keine Minderung der BMG bei Provisionsrabatten, die an Reisenden gezahlt werden, EU-UStB 2014, 3-4
  • EuGH v. 19.12.2013 - Rs. C-563/12 / Nieskens, Hans, Steuerbefreiung für Ausfuhrlieferung in Abhängigkeit von Ausfuhrfrist, EU-UStB 2014, 4-5
  • EuGH v. 21.11.2013 - Rs. C-494/12 / von Streit, Georg, Garantierte Zahlungen durch Kreditkartenunternehmen sind Entgelt, EU-UStB 2014, 5-7
  • EuGH v. 6.2.2014 - Rs. C-323/12 / Heinrichshofen, Stefan, Ansässigkeit im Sinne der Achten Richtlinie, EU-UStB 2014, 7-9
  • EuGH v. 28.11.2013 - Rs. C-319/12 / Buge, Ronald, Vorsteuerabzug, Steuerbefreiung von Bildungsleistungen, EU-UStB 2014, 9-11
  • EuGH v. 19.12.2013 - Rs. C-495/12 / Tehler, Hermann-Josef, Die entgeltliche Golfplatzbenutzung durch Nichtmitglieder eines Golfvereins ist steuerfrei, EU-UStB 2014, 11-13

Report aus Brüssel

Vellen, Michael, Neue bzw. geplante Richtlinien und Verordnungen, EU-UStB 2014, 13-19



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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 2, Erscheinungstermin: 17. Februar 2014) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Rechtsprechung

  • BFH v. 24.10.2013 - V R 17/13 / Heinrichshofen, Stefan, Auch Leistungsempfänger kann sich auf Anwendungsvorrang berufen, UStB 2014, 35-36
  • BFH v. 13.11.2013 - XI R 24/11 / Vellen, Michael, Steuerbefreite Kreditgewährung bei PPP-Projekt, UStB 2014, 36-37
  • BFH v. 22.8.2013 - V R 30/12 / Höink, Dr. Carsten, BFH zum Konkurrenzverhältnis mehrerer Steuerbefreiungen für den Vorsteuerabzug, UStB 2014, 37-39
  • BFH v. 13.11.2013 - XI R 2/11 / Heinrichshofen, Stefan, Vorsteuerzurechnung bei Durchschnittssatz- und Regelbesteuerung unterliegenden Ausgangsumsätzen, UStB 2014, 39-40
  • BFH v. 24.10.2013 - V R 14/12 / Fritsch, Frank, Ermäßigter Steuersatz bei Zahntechnikern, UStB 2014, 40-41
  • BFH v. 24.7.2013 - XI R 14/11 / Weigel, Martin, Verzicht auf die Besteuerung als Kleinunternehmer durch Abgabe einer Jahressteuererklärung, UStB 2014, 41-43

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 2.1.2014 - IV D 2 - S 7300/12/10002:001 – DOK 2013/1156482 / Walkenhorst, Ralf, Zuordnung von Leistungen zum Unternehmen, UStB 2014, 43-45
  • BMF v. 11.12.2013 - IV D 2 - S 7100-b/13/10001/IV D 2 - S 7100-b/11/10001 – DOK 2013/1145204 / Walkenhorst, Ralf, Selbständiger Unternehmensteil für GiG nicht zwingend, UStB 2014, 45-46
  • BMF v. 28.11.2013 - IV D 2 - S 7200/13/10004 – DOK 2013/1093635 / Walkenhorst, Ralf, Trennung der Entgelte bei einem pauschalen Gesamtverkaufspreis, UStB 2014, 46-47
  • BMF v. 29.11.2013 - IV D 2 - S 7229/10/10001-04/IV D 2 - S 7421/0:001 – DOK 2013/1102447 / Walkenhorst, Ralf, Anwendung der Differenzbesteuerung im Münz- und Briefmarkenhandel, UStB 2014, 47-48

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerrechtliche Behandlung der Hin- und Rückgabe von Transportbehältnissen, UStB 2014, 48
  • Wohlfart, Michaela, Änderung des § 4 Nr. 16 Satz 1 Buchst. l UStG durch das AmtshilfeRLUmsG, UStB 2014, 48-49
  • Wohlfart, Michaela, Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers bei Bauleistungen, UStB 2014, 49
  • Wohlfart, Michaela, Organisatorische Eingliederung bei der umsatzsteuerrechtlichen Organschaft, UStB 2014, 49
  • Wohlfart, Michaela, Ermäßigter Umsatzsteuersatz für Umsätze mit Sammlermünzen, UStB 2014, 49-50
  • Wohlfart, Michaela, Nachweis zur Steuerschuldnerschaft bei Gebäudereinigungsleistungen, UStB 2014, 50
  • Wohlfart, Michaela, Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers, UStB 2014, 50

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Meurer, Thomas, BFH regelt Anwendungsbereich des Vorsteueraufteilungsmaßstabs neu, UStB 2014, 51-54
    Schon nach dem Urteil des EuGH vom 8.11.2012 in der Rs. BLC Baumarkt zum Vorabentscheidungsersuchen des BFH vom 22.7.2010 war absehbar, dass die derzeitige Regelung zur Vorsteueraufteilung gem. § 15 Abs. 4 UStG – zumindest dem Wortlaut nach – nicht dem Unionsrecht entspricht und angepasst werden muss. In seiner Folgeentscheidung vom 22.8.2013 ist der BFH nun einen unvorhersehbaren Weg gegangen, um der Vorschrift zumindest eine Teilberechtigung zusprechen zu können. Der V. Senat schränkt den Anwendungsbereich der nationalen Regelung dahingehend ein, dass eine Abweichung vom Gesamtumsatzschlüssel nur dann zulässig sein soll, wenn es sich bei den zu beurteilenden Eingangsumsätzen um Berichtigungsobjekte i.S.d. § 15a UStG handelt. Der Beitrag stellt die Sichtweise des BFH vor, bewertet diese und zeigt mögliche Folgerungen auf.
  • Sterzinger, Christian, Umkehr der Steuerschuldnerschaft bei Bauleistungen, Gleichzeitig Anmerkung zu BFH-Urteil V R 37/10, UStB 2014, 55-59
    Der V. Senat des BFH hat in seinem Urteil vom 22.8.2013 (BFH v. 22.8.2013 – V R 37/10, UStB 2014, 7) entschieden, dass Bauträger für die von ihnen in Auftrag gegebenen Bauleistungen grundsätzlich keine Steuerschuldner nach § 13b UStG sind. Diese Entscheidung ist mit erheblichen finanziellen Auswirkungen verbunden und nicht nur für Bauträger interessant, weil der BFH zahlreiche Regelungen in der Verwaltungsanweisung zur Umkehr der Steuerschuldnerschaft wegen Verstoßes gegen den Grundsatz der Rechtssicherheit verworfen hat.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Meyer-Burow, Jochen / Connemann, Michael, “Gutschrift“, Rechnungsstorno und Haftung nach § 14c UStG, UStB 2014, 59-63
    Durch das Gesetz zur Umsetzung der Amtshilferichtlinie sowie zur Änderung steuerlicher Vorschriften (AmtshilfeRLUmsG) ist § 14 Abs. 4 UStG um eine Rechnungspflichtangabe ergänzt worden. Rechnungen i.S.d. § 14 Abs. 1 Satz 1 UStG, die vom Leistungsempfänger erstellt werden, müssen nunmehr die Angabe “Gutschrift“ enthalten. Diese Gesetzesänderung hat zu Befürchtungen geführt, dass eine sog. “kaufmännische Gutschrift“, mit der die (teilweise) Korrektur einer zuvor erteilten Rechnung vorgenommen wird, eine Haftung nach § 14c UStG auslösen könne, soweit diese ebenfalls als “Gutschrift“ bezeichnet werde. Mittlerweile hat sich das BMF diesbezüglich dahingehend geäußert, dass die Bezeichnung einer Stornorechnung als “Gutschrift“ allein nicht zur Anwendung des § 14c UStG führe. Nach unserer Auffassung bewirkt die neue Rechnungspflichtangabe für umsatzsteuerrechtliche Gutschriften keine Änderung der Rechtslage in Bezug auf sog. kaufmännische Gutschriften. Stornorechnungen, die weiterhin als “Gutschrift“ bezeichnet werden, unterliegen nach allgemeinen umsatzsteuerrechtlichen Grundsätzen nach wie vor nicht der Haftung nach § 14c UStG.



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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 1, Erscheinungstermin: 17. Januar 2014) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Rechtsprechung

  • BFH v. 25.9.2013 - XI R 41/12 / Fritsch, Frank, Unberechtigter Steuerausweis bei Kleinbetragsrechnungen, UStB 2014, 3-4
  • BFH v. 21.8.2013 - V R 20/12 / Vellen, Michael, Steuerbefreiung für Pflegefachkräfte?, UStB 2014, 4-5
  • BFH v. 8.8.2013 - V R 8/12 / Rothenberger, Franz, Leistungen eines Arbeitstherapeuten, UStB 2014, 5-7
  • BFH v. 22.8.2013 - V R 37/10 / Rothenberger, Franz, Steuerschuld bei Bauleistungen, UStB 2014, 7-8
  • BFH v. 8.8.2013 - V R 13/12 / Fritsch, Frank, Umsatzsteuerfreiheit eines ärztlichen Notfalldienstes, UStB 2014, 8-9
  • BFH v. 24.7.2013 - XI R 31/12 / Weigel, Martin, Verzicht auf Kleinunternehmer-Besteuerung durch nur für ein Unternehmensteil erstellte Steuererklärung?, UStB 2014, 9-11
  • BFH v. 16.10.2013 - XI R 39/12 / Weigel, Martin, Behandlung der Vergütung des Mobilfunkanbieters an Vermittler in Form v. Geräteboni bei Vertragsvermittlung, UStB 2014, 11-13

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 25.10.2013 - IV D 2 - S 7280/12/10002 – DOK 2013/0956687 / Walkenhorst, Ralf, Ausstellung von Rechnungen, UStB 2014, 13-14
  • BMF v. 15.11.2013 - IV D 2 - S 7300/12/10003 – DOK 2013/1047569 / Walkenhorst, Ralf, Neuregelungen zum Vorsteuerabzug, UStB 2014, 14-15
  • BMF v. 22.11.2013 - IV D 3 - S 7172/13/10001 – DOK 2013/1007334 / Walkenhorst, Ralf, Leistungen im Rahmen der rechtlichen Betreuung, UStB 2014, 15-16
  • BMF v. 21.11.2013 - IV D 2 - S 7203/07/10002:004 – DOK 2013/1059833 / Walkenhorst, Ralf, Leistungsbeziehungen bei der Abgabe werthaltiger Abfälle, UStB 2014, 16-18

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerbefreiung für die der Reimplantation körpereigener Knorpelzellen dienenden Dienstleistungen, UStB 2014, 18
  • Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerbefreiung der Leistungen nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz, UStB 2014, 18

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • von Streit, Georg, Einheitliche Umsätze und “Aufteilungsgebot“ – BFH-Urteil zu Frühstück und Übernachtung, Auswirkungen des BFH-Urteils XI R 3/11 vom 24.4.2013 auf den Begriff der einheitlichen Leistungen, UStB 2014, 19-26
    Seit der Einführung des § 12 Abs. 2 Nr. 11 UStG stellte sich aufgrund des Satzes 2 der Vorschrift die Frage, ob Nebenleistungen zu einer Beherbergungsleistung ebenfalls dem ermäßigten Steuersatz unterfallen oder, wenn sie “nicht unmittelbar der Vermietung dienen“, hinsichtlich des Steuersatzes gesondert zu beurteilen sind. Die Finanzverwaltung hatte sich bereits im BMF-Schreiben vom 5.3.2010 im Sinne eines sog. “Aufteilungsgebots“ geäußert. Diese Auffassung hat der BFH mit Urteil vom 24.4.2013 (veröffentlicht am 4.12.2013) bestätigt. Was allerdings konkret unter dem “Aufteilungsgebot“ bzw. unter Leistungen, die “nicht unmittelbar der Vermietung dienen“, zu verstehen ist, bleibt klärungsbedürftig.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Harksen, Nathalie / Pichler, Peter, Der Vorsteuerabzug der Einfuhrumsatzsteuer durch Logistiker und Zolldienstleister, Rechtliche Situation in Deutschland, Österreich und dem europäischen Ausland, UStB 2014, 26-32
    Das Spannungsfeld zwischen Zoll- und Umsatzsteuerrecht ist eines der interessantesten Themen, welche das Steuerrecht derzeit herzugeben hat. Dies mag insbesondere an den massiven Unterschieden zwischen diesen beiden Rechtsgebieten liegen, aber auch an der Tatsache, dass sowohl auf Ebene der Verwaltung, aber auch in der Praxis, eine gemeinsame Behandlung beider Rechtsgebiete praktisch nicht stattfindet. Nicht zuletzt der EuGH hat aber in seiner Entscheidung vom 8.11.2012 in Sachen Profitube (Rs. – C-165/11) deutlich gemacht, dass es sich zwar um eigenständige Rechtsgebiete handelt, die aber durchaus auf der Grundlage normativer Verweise miteinander verknüpft sind. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über die Rechtslage nach europäischem Recht.



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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 12+ Heft 4 EUUStB, Erscheinungstermin: 17. Dezember 2013) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Rechtsprechung

  • BFH v. 5.9.2013 - XI R 4/10 / Heinrichshofen, Stefan, Grundsätzlich keine flächenbezogene Vorsteueraufteilung in Spielhallen, UStB 2013, 343-344
  • BFH v. 19.6.2013 - XI R 41/10 / Weigel, Martin, Rückwirkung einer Rechnungsberichtigung aus Billigkeitsgründen, UStB 2013, 344-346
  • BFH v. 8.8.2013 - V R 3/11 / Vellen, Michael, Vorsteuervergütungsverfahren, UStB 2013, 346-348
  • FG Nürnberg v. 6.8.2013 - 2 K 1964/10 / Rothenberger, Franz, GiG bei Übertragung auf mehrere Unternehmer, UStB 2013, 348
  • FG Köln v. 6.7.2013 - 2 K 4248/08 / Fritsch, Frank, Vorlage von Originalrechnungen im Vorsteuervergütungsverfahren, UStB 2013, 348-350

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 28.10.2013 - IV D 3 - S 7160-h/08/10002 – DOK 2013/0976379 / Walkenhorst, Ralf, Beratungsleistungen für Investmentfonds, UStB 2013, 350-351
  • BMF v. 8.11.2013 - IV D 3 - S 7170/12/10001 – DOK 2013/0874512 / Walkenhorst, Ralf, Umsatzsteuerbefreiung für Heilbehandlungsleistungen, UStB 2013, 351-352
  • BMF v. 5.11.2013 - IV D 2 - S 7200/07/10022 :001 – DOK 2013/0961371 / Walkenhorst, Ralf, Hin- und Rückgabe von Transportbehältnissen, UStB 2013, 352

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerbefreiung für die Vermietung und Verpachtung von Grundstücken, UStB 2013, 353
  • Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerliche Behandlung von labordiagnostischen Typisierungsleistungen, UStB 2013, 353
  • Wohlfart, Michaela, Änderung des § 4 Nr. 16 Satz 1 Buchst. i UStG durch das AmtshilfeRLUmsG, UStB 2013, 353
  • Wohlfart, Michaela, Ausübung einer Option bei angenommener Geschäftsveräußerung im Ganzen, UStB 2013, 354

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Hudasch, Claudia / Höink, Carsten, Die elektronische Rechnung – angesagt und doch kaum umgesetzt, Der aktuelle Stand zur Rechnungserteilung auf elektronischem Wege, UStB 2013, 355-361
    Die Erteilung einer Rechnung im elektronischen Wege ist seit dem 1.7.2011 neben dem qualifizierten elektronischen Signaturverfahren oder dem EDI – Verfahren auch im sog. dritten Wege möglich. Dies ist eine erhebliche Vereinfachung des Verfahrens und auch die Finanzverwaltung hat seit dem 1.7.2012 die diesbezügliche Verwaltungsauffassung veröffentlicht. Obwohl das Internet und E-Mail in unserer beruflichen und privaten Lebenswelt die beherrschenden Kommunikationsmittel sind und die Erteilung einer Rechnung im elektronischem Wege zu erheblichen Einsparungen in den Unternehmen führen, ist die tatsächliche Anwendung im zwischenunternehmerischen Bereich noch recht selten anzutreffen (ausweislich der Quelle Billentis ist eine Einsparung von 11,10 € der Vollkosten pro Papierrechnung auf 4,70 € bei Erteilung einer Rechnung im elektronischen Wege möglich). Dies liegt nicht zuletzt daran, dass der Leistungs-/Rechnungsempfänger der Rechnungserteilung im elektronischen Wege zustimmen muss und angesichts seines Vorsteuerabzugs und der nur begrenzt vorhandenen Erfahrungen in der Betriebsprüfung mit elektronischen Rechnungen davor zurückschreckt. Dieser Beitrag gibt einen aktuellen Überblick über die Rechtslage und den praktischen Umsetzungsempfehlungen und beleuchtet die verbliebenen Risikofelder.
  • Meyer-Burow, Jochen / Connemann, Michael, Die vorsorgliche Option bei angenommener Geschäftsveräußerung im Ganzen, Rechtsunsicherheiten nach dem BMF-Schreiben vom 23.10.2013 und Lösungsvorschläge, UStB 2013, 362-366
    Das BMF-Schreiben vom 23.10.2013 erklärt, dass Optionen zur Umsatzsteuer bei Grundstücksveräußerungen sofort wirksam werden können, wenn sie vorsorglich im Hinblick auf die Möglichkeit erklärt werden, dass die Transaktionen entgegen der Annahme der Parteien doch keine nicht steuerbare Geschäftsveräußerung im Ganzen sein sollte. Entgegen Ansichten in der Literatur spricht das BMF-Schreiben damit nach unserem Verständnis Optionen zur Umsatzsteuer eine sofortige Wirkung auch dann zu, wenn diese ausdrücklich als “vorsorglich“ im Grundstückskaufvertrag bezeichnet werden. Selbst wenn die Vorsorglichkeit der Option darüber hinaus ausdrücklich mit dem Umstand begründet wird, dass erst die zukünftig zu bildende Rechtsauffassung der Finanzverwaltung zur Frage der Geschäftsveräußerung im Ganzen maßgeblich sein soll, ändert dies unseres Erachtens nichts an der sofortigen Wirksamkeit der Option. Die Wirksamkeit solcher Klauseln ist rechtlich nicht erst aufschiebend bedingt auf den Zeitpunkt, in dem die Finanzverwaltung tatsächlich über die Rechtsfrage zur Geschäftsveräußerung im Ganzen entschieden hat. Für vorsorgliche Optionen mit den genannten Formulierungen besteht bisher regelmäßig auch ein praktisches Bedürfnis. Der folgende Beitrag erläutert diese Zusammenhänge, verweist auf bestehende Rechtsunsicherheiten und erläutert angepasste Formulierungen für Vertragsklauseln, die vor dem Hintergrund des BMF-Schreibens Verwendung finden können.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung&

  • Plikat, Marc R., Umsatzsteuerliche Konsequenzen eigen- und fremdbewirtschafteter Kantinen, Lohnsteuerliche Behandlung der an Arbeitnehmer gewährten Mahlzeiten ab dem Kalenderjahr 2014, UStB 2013, 366-367
    Zurzeit liegt der Entwurf der 6. Verordnung zur Änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung vor. Dadurch wird die lohnsteuerliche Behandlung von unentgeltlichen oder verbilligten Mahlzeiten der Arbeitnehmer ab dem Kalenderjahr 2014 geregelt. Mahlzeiten, die unentgeltlich oder verbilligt an die Arbeitnehmer abgegeben werden, sind mit dem anteiligen amtlichen Sachbezugswert nach der Sachversicherungsentgeltsverordnung (SvEV) zu bewerten. Der Beitrag erläutert die aktuelle Anpassung der Sachbezugswerte für 2014.

 

 

Editorial, EU-UStB 2013, 89

 

Rechtsprechung EU-UStB Heft 4

  • EuGH v. 12.9.2013 - Rs. C-388/11 / Heinrichshofen, Stefan, Vorsteuerabzug bei unselbständigen Zweigniederlassungen außerhalb d. Hoheitsgebiets d. Hauptniederlassung, EU-UStB 2013, 91-93
  • EuGH v. 18.7.2013 - Rs. C-210/11, Rs. C-211/11 / Nieskens, Hans, Einkommensteuerlicher geldwerter Vorteil kein (Vermietungs-)Entgelt, EU-UStB 2013, 93-94
  • EuGH v. 10.10.2013 - Rs. C-622/11 / Nieskens, Hans, Schuldner einer Vorsteuerberichtung, EU-UStB 2013, 94-95
  • EuGH v. 18.7.2013 - Rs. C-78/12 / Huschens, Ferdinand, Vorsteuerabzug, Nachweis einer empfangenen Lieferung, Anforderungen an Rechnung bei Tierlieferung, EU-UStB 2013, 95-96
  • EuGH v. 26.9.2013 - Rs. C-283/12 / von Streit, Georg, Vorliegen eines “Umsatzes gegen Entgelt“, EU-UStB 2013, 96-97
  • EuGH v. 18.7.2013 - Rs. C-26/12 / Buge, Ronald, Vorsteuerabzug, Begriff des Sondervermögens, EU-UStB 2013, 97-99
  • EuGH v. 18.7.2013 - Rs. C-124/12 / Heinrichshofen, Stefan, Einschränkung des Vorsteuerabzugs in Bulgarien bei Arbeitnehmerbeförderung zulässig?, EU-UStB 2013, 99-102
  • EuGH v. 26.9.2013 - Rs. C-189/11 / Tehler, Hermann-Josef, Die unterschiedliche Anwendung der Sonderregelung für Reisebüros in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten, EU-UStB 2013, 102-104
  • EuGH v. 24.10.2013 - Rs. C-440/12 / Huschens, Ferdinand, Bemessungsgrundlage, Umsätze mit Geldspielgeräten innerhalb und außerhalb von Spielbanken, EU-UStB 2013, 104-105
  • EuGH v. 24.10.2013 - Rs. C-431/12 / von Streit, Georg, Vorsteuerüberschüsse sind zu verzinsen, EU-UStB 2013, 105-107
  • EuGH v. 7.11.2013 - Rs. C-249/12, Rs. C-250/12 / Nieskens, Hans, Vereinbarter Preis abzgl. oder zzgl. Mehrwertsteuer, EU-UStB 2013, 107-108
  • EuGH v. 24.10.2013 - Rs. C-175/12 / Rehberg, Eva / Boulanger, Fabienne, Zollpräferenzen nach dem Cotonou-Abkommen, EU-UStB 2013, 108-109

Report aus Brüssel

  • Vellen, Michael, Neue bzw. geplante Richtlinien und Verordnungen, EU-UStB 2013, 110-114



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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 11, Erscheinungstermin: 17. November 2013) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Rechtsprechung

  • BFH v. 28.8.2013 - XI R 4/11 / Heinrichshofen, Stefan, Vorsteuerabzug für Leistungen eines Spielervermittlers bei Profifußballverein, UStB 2013, 311-312
  • BFH v. 4.7.2013 - V R 8/10 / Fritsch, Frank, Keine entgeltliche Leistung beim Erwerb zahlungsgestörter Forderungen, UStB 2013, 312-313
  • BFH v. 28.8.2013 - XI R 5/11 / Weigel, Martin, Verhältnis allgemeines Besteuerungsverfahren zum Vorsteuervergütungsverfahren, UStB 2013, 313-315
  • BFH v. 22.8.2013 - V R 18/12 / Walkenhorst, Ralf, Zimmervermietung an Prostituierte, UStB 2013, 315-316
  • BGH v. 4.9.2013 - 1 StR 374/13 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Umsatzsteuerliche Folgen bei Verstoß gegen Verbotsgesetze, UStB 2013, 316-317
  • BGH v. 1.8.2013 - VII ZR 6/13 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Folgen bei Verstoß gegen § 1 Abs. 2 Nr. 2 SchwarzArbG, UStB 2013, 317-318
  • FG Schleswig-Holstein v. 17.7.2013 - 4 K 104/12 / Vellen, Michael, Steuerbefreiung für Privatkliniken, UStB 2013, 318-320
  • FG Sachsen-Anhalt v. 20.3.2013 - 2 K 1631/08 / Rothenberger, Franz, Organschaft – organisatorische Eingliederung bei mehreren Geschäftsführern, UStB 2013, 320-321

Weitere Rechtsprechung

  • Wohlfart, Michaela, Steuerpflichtige Gewährung einer Unterkunft vs. steuerfreie Vermietung, UStB 2013, 321-322
  • Wohlfart, Michaela, Zuordnung eines Blockheizkraftwerks zum Unternehmen, UStB 2013, 322
  • Wohlfart, Michaela, Übertragung eines Miteigentumanteils an einem Pferd als Lieferung, UStB 2013, 322-323

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 19.9.2013 - IV D 3 - S 7279/12/10002 – DOK 2013/0874512 / Walkenhorst, Ralf, Änderungen des § 13b UStG durch das Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz, UStB 2013, 323-324
  • BMF v. 24.9.2013 - IV D 2 - S 7100/09/10003:002 – DOK 2013/0840707 / Walkenhorst, Ralf, Finanzierungs- bzw. Leasinggeschäfte, UStB 2013, 324-325

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Sterzinger, Christian, Beleg- und Buchnachweispflichten bei innergemeinschaftlichen Lieferungen, UStB 2013, 326-332
    Die elfte Verordnung zur Änderung der Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung vom 25.3.2013 (BGBl. I 2013, 602 = BStBl. I 2013, 515) hat § 17a UStDV mit Wirkung zum 1.10.2013 geändert und in § 74a UStDV einen neuen Abs. 3 mit Wirkung zum 29.3.2013 eingefügt. Diese Vorschriften regeln die Beleg- und Buchnachweispflichten für innergemeinschaftliche Lieferungen gegenüber den seit dem 1.12.2012 geltenden Bestimmungen neu.Das BMF-Schreiben vom 16.9.2013 (BMF v. 16.9.2013 – IV D 3 - S 7141/13/10001) hat vor dem Hintergrund dieser Änderungen die Regelungen in den Abschnitten 3.14, 6.9 sowie 6a.1 ff. des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses angepasst und präzisiert. Dabei ist man den Wünschen aus der Wirtschaft in vielen, aber nicht sämtlichen Punkten entgegen gekommen. Der nachstehende Beitrag gibt einen Überblick zu den durch die Verwaltungsanweisung gelösten und die weiterhin bestehenden Praxisschwierigkeiten im Zusammenhang mit den neuen Nachweispflichten.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Redaktion, , Die “Umsatzsteuer-Highlights“ 2013, Checkliste zur Erinnerung an das Wichtigste aus Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung im Umsatz-Steuer-Berater und EU-Umsatz-Steuer-Berater., UStB 2013, 332-339

Literaturempfehlungen

  • Redaktion, Zeitschriftenbeiträge, UStB 2013, 339-340


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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 10, Erscheinungstermin: 17. Oktober 2013) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen

Rechtsprechung

  • BFH v. 24.4.2013 - XI R 25/10 / Heinrichshofen, Stefan, Vorsteuerabzug bei Eingangsleistungen im Rahmen der Gesamtzuordnung, UStB 2013, 279-280
  • BFH v. 18.4.2013 - V R 19/12 / Heinrichshofen, Stefan, Vorsteuerabzug beim Empfang von Teilleistungen, UStB 2013, 280-281
  • BFH v. 4.7.2013 - V R 33/11 / Fritsch, Frank, Aufwendungsersatz als Entgelt, UStB 2013, 281-283
  • BFH v. 20.3.2013 - XI R 6/11 / Höink, Carsten, Zahlung eines Minderwertausgleichs wg. Schäden am Leasingfahrzeug nicht umsatzsteuerbar, UStB 2013, 283-284
  • BFH v. 25.4.2013 - V R 2/13 / Weigel, Martin, Vertrauensschutz nach § 176 Abs. 1 Nr. 3 AO und USt-Rechnungsberichtigung, UStB 2013, 284-286
  • BFH v. 8.8.2013 - V R 18/13 / Vellen, Michael, Kein Fortbestand der Organschaft bei Insolvenz, UStB 2013, 286-287
  • FG Düsseldorf v. 10.7.2013 - 5 K 3463/10 U / Walkenhorst, Ralf, Steuerbefreiung eines innergemeinschaftlichen Verbringens, UStB 2013, 288-289

Weitere Rechtsprechung

  • Wohlfart, Michaela, Berichtigung eines unberechtigten Steuerausweises, UStB 2013, 289
  • Wohlfart, Michaela, Zeitpunkt der Beendigung einer umsatzsteuerlichen Organschaft, UStB 2013, 289-290

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 12.9.2013 - D 3 - S 7117-e/13/10001 – DOK 2013/0849487 / Walkenhorst, Ralf, Leistungsort bei der langfristigen Vermietung von Beförderungsmitteln, UStB 2013, 290-291

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Gegenseitigkeit im Vorsteuer-Vergütungsverfahren, UStB 2013, 291

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Sterzinger, Christian, Wesentliche Änderungen des UStG durch das Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz, UStB 2013, 292-295
    Das am 29.6.2013 verkündete Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz (BGBl. I 2013, 2456 = BStBl. I 2013, 802) entspricht hinsichtlich der umsatzsteuerlichen Regelungen im Wesentlichen dem im Vermittlungsausschuss gescheiterten Jahressteuergesetz 2013.Der nachstehende Beitrag fasst die für die umsatzsteuerliche Praxis relevanten Änderungen zusammen, die soweit nicht anders vermerkt am Tag nach der Verkündung des Gesetzes bzw. am 1.7.2013 in Kraft getreten sind.
  • von Streit, Georg, Ist die umsatzsteuerliche Organschaft noch europarechtstauglich?, UStB 2013, 295-302
    Der EuGH hatte in diesem Jahr in einer Reihe von Entscheidungen über Vertragsverletzungsverfahren zu entscheiden, die die Kommission gegen einige Mitgliedstaaten eingeleitet hatte, weil deren Vorschriften über die Bildung von Mehrwertsteuergruppen nach ihrer Auffassung gegen die Vorgaben der Mehrwertsteuersystemrichtlinieverstießen. Die Ausführungen des EuGH in dem in diesem Zusammenhang richtungsweisenden Urteil (Vertragsverletzungsverfahren gegen Irland, Rs. C-85/11) machen deutlich, dass die deutschen Regelungen zur Organschaft nicht (mehr) vollumfänglich den Vorgaben des Europarechts entsprechen.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Plikat, Marc R., Umsatzsteuerliche Konsequenzen fremdbewirtschafteter Kantinen, (Mögliche) Neuerung aufgrund des Urteils des FG Nürnberg vom 22.11.2011, UStB 2013, 302-307
    Die Praxis zeigt, dass die umsatzsteuerliche Behandlung im Zusammenhang mit Kantinen nicht immer richtig erfolgt (vgl. , UStB 2006, 45). Die Gründe liegen sowohl an den teilweise komplizierten Regelungen als auch an dem fehlenden Einschalten von Umsatzsteuer-Fachberatern. Im Rahmen von Lohnsteueraußenprüfungen wird insbesondere die Mitarbeiterverpflegung einer steuerlichen Untersuchung unterzogen. Die umsatzsteuerlichen Mehrergebnisse des Prüfers, die für das überprüfte Unternehmen Aufwand darstellen, sind i.d.R. höher als die lohnsteuerlichen Mehrsteuern. Dieser Beitrag möchte eine Neuerung zu dieser Thematik aufzeigen, die signifikante Auswirkungen hinsichtlich der Geltendmachung von Vorsteuerbeträgen aus bestimmten Kantinenbewirtschaftungskonstellationen haben könnte.



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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 9, Erscheinungstermin: 05. September 2013) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen

Rechtsprechung

  • BFH v. 28.5.2013 - XI R 11/09 / Fritsch, Frank, Innergemeinschaftliche Lieferung im Reihengeschäft, UStB 2013, 251-253
  • BFH v. 25.4.2013 - V R 7/11 / Vellen, Michael, Steuerbefreiung bei Berufsbetreuung, UStB 2013, 253-254
  • BFH v. 28.5.2013 - XI R 35/11 / Walkenhorst, Ralf, Steuerfreiheit für Umsätze einer Kampfsportschule, UStB 2013, 254-255
  • FG Münster v. 16.4.2013 - 15 K 227/10 U / Fritsch, Frank, Unternehmereigenschaft einer Ärztekammer, UStB 2013, 255-257
  • FG Schleswig-Holstein v. 17.7.2013 - 4 K 32/11 / Weigel, Martin, Steuerfreies Entgelt gem. Art. 13 Teil A Abs. 1 Buchst. g EWGRL 388/77 für Arbeitsvermittlung?, UStB 2013, 257-258
  • FG München v. 13.3.2013 - 3 K 235/10 / Walkenhorst, Ralf, Personengesellschaft als Organgesellschaft, UStB 2013, 258-260

Weitere Rechtsprechung

  • Wohlfart, Michaela, Vorsteuerabzug aus einer Rechnung über Pauschalhonorare, UStB 2013, 260
  • Wohlfart, Michaela, Abgrenzung zwischen Masseverbindlichkeiten und Insolvenzforderungen, UStB 2013, 260
  • Wohlfart, Michaela, Keine Umsatzsteuerbefreiung für Umsätze aus Zuarbeiten zum Tumorregister, UStB 2013, 260-261

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 31.7.2013 - IV D 2 - S 7368/10/10002 – DOK 2013/0719183 / Walkenhorst, Ralf, Besteuerung nach vereinnahmten Entgelten für Freiberufler, UStB 2013, 261-262

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Becker, Felix, Auswirkungen der Rechtsprechung zu Mitversicherungen auf die Führungsleistungen bei Konsortialkrediten, Zugleich Besprechung des BFH-Urteils XI R 7/11 vom 24.4.2013, UStB 2013, 262-269
    Bei offenen Mitversicherungen wirken mehrere Versicherer gegenüber einem Versicherungsnehmer zusammen, wobei ein Versicherer als führender Mitversicherer die laufende Durchführung der einzelnen Versicherungsverträge übernimmt. Der BFH hat in seinem Urteil vom 24.4.2013 (XI R 7/11) entschieden, dass die Führungsleistungen des führenden Mitversicherers umsatzsteuerpflichtige Leistungen gegenüber den anderen Mitversicherern sind.Auch bei offenen Konsortialkrediten vergeben mehrere Konsorten zusammen Kredite an einen Kreditnehmer, wobei ein Konsorte als Konsortialführer die laufende Verwaltung der Kredite übernimmt. Die umsatzsteuerliche Behandlung ist bislang nicht durch die Finanzgerichte geklärt. Fraglich ist, ob das BFH-Urteil vom 24.4.2013 zu offenen Mitversicherungen auf die umsatzsteuerliche Behandlung von offenen Konsortialkrediten übertragen werden kann.
  • Mans, Annette / Paßgang, Andreas, Die Kleinunternehmerfalle, Umsatzsteuerliche sowie steuerstrafrechtliche Fallstricke bei Kleinunternehmern im Zusammenhang mit innergemeinschaftlichen Erwerben i.S.d. § 1a UStG, UStB 2013, 269-274
    Im Folgenden soll der Fragestellung nachgegangen werden, welche Verpflichtungen den Kleinunternehmer bei der Teilnahme am innergemeinschaftlichen Warenverkehr und beim Übergang der Steuerschuldnerschaft treffen.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Monfort, Bertrand, Vorsteuer-Vergütung an in der EU ansässige Unternehmer ohne Einreichung der Belegkopien innerhalb der Antragsfrist doch möglich!, UStB 2013, 274-276
    Die Auffassung der Finanzverwaltung, dass Rechnungs- und Einfuhrbelegkopien, die entgegen § 61 Abs. 2 Satz 3 UStDV nicht innerhalb der Antragsfrist elektronisch eingereicht werden, beim Vorsteuer-Vergütungsverfahren nicht berücksichtigt werden können, ist unionsrechtswidrig. Ausreichend für eine wirk-same Antragstellung sind die Angaben nach den Art. 8, 9 und 11 der Richtlinie 2008/9/EG. Zwar darf die Finanzverwaltung die Rechnungen und Einfuhrbelege in Kopie, und sogar in begründeten Fällen im Original, verlangen. Dennoch darf die Einreichung dieser Belege außerhalb der Antragsfrist nicht zum Verlust des Rechts auf Vorsteuerabzug führen. Der Beitrag stellt die unionsrechtliche Problematik dar und gibt Handlungsempfehlungen.

 

EU UStB Heft 3

  • Editorial, EU-UStB 2013, 61

Rechtsprechung

  • EuGH v. 13.6.2013 - Rs. C-62/12 / Tehler, Hermann-Josef, Der Umfang der wirtschaftlichen Tätigkeit eines Steuerpflichtigen, EU-UStB 2013, 63-64
  • EuGH v. 20.6.2013 - Rs. C-219/12 / Nieskens, Hans, Vorsteuerabzugsberechtigung von Voltaikanlagenbetreibern, EU-UStB 2013, 64-65
  • EuGH v. 8.5.2013 - Rs. C-142/12 / Heinrichshofen, Stefan, Bemessungsgrundlage bei Aufgabe der unternehmerischen Tätigkeit, EU-UStB 2013, 65-66
  • EuGH v. 11.7.2013 - Rs. C-273/12 / Harksen, Nathalie, Entstehung der Einfuhrabgaben für aus zollrechtl. Nichterhebungsverfahren durch Raub entwendete Waren, EU-UStB 2013, 67-68
  • EuGH v. 27.6.2013 - Rs. C-155/12 / Nieskens, Hans, Ort bei grenzüberschreitenden komplexen Dienstleistungen im Bereich der Warenlagerung, EU-UStB 2013, 69-70
  • EuGH v. 20.6.2013 - Rs. C-653/11 / Heinrichshofen, Stefan, Missbräuchliche Gestaltung zur Erlangung des Vorsteuerabzugs?, EU-UStB 2013, 70-73
  • EuGH v. 20.6.2013 - Rs. C-259/12 / Huschens, Ferdinand, Verspätete Berichtigung des Vorsteuerabzugs, Verhältnismäßigkeit einer Verwaltungsstrafe, EU-UStB 2013, 73-74
  • EuGH v. 16.5.2013 - Rs. C-169/12 / Buge, Ronald, Entstehung des Steueranspruchs, EU-UStB 2013, 74-76
  • EuGH v. 13.6.2013 - Rs. C-125/12 / von Streit, Georg, Steuerschuldnerschaft des Käufers bei Grundstückslieferungen während eines Insolvenzverfahrens, EU-UStB 2013, 76-77
  • EuGH v. 16.5.2013 - Rs. C-191/12 / Huschens, Ferdinand, Vorsteuerversagung, soweit Ausgaben subventioniert sind, staatl. Beihilfe z. Ausgleich der Vorsteuerversagung, EU-UStB 2013, 78

Schwerpunktthema

  • Huschens, Ferdinand, Umsatzsteuerermäßigung bei Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen (Teil 2), Auffassung der Verwaltung nach dem BMF-Schreiben vom 20.3.2013 im Vergleich zur höchstrichterlichen Rechtsprechung, EU-UStB 2013, 79-84
    Folgende Gliederungspunkte wurden in Teil 1 (EU-UStB 2013, 49 f.) behandelt:1. Allgemeinesa) Rechtslage vor und nach dem 28.12.2007b) EuGH-Urteil v. 10.3.2011 und Nachfolgerechtsprechung des BFHc) BMF-Schreiben v. 20.3.20132. Bisherige EuGH- und BFH-Rechtsprechunga) EuGH-Rechtsprechungb) BFH-Rechtsprechung3. Art. 6 MwStVO4. BMF-Schreiben v. 20.3.2013a) Allg. Kriterien zur Unterscheidung zwischen (regelbesteuerten sonstigen Leistungen und (steuerbegünstigten) Lieferungenb) Nicht zu berücksichtigende Dienstleistungselementec) Zu berücksichtigende Dienstleistungselemente

Report aus Brüssel

  • Vellen, Michael, Neue bzw. geplante Richtlinien und Verordnungen, EU-UStB 2013, 84-88


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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 8, Erscheinungstermin: 17. August 2013) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen

Rechtsprechung

  • BFH v. 11.4.2013 - V R 29/10 / Heinrichshofen, Stefan, Kein Vorsteuerabzug aus Strafverteidigungskosten, UStB 2013, 219-220
  • BFH v. 11.4.2013 - V R 51/10 / Weigel, Martin, Steuerfreiheit der Beratung einer Kapitalanlagegesellschaft, UStB 2013, 220-222
  • BFH v. 19.3.2013 - XI R 45/10 / Vellen, Michael, Steuerbefreiung von Umsätzen eines Altenwohnheims, UStB 2013, 222-223
  • BFH v. 25.4.2013 - V R 28/11 / Fritsch, Frank, Gutglaubensschutz bei innergemeinschaftlichen Lieferungen, UStB 2013, 223-225
  • BFH v. 20.3.2013 - XI R 11/12 / Rothenberger, Franz, Haftung des Abtretungsempfängers bei Forderungseinzug durch Abtretenden, UStB 2013, 225-226
  • BFH v. 24.4.2013 - XI R 9/11 / Heinrichshofen, Stefan, Kein Vorsteuerabzug aus dem Rückkauf von Geldspielgeräten wg. § 14c UStG, UStB 2013, 226-228
  • FG Brandenburg v. 27.5.2013 - 7 V 7322/12 / Rothenberger, Franz, Umsatzsteuerbefreiung für Leistungen eines Familienhelfers, UStB 2013, 228-229

Weitere Rechtsprechung

  • Wohlfart, Michaela, Höhe des Vorsteuerabzugs bei der Lieferung eines Springpferdes, UStB 2013, 229

Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Leistungen eines selbständigen pädagogischen Leiters nach § 4 Nr. 25 UStG steuerfrei, UStB 2013, 229-230
  • Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerrechtliche Behandlung von Arbeitsmarktdienstleistungen, UStB 2013, 230
  • Wohlfart, Michaela, Auswirkungen des Beitritts Kroatiens zur EU zum 1.7.2013, UStB 2013, 230

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Nieskens, Hans / Harksen, RAin, Nathalie, Reihengeschäfte mit Mehrfachtransportzuständigkeiten unter Beteiligung von Drittlandsunternehmern, UStB 2013, 231-233
    Im Zuge der Globalisierung vollziehen sich Leistungsbeziehungen verstärkt untere Beteiligung nicht nur EU-ausländischer, sondern auch drittländischer Leistungspartner. Die Warenströme kommen aus einem Drittland, gehen ins Inland und von dort wieder in ein anderes Drittland. Häufig spielen steuerrechtliche, zumal umsatzsteuerrechtliche Aspekte bei der Auswahl des Transportweges, der Lieferkonditionen oder der Einschaltung mehrerer Unternehmer in den Leistungsvorgang eine eher untergeordnete Rolle. Gleichwohl kann die Umsatzsteuer zu einem belastenden Faktor werden, wenn sie nicht zutreffend bei Geschäftsanbahnung mit berücksichtigt wurde. Der nachfolgende Beitrag beschäftigt sich mit einem Spezialfall grenzüberschreitender Warenlieferungen mit drei beteiligten Parteien, von denen eine im Inland und die beiden anderen als Drittlandsunternehmer auftreten. Die Besonderheit des Falls resultiert aus der mit Wirkung zum 1.1.2013 abgeschafften Freihafenregelung für den Freihafen Hamburg (Gesetz zur Aufhebung des Hamburger Freihafens v. 24.1.2011, BGBl. I 2011, 50 – damit existieren in Deutschland zur Zeit nur noch die Freihäfen Bremerhaven und Cuxhaven; die vormaligen Freihäfen Emden und Kiel sind mit Wirkung zum 1.1.2010 aufgehoben worden, BGBl. I 2009, 1713).
  • Duyfjes, Nico / von Streit, Georg, Anwendbares Recht bei der Ausstellung von Rechnungen für grenzüberschreitende Dienstleistungen, UStB 2013, 233-237
    Seit dem 1.1.2013 regelt Art. 219a MwStSystRL, nach den Vorschriften welchen Staates sich aus europarechtlicher Sicht die Rechnungsstellung richtet. Der Inhalt dieser Richtlinienbestimmung sowie der in Umsetzung dieser Regelung ins deutsche Recht zum 30.6.2013 erfolgten Änderung des Umsatzsteuergesetzes, wird im Folgenden – insbesondere in Bezug auf die Leistungen, deren Leistungsort sich nach § 3a Abs. 2 UStG, Art. 44 MwStSystRL bestimmt – kurz dargestellt.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Moldan, Alexander, Umsatzsteuer beim Zwischenhandel mit Eintrittsberechtigungen zu künstlerischen Veranstaltungen, UStB 2013, 238-245
    Mit Schreiben vom 10.6.2013 hat das BMF die Ortsbestimmungsregelungen im Umsatzsteueranwendungserlass (UStAE) betreffend den Zwischenhandel mit Eintrittsberechtigungen geändert. Diese Änderung nimmt der nachfolgende Beitrag zum Anlass, einen Überblick über die umsatzsteuerrechtliche Beurteilung des Zwischenhandels mit Eintrittsberechtigungen zu künstlerischen Veranstaltungen zu geben.

Literaturempfehlungen

  • Redaktion, , Zeitschriftenbeiträge, UStB 2013, 245-246


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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 7, Erscheinungstermin: 17. Juli 2013) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aus der Gesetzgebung

  • Wohlfart, Michaela, Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz verkündet, UStB 2013, 191

Rechtsprechung

  • FG Sachsen v. 18.12.2012 - 3 K 590/10 / Heinrichshofen, Stefan, Vorsteuerabzugsminderung b. Einzelhändler trotz steuerfreier i.L. d. rabattierenden Herstellers an Großhändler, UStB 2013, 191-192
  • BFH v. 20.2.2013 - XI R 12/11 / Weigel, Martin, Kein ermäßigter Steuersatz für Fahrten mit einer sog. “Coaster-Bahn“, UStB 2013, 192-194
  • FG München v. 20.2.2013 - 3 K 2222/10 / Vellen, Michael, Schuldner der EUSt und Ortsverlagerung nach § 3 Abs. 8 UStG, UStB 2013, 194-195
  • FG Thüringen v. 14.6.2012 - 1 K 810/11 / Fritsch, Frank, Steuersatz für Eintrittsgelder bei einem Dorffest, UStB 2013, 195-197
  • FG Rheinland-Pfalz v. 19.3.2012 - 3 K 2285/10 / Fritsch, Frank, Bemessungsgrundlage für unentgeltliche Wertabgaben, UStB 2013, 197-199

Weitere Rechtsprechung

  • Wohlfart, Michaela, Umsatzbesteuerung der Organisation medizinischer Leistungen für Ausländer im Inland, UStB 2013, 199
  • Wohlfart, Michaela, Steuerfreiheit der Umsätze einer selbständigen Musiklehrerin, UStB 2013, 199

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 10.6.2013 - IV D 3 - S 7117/12/10001 – DOK DOK 2013/0538049 / Walkenhorst, Ralf, Leistungsort beim Verkauf von Eintrittskarten, UStB 2013, 200-201

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Gegenseitigkeit im Vorsteuer-Vergütungsverfahren, UStB 2013, 201

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • von Streit, Georg, Konsequenzen fehlerhafter Rechnungen für den Vorsteuerabzug, Bestandsaufnahme zu Rechnungsanforderungen, Gutglaubensschutz und Rückwirkung von Korrekturen, UStB 2013, 201-209
    Grundsätzlich ist dem Empfänger einer Leistung bei fehlenden oder fehlerhaften Angaben in der Rechnung der Vorsteuerabzug zu versagen. In den letzten Jahren sind verschiedene Entscheidungen ergangen, in denen sich die jeweiligen Gerichte damit zu beschäftigen hatten, unter welchen Voraussetzungen die fehlenden oder fehlerhaften Angaben ohne negative Auswirkungen auf den Vorsteuerabzug bleiben – sei es, weil dem Leistungsempfänger die Überprüfung der Angaben nur bedingt möglich ist, sei es, weil sein guter Glaube an die Rechnungsangaben zu schützen ist – bzw. unter welchen Voraussetzungen Rechnungen ggf. rückwirkend korrigiert werden können. Was dies im Einzelfall für den Steuerpflichtigen bedeuten kann, soll im Folgenden zusammengefasst werden.
  • Hannemann-Kacik, Rima, Anwendung und Auslegung von Antidumpingverordnungen, EuGH legt die Kriterien neu fest, UStB 2013, 209-211
    Bislang entsprach es der Praxis in der Zollverwaltung, Waren mit einem Antidumpingzoll zu belegen, wenn sie unter der in der jeweiligen Antidumpingverordnung aufgeführten Unterposition der Kombinierten Nomenklatur (nachfolgend: KN) einzureihen sind. Diese Praxis ist nun beendet. Mit seinem Urteil vom 18.4.2013 in der Rechtssache C-595/11 hat der Gerichtshof der Europäischen Union (nachfolgend: EuGH) nunmehr entschieden, dass allein die Einreihung in den Zolltarif für die Anwendung der betreffenden Antidumpingverordnung nicht ausreichend ist.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Hundt-Eßwein, Hans U., Vorsteuererleichterungen nach § 15 Abs. 5 Nr. 1 UStG, Praktische Konsequenzen aus der EuGH-Rechtsprechung – führt die Erleichterung in der Praxis häufig in eine Sackgasse?, UStB 2013, 212-216
    Nach § 15 Abs. 5 Nr. 1 UStG kann das BMF mit Zustimmung des Bundesrates z.B. bestimmen, in welchen Fällen zur Vereinfachung des Besteuerungsverfahrens für den Vorsteuerabzug auf bestimmte Rechnungsangaben verzichtet werden kann. Das BMF hat von dieser Ermessensregelung Gebrauch gemacht. Denn nach § 35 Abs. 1 UStDV kann der Leistungsempfänger bei Kleinbetragsrechnungen gem. § 33 UStDV den Vorsteuerabzug in Anspruch nehmen, wenn er den Rechnungsbetrag in Entgelt und Steuerbetrag aufteilt. Bei Fahrausweisen gem. § 34 UStDV gilt Entsprechendes, wobei der Steuersatz je nach Tarifentfernung 7 % oder 19 % betragen muss. Die Erleichterungsregelung des § 15 Abs. 5 UStG ist von Art. 178 Buchst. a i.V.m. Art. 220a und Art. 226b MwStSystRL in der Fassung der Richtlinie 2010/45/EU (ABl. EU 2010, Nr. L 189, 1) abgedeckt. Die praktische Anwendung dieser Vorschriften zeigt jedoch, dass aus den vorgeblichen Erleichterungen Stolperfallen werden können, die häufig zur Versagung des Vorsteuerabzugs führen. Im Folgenden soll diesem Phänomen nachgegangen und Mittel und Wege aufgezeigt werden, die unter Beachtung neuester EuGH-Rechtsprechung zu einer befriedigenden Lösung für den Unternehmer führen können.



...weitere Inhaltsverzeichnisse

In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 6, Erscheinungstermin: 17. Juni 2013) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aus der Gesetzgebung

  • Wohlfart, Michaela, Gesetzentwurf des Bundesrates für ein Jahressteuergesetz 2013, UStB 2013, 163

Rechtsprechung

  • BFH v. 20.2.2013 - XI R 26/10 / Heinrichshofen, Stefan, Vorsteuerabzug bei unentgeltlicher Nutzungsüberlassung des Mandantenstammes?, UStB 2013, 163-164
  • BFH v. 3.4.2013 - V B 125/12 / Meurer, Thomas, Bemessungsgrundlage bei sog. “Spar-Menüs“ eines Schnellrestaurantbetreibers, UStB 2013, 164-166
  • BFH v. 19.3.2013 - XI R 47/07 / Weigel, Martin, Umsatzsteuerbefreiung einer Einrichtung zur ambulanten Pflege, UStB 2013, 166-168
  • FG Hamburg v. 19.12.2012 - 5 K 302/09 / Harksen, Nathalie / Höink, Carsten, Unregelmäßige Einfuhrumsatzsteuer kann als Vorsteuer abgezogen werden, UStB 2013, 168-170
  • BFH v. 24.1.2013 - V R 34/11 / Fritsch, Frank, Durchschnittssatzbesteuerung für land- und forstwirtschaftliche Betriebe, UStB 2013, 170-171
  • BFH v. 8.11.2012 - V R 15/12 / Rothenberger, Franz, Grundstücksüberlassung für Naturschutzzwecke, UStB 2013, 171-172

Weitere Rechtsprechung

  • Wohlfart, Michaela, Anwendung des ermäßigten Steuersatzes auf die Beförderung von Kranken, UStB 2013, 172
  • Wohlfart, Michaela, Besteuerung der Privatnutzung eines dem Unternehmen zugeordneten Fahrzeugs, UStB 2013, 172-173
  • Wohlfart, Michaela, Anforderungen an die Unternehmerbescheinigung bei Antrag auf Vorsteuervergütung, UStB 2013, 173
  • Wohlfart, Michaela, Besteuerung der im Rahmen von Pauschalreisepaketen mitverkauften Verpflegung, UStB 2013, 173

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 9.4.2013 - IV D 3 - S 7346/12/10001 – DOK 2013/0323753 / Walkenhorst, Ralf, Voranmeldungszeitraum bei Wegfall einer Organschaft, UStB 2013, 174
  • BMF v. 12.4.2013 - IV D 2 - S 7330/09/10001:001 – DOK 2013/0336253 / Walkenhorst, Ralf, Vereinnahmung des Entgelts in der vorläufigen Insolvenzverwaltung, UStB 2013, 174-175
  • BMF v. 26.4.2013 - IV D 3 - S 7134/12/10002 – DOK 2013/0389915 / Walkenhorst, Ralf, Ausfuhrlieferungen von Kraftfahrzeugen, UStB 2013, 175-176

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Rolfes, Tobias, Die “Kleinunternehmerregel“ in der Praxis, UStB 2013, 177-179
    Die Besteuerung der Kleinunternehmer nach § 19 UStG bringt Unternehmern eine Reihe von Erleichterungen. Da bei ihnen die Umsatzsteuer “nicht erhoben“ wird, entfällt beispielsweise die Pflicht zur Abgabe von Voranmeldungen.Allerdings ist die Kleinunternehmerregel nicht in allen Fällen uneingeschränkt zu empfehlen und birgt in der Praxis eine Reihe von Tücken. Im Folgenden Praxisbericht werden einige dieser Konstellationen beleuchtet.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Becker, Felix, Die umsatzsteuerliche Organschaft, Verbleibende Rechtsunsicherheiten nach dem BMF-Schreiben vom 7.3.2013, UStB 2013, 180-187
    Bei Vorliegen einer umsatzsteuerlichen Organschaft werden juristische Personen als Teil des Unternehmens des Organträgers behandelt, so dass Leistungen zwischen diesen Unternehmensteilen nicht der Umsatzsteuer unterliegen. Voraussetzung einer umsatzsteuerlichen Organschaft ist die finanzielle, wirtschaftliche und organisatorische Eingliederung der juristischen Person als Organgesellschaft in den Organträger.Dieses Rechtsinstitut der umsatzsteuerlichen Organschaft existiert im UStG bereits seit 1934. Der BFH hat aber in den letzten Jahren die Voraussetzungen der organisatorischen Eingliederung konkretisiert. Zumindest gegenüber der von der Finanzverwaltung akzeptierten Praxis hat diese Rechtsprechung zu höheren Anforderungen an die Organschaft geführt, ohne dass damit eine höhere Rechtssicherheit einhergegangen wäre.Das BMF-Schreiben vom 7.3.2013 greift die jüngste Rechtsprechung des BFH bezüglich der organisatorischen Eingliederung auf. Der bisherige Abschnitt 2.8 Abs. 7 UStAE wird neu gefasst und um die Abs. 8 bis 11 erweitert. Das BMF-Schreiben beseitigt einige Rechtsunsicherheiten, andere bleiben jedoch bestehen.

Literaturempfehlungen

  • Redaktion, , Zeitschriftenbeiträge, UStB 2013, 187-188


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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 5, Erscheinungstermin: 17. Mai 2013) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aus der Gesetzgebung

  • Wohlfart, Michaela, Gesetzentwurf zur Verkürzung d. Aufbewahrungsfristen sowie z. Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften, UStB 2013, 135

Rechtsprechung

  • BFH v. 14.11.2012 - XI R 17/12 / Weigel, Martin, Innergemeinschaftliche Lieferung – Vertrauensschutz und Nachweis des Bestimmungsorts, UStB 2013, 135-137
  • BFH v. 19.12.2012 - XI R 38/10 / Rothenberger, Franz, Erbbaurechtsveräußerung mit aufstehendem Rehabilitationszentrum als Geschäftsveräußerung im Ganzen, UStB 2013, 137-138
  • BFH v. 7.2.2013 - V R 22/12 / Fritsch, Frank, Anforderungen an Berufsqualifikation für steuerfreie Heilbehandlungsleistungen, UStB 2013, 138-139
  • BFH v. 23.1.2013 - XI R 27/11 / Vellen, Michael, Durchschnittssatzbesteuerung für Land- und Forstwirte, UStB 2013, 139-141
  • FG Münster v. 31.1.2013 - 5 K 189/10 / Walkenhorst, Ralf, Handel mit Kurzzeit-Versicherungskarten, UStB 2013, 141-142
  • FG Brandenburg v. 15.2.2013 - 7 V 7032/12 / Walkenhorst, Ralf, Vorsteuerabzug aus Eingangsleistungen bzgl. eines Beteiligungserwerbs, UStB 2013, 142-144

Weitere Rechtsprechung

  • Wohlfart, Michaela, Vergütung eines Wettbewerbsverbots als Entgelt für eine sonstige Leistung, UStB 2013, 144

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 27.3.2013 - IV D 3 - S 7185/09/10001-04 – DOK 2013/0281174 / Walkenhorst, Ralf, Steuerbefreiung für ehrenamtliche Tätigkeit, UStB 2013, 144-145
  • BMF v. 26.3.2013 - IV D 2 - S 7124/07/10002 :010 – DOK 2013/0286981 / Walkenhorst, Ralf, Wärme- und Kältenetzförderung, UStB 2013, 145-146

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Vereinfachungsregelung für land- und forstwirtschaftliche Betriebe, UStB 2013, 146-147
  • Wohlfart, Michaela, Umsatzbesteuerung der Personalgestellung durch Schwesternschaften, UStB 2013, 147
  • Wohlfart, Michaela, Britisches Beschaffungsverfahren für nach Art. 67 Abs. 3 NATO-ZAbk begünstigte Leistungen, UStB 2013, 147

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Moldan, Alexander, Umsatzsteuer bei Künstlern, Künstleragenturen und Veranstaltern (Teil 2), UStB 2013, 148-155
    Im 1. Teil des Beitrages wurden folgende Punkte behandelt (UStB 2013, 74):I. Einleitung;II. Begriffsbestimmung und Gestaltungsvarianten;III. Umsatzsteuerliche Beurteilung der Gestaltungsvarianten1. Vermittlungsgeschäft seitens der Künstleragentur.
  • Sterzinger, Christian, Abgrenzung von Lieferungen und sonstigen Leistungen bei der Abgabe von Speisen und Getränken, UStB 2013, 156-160
    Das BMF hat mit Schreiben vom 20.3.2013 die lang erwartete Verwaltungsanweisung zur Abgrenzung von Lieferungen und sonstigen Leistungen erlassen, in der die Finanzverwaltung ihre bisherige Auffassung ändert bzw. an die Rechtsprechung der vergangenen Jahre anpasst.Diese neuen Grundsätze gelten rückwirkend zum 1.7.2011. Die Finanzverwaltung beanstandet es im Rahmen einer Übergangsregelung nicht, wenn sich ein Unternehmer für vor dem 1.10.2013 ausgeführte Umsätze auf eine für ihn nach der bisherigen Verwaltungsanweisung (BMF v. 16.10.2008 – IV B 8 - S 7100/07/10050, BStBl. I 2008, 949 = UStB 2008, 338; v. 29.3.2010 – IV D 2 - S 7100/07/10050, BStBl. I 2010 = 330, UStB 2010, 138) günstigere Besteuerung beruft.



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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 4, Erscheinungstermin: 17. April 2013) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aus der Gesetzgebung

  • Wohlfart, Michaela, Aktuelle Entwicklungen beim AmtshilfeRLUmsG und der Elften Verordnung zur Änderung der UStDV, UStB 2013, 103
  • Wohlfart, Michaela, Verordnung zur Änderung steuerlicher Verordnungen, UStB 2013, 103

Rechtsprechung

  • BFH v. 12.12.2012 - XI 30/10 / Fritsch, Frank, Zum Leistungsort bei der Vermittlung von Mitgliedschaften in Vereinen mit Sitz im Ausland, UStB 2013, 103-105
  • BFH v. 10.1.2013 - V R 31/10 / Rothenberger, Franz, Umsatzsteuer bei der Veranstaltung einer “Dinner-Show“, UStB 2013, 105-106
  • BFH v. 23.1.2013 - XI R 25/11 / Weigel, Martin, Vorsteuerabzug bei Widerspruch gegen Gutschrift, UStB 2013, 106-107
  • BFH v. 12.12.2012 - XI R 36/10 / Fritsch, Frank, Warenmuster und Geschenke von geringem Wert bei der USt, UStB 2013, 107-109
  • BFH v. 26.9.2012 - V R 22/11 / Vellen, Michael, Ist Ausfuhrerstattung als Entgelt eines Dritten für die BMG einzuordnen?, UStB 2013, 109-110
  • BFH v. 20.12.2012 - V R 23/11 / Walkenhorst, Ralf, Verzicht auf die Kleinunternehmerregelung im Insolvenzfall, UStB 2013, 110-111
  • BFH v. 12.2.2012 - XI R 3/10 / Weigel, Martin, Einkaufpreis oder Selbstkosten i.S.d. § 10 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 UStG bei Entnahme von Strom, UStB 2013, 111-113
  • FG Berlin-Brandenburg v. 15.2.2013 - 7 V 7032/12 / Heinrichshofen, Stefan, Vorsteuer bei Holding, UStB 2013, 113-114
  • FG Hamburg v. 20.11.2012 - 2 V 264/12 / Walkenhorst, Ralf, Kein Vorsteuerabzug bei Scheinrechnungen und bei Scheingeschäften, UStB 2013, 114-115
  • BGH v. 21.12.2012 - 1 StR 319/12 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Organisierte Umsatzsteuerhinterziehung im Emissionszertifikatehandel, UStB 2013, 115-118

Weitere Rechtsprechung

  • Wohlfart, Michaela, Vorsteuerabzug aus Strohmanngeschäften, UStB 2013, 118

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 7.3.2013 - IV D 2 - S - 7105/11/10001 – DOK 2013/0213861 / Walkenhorst, Ralf, Umsatzsteuerrechtliche Organschaft – organisatorische Eingliederung, UStB 2013, 118-119

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Hechl, Lukas / Henning, André, Der Vorschlag der Kommission zur mehrwertsteuerlichen Behandlung von Gutscheinen, UStB 2013, 120-125
    Am 10.5.2012 hat die Europäische Kommission vorgeschlagen, die Richtlinie 2006/112 über das gemeinsame Mehrwertsteuersystem hinsichtlich der Behandlung von Gutscheinen zu ändern (Vorschlag der Kommission 2012/206. Abrufbar unter: http://ec.europa.eu/taxation_customs/taxation/vat/key_documents/legislation_proposed/index_de.htm.). Durch diese Regelungen, die mit 1.1.2015 in Kraft treten sollen, könnte erstmals eine unionsweit einheitliche Besteuerung von Gutscheinen gewährleistet werden. Der nachfolgende Beitrag stellt die aktuelle Situation in Deutschland und die zu erwartenden Neuerungen dar.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Becker, Felix, Die unterschiedlichen Definitionen der Betriebsstätte in der Rechtsanwendung, UStB 2013, 125-131
    Seit nunmehr über drei Jahren, nämlich dem 1.1.2010, sind die neuen Regelungen zum Leistungsort bei Dienstleistungen und zur Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers i.S.d. § 13b UStG in Kraft. Das Vorliegen einer Betriebsstätte des Leistungsempfängers beziehungsweise Leistungserbringers spielt dabei eine wichtige Rolle: Bei Dienstleistungen an Unternehmer wurde das Empfängerortsprinzip als grundsätzliches Leistungsortsprinzip festgelegt. Dabei kommt als Ort der Dienstleistung auch eine Betriebsstätte des Leistungsempfängers in Betracht. Bei der Festlegung der Steuerschuldnerschaft i.S.d. § 13b UStG ist die inländische Betriebsstätte eines ansonsten im Ausland ansässigen Leistungserbringers von Bedeutung. Ist diese Betriebsstätte an der Leistungserbringung beteiligt, so ist der Leistungserbringer weiterhin Steuerschuldner. Die zutreffende Anwendung sowohl des Empfängerortsprinzips als auch der Regelung zur Steuerschuldnerschaft i.S.d. § 13b UStG ist für Leistungserbringer und Leistungsempfänger wichtig, denn hiermit sind Fragen der Registrierungs- und Erklärungspflichten, der Anwendung des Vorsteuervergütungsverfahrens und des Vorsteuerabzugs verbunden. Allerdings kommt es bei der Rechtsanwendung immer wieder zu unterschiedlichen Auffassungen zwischen Unternehmen und Finanzverwaltung, welche letztlich auf eine unterschiedliche Definition der Betriebsstätte zurückzuführen sind.

Literaturempfehlungen

  • Redaktion, , Zeitschriftenbeiträge, UStB 2013, 131-132


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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 3, Erscheinungstermin: 17. März 2013) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aus der Gesetzgebung

  • Wohlfart, Michaela, JStG 2013 gescheitert – Gesetzentwurf für ein (Nachfolge-)Gesetz angenommen, UStB 2013, 67

Rechtsprechung

  • BFH v. 29.8.2012 - XI R 1/11 / Fritsch, Frank, Wettbewerbsverbot als nicht steuerbarer Umsatz, UStB 2013, 67-68
  • BFH v. 29.8.2012 - XI R 10/12 / Vellen, Michael, Veräußerung eines Teilvermögens im Rahmen einer GiG, UStB 2013, 68-70
  • BFH v. 26.9.2012 - V R 9/11 / Rothenberger, Franz, Keine Vorsteuer aus der Festsetzung der Insolvenzverwaltervergütung, UStB 2013, 70-71
  • FG München v. 27.11.2012 - 2 K 3380/10 / Fritsch, Frank, Zur Anwendung der Mindestbemessungsgrundlage, UStB 2013, 71-72
  • FG Hessen v. 20.11.2012 - 7 K 462/08 / Walkenhorst, Ralf, Ausfuhr im nichtkommerziellen Reiseverkehr, UStB 2013, 72-73

Weitere Rechtsprechung

  • Wohlfart, Michaela, Keine Berücksichtigung des sog. Halbteilungsgrundsatzes bei der USt, UStB 2013, 73

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Moldan, Alexander, Umsatzsteuer bei Künstlern, Künstleragenturen und Veranstaltern (Teil 1), UStB 2013, 74-83
    Wie die Vielzahl an gerichtlichen Entscheidungen unterstreicht, kommt es zwischen Steuerpflichtigen und Finanzverwaltung regelmäßig zu Streitigkeiten hinsichtlich der Frage, ob die Umsätze von unmittelbar ausübenden Künstlern sowie Veranstaltern – durch die Anwendung einer Steuerbefreiungsvorschrift oder des ermäßigten Steuersatzes – begünstigt sind. Von derselben Frage werden darüber hinaus auch die Umsätze von Künstleragenturen begleitet, die im sog. Veranstaltungsgeschäft häufig in die Beziehungen von unmittelbar ausübenden Künstlern und Veranstaltern eingeschaltet sind. Vor diesem Hintergrund soll der folgende Beitrag – am Beispiel von zwei in der Praxis oft gewählten Gestaltungsvarianten – Überblick geben über den derzeitigen umsatzsteuerrechtlichen Status Quo bei den Umsätzen von unmittelbar ausübenden Künstlern, Künstleragenturen und Veranstaltern.
  • Becker, Felix, BMF-Schreiben vom 18.12.2012 zum Leistungsort bei grundstücksbezogenen Dienstleistungen, UStB 2013, 84-93
    Mit Schreiben vom 18.12.2012 hat das BMF den Abschnitt 3a.3 UStAE, der den Leistungsort bei Dienstleistungen im Zusammenhang mit einem Grundstück erläutert, um einige Aspekte und Beispiele ergänzt beziehungsweise abgeändert. Der geänderte Abschnitt 3a.3 UStAE ist auf Umsätze anzuwenden, die nach dem 31.12.2012 ausgeführt werden. Der Mehrwertsteuerausschuss der Mitgliedstaaten der Europäischen Union hatte bereits in der Sitzung am 1.7.2011 eine Leitlinie verabschiedet, die eine Orientierungshilfe zum Anwendungsbereich bei grundstücksbezogenen Dienstleistungen sein soll. Die vom BMF vorgenommenen Ergänzungen gehen offensichtlich auf diese Leitlinie zurück. Dieser Leitlinie wiederum liegen wesentliche Ausführungen der Rechtsprechung des EuGH zugrunde. Das BMF-Schreiben vom 18.12.2012, die Leitlinie des Mehrwertsteuerausschusses vom 1.7.2011 sowie die Rechtsprechung des EuGH widmen sich der Frage, welche Dienstleistungen an dem Ort zu besteuern sind, an dem das Grundstück gelegen ist. Diese Frage ist nach den Änderungen der Regelungen zum Leistungsort bei Dienstleistungen zum 1.1.2010 von erhöhter Relevanz. Dabei geht es insbesondere um den Aspekt, wie ausgeprägt der Zusammenhang mit einem Grundstück sein muss, um als grundstücksbezogene Dienstleistung beurteilt zu werden.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Prätzler, Robert C. / Stuber, Jürgen, Entgelt im umsatzsteuerrechtlichen Sinn bei Zahlungen eines Dritten, Zugleich Besprechung des BFH-Urteils v. 26.9.2012 – V R 22/11, UStB 2013, 94-99
    Bemessungsgrundlage für Lieferungen, sonstige Leistungen und innergemeinschaftliche Erwerbe ist das Entgelt, auf dessen Grundlage die Umsatzsteuer unter Anwendung des einschlägigen Steuersatzes berechnet wird. Unproblematisch ist ihre Bestimmung in solchen Fällen, in denen lediglich Leistender und Leistungsempfänger beteiligt sind und der Leistungsempfänger das zivilrechtlich vereinbarte Entgelt unmittelbar an den Leistenden entrichtet. Als schwieriger anzusehen sind hingegen die Fälle, in denen der Leistende das Entgelt nicht unmittelbar durch den Leistungsempfänger erhält, sondern mit oder ohne Beteiligung des Leistungsempfängers mindestens teilweise von einem Dritten. Auf die letztgenannten Fälle möchten die Autoren nachfolgend unter Einbeziehung der oben genannten, aktuellen Entscheidung des BFH eingehen, welche sich ebenfalls mit einem entsprechenden Fall zu beschäftigen hatte.

Literaturempfehlungen

  • Redaktion, , Zeitschriftenbeiträge, UStB 2013, 100


Heft 1 / 2013 EUUStB

  • Editorial, EU-UStB 2013, 1
  • EuGH v. 15.11.2012 - Rs. C-532/11 / Nieskens, Hans, Steuerbefreite Vermietung eines als Restaurant und Diskothek genutzten Hausbootes, EU-UStB 2013, 3-4
  • EuGH v. 15.11.2012 - Rs. C-174/11 / Huschens, Ferdinand, Steuerbefreiung, Umsätze eines gewerblichen ambulanten Pflegedienstes, EU-UStB 2013, 4-5
  • EuGH v. 13.12.2012 - Rs. C-395/11 / Tehler, Hermann-Josef, § 13b Abs. 1 S. 1 Nr. 4 und Abs. 2 S. 2 UStG i.d.F. v. 29.12.2003 durch Ermächtigung d. Rates gedeckt, EU-UStB 2013, 5-7
  • EuGH v. 31.1.2013 - Rs. C-642/11 / Nieskens, Hans, Steuerschuld trotz nicht bewirkten Umsatzes, aber Ausweises in Rechnung; Versagung d. Vorsteuerabzugs, EU-UStB 2013, 7-9
  • EuGH v. 6.12.2012 - Rs. C-285/11 / von Streit, Georg, Ablehnung des Vorsteuerabzugs nur bei objektivem Nachweis eines Versagungsgrundes, EU-UStB 2013, 9-11
  • EuGH v. 19.12.2012 - Rs. C-310/11 / Heinrichshofen, Stefan, Minderung der Bemessungsgrundlage während der Anwendung der Zweiten EG-RL, EU-UStB 2013, 11-12
  • EuGH v. 29.11.2012 - Rs. C-257/11 / von Streit, Georg, Vorsteuerabzug auch bei Abrissabsicht – Abriss mit Neubau keine Änderung der Verhältnisse, EU-UStB 2013, 12-13
  • EuGH v. 8.11.2012 - Rs. C-165/11 / Harksen, Nathalie, Lieferung von Waren in einem zollrechtlichen Nichterhebungsverfahren, EU-UStB 2013, 14-15
  • EuGH v. 19.12.2012 - Rs. C-549/11 / Huschens, Ferdinand, Einräumung eines Erbbaurechts gegen die Verpflichtung zu einer Baudienstleistung, EU-UStB 2013, 16-17
  • EuGH v. 17.1.2013 - Rs. C-224/11 / Heinrichshofen, Stefan, Versicherungsleistung bei Leasing umsatzsteuerfrei?, EU-UStB 2013, 17-18
  • EuGH v. 17.1.2013 - Rs. C-543/11 / Tehler, Hermann-Josef, Steuerpflicht der Lieferung eines Baugrundstücks, EU-UStB 2013, 18-20
  • EuGH v. 17.1.2013 - Rs. C-360/11 / Huschens, Ferdinand, Lieferungen von Arzneimitteln sowie v. Geräten und Hilfsmitteln zum Gebrauch durch behinderte Personen, EU-UStB 2013, 20-21

Schwerpunktthema

  • Stapperfend, Thomas, Vorsteuerabzug bei Holdinggesellschaften, EU-UStB 2013, 22-25

Report aus Brüssel

  • Vellen, Michael, Neue bzw. geplante Richtlinien und Verordnungen, EU-UStB 2013, 26-28


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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 2, Erscheinungstermin: 17. Februar 2013) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Rechtsprechung

  • BFH v. 11.7.2012 - XI R 11/11 / Fritsch, Frank, Tauschähnlicher Umsatz im Verlagsgeschäft, UStB 2013, 35-36
  • FG Köln v. 16.10.2012 - 8 K 2753/08 / Heinrichshofen, Stefan, Nachträgliche Verwendung von USt-IdNr. und unterschiedliche Auffassungen von FAe, UStB 2013, 36-38
  • FG Nürnberg v. 18.9.2012 - 2 K 1991/10 / Weigel, Martin, Vermietung eines Ausstellungs-Trucks ist steuerpflichtige Vermietung eines Beförderungsmittels, UStB 2013, 38-39
  • FG Köln v. 26.6.2012 - 3 K 2961/07 / Rothenberger, Franz, Kleinunternehmerbesteuerung, Option durch schlüssiges Verhalten, UStB 2013, 39-40
  • FG München v. 18.9.2012 - 2 K 687/10 / Walkenhorst, Ralf, Anforderungen an ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch, UStB 2013, 40-41
  • FG Niedersachsen v. 20.9.2012 - 5 K 393/10 / Fritsch, Frank, Ermäßigter Steuersatz für Nahrungsergänzungsmittel, UStB 2013, 41-42
  • FG Schleswig-Holstein v. 27.11.2012 - 4 K 184/08 / Walkenhorst, Ralf, Solidarbeitrag zugunsten der gesetzlichen Krankenversicherung, UStB 2013, 42-44

Weitere Rechtsprechung

  • Wohlfart, Michaela, Heilbehandlung v. Tieren weder Arbeiten an bewegl. Gegenständen noch umsatzsteuerfreie Lohnveredelung, UStB 2013, 44
  • Wohlfart, Michaela, Kein ermäßigter Steuersatz für Betrieb von Wattwagen, UStB 2013, 44-45
  • Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerliche Behandlung von Lieferungen in einen Freihafen, UStB 2013, 45

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 18.12.2012 - IV D 3 - S 7117-a/12/10001 – DOK 2012/1143976 / Walkenhorst, Ralf, Leistungen im Zusammenhang mit einem Grundstück, UStB 2013, 45-46

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • von Streit, Georg, Innergemeinschaftliches Reihengeschäft – Neues vom EuGH?, Anmerkungen zur “Zuordnung des Transports“ vor dem Hintergrund des Urteils des EuGH vom 27.9.2012 – Rs. C-587/10, UStB 2013, 47-54
    Der EuGH hatte in seinem Urteil in der Rs. C-587/10 darüber zu entscheiden, ob eine steuerfreie Lieferung in einen anderen Mitgliedstaat auch dann vorliegen kann, wenn der Erwerber über keine USt-IdNr. verfügt. In diesem Zusammenhang musste der Gerichtshof vor dem Hintergrund seiner EMAG- und Euro Tyre-Rechtsprechung vorab zwangsläufig noch einmal auf die Frage eingehen, welche Lieferung in einem “Reihengeschäft“ als die Lieferung anzusehen ist, in deren Rahmen der Liefergegenstand über die Grenze transportiert wird. Im Folgenden wird untersucht, ob sich aus der Entscheidung Neues in dieser Thematik ergibt.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Jaster, Elmar / Murchner, Imke, Die umsatzsteuerliche Behandlung von Vermögensverwaltungsleistungen (Teil 2), ... im Licht der aktuellen Rechtsprechung, UStB 2013, 54-62
    Folgende Punkte wurden im 1. Teil (UStB 1/2013, S. 23) behandelt:I. Einführung1. Begriff Vermögensverwaltung vs. Anlageberatung2. Begriff der kollektiven Vermögensverwaltung3. AuslagerungskonstellationenII. Rechtsprechung & Sicht der Finanzverwaltung zur individuellen Vermögensverwaltung1. BFH-Urteil V R 22/04 v. 11.10.2007 und Nichtanwendungserlass der Finanzverwaltung2. EuGH-Urteil Rs. C-44/11 ‚Deutsche Bank‘ v. 19.7.2012 und BFH-Urteil V R 9/10 v. 11.10.20123. Zwischenfazit

Literaturempfehlungen

  • Redaktion, , Zeitschriftenbeiträge, UStB 2013, 62


...weitere Inhaltsverzeichnisse

In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 1, Erscheinungstermin: 17. Januar 2013) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Rechtsprechung

  • FG Hamburg v. 10.10.2012 - 2 K 189/10 / Heinrichshofen, Stefan, Vorsteuerabzug bei Holding aus Emissionskosten, UStB 2013, 3-4
  • BFH v. 15.5.2012 - XI R 16/10 / Weigel, Martin, Eigenhandel oder Vermittlung im Internet bei Weiterleitung des Nutzers auf eine andere Internetseite, UStB 2013, 4-6
  • FG Köln v. 30.8.2012 - 12 K 1967/11 / Rothenberger, Franz, Umsätze aus Autorenlesungen unterfallen dem ermäßigten Steuersatz, UStB 2013, 6-7
  • FG Münster v. 20.9.2012 - 5 K 3605/08 / Rothenberger, Franz, Fahrten des Unternehmers zwischen Wohnung und Betrieb, UStB 2013, 7-8
  • FG Schleswig-Holstein v. 4.10.2012 - 4 V 30/11 / Walkenhorst, Ralf, Aufteilung pauschaler Menüpreise, UStB 2013, 8-9
  • FG Hamburg v. 5.9.2012 - 6 K 169/11 / Fritsch, Frank, Vorsteuerabzug aus Umbaumaßnahmen an Gebäuden i.S.d. § 27 Abs. 2 UStG, UStB 2013, 9-11
  • FG Brandenburg v. 9.8.2012 - 5 K 5202/10 / Vellen, Michael, Steuersatz für Feuerwerksdarbietung, UStB 2013, 11-12
  • FG München v. 18.9.2012 - 2 K 2829/09 / Fritsch, Frank, Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers, UStB 2013, 12-13

Weitere Rechtsprechung

  • Wohlfart, Michaela, Verzicht auf Steuerbefreiung bei Vermietung von Grundstücken, UStB 2013, 14
  • Wohlfart, Michaela, Keine Steuerbefreiung für Leistungen eines Arbeitsvermittlers, UStB 2013, 14
  • Wohlfart, Michaela, Keine ermäßigte Besteuerung von Eintrittskarten für Clubveranstaltungen mit Disc Jockey, UStB 2013, 14-15

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 12.12.2012 - IV D 2 - S 7112/11/10001 – DOK 2012/1128366 / Walkenhorst, Ralf, Abgrenzung zwischen Werklieferung und Werkleistung, UStB 2013, 15-16
  • BMF v. 30.11.2012 - IV D 3 - S 7117-c/12/10001 – DOK 2012/1099195 / Walkenhorst, Ralf, Leistungen für den nicht unternehmerischen Bereich, UStB 2013, 16-17
  • BMF v. 21.11.2012 - IV D 3 - S 7103-a/12/10002 – DOK 2012/1056512 / Walkenhorst, Ralf, Beschränkung der Vereinfachungsregelung im Abschn. 1a.2 Abs. 14 UStAE, UStB 2013, 17
  • BMF v. 17.12.2012 - IV D 3 - S 7015/12/10001 – DOK 2012/1098419 / Walkenhorst, Ralf, Änderungen des UStAE zum 31.12.2012, UStB 2013, 18-19

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Ermäßigter Steuersatz für Umsätze mit Sammlermünzen, UStB 2013, 19

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Neubert, Sylvia / Siedentopf, Alexandra, Ist § 15 Abs. 4 S. 3 UStG europarechtswidrig?, Entscheidung des EuGH “BLC Baumarkt GmbH & Co KG“ vom 8.11.2012 (Rs. C-511/10) zur Frage der Vorsteueraufteilung bei gemischt genutzten Gebäuden, UStB 2013, 20-23
    Der EuGH hat mit Urteil vom 8.11.2012 aufgrund des Vorlagebeschlusses des BFH vom 22.7.2010 (BFH v. 22.7.2010 – V R 19/09, DStR 2010, 2237 = UStB 2010, 356; vorhergehend: FG v. Nds. 23.4.2009 – 16 K 271/06, Volltext: www.steuerberater-center.de) entschieden, dass “Art. 17 Abs. 5 Unterabs. 3 der Sechsten Richtlinie (Richtlinie 77/388/EWG) dahin auszulegen ist, dass er es den Mitgliedstaaten erlaubt, zum Zwecke der Berechnung des Pro-rata-Satzes für den Abzug der Vorsteuern aus einem bestimmten Umsatz wie der Errichtung eines gemischt genutzten Gebäudes vorrangig einen anderen Aufteilungsschlüssel als den in Art. 19 Abs. 1 dieser Richtlinie vorgesehenen Umsatzschlüssel vorzuschreiben, vorausgesetzt, die herangezogene Methode gewährleistet eine präzisere Bestimmung dieses Pro-rata-Satzes.“Nun könnte diese Entscheidung auf den ersten Blick dahingehend interpretiert werden, dass der EuGH damit die Einschränkung des Umsatzschlüssels durch § 15 Abs. 4 S. 3 UStG für grundsätzlich richtlinienkonform erachtet. Dies ist jedoch nicht der Fall.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Jaster, Elmar / Murchner, Imke, Die umsatzsteuerliche Behandlung von Vermögensverwaltungsleistungen (Teil 1), ... im Licht der aktuellen Rechtsprechung, UStB 2013, 23-30
    Die umsatzsteuerliche Behandlung der Verwaltung fremden Vermögens (häufig in Form etwa eines Wertpapierportfolios, auch Portfolioverwaltung) ist aufgrund der jüngeren Rechtsprechung sowohl des EuGH als auch des BFH sowie derzeit anhängiger Verfahren erneut in den Fokus der Betrachtung gerückt. Während einzelne Urteile vorübergehend für Rechtssicherheit sorgten, werfen im Rahmen dieser Verfahren angestellte Überlegungen aber auch bestehende Problemfelder wieder auf. Der vorliegende Artikel fasst die relevanten Urteile zusammen und würdigt sie unter Berücksichtigung der bisherigen Rechtsprechung, Auffassung der Finanzverwaltung sowie der Literaturmeinung. Er soll dem Leser einen aktuellen Überblick zu den bisweilen kontrovers diskutierten Rechtsfragen geben und hierbei auch die Schnittstelle zwischen sog. individueller (oder auch “bankmäßiger“) Vermögensverwaltung und der sog. kollektiven Verwaltung (gemeinhin Fondsverwaltung) beleuchten.
  • Plikat, Marc R., Umsatzsteuerliche Konsequenzen eigen- und fremdbewirtschafteter Kantinen, Lohnsteuerliche Behandlung/Mahlzeiten der Arbeitnehmer ab dem Kalenderjahr 2013, UStB 2013, 31
    Zurzeit liegt der Entwurf der 5. Verordnung zur Änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung vor. Dadurch wird die lohnsteuerliche Behandlung von unentgeltlichen oder verbilligten Mahlzeiten der Arbeitnehmer ab dem Kalenderjahr 2013 geregelt. Mahlzeiten, die unentgeltlich oder verbilligt an die Arbeitnehmer abgegeben werden, sind mit dem anteiligen amtlichen Sachbezugswert nach der Sachversicherungsentgeltsverordnung (SvEV) zu bewerten. Dasselbe gilt für Mahlzeiten zur üblichen Beköstigung anlässlich oder während einer Auswärtstätigkeit oder im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung.

Literaturempfehlungen

  • Redaktion, , Zeitschriftenbeiträge, UStB 2013, 32


...weitere Inhaltsverzeichnisse

In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 12, Erscheinungstermin: 17. Dezember 2012) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aus der Gesetzgebung

  • Wohlfart, Michaela, Abschaffung des ermäßigten Steuersatzes für Beherbergungsleistungen, UStB 2012, 339

Rechtsprechung

  • BFH v. 25.7.2012 - VII R 29/11 / Fritsch, Frank, Aufrechnung im Insolvenzverfahren (I), UStB 2012, 339-340
  • BFH v. 25.7.2012 - VII R 44/11 / Fritsch, Frank, Aufrechnung im Insolvenzverfahren (II), UStB 2012, 340-341
  • BFH v. 16.5.2012 - XI R 24/10 / Vellen, Michael, Steuerfreiheit der Lieferung gebrauchter Geldspielautomaten, UStB 2012, 341-342
  • BFH v. 10.7.2012 - XI R 31/10 / Rothenberger, Franz, Tauschähnlicher Umsatz, UStB 2012, 342-344
  • FG Köln v. 21.6.2012 - 2 K 1218/10, nrkr. / Heinrichshofen, Stefan, Vorsteuervergütungsverfahren: Im Zweifel für den Fiskus, UStB 2012, 344-345
  • FG Köln v. 22.2.2012 - 2 K 2447/10, nrkr. / Fritsch, Frank, Vorsteuervergütungsverfahren und Steuerschuldnerschaft, UStB 2012, 345-346

Weitere Rechtsprechung

  • Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerfreiheit der Umsätze einer Familientherapeutin, UStB 2012, 346-347
  • Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerfreiheit von Supervisionsleistungen, UStB 2012, 347
  • Wohlfart, Michaela, Ort der sonstigen Leistung der Verpflegung von Hotelgästen, UStB 2012, 347-348

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 24.10.2012 - IV D 2 - S 7100-b/11/10002 – DOK 2012/0954863 / Walkenhorst, Ralf, GiG auch bei Vermietung der wesentlichen Grundlage, UStB 2012, 348
  • BMF v. 14.11.2012 - IV D 2 - S 7200/08/10005 – DOK 2012/1041841 / Walkenhorst, Ralf, Rabattgewährung durch pharmazeutische Unternehmen, UStB 2012, 349-350
  • BMF v. 13.11.2012 - IV D 2 - S 7100/08/10007:003 – DOK 2012/1019723 / Walkenhorst, Ralf, Umsatzsteuerrechtliche Behandlung des Sponsoring, UStB 2012, 350

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerrechtliche Behandlung der Marktprämie, UStB 2012, 350-351

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Nordmeyer, Ingo / Seeger, Andreas, Umsatzsteuerliche Organschaft: Maßnahmen zur organisatorischen Eingliederung in der Praxis, UStB 2012, 351-356
    Die umsatzsteuerliche Organschaft ist längst zum steuerrechtlichen Dauerthema geworden. In zahlreichen Entscheidungen hat der BFH zu den drei Eingliederungsvoraussetzungen Recht gesprochen und dabei nach herrschender Auffassung einer kontinuierlichen Verschärfung unterzogen. Im Fokus des BFH stand in den letzten Jahren vor allem die wirtschaftliche Eingliederung, ehe das Gericht in einer neuerlichen Entscheidung aus dem Jahr 2011 wieder die organisatorische Eingliederung auf den Prüfstand gestellt hat.Da die umsatzsteuerliche Organschaft ein häufig genutztes Instrument für die Besteuerung in der Praxis ist, hat angesichts der jüngeren Rechtsprechung des BFH die Verunsicherung bei Steuerpflichtigen, Finanzbeamten und Beratern stetig zugenommen (vgl. bereits Hinweis von in Viskorf, Bericht zum 2. Münchner Unternehmenssteuerforum, Beihefter zu Heft 30/2010 DStR, 53 (54). Dies mag ein Grund sein, warum in der Steuerfachliteratur das Thema an Präsenz nicht verliert und kontinuierlich in Fachbeiträgen abgehandelt wird (vgl. zuletzt Grune/Mönckedieck, UR 2012, 541¸ , UStB 2012, 253 ff.; , NWB 2012, 36; , UR 2011, 55 ff.). Auch die Finanzverwaltung bringt regelmäßig Verfügungen hervor (vgl. zuletzt OFD Karlsruhe v. 25.9.2012 – S 7105). Diese Verunsicherung hat zuletzt auch zu rechtspolitischen Bestrebungen der Bundessteuerberaterkammer geführt, ein Wahlrecht bei der umsatzsteuerlichen Organschaft zu befürworten.Der folgende Beitrag soll praktische Hinweise zur Absicherung einer umsatzsteuerlichen Organschaft im Hinblick auf die organisatorische Eingliederung geben.

 

  • Dziadkowski, Dieter, Umsatzbesteuerung von Geldspielgeräten erneut auf dem Prüfstand des EuGH, UStB 2012, 356-361
    Mit Beschluss vom 21.9.2012 hat das FG Hamburg wieder ein Vorabentscheidungsersuchen an den EuGH gerichtet (FG Hamburg v. 21.9.2012 – 3 K 104/11, Volltext www.steuerberater-center.de). Das FG Hamburg bittet den EuGH um Klärung der Frage, ob die Umsatzbesteuerung der Spielhallenbetreiber den Grundsätzen der Proportionalität und der Abwälzbarkeit entspricht, sowie nach etwaigen Konsequenzen der Umsatzbesteuerung und Umsatzsteuerverrechnung mit der Spielbankabgabe bei den öffentlichen Spielbanken.Da das FG Hamburg, das bereits durch den Vorlagebeschluss vom 22.12.1992 (FG Hamburg v. 22.12.1992 – VI 131/92, EFG 1993, 473) seine Fachkompetenz unter Beweis gestellt hatte und zu einem bahnbrechenden Umdenken durch die Entscheidung des EuGH in der Rs. Glawe (EuGH v. 5.5.1994 – Rs. C-38/93, EuGHE 1994, 1-1679 = UR 1994, 308) geführt hat, offensichtlich ein untrügliches Gespür für Rechtsänderungen entwickelt, soll der Vorlagebeschluss vertieft erörtert werden. Allerdings erlaubt es der umfangreiche Fragenkatalog (Nr. 1 bis 9) nicht, alle Fragestellungen in einem Beitrag zu behandeln. Der Themenkanon wäre u.U. geeignet, als “interdisziplinäres“ Dissertationsthema vergeben zu werden. Als Schwerpunkt soll in dieser Stellungnahme die Frage nach einer sachgerechten Bemessungsgrundlage (Fragen 3 und 4) unter Beachtung der unionsrechtlichen Vorgaben sowie unter Einbeziehung der jüngsten EuGH-Entscheidung vom 19.7.2012 in der Rs. International Bingo Technologie SA aus dem spanischen Rechtskreis (EuGH v. 19.7.2012 – Rs. C-377/11, UR 2012, 803 = EU-UStB 2012, 92, in dieser Beilage) diskutiert werden. Insbesondere soll den neuen Gedankengängen und den primär mathematischen Überlegungen nachgegangen werden.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Prätzler, Robert C. / Stuber, Jürgen, Sachspenden – Eine Bestandsaufnahme der umsatzsteuerrechtlichen Behandlung der Mildtätigkeit mit kritischen Anmerkungen, UStB 2012, 361-366
    In den letzten Jahren haben Naturkatastrophen wie Erdbeben, Überschwemmungen, Wirbelstürme etc. deutlich an Häufigkeit und Ausmaß zugenommen. Die Menschen zeigen ihre Solidarität mit den Betroffenen in der Regel durch Geld-, aber auch – vor allem im unternehmerischen Bereich – durch Sachspenden. Doch diese Humanität hat eine – oftmals von den Spendern nicht wahrgenommene – steuerliche Seite. Die Dürrekatastrophe in Ostafrika 2011 war der letzte Anlass für ein ausführliches BMF-Schreiben zu entsprechenden Maßnahmen aus steuerlicher Sicht. Im Inland ergaben sich jüngst neue Entwicklungen im Zusammenhang mit Lebensmittelspenden an die sog. “Tafeln“ . Beides möchten die Autoren zum Anlass nehmen, die umsatzsteuerliche Behandlung von durch Unternehmen erbrachten Sachspenden darzustellen, Problembereiche zu beleuchten und Lösungsansätze zu unterbreiten.Ertragssteuerlich wird die Abzugsbeschränkung für Geschenke durch § 4 Abs. 5 Nr. 1 EStG, für den Fall von Spenden durch die Vorschrift des § 10b EStG bzw. § 8 Abs. 1 und § 9 Abs. 1 Nr. 2 i.V.m. § 10 KStG geregelt. Im Gegensatz zur für den Steuerpflichtigen “günstigen“ ertragsteuerlichen Behandlung ist die Behandlung im Rahmen des Umsatzsteuerrechts – was viele Spender nicht wissen – wesentlich unvorteilhafter für den Spender.Nachfolgend soll im Einzelnen dargestellt werden, in welcher Form eine Sachzuwendung in Deutschland der Umsatzbesteuerung unterliegt, sowie Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt werden, wie dies eventuell vermieden werden kann. Außerdem setzt sich der Beitrag kritisch mit der bisherigen Behandlung grenzüberschreitender Sachspenden auseinander.

Literaturempfehlungen

  • Redaktion, Zeitschriftenbeiträge, UStB 2012, 367


...weitere Inhaltsverzeichnisse

In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 11, Erscheinungstermin: 17. November 2012) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aus der Gesetzgebung

  • Wohlfart, Michaela, Referentenentwurf für eine Elfte Verordnung zur Änderung der UStDV, UStB 2012, 307

Rechtsprechung

  • BFH v. 14.3.2012 - XI R 23/10 / Heinrichshofen, Stefan, Rückwirkende Änderung der Verwendungsabsicht nicht möglich, UStB 2012, 307-308
  • BFH v. 19.4.2012 - V R 31/11 / Rothenberger, Franz, Regelsteuersatz für Nachlasspfleger, UStB 2012, 308-309
  • FG Düsseldorf v. 22.2.2012 - 5 K 3717/09 U / Fritsch, Frank, Steuerbefreiung von Leistungen aus dem ärztlichen Notfalldienst, UStB 2012, 309-310
  • BFH v. 10.7.2012 - XI R 39/10 / Vellen, Michael, Steuersatz für Personenbeförderungsleistungen, UStB 2012, 310-312
  • FG Niedersachsen v. 19.9.2011 - 5 K 319/10 / Walkenhorst, Ralf, Restaurationsleistungen als Nebenleistungen zur Unterbringung, UStB 2012, 312-313
  • BFH v. 5.7.2012 - V R 10/10 / Walkenhorst, Ralf, Steuerfreiheit von Lieferungen an NATO-Truppenangehörige, UStB 2012, 313-314
  • FG Saarland v. 30.8.2012 - 1 V 1116/12 / Weigel, Martin, Unentgeltliche Zuwendung bei kostenloser Handyabgabe bei Neuabschluss bzw. Vertragsverlängerung?, UStB 2012, 314-316

Weitere Rechtsprechung

  • Wohlfart, Michaela, Anforderungen an Rechnungen für einen Vorsteuerabzug, UStB 2012, 316-317
  • Wohlfart, Michaela, Keine Änderung der Bemessungsgrundlage, UStB 2012, 317
  • Wohlfart, Michaela, Ermäßigter Steuersatz für Kombifahrten mit Schiffen, UStB 2012, 317

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 24.9.2012 - IV D 2 - S 7100/08/10004:004 – DOK 2012/0861413 / Walkenhorst, Ralf, Einzweckguthabenkarten in der Telekommunikation, UStB 2012, 318

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Raudszus, Holger / Wagner, Sven, Vorstufenumsätze für die Seeschifffahrt und die Luftfahrt und Informationen zur Aufhebung des Freihafens Hamburg, Hinweise zu den Rechtsfolgen aus dem EuGH-Urteil vom 19.7.2012 (Rs. C-33/11), UStB 2012, 319-322
    Der Abschn. 145 und damit folgend auch Abschn. 146 UStR 2008 (jetzt Abschn. 8.1 und 8.2 UStAE) wurden vor dem Hintergrund eines EuGH-Urteils vom 14.9.2006 (EuGH v. 14.9.2006 – Rs. C-181/04, Rs. C-182/04, UR 2007, 268) dahingehend geändert, dass nur noch unmittelbar an die “Betreiber der Seeschifffahrt bzw. der Luftfahrt“ gerichtete Umsätze der Steuerbefreiung nach § 4 Nr. 2 i.V.m. § 8 UStG steuerbefreit werden konnten. Diese Maßnahme wurde von uns damals kritisch gewürdigt (/, UStB 2008, 172). Vor dem Hintergrund eines aktuellen EuGH-Urteils erscheint uns nunmehr eine erneute Kehrtwende dieser Verwaltungsanweisungen rückwirkend für alle noch offenen Fälle unabdingbar. In einem zweiten Teil geben wir zudem einige umsatzsteuerrechtliche Hinweise zur Auflösung des größten deutschen Freihafens (Hamburg) zum 1.1.2013. Im dritten Teil erfolgt ein kurzer Hinweis auf eine geplante Gesetzesänderung.
  • Meurer, Thomas, Das Ehrenamt und die Umsatzsteuer, UStB 2012, 322-326
    Das Umsatzsteuerrecht sieht für die ehrenamtliche Tätigkeit unter bestimmten Voraussetzungen in § 4 Nr. 26 UStG eine Steuerbefreiung vor, die seit Beginn des Jahres im Fokus der Finanzverwaltung und demnach auch der Unternehmer und deren steuerlichen Berater steht. Der Grund dafür ist ein BMF-Schreiben vom 2.1.2012, mit dem die Finanzverwaltung hinsichtlich der Angemessenheit von Entschädigung im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeiten Vereinfachungen herbeiführen wollte. In der Praxis sind die neuen Ausführungen hingegen als Verschärfung aufgefasst worden (vgl. u.a. Stellungnahme S 01/12 des Präsidenten des DStV e.V. an den Bundesfinanzminister v. 15.2.2012). Nach Verlängerung der Nichtanwendungsregelung bis zum 31.12.2012 hat das BMF den Verbänden einen Entwurf eines überarbeiteten BMF-Schreibens mit der Bitte um Stellungnahme übersandt. Der Beitrag zeigt die gesetzliche Regelung, die bisherige Auffassung der Finanzverwaltung und die geplanten Anpassungen auf.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Die “Umsatzsteuer-Highlights“ 2012, Checkliste zur Erinnerung an das Wichtigste aus Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung im Umsatz-Steuer-Berater, UStB 2012, 327-334

Literaturempfehlungen

  • Zeitschriftenbeiträge, UStB 2012, 334-335


...weitere Inhaltsverzeichnisse

In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 10, Erscheinungstermin: 17. Oktober 2012) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aus der Gesetzgebung

  • Wohlfart, Michaela, Gesetzentwurf zur Abschaffung des ermäßigten Steuersatzes für Beherbergungsleistungen, UStB 2012, 275
  • Wohlfart, Michaela, Referentenentwurf der Verordnung zur Änderung steuerlicher Verordnungen, UStB 2012, 275

Rechtsprechung

  • BFH v. 20.7.2012 - V B 82/11, Rückwirkung der Rechnungsberichtigung möglich?, UStB 2012, 275-276
  • BFH v. 15.5.2012 - XI R 28/10, Steuerfreie Kreditgewährung beim Factoring, UStB 2012, 276-278
  • BFH v. 14.3.2012 - XI R 6/10, Haftung des GmbH-Geschäftsführers für USt-Rückforderung ohne Änderung des Bescheides?, UStB 2012, 278-279
  • FG Baden-Württemberg v. 18.7.2012 - 14 K 702/10, Umsatzbesteuerung bei eBay-Verkäufen, UStB 2012, 279-280
  • FG Niedersachsen v. 22.5.2012 - 5 K 259/11, Vorsteuerberichtigung bei Rückgewähr einer Anzahlung, UStB 2012, 280-281
  • FG Münster v. 7.8.2012 - 15 K 4101/09 U, Umsatzsteuerrechtliche Behandlung von Sicherheitseinbehalten, UStB 2012, 281-282
  • FG Rheinland-Pfalz v. 29.5.2012 - 3 K 2138/10, Innergemeinschaftliche Lieferung an ein Scheinunternehmen, UStB 2012, 283-284

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 20.9.2012 - IV D 2 - S 7203/07/10002:004 – DOK 2012/0857478, Abgabe werthaltiger Abfälle, UStB 2012, 284-285
  • BMF v. 20.8.2012 - IV D 3 - S 7177/07/10001-02 – DOK 2012/0765888, Verjährungsregelung zu § 4 Nr. 20 Buchst. a UStG, UStB 2012, 285-286

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Befreiung von der Verpflichtung zur Abgabe der Umsatzsteuer-Voranmeldung, UStB 2012, 287
  • Wohlfart, Michaela, Umsatzbesteuerung des Schulessens, UStB 2012, 287

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • von Streit, Georg, Gewährung des Vertrauensschutzes im Mehrwertsteuerrecht, UStB 2012, 288-295
    Das Prinzip des Vertrauensschutzes gehört nach der Rechtsprechung des EuGH zum materiellen Mehrwertsteuerrecht. Nach Ansicht des BFH ist der Vertrauensschutz im Billigkeitsverfahren zu gewähren und nicht bei der Steuerfestsetzung zu berücksichtigen. Dieser Verweis auf das Billigkeitsverfahren stößt auf erhebliche Kritik in der Literatur, weil eine Aufspaltung in Festsetzung und Erlass der Steuer gegen die Grundsätze des Mehrwertsteuerrechts und des Verfahrensrechts verstößt. Dafür, dass der Vertrauensschutz – mit materiell-rechtlichen Konsequenzen – im Festsetzungsverfahren zu gewähren ist, sprechen auch die jüngeren Vorschriften der Mehrwertsteuer-Verordnung 282/2011.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Damaschke, Wolfgang, Die umsatzsteuerlichen Folgen von Leistungen in der Physiotherapie, Zugleich Besprechung des BMF-Schreibens vom 19.6.2012 (BMF v. 19.6.2012 – IV D 3 - S 7170/10/10012), UStB 2012, 295-300
    Betrachtet man die jüngere Rechtsprechung rund um die Steuerfreiheit für Heilbehandlungsleistungen im Bereich der Humanmedizin i.S.v. § 4 Nr. 14 Buchst. a UStG, so rückt einerseits der Nachweis des beruflichen Befähigungsnachweises des Unternehmers, andererseits das medizinisch-therapeutischen Ziels der erbrachten Leistung in den Fokus. Nachstehend werden Abgrenzungsfragen zwischen steuerfreien und steuerpflichtigen Leistungen von Physiotherapeuten unter Berücksichtigung der Verwaltungsauffassung anhand der höchstrichterlichen Rechtsprechung aufgezeigt.

Literaturempfehlungen

  • Weimann, Rüdiger, Noch einmal: Steuerbefreiung der Bildungsdienstleistungen ab 2013, UStB 2012, 300-301
  • Weimann, Rüdiger, Abrechnung gegen Versicherungen: “Mischen impossible“ hat ein Ende!, UStB 2012, 301-302
  • Weimann, Rüdiger, Veranstaltungshinweis, UStB 2012, 302-303
  • Weimann, Rüdiger, Weitere lesenswerte Beiträge, UStB 2012, 303-304


...weitere Inhaltsverzeichnisse

In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 9, Erscheinungstermin: 17. September 2012) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Rechtsprechung

  • BFH v. 9.2.2012 - V R 20/11, Leistungsort bei Buchhaltungsleistungen, UStB 2012, 243-244
  • BFH v. 15.5.2012 - V R 19/11, Steuerbefreiung für die Lieferung von Zytostatika, UStB 2012, 244-245
  • BGH v. 26.4.2012 - III ZR 215/11, Kein Schadensersatz für Spielhallenbetreiber, UStB 2012, 245-247
  • BGH v. 18.4.2012 - VIII ZR 253/11, Ermäßigter Steuersatz beim Legen von Wasserhausanschlüssen, UStB 2012, 247-248
  • BGH v. 26.6.2012 - 1 StR 289/12, Gewerbsmäßiger Schmuggel durch inhaltlich unrichtige Zollanmeldungen bzgl. Einfuhrumsatzsteuer, UStB 2012, 248-249
  • BGH v. 15.3.2012 - III R 96/07, Bilanzierung bei doppeltem Ausweis der Umsatzsteuer, UStB 2012, 249-251

Weitere Rechtsprechung

  • Wohlfart, Michaela, Zum Begriff der Uneinbringlichkeit nach § 17 UStG, UStB 2012, 251
  • Wohlfart, Michaela, Kein ermäßigter Mehrwertsteuersatz für Bordellbetrieb, UStB 2012, 251

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 25.7.2012 - IV D 2 - S 7270/12/10001 – DOK 2012/0674543, Steuerentstehung in Fällen des unrichtigen Steuerausweises, UStB 2012, 251-252

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Plikat, Marc R., Die Organschaft im Umsatzsteuerrecht, Entwicklungen und der aktuelle Status quo, UStB 2012, 253-258
    Sowohl im Körperschaft- und Gewerbesteuerrecht als auch in der Umsatzsteuer existiert der Begriff “Organschaft“. Die Unterschiede und Bedeutungen sind in den verschiedenen Disziplinen signifikant, d.h. die Voraussetzungen für die umsatzsteuerliche Organschaft sind nicht identisch mit den Voraussetzungen der körperschaft- und gewerbesteuerlichen Organschaft. Dieser Artikel möchte die Entwicklung des Rechtsbegriffes in der Umsatzsteuer und die aktuelle Entwicklung und mögliche Auswirkungen auf die Praxis erläutern.
  • Meyer, Bernd, Nichtunternehmerisch genutzte Gebäudeteile im Spannungsfeld zwischen, Umsatz- und Einkommensteuer, UStB 2012, 259-264
    Die umsatzsteuerliche Behandlung nichtunternehmerisch genutzter Gebäudeteile, insbesondere der eigengenutzten Wohnung, hat sich zum 1.1.2011 grundlegend geändert. Davon betroffen ist nicht allein der Vorsteuerabzug. Neue Impulse haben auch die Wechselwirkungen gegenüber § 9b EStG erhalten, eine Vorschrift, die sich an der Nahtstelle zwischen Umsatz- und Einkommensteuerrecht befindet und bemerkenswerte Rechtsfolgen auslöst, wie sich nachfolgend zeigen wird. Zum besseren Verständnis sei vorab die Rechtsentwicklung kurz skizziert.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Henkel, Heinz Jürgen, Die Priorität der Beförderung bei einheitlichen Leistungen, UStB 2012, 264-267
    Dass die Personenbeförderung als unerlässlicher und damit prägender Bestandteil einer Reiseleistung zu gelten hat, sollte eigentlich unstrittig sein. Tatsächlich können “Ortsveränderungen ohne Veränderung des Lebensmittelpunktes“ nicht ohne Einsatz eines Beförderungsmittels bewältigt werden, wobei die Beförderung als Leistung eines Beförderungsunternehmers, als Bestandteil eines Leistungsbündels “Reiseleistung“ oder vom Reisenden selbst organisiert sein kann. Dennoch hat eine als obiter dictum formulierte “Missbrauchsklausel“ aus einer Grundsatzentscheidung des BFH (BFH v. 1.8.1996 – V R 58/94, BStBl. II 1997, 160 ff.) für vielfältige Irritationen gesorgt, bis der BFH selbst in einer Reihe von Urteilen des Jahres 2011 der Beförderung wieder die ihr zukommende Priorität zugewiesen hat. Nachstehend wird anhand der BFH-Rechtsprechung dargestellt, wie Beförderungsleistungen nach Lage unterschiedlicher Fallgestaltungen einzuordnen sind.

Literaturempfehlungen

  • Weimann, Rüdiger, Versand von Rechnungskopien, UStB 2012, 267-268
  • Weimann, Rüdiger, Archivierung von Rechnungen und Lieferscheinen auf CD-ROM, UStB 2012, 268-269
  • Weimann, Rüdiger, Weitere lesenswerte Beiträge, UStB 2012, 269-270


...weitere Inhaltsverzeichnisse

In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 8, Erscheinungstermin: 17. August 2012) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Rechtsprechung

  • BFH v. 14.3.2012 - XI R 2/10, Vorsteuerabzug und Änderung nach § 174 Abs. 4 AO, UStB 2012, 215-216
  • FG Sachsen v. 11.5.2011 - 2 K 535/10, Kleinunternehmerbesteuerung bei Insolvenzverwaltung, UStB 2012, 216-218
  • BFH v. 26.4.2012 - V R 18/11, Minderung der Bemessungsgrundlage bei Rabattgewährung, UStB 2012, 218-219
  • BFH v. 22.5.2012 - VII R 50/11, VII R 51/11, Zur Einbeziehung der Tabaksteuer in die Bemessungsgrundlage der Einfuhrumsatzsteuer, UStB 2012, 219-221
  • FG München v. 26.1.2012 - 14 K 2222/11, Keine Verschaffung der Verfügungsmacht, UStB 2012, 221-222
  • FG Sachsen-Anhalt v. 26.4.2011 - 1 K 1241/10, Erlass von Säumniszuschlägen trotz Zahlung nach Fälligkeit bei Einzelfristverlängerung der Voranmeldung, UStB 2012, 222-224

Weitere Rechtsprechung

  • Wohlfart, Michaela, Ermäßigter Steuersatz für Anschlusskosten an die Wasserversorgung einer Gemeinde, UStB 2012, 224
  • Wohlfart, Michaela, Sitz der wirtschaftlichen Tätigkeit einer Gesellschaft, UStB 2012, 224-225
  • Wohlfart, Michaela, Strohmann als den Umsatz ausführender Unternehmer, UStB 2012, 225

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 2.7.2012 - IV D 2 - S 7287-a/09/10004:003 –DOK 2012/0449475, Vereinfachung der elektronischen Rechnungsstellung, UStB 2012, 225-226

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • von Wallis, Georg, Umsatzsteuerliche Beurteilung von (grenzüberschreitenden) Leasingmodellen im Umbruch?, UStB 2012, 227-230
    Leasing ist in den vergangenen Jahrzehnten zu einer bedeutsamen Form der Beschaffung von Wirtschaftsgütern aller Art geworden und heute nicht mehr aus dem Wirtschaftsleben wegzudenken. Dabei kann die Ausgestaltung der jeweiligen Leasingverhältnisse äußerst unterschiedlich sein. Es ist allgemein anerkannt, dass es sich bei Leasing um ein atypisches Mietverhältnis handelt, bei welchem die Gefahr oder Haftung für Instandhaltung, Sachmängel, Untergang und Beschädigung des Leasingguts beim Leasingnehmer liegen kann und im Übrigen die Vorschriften des Mietrechts anwendbar sind; im Gegenzug tritt in den Fällen der Risikoübertragung der Leasinggeber seine Rechte gegen den Verkäufer des Leasingguts (sofern dieser nicht identisch mit dem Leasinggeber ist) an den Leasingnehmer ab ( in Palandt, BGB, 71. Aufl. 2012, Einf. v. § 535 Rz. 37; BGH v. 11.3.1998 – VIII ZR 205/97, NJW 1998, 1637). Hiervon ausgehend sind im Rahmen der zivilrechtlichen Vertragsfreiheit verschiedene Gestaltungen möglich, die unterschiedlich stark mit Elementen aus Miete, Kauf und Darlehen ausgestaltet sein können.Als Folge der Verbreitung von Leasing sowie der unterschiedlichen Ausgestaltung hatten sich die Finanzverwaltung und die Rechtsprechung immer wieder mit Leasingverträgen und auch deren umsatzsteuerlicher Beurteilung zu beschäftigen. Dabei stellten sie auch für die Umsatzsteuer auf die Beurteilung des wirtschaftlichen Eigentums nach den Regelungen des § 39 AO und den daraus abgeleiteten (nicht notwendigerweise konsistenten) Grundsätzen ab. Diese Beurteilung entspricht nicht immer der Auffassung anderer, an grenzüberschreitenden Sachverhalten beteiligter Staaten. Auch innerhalb der EU gibt es sehr unterschiedliche Regelungen zur Beurteilung des wirtschaftlichen Eigentums.In einer, soweit ersichtlich von der deutschen Öffentlichkeit bislang kaum zur Kenntnis genommenen Entscheidung von Anfang dieses Jahres hat der EuGH (EuGH v. 16.2.2012 – Rs. C-118/11 – Eon Aset Menidjmunt OOD, EU-UStB 2012, 29) für die Zuordnung des Eigentums im Rahmen von Leasingverhältnissen für Zwecke des europäischen Mehrwertsteuerrechts einen eigenen Ansatz zur Bestimmung der Abgrenzungskriterien entwickelt. Die Anwendung dieser Kriterien könnte erhebliche Auswirkungen auf die umsatzsteuerliche Behandlung von Leasingverträgen in Deutschland, aber auch in den meisten anderen Mitgliedstaaten der EU haben.
  • Moldan, Alexander, Werklieferungen und Werkleistungen im Rahmen von Messebauleistungen, Die neuerdings zwingend erforderliche Abgrenzung gestaltet sich schwierig, UStB 2012, 231-235
    Bei der Bestimmung des umsatzsteuerlichen Leistungsorts von Messebauleistungen kommt seit dem EuGH-Urteil vom 27.10.2011 (EuGH v. 27.10.2011 – Rs. C-530/09, EU-UStB 2011, 72) der Frage, ob es sich bei Messebauleistungen um Werklieferungen oder Werkleistungen handelt, entscheidende Bedeutung zu. Anhand eines Beispiels stellt der nachfolgende Beitrag dar, welche Schwierigkeiten den Rechtsanwender in der Praxis bei der zwingend erforderlichen Abgrenzung erwarten können.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Pommerin, Sabine / Paßgang, Andreas, Umsatzsteuerrechtliche Verpflichtungen der gesetzlichen Krankenversicherung unter Berücksichtigung des § 1a UStG, Kollision von Steuer- und Sozialrecht, UStB 2012, 235-237
    Auch im Bereich der Gesundheitsversorgung hat sich in den vergangenen Jahren ein zunehmender Wettbewerb von in- und ausländischen Anbietern etabliert. Hierbei treten insbesondere im Bereich der Medikamentenversorgung – größtenteils ausländische – Direktversender mit den klassischen, ortsgebundenen Apotheken in Konkurrenz. Die Frage ist, ob sich hieraus spezielle umsatzsteuerliche Fragestellungen ergeben.

Literaturempfehlungen

  • Weimann, Rüdiger, Elektronische Rechnungen: Authentizität, Integrität, Dokumentation, Kontierung und Archivierung, UStB 2012, 238-240


...weitere Inhaltsverzeichnisse

In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 7, Erscheinungstermin: 17. Juli 2012) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Rechtsprechung

  • BFH v. 8.3.2012 - V R 30/09, Steuerfreiheit heileurythmischer Leistungen, UStB 2012, 183-184
  • BFH v. 14.3.2012 - XI R 26/11, Photovoltaik IV: Vorsteuerabzug bei teilweiser nichtwirtschaftlicher Tätigkeit, UStB 2012, 184-185
  • BFH v. 18.8.2011 - V R 64/09, Ermäßigter Steuersatz bei gemeinnützigen Körperschaften – Betrieb einer Eislaufhalle, UStB 2012, 185-187
  • BFH v. 8.3.2012 - V R 14/11, Ermäßigter Steuersatz bei gemeinnützigen Körperschaften – Arbeitnehmerweiterbildung, UStB 2012, 187-188
  • BFH v. 23.2.2012 - V R 59/09, Ermäßigter Steuersatz für gemeinnützige Körperschaften – Integrationsprojekt, UStB 2012, 189-190
  • BGH v. 17.4.2012 - VI ZB 46/11, Doppelter Ansatz von Umsatzsteuer im gerichtlichen Kostenfestsetzungsverfahren?, UStB 2012, 190-192

Weitere Rechtsprechung

  • Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerliche Organschaft – Finanzielle Eingliederung einer GmbH, UStB 2012, 192
  • Wohlfart, Michaela, Unternehmereigenschaft einer Zweigniederlassung, UStB 2012, 192
  • Wohlfart, Michaela, Leistungsbeschreibung in einer zum Vorsteuerabzug geeigneten Rechnung, UStB 2012, 193
  • Wohlfart, Michaela, Leistungen eines Tierheims gegenüber der Stadt als nichtsteuerbare Umsätze, UStB 2012, 193

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 19.6.2012 - IV D 3 - S 7170/10/10012 – DOK 2012/0542896, Steuerbefreiung für Gesundheitsfachberufe, UStB 2012, 193-194
  • BMF v. 7.6.2012 - IV D 2 - S 7300/07/10001:001 – DOK 2012/0479016, Umsatzsteuerrechtliche Behandlung von Erschließungsmaßnahmen, UStB 2012, 194-196

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Beleg- und Buchnachweispflichten bei der Steuerbefreiung für innergemeinschaftliche Lieferungen, UStB 2012, 196

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • von Streit, Georg, Unternehmenszuordnung und Vorsteuereinschränkungen am Beispiel der Rechtsprechung zu Photovoltaikanlagen, UStB 2012, 197-204
    Die FG hatten im Laufe der vergangenen Jahre verschiedentlich Gelegenheit, sich zu Fragen des Vorsteuerabzugs im Zusammenhang mit der Errichtung und des Umbaus von Gebäuden für den Betrieb von Photovoltaikanlagen (PhVAen) zu äußern. Der BFH hat im Jahr 2011 und Anfang 2012 hierzu Grundsatzentscheidungen getroffen. Die Entscheidungen streifen diverse Themenbereiche des Umsatzsteuerrechts und es lohnt sich, einen näheren Blick auf die Begründungen zu werfen, weil sie in ihrer Bedeutung erheblich über den konkret entschiedenen Fall hinausweisen.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Pommerin, Sabine / Paßgang, Andreas, Ort der Lieferung im umsatzsteuerlichen Sinne bei Versandapotheken und privaten Endabnehmern, Wer ist letztlich Auftraggeber im rechtlichen Sinn?, UStB 2012, 204-206
    Derzeit konkurriert eine Vielzahl ausländischer Apotheken mit den unterschiedlichsten Geschäftsmodellen um die Gunst deutscher Kunden.Im nachfolgenden Beitrag sollen die umsatzsteuerlichen Besonderheiten in Bezug auf die Medikamentenlieferungen an Privatversicherte, bzw. der Verkauf nicht verschreibungspflichtiger Produkte analysiert werden.

Literaturempfehlungen

  • Weimann, Rüdiger, Unerwarteter Systembruch soll ab 2013 das Seminargeschäft benachteiligen!, UStB 2012, 207-208
  • Weimann, Rüdiger, Umsatzsteuer(-Sonder)prüfungen: Neues zum Verzögerungsgeld, UStB 2012, 208-209
  • Weimann, Rüdiger, Neue BFH-Rechtsprechung zu den CG Car-Garantiemodellen: Fallstudien zur Rechnungsstellung, UStB 2012, 209-211
  • Weimann, Rüdiger, Weitere lesenswerte Beiträge, UStB 2012, 211


...weitere Inhaltsverzeichnisse

In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 6, Erscheinungstermin: 17. Juni 2012) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Rechtsprechung

  • BFH v. 15.2.2012 - XI R 24/09, Vorsteuerberichtigung bei Rabattgewährung außerhalb der Lieferkette, UStB 2012, 151-152
  • FG München v. 8.2.2012 - 3 K 1296/11, Zuordnungsentscheidung b. steuerbefreiter innergemeinschaftlicher Lieferung, UStB 2012, 152-153
  • BFH v. 18.1.2012 - XI R 13, Vorsteuerberichtigung bei Gebäuden, UStB 2012, 153-155
  • FG Rheinland-Pfalz v. 24.11.2011 - 6 K 2154/09, Leistungsort beim Verkauf einer Internet-Domain, UStB 2012, 155-156
  • BFH v. 14.12.2011 - XI R 33/10, Innergemeinschaftliche Lieferung: Steuerpflicht bei Täuschung über Abnehmer, UStB 2012, 156-157
  • FG Nürnberg v. 4.10.2011 - 2 K 1850/2008, Kein Vorsteuerabzug aus einer Einlage, UStB 2012, 157-158
  • FG BW v. 10.2.2012 - 12 K 3973/08, Geschäftsveräußerung im Ganzen bei der Veräußerung von Anlagevermögen, UStB 2012, 158-159
  • BFH v. 14.12.2011 - XI R 18/10, CMR-Frachtbriefe: Anerkannter Versendungsbeleg nur mit d. in § 10 Abs. 1 Nr. 2 UStDV bezeichneten Angaben, UStB 2012, 159-160

Weitere Rechtsprechung

  • Wohlfart, Michaela, Regelsteuersatz für Essensversorgung von Kindergärten, UStB 2012, 160
  • Wohlfart, Michaela, Ausschluss des Vorsteuerabzugs für Waren zum Selbstverbrauch, UStB 2012, 160-161

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 28.3.2012 - IV D 3 - S 7179/09/10003-04 – DOK 2012/0262442, Steuerbefreiung von Arbeitsmarktdienstleistungen, UStB 2012, 161-162
  • BMF v. 28.3.2012 - IV D 3 - S 7360/11/10001 – DOK 2012/0233052, Behandlung der Privatverwendung bei der Ermittlung des Gesamtumsatzes, UStB 2012, 162

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Verlängerung einer Nichtbeanstandungsregelung zum Vorsteuerabzug, UStB 2012, 163
  • Wohlfart, Michaela, Anforderungen an den Abwicklungsschein im vereinfachten Beschaffungsverfahren, UStB 2012, 163

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Meurer, Thomas, Unternehmer oder Nicht-Unternehmer, das ist hier die Frage?, Der Unternehmerbegriff in der Rechtsprechung unter Berücksichtigung der aktuellen “eBay“-Entscheidung des BFH, UStB 2012, 164-168
    Das Urteil des BFH v. 26.4.2012 – V R 2/11, DStR 2012, 965, stellt ein weiteres Kapitel in der unendlichen Umsatzsteuer-Geschichte der “Nachhaltigkeit“ einer selbständigen beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit dar. So hat der BFH nun entschieden, dass beim Verkauf einer Vielzahl von Gebrauchtgegenständen über mehrere Jahre über die Internet-Handelsplattform “eBay“ eine nachhaltige, unternehmerische und damit umsatzsteuerpflichtige Tätigkeit vorliegen kann. Der Beitrag zeigt die Fortentwicklung der Rechtsprechung zum Unternehmerbegriff auf und ordnet die neue Rechtsprechung in den Gesamtzusammenhang ein.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Hundt-Eßwein, Hans U., Besteuerung von Geldspielgeräten mit Gewinnmöglichkeit = Eine unendliche Geschichte, Konsequenzen der Ausübung eines EU-rechtlich zulässigen Wahlrechts, UStB 2012, 168-171
    Nach § 4 Nr. 9 Buchst. b S. 1 UStG 2005 waren die Umsätze, die unter das Rennwett- und Lotteriegesetz fielen, sowie die Umsätze der zugelassenen Spielbanken, die durch den Betrieb der Spielbank bedingt waren, von der Umsatzsteuer befreit. Mit der Steuerbefreiung sollten Doppelbesteuerungen vermieden werden (vgl. in Offerhaus/Söhn/Lange, § 4 Nr. 9, Rz. 8 ff.). Nach Art. 13 Teil B Buchst. f der 6. EG-Richtlinie (= Art. 135 Abs. 1 Buchst. i MwStSystRL) sind die Umsätze aus Wetten, Lotterien, und sonstige Glücksspiele mit Geldeinsatz unter den nationalen Bedingungen und Beschränkungen der Mitgliedstaaten von der Umsatzsteuer zu befreien.
  • Neugebauer, Brigitte, Neuregelung der elektronischen Rechnungsstellung, Vorabeinschätzung zum Entwurf eines einführenden BMF-Schreibens zur Neuregelung der elektronischen Rechnungsstellung zum 1.7.2011, UStB 2012, 172-173
    Die Erleichterungen bei der elektronischen Rechnungsstellung sind mit dem Steuervereinfachungsgesetz 2011 bereits frühzeitig in deutsches Recht umgesetzt worden. Obwohl das Gesetz erst Ende letzten Jahres verabschiedet und verkündet wurde, gelten die Erleichterungen bereits rückwirkend seit Mitte 2011 – und damit 1 ½ Jahre früher als die EU-Richtlinie 2010/45/EU dies verlangt. Die Erwartungen an die Gesetzesänderung sind hoch – zumal die Bundesregierung von einem Einsparvolumen von 4 Mrd. Euro Bürokratiekosten ausgeht. Inzwischen naht bereits der erste Jahrestag der gesetzlichen Änderung, doch viele Unternehmen sind noch immer zurückhaltend bei der Nutzung der erleichterten Rechnungsstellung auf elektronischem Weg. Grund dafür ist vielfach, dass das seit Langem angekündigte Anwendungsschreiben noch immer auf sich warten lässt. Bereits im Februar 2012 haben die Wirtschaftsverbände zum “Entwurf eines einführenden BMF-Schreibens zur Neuregelung der elektronischen Rechnungsstellung zum 1.7.2011“ Stellung genommen – und das durchaus positiv. 3 Monate später befindet sich das Schreiben jedoch noch immer in der Abstimmung zwischen Bund und Ländern. Der Beitrag stellt eine kurze Vorabeinschätzung zum Entwurf des einführenden BMF-Schreibens dar.

Literaturempfehlungen

  • Weimann, Rüdiger, Reisekosten von Mitarbeitern: Unternehmer (= Arbeitgeber) muss auch “Besteller“ der Leistung sein!, UStB 2012, 173-174
  • Weimann, Rüdiger, Die neue BFH-Rechtsprechung zu den CG Car-Garantiemodellen im Praxisüberblick, UStB 2012, 175-176
  • Weimann, Rüdiger, Leistungspartner haben weiterhin keinen Anspruch auf einheitliche Entscheidung der zuständigen FA, UStB 2012, 176-177
  • Weimann, Rüdiger, EuGH zum Begriff der Personalgestellung, UStB 2012, 177-178
  • Weimann, Rüdiger, Weitere lesenswerte Beiträge, UStB 2012, 178-179



EU USTB Heft 2

Editorial, EU-UStB 2012, 25

  • EuGH v. 29.3.2012 - Rs. C-414/10, Abzug der Einfuhrmehrwertsteuer ist nicht abhängig von der vorherigen Zahlung dieser Steuer, EU-UStB 2012, 27-28
  • EuGH v. 1.3.2012 - Rs. C-280/10, Vorsteuerabzug aus Eingangsleistungen einer noch zu gründenden Gesellschaft, EU-UStB 2012, 28-29
  • EuGH v. 26.2.2012 - Rs. C-118/11, Vorsteuerabzug eines angemieteten und an das Personal zur auch privaten Nutzung überlassenen Fahrzeugs, EU-UStB 2012, 29-31
  • EuGH v. 29.3.2012 - Rs. C-436/10, Grundsätze der “Seeling-Rechtsprechung“ in der Vergangenheit auch für jur. Personen anwendbar, EU-UStB 2012, 31-32
  • EuGH v. 8.3.2012 - Rs. C-524/10, Pauschalregelung für landwirtschaftliche Erzeuger, Steuerbefreiung landwirtschaftlicher Umsätze in Portugal, EU-UStB 2012, 33-34
  • EuGH v. 27.10.2011 - Rs. C-93/10, Gelten die Factoring-Grundsätze auch für notleidende Kredite?, EU-UStB 2012, 34-36
  • EuGH v. 22.3.2012 - Rs. C-153/11, Vorsteuerabzug, Anschaffung eines WG, ohne sofortige Nutzung für die unternehmerische Tätigkeit einer Ges., EU-UStB 2012, 36-37
  • EuGH v. 29.3.2012 - Rs. C-500/10, Automatische Einstellung des steuergerichtlichen Verfahrens bei überlanger Verfahrensdauer, EU-UStB 2012, 37-38

Schwerpunktthema

  • von Streit, Georg, Rs. C-35/05 – Reemtsma, C-427/10 – Banca Antoniana und andere – Wann bleibt der Steuerpflichtige auf der Mehrwertsteuer sitzen?, Anmerkungen zur jüngeren EuGH-Rechtsprechung zur Erstattung von entrichteter Mehrwertsteuer, EU-UStB 2012, 38-49
    Der EuGH hatte in den vergangenen Jahren und insbesondere im vergangenen Jahr verschiedentlich über Fragen zu entscheiden, die sich daraus ergeben, dass bei der mehrwertsteuerlichen Abwicklung eines Vorgangs Normen aus unterschiedlichen Rechtsgebieten eingreifen, die im Einzelfall nicht aufeinander abgestimmt sind. In diesem Rahmen hatte der EuGH zu beurteilen, inwieweit sich die Mitgliedstaaten bei der Ausgestaltung des Verfahrensrechts, bei der sie eigentlich autonom handeln und keinen europarechtlichen Bindungen unterliegen, an den Grundsätzen des (Mehrwert-)Steuerrechts zu orientieren haben und damit de facto auch in diesem Bereich an europarechtliche Vorgaben, insbesondere die Grundsätze der Effektivität, der Neutralität und der Verhältnismäßigkeit, gebunden sind.

Report aus Brüssel

  • Vellen, Michael, Neue bzw. geplante Richtlinien und Verordnungen, EU-UStB 2012, 50-52


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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 5, Erscheinungstermin: 17. Mai 2012) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aus der Gesetzgebung

  • Wohlfart, Michaela, Gesetz zur Änderung des Gemeindefinanzreformgesetzes und von steuerlichen Vorschriften, UStB 2012, 123

Rechtsprechung

  • BFH v. 22.12.2011 - V R 29/10, Vorsteuerabzug aus Strafverteidigungskosten, UStB 2012, 123-124
  • BFH v. 14.3.2012 - XI R 33/09, Verpflichtung zur Abgabe von USt-Voranmeldungen in elektronischer Form, UStB 2012, 124-126
  • BFH v. 3.11.2011 - V R 32/10, Berichtigungsobjekt bei Vorsteuerberichtigung, UStB 2012, 126-128
  • BFH v. 8.3.2012 - V R 24/11, Vorsteuerberichtigung nach § 15a UStG im Insolvenzfall, UStB 2012, 128
  • BFH v. 19.10.2011 - XI R 18/09, Besteuerung von Reiseleistungen, UStB 2012, 128-130

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 2.4.2012 - IV D 3 - S 7179/07/10006 – DOK 2012/0262344, Steuerbefreiung für Ballett- und Tanzschulen, UStB 2012, 130-131
  • BMF v. 3.4.2012 - IV D 2 - S 7100/07/10027 – DOK 2012/0282652, Dienstleistungskommission bei Reiseleistungen, UStB 2012, 131-132

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerbefreiung für ehrenamtliche Tätigkeiten nach § 4 Nr. 26 Buchst. b UStG, UStB 2012, 132
  • Wohlfart, Michaela, Umfang der Steuerermäßigung nach § 12 Abs. 2 Nr. 7 Buchst. a UStG, UStB 2012, 132
  • Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerbefreiung für individualpädagogische Maßnahmen, UStB 2012, 132-133

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Grambeck, Hans-Martin, Leistungsort für Güterbeförderungsleistungen im Drittland, UStB 2012, 133-139
    Die Regelungen zum Leistungsort sind elementare Bestandteile des EU-Umsatzsteuerrechts. Insofern ist es wichtig, dass der Gesetzgeber die sich ihm unter Beachtung der EU-rechtlichen Vorgaben bietenden Gestaltungsmöglichkeiten sinnvoll nutzt und Gesetzesänderungen sorgfältig abwägt. Allerdings gibt der neue § 3a Abs. 8 UStG im Hinblick auf die Regelungen zum Leistungsort für Güterbeförderungsleistungen Anlass zu der Feststellung, dass der deutsche Gesetzgeber dem bislang nicht gerecht geworden ist. Selbst der Finanzverwaltung ist es nicht gelungen, die bestehenden Zweifelsfragen durch eine klare Auslegung im UStAE auszuräumen. Eine erneute Änderung des Gesetzes ist daher empfehlenswert.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Innergemeinschaftliche Lieferungen, UStB 2012, 139-143
    Anerkanntermaßen ist die Umsatzsteuer eine sehr stör- und betrugsanfällige Steuer. Dies ist systembedingt. Auf der einen Seite hat der Unternehmer die von ihm vereinnahmte Umsatzsteuer gänzlich uneigennützig einzuziehen und an den Fiskus abzuführen. Auf der anderen Seite steht ihm ein Vorsteuerabzug für die ihm in Rechnungen gesondert ausgewiesene Umsatzsteuer zu. Auf der Stufenleiter der Anfälligkeit noch weiter oben angesiedelt ist die Umsatzbesteuerung über die Grenze hinaus, hinein und herein nach oder von Europa. Aktuell uneins ist man sich in Deutschland nach wie vor darüber, unter welchen Voraussetzungen die Steuerfreiheit innergemeinschaftlicher Lieferungen nach § 6a UStG versagt werden kann, obwohl die objektiven Voraussetzungen der Norm vorliegen. Die Richtung dabei wird zwingend vorgegeben durch die Rechtsprechung des EuGH. Denn – auch – die deutsche Regelung fußt auf der Mehrwertsteuersystemrichtlinie (vormals 6. EG-Richtlinie). Auf der Grundlage der bisherigen Rechtsentwicklung und der aktuellen Rechtsprechung des EuGH werden die derzeit geltenden Regeln dargestellt.

Literaturempfehlungen

  • Weimann, Rüdiger, Umsatzsteuerprüfungen: (Keine) Festsetzungsverjährung bei unbefristetem Prüfungsaufschub, UStB 2012, 143-144
  • Weimann, Rüdiger, Vorsteuer- und Zinsrisiken bei der Optionsrücknahme: Vertragliche Absicherung und andere Maßnahmen, UStB 2012, 144-146
  • Weimann, Rüdiger, Absatzförderung durch Zinsverbilligungen: Händleranteil der Kundenfinanzierung seit 1.1.2012 steuerpfl., UStB 2012, 146-147
  • Weimann, Rüdiger, Weitere lesenswerte Beiträge, UStB 2012, 147-148


...weitere Inhaltsverzeichnisse

In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 4, Erscheinungstermin: 17. April 2012) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aus der Gesetzgebung

  • Wohlfart, Michaela, Entwurf eines Jahressteuergesetzes 2013 vorgelegt, UStB 2012, 95
  • Wohlfart, Michaela, Kein ermäßigter Steuersatz für das Herunterladen von Büchern, UStB 2012, 95
  • Wohlfart, Michaela, Kein ermäßigter Steuersatzes für Personenbeförderungen mit Schiffen, UStB 2012, 95

Rechtsprechung

  • BFH v. 9.2.2012 - R V 40/10, Vorsteuerabzug bei gemischter Holding, UStB 2012, 96
  • BFH v. 18.1.2012 - XI R 27/08, GiG bei Verkauf des Warenbestandes und Vermietung des Ladenlokals?, UStB 2012, 97-98
  • BFH v. 3.11.2011 - V R 16/09, Ermäßigter Steuersatz beim Vorverkauf von Konzertkarten, UStB 2012, 98-99
  • BFH v. 8.9.2011 - V R 43/10, Lieferung auch bei Betrugsabsicht des Lieferers, UStB 2012, 99-100
  • BFH v. 19.10.2011 - XI R 20/09, Steuerfreiheit der Personalgestellung einer Spielbank an gesellschaftsrechtlich verbundene Spielcasinobetreiber, UStB 2012, 100-102
  • FG Nds. v. 30.11.2011 - 5 K 262/10, Kein Vorsteuerabzug für Waren zum Selbstverbrauch, UStB 2012, 102-103
  • BFH v. 19.10.2011 - XI R 40/09, Steuerbefreiung für Umsätze einer “männlichen Stripgruppe“?, UStB 2012, 103-104
  • FG Rheinland-Pfalz v. 23.2.2012 - 6 K 1868/10, Verkauf von Lotterielosen durch einen gemeinnützigen Verein, UStB 2012, 104-105

Weitere Rechtsprechung

  • Wohlfart, Michaela, Doppelumsatz bei der Verwertung von Sicherungsgut, UStB 2012, 105
  • Wohlfart, Michaela, Umkehr der Steuerschuldnerschaft bei Bauleistungen, UStB 2012, 105-106

Verwaltungsanweisungen

  • Bay. Landesamt f. Steuern v. 17.2.2012 - S 7104.1.1-9/2 St 33, Nachträglicher Wechsel des Betreibers einer Photovoltaikanlage, UStB 2012, 106-107

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Vereinfachung der elektronischen Rechnungsstellung, UStB 2012, 107

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Heinrichshofen, Stefan, Der Anwendungserlass der Finanzverwaltung im Hinblick auf die Rechtsprechungsänderung des BFH zum Vorsteuerabzug, UStB 2012, 108-113
    Das Schreiben der Finanzverwaltung vom 2.1.2012 fasst die jüngste Rechtsprechung des BFH im Bereich des Vorsteuerabzugs gut zusammen. Im Hinblick auf die Berichtigung nach § 15a UStG geht es sogar einen Schritt weiter, der als solcher konsequent und europarechtlich geboten ist. Gerade im Bereich der juristischen Personen führen die neuen Grundsätze aber zu einer Verschärfung, so dass das Schreiben eine Übergangsregelung für Eingangsleistungen, die bis zum 31.3.2012 bezogen wurden, enthält. Aufgrund des neuen Verständnisses verliert der Anwendungsbereich des § 3 Abs. 1b UStG deutlich an Bedeutung. Die Thematik wird auch zukünftig die Gerichte beschäftigen, da viele neue Zweifelsfragen entstehen bzw. zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen. Hierzu zählen bspw. die Beurteilung der zutreffenden Aufteilungsmethode bei gemischt genutzten Eingangsleistungen in den unterschiedlichen Sphären sowie die Frage, nach welchen Kriterien eine direkte und unmittelbare Zuordnung zu den einzelnen Sphären zu erfolgen hat. Die hierzu in der Vergangenheit ergangenen Entscheidungen des BFH in anderen Bereichen waren zumindest für mich nicht immer überzeugend. Der neue Diskussionsbedarf zeigt sich bereits an dem aktuellen Vorlagebeschluss des BFH vom 22.12.2011 (V R 29/10) im Bereich des Vorsteuerabzugs aus Strafverteidigungskosten. Da die konkrete Umsetzung des neuen Verständnisses neue Fragen aufwirft, wird sie die Praxis teilweise zum “Verzweifeln“ bringen. Es wäre deshalb höchste Zeit, dass der deutsche Gesetzgeber endlich die Vorschriften des § 15 UStG reformiert.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • von Wallis, Georg, Erwerb sog. Non-Performing Loans doch keine umsatzsteuerbare Leistung des Erwerbers, UStB 2012, 114-116
    Mit dem Urteil vom 26.1.2012 hat der BFH die Entscheidung des EuGH zur Frage der steuerlichen Bewertung des Kaufs zahlungsgestörter Forderungen (sog. Non-Performing Loans oder NPL) umgesetzt. Nach diesen Entscheidungen stellen der Ankauf und die Einziehung von zahlungsgestörten Forderungen keine umsatzsteuerliche Leistung dar, wenn der Kaufpreis für die Forderungen deren wirtschaftlichem Wert entspricht und keine Vergütung für die Einziehung der Forderungen und die Übernahme des Ausfallrisikos vereinbart wird. Damit scheint der Streit über die umsatzsteuerliche Behandlung des Ankaufs von sog. NPL endlich geklärt. Der Verkauf zahlungsgestörter Forderungen ist insbesondere für Banken eine Möglichkeit, ihre Bilanzen von Forderungen, bei denen die Schuldner mit ihren Verpflichtungen in Verzug geraten, zu bereinigen. Der Verkauf dieser Forderungen ermöglicht ihnen zugleich, die Abteilungen für die Durchsetzung von Forderungen und die Verwertung von Sicherheiten abzubauen. Als Käufer betätigen sich insbesondere Unternehmen, die sich auf die Realisierung solcher Forderungen spezialisiert hatten. Ab 2003 kam der Markt für den Verkauf von zahlungsgestörten Forderungen in Deutschland jedoch nahezu zum Erliegen. Im Hinblick auf die neue Entscheidung besteht jedoch Anlass für die Annahme, dass die Banken nunmehr wieder in erheblichem Umfang von dieser Möglichkeit Gebrauch machen werden.

Literaturempfehlungen

  • Weimann, Rüdiger, “Ran an die Buletten!“: USt-Erstattung durch einstweilige Anordnung, UStB 2012, 116-117
  • Weimann, Rüdiger, Dauerfristverlängerung: Erstattung von Guthaben, UStB 2012, 117-118
  • Weimann, Rüdiger, Weitere lesenswerte Beiträge, UStB 2012, 118-119


...weitere Inhaltsverzeichnisse

In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 3, Erscheinungstermin: 17. März 2012) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aus der Gesetzgebung

  • Wohlfart, Michaela, Entwurf eines Neunten Gesetzes zur Änderung des Gemeindefinanzreformgesetzes, UStB 2012, 63
  • Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuersatz für die Fahrgastschifffahrt, UStB 2012, 63

Rechtsprechung

  • BFH v. 19.10.2011 - XI R 16/09, Vorsteuerberichtigung bei Geldspielumsätzen, UStB 2012, 63-64
  • BFH v. 8.9.2011 - V R 5/10, Chauffeurservice als Beförderungsleistung, UStB 2012, 64-65
  • BFH v. 1.12.2011 - V R 1/11, Unternehmereigenschaft einer Gemeinde bei Überlassung v. Pkw-Stellplätzen?, UStB 2012, 66-67
  • FG Köln v. 13.7.2011 - 2 K 2695/10, Rückwirkende Rechnungsberichtigung im Vorsteuervergütungsverfahren?, UStB 2012, 67-68
  • BFH v. 10.11.2011 - V R 41/10, Unternehmerische Tätigkeit einer Gemeinde, UStB 2012, 68-70
  • FG Baden-Württemberg v. 20.8.2011 - 1 K 559/11, Keine steuerfreie i.L. bei bewusster Verschleierung der Identität des tatsächlichen Abnehmers, UStB 2012, 70-71
  • FG Mecklenburg-Vorpommern v. 26.5.2011 - 2 K 416/09, Besteuerung von Verpflegung, die der Reiseveranstalter als Pauschalangebotsbestandteil im Ausland verkauft, UStB 2012, 71-72

Weitere Rechtsprechung

  • Wohlfart, Michaela, Private Mitverwendung gemischt genutzten Gegenstands beim Kleinunternehmer nicht steuerbar, UStB 2012, 72-73

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 6.2.2012 - IV D 3 - IV D 3 - S 7134/12/10001 – DOK 2012/0111178, Nachweispflichten für Ausfuhrlieferungen, UStB 2012, 73-74
  • BMF v. 12.12.2011 - IV D 3 - S 7015/11/10003 – DOK 2011/0994839, Änderungen des UStAE zum 31.12.2011, UStB 2012, 74-76

Weitere Verwaltungsanweisungen

Wohlfart, Michaela, Verlängerung der Nichtbeanstandungsregelung bei Beleg- und Buchnachweispflichten für i.L., UStB 2012, 76

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

Moldan, Alexander, Umsatzsteuerliche Beurteilung von Messebauleistungen, UStB 2012, 77-84

Auch wenn Deutschland den langjährigen Titel des “Exportweltmeisters“ mittlerweile an China abgeben musste, ist die internationale Nachfrage nach Produkten der Marke “Made in Germany“ – insbesondere im Anlagen-, Maschinen- und Automobilbau – weiterhin ungebrochen stark. Um dieser großen Bedeutung der Auslandsmärkte gerecht zu werden, ist es für deutsche Unternehmen unerlässlich, ihre Produkte, Entwicklungen sowie Konzepte dem internationalen (Fach-)Publikum auf Messen, Ausstellungen und sonstigen Events “direkt vor Ort“ zu präsentieren. Bei diesen Auslandsveranstaltungen nutzen deutsche Messeaussteller nicht selten das bewährte “Know-how“ deutscher Messebauer. Die umsatzsteuerliche Beurteilung der in diesem Zusammenhang zu erbringenden Messebauleistungen führt in der Praxis häufig zu Diskussionen zwischen den beteiligten Parteien. Diesen Diskussionen dürfte durch das EuGH-Urteil vom 27.10.2011 (EuGH v. 27.10.2011 – Rs. C-530/09 – Inter-Mark, EU-UStB 2011, 72), durch die Erweiterung des § 3a Abs. 8 Satz 1 UStG im Rahmen des Beitreibungsrichtlinie-Umsetzungsgesetzes und durch die in der Folge ergangenen BMF-Schreiben vom 18. und 19.1.2012 zum einen Nährboden entzogen, zum anderen aber neuer Diskussionsstoff geliefert worden sein, wie folgender Beitrag u.a. zeigen soll.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

Weigel, Martin, Umsatzsteuerpflicht eines gemeinnützigen Vereins aus dem Verkauf von Angelberechtigungsscheinen, UStB 2012, 85-88

Die Frage, wie die Erlaubnis, ein bestimmtes Areal zum Fischen nutzen zu dürfen, zu behandeln ist, ist sicherlich nicht Teil des umsatzsteuerrechtlichen “Mainstreams“. Bei näherer Betrachtung lässt sich jedoch feststellen, dass dieses Thema Literatur und Rechtsprechung in erstaunlichem Ausmaß beschäftigt hat. So gestaltet sich allein die tatsächliche Ausgangslage sehr unterschiedlich. Wird beispielsweise ein Areal im EU-Ausland verpachtet, stellt sich die Frage nach dem Ort der Leistung und einem damit verbundenen Besteuerungsrecht. Bei der Verpachtung eines Grundstücks zum Fischen kann von Bedeutung sein, ob sich der Eigentümer ein eigenes Nutzungsrecht vorbehält. Ist der Pächter ein gemeinnütziger Verein, sind die Besonderheiten des Gemeinnützigkeitsrechts zusätzlich zu beachten (§§ 51–68 der Abgabenordnung 1977 – AO). In die Betrachtung ist die Bedeutung und rechtliche Auswirkung der Fischereigesetze der einzelnen Bundesländer mit einzubeziehen. Schließlich stellt sich die Frage, ob zwischen den Erwerbern einer Fischereilizenz hinsichtlich des “Ob“ und des anzuwendenden Steuersatzes unterschieden werden muss.

Literaturempfehlungen

  • Weimann, Rüdiger, Zusammenfassende Meldung: Was es für 2012 Neues zu beachten gilt!, UStB 2012, 88-89
  • Weimann, Rüdiger, In Zivilverträgen umsatzsteuerliche Risiken richtig einschätzen und berücksichtigen, UStB 2012, 89-90
  • Weimann, Rüdiger, Weitere lesenswerte Beiträge, UStB 2012, 90-91


...weitere Inhaltsverzeichnisse

In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 2, Erscheinungstermin: 17. Februar 2012) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Rechtsprechung

  • BFH v. 8.9.2011 - V R 42/10, Leistungsort bei grundstücksbezogenen Vermittlungsleistungen, UStB 2012, 35-36
  • BFH v. 24.11.2011 - V R 13/11, Tabelleneintrag im Insolvenzverfahren, UStB 2012, 36-37
  • BFH v. 12.10.2011 - V R 66/09, Regelsteuersatz für Mahlzeiten im Altenwohn- und Pflegeheim sowie für Leistungen eines Partyservice, UStB 2012, 37-39
  • FG München v. 22.11.2011 - 2 K 1488/09, Keine Umsatzsteuerfestsetzung aus Gründen des Vertrauensschutzes?, UStB 2012, 39-40
  • BFH v. 15.9.2011 - V R 16/11, Steuerfreier Behindertenfahrdienst, UStB 2012, 40-41

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 19.1.2012 - IV D 3 - S 7117-a/10/10001 – DOK 2012/0038127, Ort der Leistung beim Standaufbau im Zusammenhang mit Messen, UStB 2012, 41-42
  • BMF v. 18.1.2012 - IV D 3 - S 7117/11/10001 – DOK 2012/0037816, Veranstaltungsleistungen im Zusammenhang mit Messen, UStB 2012, 43-44
  • BMF v. 3.1.2012 - IV D 2 - S 7100-b/11/10001 – DOK 2011/1037205, Übertragung von Gesellschaftsanteilen, UStB 2012, 44-45
  • BMF v. 9.12.2011 - IV D 3 - S 7360/11/10003 – DOK 2011/0990487, Kleinunternehmerregelung bei Verpachtung landwirtschaftlicher Betriebe, UStB 2012, 45

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerbefreiung für ehrenamtliche Tätigkeiten nach § 4 Nr. 26 Buchst. b UStG, UStB 2012, 46
  • Wohlfart, Michaela, Neues Vordruckmuster USt 1 TS – Bescheinigung über die Ansässigkeit im Inland, UStB 2012, 46

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Thoma, Alexander / Burghardt, Patrick, Umsatzsteuerliche Beurteilung der Gewährung von Unterkunft durch den Arbeitgeber anlässlich einer doppelten Haushaltsführung des Arbeitnehmers, UStB 2012, 47-51
    Sachleistungen des Arbeitgebers an sein Personal stehen zunehmend im Fokus umsatzsteuerlicher Überprüfungen durch die Finanzverwaltung. Lohnsteuerliche Feststellungen seitens der Finanzbehörden werden immer mehr zum Anlass genommen, hieraus umsatzsteuerliche Implikationen abzuleiten. Dies verwundert nicht, zumal die Umsatzsteuer bei Sachleistungen an Arbeitnehmer zu Definitivbelastungen des Arbeitgebers und tatsächlichen Mehreinnahmen des Staates führen. Dabei wird seitens der Prüfer oft verkannt, dass Lohnsteuerpflicht nicht gleich Umsatzsteuerpflicht ist. Zwar gibt es – wie der nachstehende Beitrag zeigt – einen gewissen Zusammenhang zwischen lohnsteuerlichen und umsatzsteuerlichen Begriffsbestimmungen. Das Umsatzsteuerrecht bleibt jedoch auch bei Sachleistungen des Arbeitgebers an das Personal eine eigenständige Rechtsmaterie.Der nachstehende Aufsatz soll einen Einblick in die Komplexität der umsatzsteuerlichen Thematik “Sachleistungen des Arbeitgebers an das Personal“ gewähren und einen Beitrag dazu leisten, sich umsatzsteuerlichen Fragen in diesem Zusammenhang systematisch zu nähern. Um im Rahmen dieser weiträumigen Materie dennoch eine gezielte umsatzsteuerliche Analyse zu ermöglichen, soll den folgenden Ausführungen ein aktueller Beratungsfall der Autoren als thematische Einschränkung dienen: “Die Gewährung von Unterkunft durch den Arbeitgeber anlässlich einer doppelten Haushaltsführung des Arbeitnehmers“.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Moldan, Alexander, Nochmals: Umsatzsteuerliche Behandlung von Seminarleistungen, UStB 2012, 52-54
    Die Durchführung von der Allgemeinheit offen stehenden Seminare in Österreich durch einen ausländischen (z.B. deutschen) Seminarveranstalter hat seit dem Jahreswechsel – unabhängig von Herkunft und Status der leistungsempfangenden Seminarteilnehmer (Unternehmer bzw. Nicht-Unternehmer) sowie der Existenz einer österreichischen Betriebsstätte beim ausländischen (z.B. deutschen) Seminarveranstalter – zur Folge, dass stets österreichische Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen ist. Ein Übergang der Steuerschuldnerschaft auf die Seminarteilnehmer (Reverse-Charge-Verfahren) entfällt. Aus diesem Grund ist eine umsatzsteuerliche Registrierung in Österreich für den ausländischen (z.B. deutschen) Seminarveranstalter ab 1.1.2012 unvermeidbar, um die zu fakturierende österreichische Umsatzsteuer im Rahmen des Veranlagungsverfahrens an das zuständige FA Graz Stadt abführen zu können. Die österreichische Kleinunternehmerregelung, nach der ein Ausweis von österreichischer Umsatzsteuer bei Unterschreiten der Kleinunternehmergrenze von 30.000 € nicht erforderlich ist, kann von ausländischen (z.B. deutschen) Seminarveranstaltern nicht in Anspruch genommen werden, da diese Regelung nur auf Leistungserbringer mit Unternehmenssitz in Österreich Anwendung findet.
  • Kruhl, Alfred, Die Leistungen eines Partyservice und die Zubereitung von Speisen im Altenwohn- und Pflegeheim unterliegen dem Regelsteuersatz, UStB 2012, 54-56
    In Ergänzung der bisherigen Berichterstattung zur umsatzsteuerrechtlichen Abgrenzung von Lieferungen und Restaurationsleistungen (vgl. , UStB 2011, 353) wird in diesem Beitrag auf das am 25.1.2012 veröffentlichte Urteil des BFH v. 23.11.2011 – XI R 6/08 – zur Umsatzbesteuerung von Leistungen eines Partyservice und auf das am 4.1.2012 veröffentlichte Urteil des BFH v. 12.10.2011 – V R 66/09 – zur umsatzsteuerlichen Regelung der Zubereitung von Speisen im Altenwohn- und Pflegeheim eingegangen. In beiden Entscheidungen kommt der BFH zu dem Ergebnis, dass es sich um dem Regelsteuersatz unterliegende sonstige Leistungen handelt.

Literaturempfehlungen

  • Weimann, Rüdiger, UStVA: Auf fristgerechte Abgabe achten!, UStB 2012, 57
  • Weimann, Rüdiger, Immobiliengesellschaften: Als Berater rechtzeitig auf Vorsteuerrisiken hinweisen und dies auch dokumentieren, UStB 2012, 57-58
  • Weimann, Rüdiger, Dienstleistungen an jPöR nach der neuen EU-DVO: B2C- oder B2B-Leistung?, UStB 2012, 58-60
  • Weimann, Rüdiger, Weitere lesenswerte Beiträge, UStB 2012, 60


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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 1, Erscheinungstermin: 17. Januar 2012) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aus der Gesetzgebung

  • Wohlfart, Michaela, Zweite Verordnung zur Änderung steuerlicher Verordnungen, UStB 2012, 3
  • Wohlfart, Michaela, Beitreibungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz, UStB 2012, 3
  • Wohlfart, Michaela, Drittes Gesetz zur Änderung des Umsatzsteuergesetzes, UStB 2012, 3

Rechtsprechung

  • BFH v. 15.9.2011 - V R 36/09, Änderung der Bemessungsgrundlage, UStB 2012, 4-5
  • BFH v. 19.6.2011 - XI R 8/09, Bemessungsgrundlage bei Lieferung an Arbeitnehmer, UStB 2012, 5-6
  • BFH v. 7.7.2011 - V R 21/10, Zeitpunkt der Zuordnungsentscheidung bei gemischt genutzten Gebäuden, UStB 2012, 6-8
  • BFH v. 24.8.2011 - V R 53/09, Beendigung der Organschaft in Fällen der Insolvenz, UStB 2012, 8-9
  • FG Baden-Württemberg v. 20.7.2011 - 14 K 4282/09, Nachweis des Verbringens in das Ausland bei innergemeinschaftlicher Kfz-Lieferung, UStB 2012, 9-11
  • BFH v. 18.8.2011 - V R 27/10, Steuerfreiheit hygienischer Leistungen durch Ärzte, UStB 2012, 11-12
  • FG Sachsen v. 21.9.2010 - 3 K 2016/07, Steuerliche Behandlung von Krankentransporten, UStB 2012, 12

Weitere Rechtsprechung

  • Wohlfart, Michaela, Pocket-Bikes keine Fahrzeuge i.S.d. § 1b Abs. 2 Nr. 1 UStG, UStB 2012, 13
  • Redaktion, , BERATER-TAG 2011, UStB 2012, 13

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 9.12.2011 - IV D 2 – S 7333/11/10001 – DOK 2011/0989130, Zeitpunkt der Änderung der Bemessungsgrundlage, UStB 2012, 14
  • BMF v. 9.12.2011 - IV D 2 – S 7330/09/10001:001 –DOK 2011/0992053, Berichtigung der Bemessungsgrundlage im Insolvenzverfahren, UStB 2012, 14-16
  • BMF v. 14.11.2011 - IV D 2 – S 7100/07/10028:003 – DOK 2011/0877938, Haftungsübernahme als steuerbarer Umsatz, UStB 2012, 16

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Umfang der Steuerermäßigung nach § 12 Abs. 2 Nr. 7 Buchst. a UStG, UStB 2012, 17
  • Wohlfart, Michaela, Nachweis der Steuerbefreiung für innergemeinschaftliche Lieferungen, UStB 2012, 17
  • Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerrechtliche Behandlung der Umsätze aus Sortengeschäften, UStB 2012, 17-18
  • Wohlfart, Michaela, Ermäßigter Steuersatz Ermäßigter Steuersatz für Umsätze mit Sammlermünzen, UStB 2012, 18

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • von Streit, Georg, Umsetzung der “Euro Tyre-Rechtsprechung“ des EuGH durch den BFH, UStB 2012, 18-23
    Der EuGH hat mit seinem Urteil vom 16.12.2010 (EuGH v. 16.12.2010 – Rs. C-430/09 – Euro Tyre, UR 2011, 176) zu der – in seiner Entscheidung vom 6.4.2006 (EuGH v. 6.4.2006 – Rs. C-245/04 – EMAG Handel Eder, UR 2006, 342) offen gebliebenen – Frage Stellung genommen, welche Lieferung in einem sog. A-B-C-Geschäft als Transportlieferung anzusehen ist und damit gem. Art. 138 MwStSystRL (§§ 4 Nr. 1b, 6a UStG) von der Steuer befreit werden kann, wenn B den Transport durchführt. Nachdem der BFH diese Rechtsprechung bereits in seinem Urteil vom 17.2.2011 (BFH v. 17.2.2011 – V R 28/10, UR 2011, 779) übernommen hatte, hatte er in seiner Entscheidung vom 11.8.2011 (BFH v. 11.8.2011 – V R 3/10, UR 2011, 909) Gelegenheit, seine Ausführungen zu ergänzen. Die Aussagen dieser Entscheidung werfen Fragen auf, die im Folgenden behandelt werden sollen.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Plikat, Marc R., Umsatzsteuerliche Konsequenzen eigen- und fremdbewirtschafteter Kantinen, UStB 2012, 23
    Der Bundesrat hat in seiner 890. Sitzung am 25.11.2011 die Vierte Verordnung zur Änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung beschlossen (BR-Drucks. 618/11). Dadurch wird die lohnsteuerliche Behandlung von unentgeltlichen oder verbilligten Mahlzeiten der Arbeitnehmer ab dem Kalenderjahr 2012 geregelt. Mahlzeiten, die unentgeltlich oder verbilligt an die Arbeitnehmer abgegeben werden, sind mit dem anteiligen amtlichen Sachbezugswert nach der Sachversicherungsentgeltsverordnung (SvEV) zu bewerten. Dieser Beitrag gibt einen kurzen Überblick über die steuerlichen Konsequenzen.
  • Weimann, Rüdiger, Umsatzsteuer-Voranmeldung 2012 und Umsatzsteuererklärung 2011, UStB 2012, 24-29
    Das Wesentliche zur Umsatzsteuer-Voranmeldung hat der Autor an dieser Stelle bereits umfassend vorgestellt: u.a. zur Umsatzsteuer-Voranmeldung 2011 vgl. UStB 2011, 56 u. 261. Gleiches gilt für die Umsatzsteuererklärung: u.a. zur Umsatzsteuererklärung 2010 vgl. UStB 2011, 125. Um Doppelungen zu vermeiden, baut der Autor auf diese Beiträge auf und beschränkt sich auf Aktualisierungen und Ergänzungen, soweit diese erforderlich sind.

Literaturempfehlungen

  • Weimann, Rüdiger, Forderungsverkauf bleibt ohne Auswirkung auf das Entgelt, UStB 2012, 29-30
  • Weimann, Rüdiger, Incoterms 2010, UStB 2012, 30-31
  • Weitere lesenswerte Beiträge, UStB 2012, 31-32


...weitere Inhaltsverzeichnisse

In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 12, Erscheinungstermin: 17. Dezember 2011) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Rechtsprechung

  • BFH v. 19.9.2011 - XI R 29/09, Photovoltaik I: Vorsteuerabzug bei teilweiser nichtwirtschaftlicher Tätigkeit, UStB 2011, 367-368
  • BFH v. 19.9.2011 - XI R 29/10, Photovoltaik II: Vorsteuerabzug bei teilweiser nichtwirtschaftlicher Tätigkeit, UStB 2011, 368
  • BFH v. 19.9.2011 - XI R 21/10, Photovoltaik III: Vorsteuerabzug bei teilweiser privater Nutzung des Carports, UStB 2011, 368-369
  • BFH v. 11.8.2011 - V R 3/10, Steuerfreiheit im Reihengeschäft, UStB 2011, 369-370
  • BFH v. 7.7.2011 - V R 53/10, Anforderungen an die organisatorische Eingliederung bei der umsatzsteuerrechtlichen Organschaft, UStB 2011, 370-372
  • BFH v. 11.8.2011 - V R 19/10, Innergemeinschaftliche Lieferung: Beteiligung an Steuerhinterziehung, UStB 2011, 372-373
  • BFH v. 7.7.2011 - V R 36/10, Kein Flächenschlüssel bei einer Vorsteueraufteilung in einer Spielhalle, UStB 2011, 373-375
  • BFH v. 30.6.2011 - V R 44/10, Ermäßigter Steuersatz für Stadtrundfahrten, UStB 2011, 375-376

Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Anwendung der Differenzbesteuerung bei der Veräußerung von Anlagevermögen, UStB 2011, 377
  • Wohlfart, Michaela, Grenzüberschreitende Personenbeförderungen im Luftverkehr, UStB 2011, 377

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Meyer, Bernd, Umsatzsteuerliche Behandlung von Seminarleistungen, UStB 2011, 378-383
    Die umsatzsteuerliche Bestimmung des Orts sonstiger Leistungen (§ 3a UStG) hat im Jahressteuergesetz 2010 vom 8.12.2010 (BGBl. I 2010, 1768) zum 1.1.2011 gerade im Bereich von Seminarleistungen einige Änderungen erfahren, die teilweise als grundlegend empfunden werden. Um den praktischen Umgang mit der umsatzsteuerlichen Handhabung risikofrei zu gestalten und rechnungstechnisch zutreffend abzuwickeln, wird die aktuelle Rechtslage nachstehend überblickartig dargestellt.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Plikat, Marc R., Rechtsansichten des österreichischen Fiskus zur Thematik Reihengeschäfte und Vergleiche mit dem deutschen Umsatzsteuergesetz, UStB 2011, 384-395
    Beim Salzburger Steuerdialog des österreichischen Bundesministeriums für Finanzen (ö-BMF) mit dem Umsatzsteuer-Fachbereich und den Finanzämtern werden in der Praxis auftretende Zweifelsfragen zur Umsatzsteuer behandelt. Somit ist der Salzburger Steuerdialog eine der wichtigsten Veranstaltungen der österreichischen Finanzverwaltung, an der jährlich ca. 150 Experten teilnehmen. Als Ergebnis des diesjährigen Dialogs wurde mit ö-BMF-Erlass vom 28.9.2011 (BMF-010219/0225 – VI/4/2011) Klarstellungen und Ergänzungen zu den behandelten umsatzsteuerlichen Fragen veröffentlicht. Ein Themenkomplex waren Reihengeschäfte mit Drittlands- und Binnenmarktbezug sowie die Zuordnung der sog. bewegten Lieferung bei reinen Binnenmarktsreihengeschäften. Dieser Artikel möchte die Sichtweise der österreichischen Finanzverwaltung aufzeigen und Vergleiche zur deutschen Rechtsauffassung ziehen.

Literaturempfehlungen

  • Weimann, Rüdiger, Werthaltige Abfälle: Anwendung des § 13b Abs. 2 Nr. 7 UStG jetzt doch auf Schrottfahrzeuge!, UStB 2011, 395-396
  • Weimann, Rüdiger, Weitere lesenswerte Beiträge, UStB 2011, 396

 

Heft 4 EUUStB

Editorial, EU-UStB 2011, 69

  • EuGH v. 10.11.2011 - Rs. C-444/10, Vermietung statt Übereignung eines Ladenlokals bei Veräußerung eines Unternehmens für Sportartikel, EU-UStB 2011, 71-72
  • EuGH v. 27.10.2011 - Rs. C-530/09, Entwicklung, Vermietung und Aufbau von Messeständen keine grundstücksbezogenen Leistungen, EU-UStB 2011, 72-74
  • EuGH v. 6.10.2011 - Rs. C-421/10, Anwendungsvorrang im Hinblick auf die Eigenschaft als ausländischer Unternehmer i.S.v. § 13b UStG, EU-UStB 2011, 74-75
  • EuGH v. 10.11.2011 - Rs. C-259/10, Rs. C-260/10, Steuerbefreiung für Glücksspielumsätze, EU-UStB 2011, 75-76
  • EuGH v. 15.9.2011 - verb. Rs. C-180/10, Rs. C-181/10, Verkauf von Baugrundstücken, die Teil einer landwirtschaftlich genutzten Fläche waren, EU-UStB 2011, 77-79
  • EuGH v. 6.9.2011 - Rs. C-398/09, Erstattung rechtsgrundlos entrichteter Abgaben, EU-UStB 2011, 79-80
  • EuGH v. 27.10.2011 - Rs. C-504/10, Vorsteuerabzugsrecht bei Übertragung von Anteilen an Rechten, EU-UStB 2011, 80-81
  • EuGH v. 20.10.2011 - Rs. C-94/10, Kein Anspruch des Abnehmers auf Erstattung rechtswidrig erhobener USt, die der Lieferer abgewälzt hat, EU-UStB 2011, 81-83

Schwerpunktthema

  • Harksen, Nathalie, Zoll und Einfuhrumsatzsteuer in Theorie und Praxis, EU-UStB 2011, 83-87
    Jeder Importeur, der Waren aus einem Drittland in das Zoll- und Steuergebiet der Europäischen Union einführt, sieht sich sowohl mit dem Zoll- als auch dem Umsatzsteuerrecht konfrontiert. Nicht selten sind in Unternehmen mehrere Abteilungen in die praktische Abwicklung eines solchen Geschäftes eingebunden. Der Einkauf sorgt sich um die zollrechtlichen Fragestellungen, während die umsatzsteuerlichen Thematiken von der Finanzabteilung bearbeitet werden.Auf der Seite der Verwaltung sieht es nicht anders aus: Erhoben wird die Einfuhrumsatzsteuer als besondere Verbrauchsteuer gemeinsam mit den Zollabgaben bei der Einfuhr von Waren aus Drittländern in das deutsche Steuergebiet durch die deutsche Zollverwaltung. Ausgezahlt wird sie hingegen durch die Finanzverwaltung der Länder.Sowohl im Unternehmen als auch in der Verwaltung lohnt sich hingegen die theoretische als auch praktische Betrachtung von Einfuhrvorgängen unter dem Blickwinkel sowohl des Zoll- als auch des Umsatzsteuerrechts. Vor diesem Hintergrund gibt der folgende Beitrag einen Überblick über Schwierigkeiten im Umgang mit Zoll und (Einfuhr-) Umsatzsteuer in der täglichen Praxis.



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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 11, Erscheinungstermin: 17. November 2011) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aus der Gesetzgebung

  • Wohlfart, Michaela, Drittes Gesetz zur Änderung des Umsatzsteuergesetzes vorgelegt, UStB 2011, 335
  • Wohlfart, Michaela, Öffentliche Anhörung zum Beitreibungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz durchgeführt, UStB 2011, 335
  • Wohlfart, Michaela, Steuervereinfachungsgesetz 2011 beschlossen, UStB 2011, 335-336

Rechtsprechung

  • BFH v. 7.7.2011 - V R 41/09, Einschränkung des Vorsteuerabzugs bei Vermietung von Miteigentumsanteil, UStB 2011, 336-337
  • BFH v. 7.7.2011 - V R 42/09, Zeitpunkt der Zuordnungsentscheidung bei gemischt-genutzten Gegenständen, UStB 2011, 337-338
  • BFH v. 30.6.2011 - V R 3/07, Lieferung von Popcorn und Nachos, UStB 2011, 338-339
  • BFH v. 8.6.2011 - XI R 37/08, Abgrenzung von Essenslieferungen und Restaurationsleistungen II, UStB 2011, 339-341
  • BFH v. 11.8.2011 - V R 50/09, Innergemeinschaftliche Lieferung: Steuerpflicht bei Täuschung über Abnehmer, UStB 2011, 341-342
  • BFH v. 28.7.2011 - V R 28/09, “Kalte Zwangsvollstreckung“ und “kalte Zwangsverwaltung“, UStB 2011, 342-343

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 22.9.2011 - IV D3 - S 7279/11/10001 – DOK:2011/0626492, BMF-Schreiben zur Erweiterung der Steuerschuldnerschaft in § 13b UStG, UStB 2011, 343-344
  • BMF v. 28.9.2011 - IV D 2 - S 7100/09/10003:002 – DOK 2011/0769279, Verbilligter Zins als Absatzförderung in der Automobilindustrie, UStB 2011, 345-346

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Vordruckmuster im Voranmeldungs- und Vorauszahlungsverfahren für 2012, UStB 2011, 346
  • Wohlfart, Michaela, Muster der Umsatzsteuererklärung 2011, UStB 2011, 346

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

Wagner, Sven / Raudszus, Holger, Wechsel der Steuerschuldnerschaft bei bestimmten Umsätzen (§ 13b UStG), UStB 2011, 347-353

Nachdem wir uns in Teil 1 der Ausführungen zu §13b UStG mit den sonstigen Leistungen eines im übrigen Gemeinschaftsgebiet ansässigen Unternehmers und den Werklieferungen und sonstigen Leistungen eines im Ausland ansässigen Unternehmers befasst haben, wollen wir im zweiten Teil nähere Erläuterungen zu den Regelungen des § 13b Abs. 2 Nrn. 4-10 UStG geben.

Kruhl, Alfred, Umsatzsteuerrechtliche Abgrenzung von Lieferungen und Restaurationsleistungen neu geregelt, UStB 2011, 353-356

Mit zwei Urteilen v. 30.6.2011 (BFH v. 30.6.2011 – V R 35/08, UR 2011, 696; v. 30.6.2011 – V R 18/10, UR 2011, 699) hat der BFH zu der bisher häufig strittigen umsatzsteuerrechtlichen Abgrenzung von Essenslieferungen (mit 7 % besteuert) und Restaurationsleistungen (mit 19 % besteuert) Stellung bezogen. Diese Entscheidungen beruhen auf dem Urteil des EuGH v. 10.3.2011 – Rs. C-497/09, C-499/09, C-501/09, C-502/09 – Bog u.a., UR 2011, 272, das aufgrund von Vorabentscheidungsersuchen des BFH ergangen ist. Die BFH-Urteile bedeuten eine Abkehr der bislang restriktiven Anwendung des ermäßigten Umsatzsteuersatzes auf die Abgabe von zubereiteten Speisen oder Mahlzeiten zum sofortigen Verzehr. In dem folgenden Beitrag wird auf diese Problematik unter Berücksichtigung der neuen höchstrichterlichen Entscheidungen eingegangen.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

 Die “Umsatzsteuer-Highlights“ 2011, UStB 2011, 357-362

 

Literaturempfehlungen

  • Weimann, Rüdiger, “Falscher“ innergemeinschaftlicher Erwerb: Nachweis der Besteuerung i.R.d. § 3d Satz 2 UStG, UStB 2011, 362-363
  • Weimann, Rüdiger, Weitere lesenswerte Beiträge, UStB 2011, 363-364


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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 10, Erscheinungstermin: 17. Oktober 2011) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Rechtsprechung

  • BFH v. 30.6.2011 - V R 35/08, V R 18/10, Abgrenzung Lieferung und Restaurationsleistung, UStB 2011, 307-308
  • BFH v. 12.5.2011 - V R 46/10, Belegnachweis bei innergemeinschaftlichen Lieferungen, UStB 2011, 308-309
  • BFH v. 8.6.2011 - XI R 22/09, Umsatzsteuerfreiheit von Leistungen der Altenhilfe (betreutes Wohnen), UStB 2011, 309-310
  • BFH v. 29.6.2011 - XI R 52/07, Biotechnologie: Keine Arbeiten an beweglichen körperlichen Gegenständen, UStB 2011, 310-311
  • BFH v. 7.4.2011 - V R 44/09, Zurechnung der missbräuchlichen Ausstellung von Rechnungen durch Dritte, UStB 2011, 312-313
  • BFH v. 29.6.2011 - XI R 15/10, Kfz-Erwerb: Keine Differenzbesteuerung bei einem Kioskbetreiber, UStB 2011, 313-314

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 31.8.2011 - IV D 2 - S 7109/09/10001 – DOK 2011/0659452, Warenmuster i.S.d. § 3 Abs. 1b Satz 1 Nr. 3 UStG, UStB 2011, 314-315
  • BMF v. 2.8.2011 - IV D 2 - S 7243/11/10001 – DOK 2011/0607021, Bereitstellung von Kureinrichtungen, UStB 2011, 315-316

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerliche Behandlung von Integrationskursen, UStB 2011, 316
  • Wohlfart, Michaela, Anwendung der Sonderregelung für Reisebüros auf Zu- und Abbringerflüge, UStB 2011, 316-317
  • Wohlfart, Michaela, Britisches Beschaffungsverfahren unter Verwendung einer Kreditkarte, UStB 2011, 317-318
  • Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuervergünstigungen für die NATO-Hauptquartiere, UStB 2011, 318

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Duyfjes, Nico / von Streit, Georg, Die Anwendung des § 3a Abs. 8 UStG auf Güterbeförderungsleistungen, UStB 2011, 318-323
    Seit dem 1.1.2010 haben sich die Regelungen zur Bestimmung des Leistungsortes von Güterbeförderungsleistungen, die für Unternehmen als Auftraggeber durchgeführt werden (B2B), grundlegend geändert. Zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung wurde daher mit Wirkung zum 1.1.2011 die Regelung des § 3a Abs. 8 UStG in das Umsatzsteuergesetz eingefügt, nachdem zuvor bereits Verwaltungsanweisungen erlassen worden waren, die das gleiche Ziel verfolgten. Die Formulierung der Vorschrift und deren Erläuterung im Umsatzsteuer-Anwendungserlass werfen rechtliche und praktische Fragen auf, die im Folgenden behandelt werden.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Alvermann, Jörg / Strohe, Mira, Umsatzsteuerbefreiung von Bildungseinrichtungen, UStB 2011, 324-326
    Die Finanzverwaltung hat in mehreren Verwaltungsverfügungen (zuletzt BMF v. 6.7.2011 – IV D 3 - S 719/09/10003) zur Ausstellung der nach § 4 Nr. 21 Buchst. a, bb UStG erforderlichen Bescheinigung der zuständigen Landesbehörde Stellung genommen. Die dort behandelten Fallkonstellationen sind insb. für Bildungseinrichtungen, die nicht in der Organisationsform einer Schule tätig werden (BVerwG v. 3.12.1976 – VII C 73.75, BStBl. II 1977, 334), von hoher Bedeutung. Nachfolgend ein Überblick zu Problembereichen und Rechtsstand.
  • Schallock, Alexander, Umsatzsteuer bei Mahlzeitengestellung durch Arbeitgeber an Arbeitnehmer, UStB 2011, 326-328
    Die OFD Rheinland hat in Ihrer Kurzinformation vom 17.2.2011 zur umsatzsteuerlichen Behandlung der Frühstücksgestellung durch Arbeitgeber an Arbeitnehmer Stellung genommen. Die OFD hat die Auffassung vertreten, dass der Kosteneinbehalt für Frühstück einen umsatzsteuerpflichtigen Vorgang darstellt, wenn dieser über dem amtlichen Sachbezugswert liegt. Auf Grund der praktischen Schwierigkeiten ist die OFD Rheinland wohl wieder zurückgerudert und verneint nunmehr einen Leistungsaustausch. Durch dieses Hin und Her ist bei vielen Arbeitgebern Verunsicherung entstanden. Da das Thema fast alle Arbeitgeber tangiert, hat die umsatzsteuerliche Behandlung eine hohe praktische Relevanz. Fraglich ist aber weiterhin, welche umsatzsteuerliche Behandlung, unabhängig von dem Rückzieher der OFD Rheinland, zutreffend ist. Im nachfolgenden Beitrag werden hierzu der Hintergrund, die ursprüngliche Auffassung der OFD Rheinland und die m.E. wesentlichen Aspekte zur umsatzsteuerlichen Würdigung dargestellt. Zu den allgemeinen umsatzsteuerrechtlichen Grundlagen wird insb. auf die Darstellung von , UStB 2011, 158, verwiesen.

Literaturempfehlungen

  • Weimann, Rüdiger, Es geht um die Wurst!, UStB 2011, 328-330
  • Weimann, Rüdiger, Werthaltige Abfälle: BMF vereinfacht die Anwendung des § 13b Abs. 2 Nr. 7 UStG, UStB 2011, 330-331
  • Weimann, Rüdiger, Weitere lesenswerte Beiträge, UStB 2011, 331


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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 9, Erscheinungstermin: 17. September 2011) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.
Aus der Gesetzgebung
  • Sechstes Verbrauchsteueränderungsgesetz in Kraft getreten S. 271
  • Zweite Verordnung zur Änderung steuerlicher Verordnungen S. 271

Die Rechtsprechung, die Sie kennen müssen!

  • Steuerbefreiung für innergemeinschaftliche Lieferungen
    BFH v. 4.5.2011 – XI R 10/09 S. 271
  • Leistungen an Mitglieder einer Seniorenwohngemeinschaft
    BFH v. 4.5.2011 – XI R 35/10 S. 273
  • Vorsteuervergütung im Regelbesteuerungsverfahren oder Vergütungsverfahren
    BFH v. 14.4.2011 – V R 14/10 S. 274
  • Vorlage: Anwendung der Ermächtigung 2004/290/EG bzgl. der Steuerschuldnerschaft bei Bauleistungen
    BFH v. 30.6.2011 – V R 37/10 S. 275
  • EUSt: Beendigung der truppenzollrechtlichen Verwendung
    FG Saarland v. 16.3.2011 – 2 K 1070/08 S. 276

Die Verwaltungsanweisungen, die Sie kennen müssen!

  • Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung
    BMF v. 6.7.2011 – IV D 3 - S 7179/09/10003 – DOK 2011/0530581 S. 278

Weitere Verwaltungsanweisungen in Kürze

  • Änderung der Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers durch JStG 2010 S. 279
  • Vereinfachung der elektronischen Rechnungsstellung S. 279
  • Ermäßigter Steuersatz für Umsätze mit Gehhilfe-Rollatoren S. 279

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Dr. Ingo Nordmeyer, RA/FASt/StB und Andreas Seeger, StB
    Umsatzsteuerliche Organschaft im NPO-Bereich – Erhöhte Anforderungen an die wirtschaftliche Eingliederung? S. 280
  • Ingo Heuel, RA/FASt/StB und Dirk Beyer, RA
    Selbstanzeige und Umsatzsteuer – ein Ritt auf der Rasierklinge? – Problemfeld der sog. Teilselbstanzeige im Bereich der Umsatzsteuer anhand von Praxisfällen S. 287

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

Dipl.-Finw. Holger Raudszus und Dipl.-Finw. Sven Wagner
Wechsel der Steuerschuldnerschaft: Leistungsaustausch mit auslandsansässigen Unternehmern – Praktische Hinweise für die Rechtslage seit dem 1.7.2010 S. 294

Literaturempfehlungen

  • Dipl.-Finw. Rüdiger Weimann
    Umsatzsteuer-Sonderprüfungen: Androhung von Verzögerungsgeld kein Verwaltungsakt S. 300
  • Zur (Nicht-)Steuerbarkeit von Bereitstellungsentgelten S. 301
  • Kfz-Werkstätten: Abrechnung von „TÜV-Abnahmen“ S. 302
  • Weitere lesenswerte Beiträge S. 303

EU-UStB Heft 3 / 2011

Editorial, EU-UStB 2011, 49

  • EuGH v. 28.6.2011 - Rs. C-218/10, Schlussantrag des Generalanwalts zur Personalgestellung und nationaler Sicherstellung der Gleichbehandlung, EU-UStB 2011, 51-52
  • EuGH v. 9.6.2011 - Rs. C-285/10, Keine Anwendung einer Mindestbemessungsgrundlage ohne Richtlinienermächtigung, EU-UStB 2011, 52-54
  • EuGH v. 28.7.2011 - Rs. C-106/10, Einbeziehung der Kfz-Zulassungssteuer in die Bemessungsgrundlage, EU-UStB 2011, 54-55
  • EuGH v. 14.7.2011 - Rs. C-464/10, Steuerbefreiungsvorschrift: Anwendung auf Kommissionsgeschäfte, EU-UStB 2011, 55-56
  • EuGH v. 28.7.2011 - Rs. C-350/10, Keine Steuerbefreiung für SWIFT-Leistungen, EU-UStB 2011, 56-58
  • EuGH v. 28.7.2011 - Rs. C-274/10, Erstattung von Vorsteuerüberhängen unter der Voraussetzung, der Bezahlung der Eingangsleistung, EU-UStB 2011, 58-59

Schwerpunktthema

  • Suliga, Pawel, Grenzüberschreitende USt-Organschaft, EU-UStB 2011, 60-63
    Die voranschreitende Globalisierung zwingt die Unternehmen zum Aufbau grenzüberschreitender Strukturen, die meistens in Form von Konzernen Gestalt finden. Solche Strukturen können rechtlich unabhängige Gesellschaften und/oder Zweigniederlassungen bilden. Mit der Einführung des Konzepts einer MwSt-Gruppe wurde den jeweiligen Mitgliedstaaten das Recht gegeben, auch solche Unternehmensstrukturen im nationalen Recht als einen einzigen Steuerpflichtigen zu behandeln. Der Beitrag zeigt die Voraussetzungen auf und wendet sich dann der Problematik bei grenzüberschreitenden Leistungsbeziehungen im Rahmen einer MwSt-Gruppe zu. Anhand eines Modells wird aufgezeigt, dass auch diese Dienstleistungen als nicht steuerbare Leistungen zu qualifizieren sein können.

Report aus Brüssel

  • Vellen, Michael, Neue bzw. geplante Richtlinien und Verordnungen, EU-UStB 2011, 64-67


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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 8, Erscheinungstermin: 17. August 2011) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Rechtsprechung

  • BFH v. 1.12.2011 - XI R 28/08, Voraussetzungen des Vorsteuerabzugs bei Anzahlungen, UStB 2011, 243-244
  • BFH v. 2.3.2011 - XI R 21/09, Umsatzsteuerfreiheit von Golfeinzelunterricht, UStB 2011, 244-245
  • BFH v. 2.3.2011 - XI R 65/07, Unternehmereigenschaft eines kommunalen Wasserbeschaffungsverbandes, UStB 2011, 245
  • BFH v. 4.5.2011 - XI R 44/08, Umsatzsteuerliche Behandlung einer Operninszenierung, UStB 2011, 246-247
  • BFH v. 17.2.2011 - V R 30/10, Keine Versagung der Steuerfreiheit bei i.g. Lieferungen aufgrund Einbindung in ein Karussell, UStB 2011, 247-248
  • BFH v. 2.3.2011 - XI R 25/09, Hochseeangelreisen als einheitliche Beförderungsleistung, UStB 2011, 248-249
  • BFH v. 30.3.2011 - XI R 12/08, Leistungsempfänger des TÜV, UStB 2011, 249-250
  • BFH v. 13.1.2011 - V R 43/09, Erlass von Vorsteuerberichtigungsbeträgen beim Übergang von der Regel- zur Durchschnittssatzbesteuerung, UStB 2011, 250-251

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 5.7.2011 - IV D 2 - S 7105/10/10001 – DOK 2011/0518308, Finanzielle Eingliederung bei Organschaft, UStB 2011, 252
  • BMF v. 7.7.2011 - IV D 2 - S 7300-b/09/10001 – DOK 2011/0468888, Vorsteuerabzug aus innergemeinschaftlichen Erwerben, UStB 2011, 252-253
  • BMF v. 22.6.2011 - IV D 2 - S 7303-b/10/10001:001 –DOK 2011/0467333, Vorsteuerabzug bei teilunternehmerisch genutzten Grundstücken, UStB 2011, 253-254

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Steuerbefreiung für Ausfuhrlieferungen im nichtkommerziellen Reiseverkehr, UStB 2011, 254-255
  • Wohlfart, Michaela, Umfang der Steuersatzermäßigung nach § 12 Abs. 2 Nr. 4 UStG, UStB 2011, 255
  • Wohlfart, Michaela, Neubekanntmachung des Vordruckmusters der Bescheinigung nach § 4 Nr. 7 Satz 5 UStG, UStB 2011, 255

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Zaumseil, Peter, Voraussetzungen des unberechtigten Steuerausweises nach § 14c Abs. 2 UStG vor dem Hintergrund der aktuellen BFH-Rechtsprechung, UStB 2011, 256-257
    Wer in einer Rechnung einen Steuerbetrag gesondert ausweist, obwohl er zum gesonderten Ausweis der Steuer nicht berechtigt ist, schuldet nach § 14c Abs. 2 Satz 1 UStG den ausgewiesenen Umsatzsteuerbetrag. Durch die jüngste Rechtsprechung des BFH wurde in diesem Zusammenhang zu den Anforderungen an die dabei zugrunde liegende Rechnung Stellung genommen. Hierzu ist die Frage zu untersuchen, welche konkreten Rechnungsmerkmale zu einer Gefährdung des Steueraufkommens und damit zum Eingreifen der Steuerschuld nach dieser Vorschrift führen.
  • Wenhardt, Christoph / Muth, Swetlana, Die innergemeinschaftliche Lieferung und der innergemeinschaftliche Erwerb im Lichte des Jahressteuergesetzes 2010, UStB 2011, 258-261
    Innergemeinschaftliche Lieferungen und innergemeinschaftliche Erwerbe spielen im steuerlichen Praxisalltag eine nicht zu unterschätzende Rolle. Das Jahressteuergesetz 2010 hat auch vor dieser Problematik nicht Halt gemacht. Ab 1.1.2011 gilt die Verwendung der Umsatzsteuer- Identifikationsnummer (USt-IdNr.) gegenüber dem Lieferanten als Verzichtserklärung. Der Erwerber muss die empfangene Leistung dann der Umsatzsteuer unterwerfen.Mit dem vorliegenden Beitrag soll – unter Berücksichtung der Änderungen durch das Jahressteuergesetz 2010 – ein praxisnaher Überblick sowohl über innergemeinschaftliche Lieferungen als auch über innergemeinschaftliche Erwerbe gegeben werden.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Weimann, Rüdiger, Umsatzsteuer-Voranmeldung 2011 – Umsatzsteuererklärung 2010, UStB 2011, 261-267
    Die Neuerungen zum 1.1.2011 hat der Autor an dieser Stelle bereits vorgestellt (UStB 2011, 56 u. 125). Der Gesetzgeber hat schon zum 1.7.2011 weiter nachgebessert und zur Bekämpfung des Umsatzsteuerbetrugs den Einzelfallkatalog zum Reverse Charge abermals aufgestockt. Weiter hat sich die Rechtsprechung zur Sondervorauszahlung und zur Zuordnung konkretisiert bzw. verschärft. Letztlich regelt ein neues BMF-Schreiben die Umsatzbesteuerung von “Sach-Anzahlungen“. Um überflüssige Doppelungen zu vermeiden, baut der Autor auf seinen Februar- und seinen April-Beitrag auf und beschränkt sich auf Aktualisierungen, Ergänzungen und Erläuterungen, soweit diese erforderlich erscheinen.

Literaturempfehlungen

  • Weimann, Rüdiger, Gestaltungen zur Umsatzsteuerminderung müssen nicht rechtsmissbräuchlich sein, UStB 2011, 267-268
  • Weimann, Rüdiger, Weitere lesenswerte Beiträge, UStB 2011, 268


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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 7, Erscheinungstermin: 17. Juli 2011) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Rechtsprechung

  • BFH v. 5.5.2011 - V R 51/10, Steuerfreiheit von Beratungsleistungen an eine Kapitalanlagegesellschaft, UStB 2011, 203-204
  • BFH v. 3.3.2011 - V R 23/10, Vorsteuerabzug aus Sanierung von Marktplatz (II), UStB 2011, 204-205
  • BFH v. 17.2.2011 - V R 39/09, Unberechtigter Steuerausweis nach § 14c UStG, UStB 2011, 205-206
  • BFH v. 30.3.2011 - XI R 30/09, Bindungswirkung der FA-Auskunft über die USt-Steuerfreiheit einer Tätigkeit, UStB 2011, 206-208
  • FG Münster v. 18.4.2011 - 15 V 111/11 U, Steuerpflicht für Umsätze von Privatkliniken europarechtswidrig?, UStB 2011, 208-209

Weitere Rechtsprechung

  • Wohlfart, Michaela, Vorsteuerberichtigung für Gebäudeteile aufgrund Einlage in ein Sonderbetriebsvermögen, UStB 2011, 209

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 8.6.2011 - IV D 2 - S 7100/08/10009:001 – DOK 2011/0413739, Übertragung immaterieller Wirtschaftsgüter als sonstige Leistung, UStB 2011, 209-210
  • BMF v. 10.6.2011 - IV D 3 - S 7117/11/10001 – DOK 2011/0478774, Ort der sonstigen Leistung, UStB 2011, 210-211

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Umsatzbesteuerung von Anzahlungen, UStB 2011, 211-212
  • Wohlfart, Michaela, Umfang der Steuerermäßigung nach § 12 Abs. 2 Nr. 7 Buchst. a UStG, UStB 2011, 212

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Henkel, H. Jürgen / Jorczyk, Volker M., Die Angelkreuzfahrt, UStB 2011, 212-216
    Dass die Beförderung von Personen mit Schiffen auf hoher See keine Umsatzbesteuerung auslösen soll, ist Finanzbeamten und Finanzrichtern häufig ebenso verdächtig wie die Beschränkung der Bemessungsgrundlage von Reiseleistungen auf die Marge. Weil Beförderungsleistungen nur steuerbar sind, soweit sie im Inland bewirkt werden (§ 3b Abs. 1 UStG), und Reiseleistungen im Drittlandsgebiet unbesteuert bleiben (§ 25 Abs. 2 UStG), wird immer wieder versucht, den Inhalt solcher Leistungen umzudeuten, um dann mit Hilfe von § 3a Abs. 1 UStG den Leistungsort von “sonstigen Leistungen eigener Art“ an den Unternehmensort im Inland zu verlagern. In beiden Fällen stellt sich – neben der Zuordnung zur Regel- oder Margenbesteuerung – die Frage, ob nach dem Kriterium der einheitlichen Leistung in Verbindung mit der Bestimmung von Haupt- und Nebenleistungen abweichende Beurteilungen in Betracht kommen. Nunmehr ist zu “Angelkreuzfahrten“ ein Revisionsverfahren (BFH-Az.: XI R 25/09) anhängig, das geeignet ist, Fragen dieser Art für eine Vielzahl vergleichbarer Sachverhalte zu beantworten.
  • Mann, Peter, Gutgläubigkeit beim Vorsteuerabzug nach § 15 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 UStG, UStB 2011, 216-223
    Der Vorsteuerabzug nach § 15 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 UStG setzt voraus, dass der Unternehmer eine Lieferung oder sonstige Leistung eines anderen Unternehmers empfängt. Die Leistung muss für sein eigenes Unternehmen bestimmt sein. Darüber hinaus muss er im Besitz einer Rechnung sein, die den Anforderungen der §§ 14, 14a UStG entspricht. Damit sind die Voraussetzungen für den Vorsteuerabzug aus Lieferungen und sonstigen Leistungen eigentlich klar definiert. Die Rechtsprechung ist gleichwohl in der jüngsten Vergangenheit über den reinen Wortlaut des Gesetzes hinaus gegangen. Sowohl nach der Rechtsprechung des EuGH als auch des BFH kann der Vorsteuerabzug von der Gutgläubigkeit des Leistungsempfängers abhängig sein. Insbesondere die Rechtsprechung des BFH hat sich dabei auf einzelne Fallgruppen beschränkt. Im folgenden Beitrag werden die Konstellationen, in denen es auf die Gutgläubigkeit des Leistungsempfängers für den Vorsteuerabzug ankommt näher beleuchtet. Exemplarisch wird dazu sowohl die Rechtsprechung des EuGH als auch des BFH zu den Einzelproblemen dargestellt.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Ransiek, Ulrich, Die unternehmerische Aktivität von Holdinggesellschaften (Teil III), UStB 2011, 223-238
    Hintergrund: Um sich in die komplizierte rechtliche Sachlage von Holdingstrukturen näher einarbeiten zu können, wird in diesem Beitrag lediglich ein Praxis-Beispiel vorgestellt. Der aus diesem Praxis-Beispiel resultierende Sachverhalt mündet dann in eine rechtliche Würdigung für die beteiligten Gesellschaften im Konzern mit dem Ergebnis, welche Rechtsfolgen aus dem vorgegebenen Sachverhalt zu ziehen sind.Folgende Gliederungspunkte wurden in den Teilen I u. II (UStB 4/2011, 110 ff.; UStB 6/2011, 192 ff.) behandelt: I. Einführung; II. Das Praxis-Beispiel; III. Umsatzsteuerliche Würdigung des Sachverhalts – Punkte III. 1. bis III. 9.

Literaturempfehlungen

  • Weimann, Rüdiger, Kreditorenprüfung: Keine Sicherheit durch “Unternehmerbescheinigung“?, UStB 2011, 238-239
  • Weimann, Rüdiger, Weitere lesenswerte Beiträge, UStB 2011, 239-240


...weitere Inhaltsverzeichnisse

In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 6, Erscheinungstermin: 17. Juni 2011) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Rechtsprechung

  • BFH v. 2.3.2011 - XI R 47/07, Steuerfreiheit der Umsätze eines Pflegedienstes, UStB 2011, 171-172
  • BFH v. 1.12.2010 - XI R 27/09, Ort der Leistung bei Rennservice für Motorradrennen, UStB 2011, 172-174
  • BFH v. 27.1.2011 - V R 21/09, Abgrenzung Unternehmereigenschaft von privater Sammeltätigkeit, UStB 2011, 174-175
  • BFH v. 3.3.2011 - V R 24/10, Haftungsvergütung des Komplementärs steuerpflichtig, UStB 2011, 175-176
  • BFH v. 9.12.2010 - V R 22/10, Masseverbindlichkeit bei Entgeltvereinnahmung durch Insolvenzverwalter, UStB 2011, 176-177

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 11.4.2011 - IV D 3 - S 7130/07/10008, Reihenfolge der Steuerbefreiungsnormen, UStB 2011, 177-178

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Unternehmereigenschaft des geschäftsführenden Komplementärs einer KG, UStB 2011, 178

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Becker, Felix, Neue Durchführungsverordnung zur Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie ab 1.7.2011 (Teil II), UStB 2011, 179-186
    Der Rat der Europäischen Union hat mit der Durchführungsverordnung Nr. 282/2011 am 15.3.2011 einen Rechtsakt erlassen, der verbindlich für alle Mitgliedstaaten ab dem 1.7.2011 einen einheitlichen Auslegungsrahmen bestimmter Rechtsvorschriften der Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie 2006/112/EG (MwStSystRL) vorgibt. Hierdurch werden insbesondere einheitliche Anwendungsregeln im Bereich der ab dem 1.1.2010 geänderten Ortbestimmungen bei Dienstleistungen geschaffen. Aufgrund der Verordnung Nr. 282/2011 werden sich auch Auswirkungen auf die durch das UStG und den UStAE vorgegebene deutsche Rechtspraxis ergeben. Allerdings ist durch die Verordnung Nr. 282/2011 nicht jede Praxisfrage geklärt worden. (Fortsetzung des Beitrages aus Heft 5/2011).Folgende Gliederungspunkte wurden in der Ausgabe 5/2011 behandelt: I. Einleitung; II. Status des Dienstleistungsempfängers; III. Anknüpfungspunkte.
  • Trinks, Matthias, Neue Durchführungsverordnung zur Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie ab 1.7.2011, UStB 2011, 187-192
    Am 15.3.2011 wurde eine neue Durchführungsverordnung zur MwStSystRL beschlossen. Die Neufassung wurde insbesondere genutzt, um im Zusammenhang mit dem Mehrwertsteuerpaket 2010 stehende Begrifflichkeiten zu definieren. Mit diesen Aspekten befasst sich der Aufsatz von im gleichen Heft. Darüber hinaus finden sich in der Durchführungsverordnung auch einige weitere Neuregelungen, mit denen sich der vorliegende Beitrag beschäftigt. Die Änderungen treten mit überwiegender Wirkung zum 1.7.2011 in Kraft.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Ransiek, Ulrich, Die unternehmerische Aktivität von Holdinggesellschaften (Teil II), UStB 2011, 192-198
    Hintergrund: Um sich in die komplizierte rechtliche Sachlage von Holdingstrukturen näher einarbeiten zu können, wird in diesem Beitrag lediglich ein Praxis-Beispiel vorgestellt. Der aus diesem Praxis-Beispiel resultierende Sachverhalt mündet dann in eine rechtliche Würdigung für die beteiligten Gesellschaften im Konzern mit dem Ergebnis, welche Rechtsfolgen aus dem vorgegebenen Sachverhalt zu ziehen sind.Folgende Gliederungspunkte wurden in Teil I (UStB 4/2011, 110 ff.) behandelt: I. Einführung; II. Das Praxis-Beispiel; III. Umsatzsteuerliche Würdigung des Sachverhalts – Punkte III. 1. bis III. 6..

Literaturempfehlungen

  • Weimann, Rüdiger, § 13b UStG bei der Lieferung werthaltiger Abfallstoffe, UStB 2011, 198-200
  • Weimann, Rüdiger, Weitere lesenswerte Beiträge, UStB 2011, 200

 

Editorial, EUUStB 2011, 25

  • EuGH v. 10.3.2011 - Rs. C-497/09, Rs. C-499/09, Rs. C-501/09, Rs. C-502/09, Abgabe von Speisen zum sofortigen Verzehr als steuersatzbegünstigte Lieferumsätze, EUUStB 2011, 27-28
  • EuGH v. 12.5.2011 - Rs. C-453/09, Ermäßigter Steuersatz – Lieferungen, Einfuhren und innergemeinschaftliche Erwerbe von Pferden, EUUStB 2011, 28-30
  • EuGH v. 12.5.2011 - Rs. C-107/10, Vorsteuerabzug – Behandlung der Erstattung von Vorsteuerüberhängen in den EU-Mitgliedstaaten, EUUStB 2011, 30-32

Schwerpunktthema

  • Friedrich-Vache, Heidi, Umsatzsteuerliche Behandlung des Share Deal, EUUStB 2011, 33-39
    Seit jeher war der Vorsteuerabzug für Eingangsleistungen, die im Rahmen steuerbarer und steuerfreier Ausgangsumsätze bezogen wurden, nicht möglich (vgl. Schlussanträge v. 13.4.2000 – Rs. C-408/98 – Abbey National, Rz. 35). Hier blieb es bislang bei einer Kostenzuordnung nach einem fingierten, durch den inhaltlichen Bezug “objektiven“ Kausalzusammenhang mit der Anteilsveräußerung (besonders deutlich EuGH v. 8.6.2000 – Rs. C-98/98 – Midland Bank, HFR 2000, 684, Rz. 20). Ausgangsseitig erbrachte der Veräußerer einer Beteiligung bisher durch die Veräußerung entweder einen nicht-steuerbaren Umsatz, sofern die Beteiligung im nicht-unternehmerischen Bereich erworben und gehalten wurde, oder – wie erwähnt – einen steuerbaren und steuerfreien Ausgangsumsatz mit Ausschluss des Vorsteuerabzugs, wenn die Beteiligung ausnahmsweise dem unternehmerischen Bereich des Veräußerers zugeordnet war (und aus materiellen oder praktischen Gesichtspunkten keine Option zur Steuerpflicht möglich war). Diese ausgangsseitige Qualifikation wurde vom EuGH nun um die nicht-steuerbare Geschäftsveräußerung im Ganzen erweitert und sieht zudem entsprechende Folgen für den Vorsteuerabzug bezüglich den mit der Transaktion verbundenen Eingangsleistungen vor.

Report aus Brüssel

  • Vellen, Michael, Neue bzw. geplante Richtlinien und Verordnungen, EUUStB 2011, 40-46


...weitere Inhaltsverzeichnisse

In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 5, Erscheinungstermin: 17. Mai 2011) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Rechtsprechung

  • BFH v. 12.1.2011 - XI R 9/08, Vorsteuerabzug bei GmbH aus Gebäudeerrichtung durch private Nutzung durch Gesellschafter-Geschäftsführer?, UStB 2011, 135-136
  • BFH v. 1.12.2010 - XI R 43/08, Voraussetzungen einer finanziellen Eingliederung bei einer umsatzsteuerlichen Organgesellschaft, UStB 2011, 136-137
  • BFH v. 10.11.2010 - V R 27/09, Steuerbefreiung gem. § 4 Nr. 3 UStG der Tätigkeit einer Kontrollgesellschaft, UStB 2011, 137-138
  • BFH v. 1.12.2010 - XI R 46/08, Umsatzsteuerbefreiung für Leistungen eines Vereins für soziale Hilfsdienste, UStB 2011, 138-139
  • BFH v. 7.10.2010 - V R 4/10, Beschränkte Anwendung der Mindestbemessungsgrundlage, UStB 2011, 139-140
  • BFH v. 1.9.2010 - V R 32/09, Bemessungsgrundlage bei Geldspielautomatenumsätzen, UStB 2011, 140-141
  • BFH v. 13.1.2011 - V R 65/09, Keine landwirtschaftliche Durchschnittssatzbesteuerung für Pensionspferdehaltung, UStB 2011, 141

Weitere Rechtsprechung

  • Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerbarkeit von Provisionserlösen aus Mitgliederwerbung, UStB 2011, 141-142

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 4.2.2011 - IV D 3 - S 7279/10/10006, Wechsel der Steuerschuldnerschaft, UStB 2011, 142-143
  • BMF v. 7.4.2011 - IV D 3 - S 7174/10/10002, Umsatzsteuerbefreiung nach § 4 Nr. 17 Buchst. b UStG bei Krankentransport, UStB 2011, 143-144

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Umsatzsteuerbefreiung für die Verwaltung von Versorgungseinrichtungen, UStB 2011, 144

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Becker, Felix, Neue Durchführungsverordnung zur Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie ab 1.7.2011 (Teil I), UStB 2011, 144-157
    Der Rat der Europäischen Union hat mit der Durchführungsverordnung Nr. 282/2011 am 15.3.2011 einen Rechtsakt erlassen, der verbindlich für alle Mitgliedstaaten ab dem 1.7.2011 einen einheitlichen Auslegungsrahmen bestimmter Rechtsvorschriften der Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie 2006/112/EG (MwStSystRL) vorgibt.Hierdurch werden insbesondere einheitliche Anwendungsregeln im Bereich der ab dem 1.1.2010 geänderten Ortbestimmungen bei Dienstleistungen geschaffen. Aufgrund der Verordnung Nr. 282/2011 werden sich auch Auswirkungen auf die durch das UStG und den UStAE vorgegebene deutsche Rechtspraxis ergeben. Allerdings ist durch die Verordnung Nr. 282/2011 nicht jede Praxisfrage geklärt worden.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Plikat, Marc R., Ist die Umsatzsteuer beim Wechselspiel Sachbezug und unentgeltliche Wertabgabe im Umbruch? – Aktuelle Urteile aus dem Lohn- und Umsatzsteuerbereich, UStB 2011, 158-165
    Die Umsatzsteuer ist eine eigene Disziplin, und der steuerliche Berater kann sich auf die Umsatzsteuer spezialisieren, ohne detailliertes Wissen in anderen Steuerrechtsgebieten zu haben. Nichtsdestotrotz hat die Umsatzsteuer viele Berührungspunkte zu anderen Steuerarten. Dieses zeigt sich z.B. in der Praxis immer wieder während Lohnsteuer-Außenprüfungen, die oft signifikante Feststellungen auch zur Umsatzsteuer haben. In der jüngeren Vergangenheit sind drei bemerkenswerte Urteile auf dem Gebiet der Lohnsteuer ergangen, die Auswirkungen auf die Umsatzsteuer haben. Außerdem erläutert dieser Artikel “bahnbrechende“ BFH-Urteile zur Umsatzsteuer und möchte so insgesamt nachvollziehbar zeigen, dass in Deutschland der Bereich “Sachbezüge und Umsatzsteuer“ im Umbruch ist.

Literaturempfehlungen

  • Weimann, Rüdiger, Neuregelung des Leistungsortes für kulturelle, künstlerische u.Ä. Leistungen sowie Messen und Ausstellungen, UStB 2011, 166-167
  • Weimann, Rüdiger, Weitere lesenswerte Beiträge, UStB 2011, 167-168


...weitere Inhaltsverzeichnisse

In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 4, Erscheinungstermin: 17. April 2011) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Rechtsprechung

  • BFH v. 9.12.2010 - V 17/10, Kein Vorsteuerabzug bei Betriebsausflug, UStB 2011, 99-100
  • BFH v. 13.1.2011 - V R 12/08, Kein Vorsteuerabzug bei Zuwendung von Erschließungsanlagen, UStB 2011, 100-101
  • BFH v. 27.1.2011 - V 38/09, Restriktives Verständnis des BFH zum Vorsteuerabzug bei Beteiligungsverkauf, UStB 2011, 101-102
  • BFH v. 28.10.2010 - V R 9/10, Behandlung der Vermögensverwaltung durch Banken, UStB 2011, 103-104
  • BFH v. 28.10.2010 - V R 7/10, Keine Steuerschuld einer Organgesellschaft aufgrund Rechnungserteilung an Organträger, UStB 2011, 104-105

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 4.2.2011 - IV D 3 - S 7117/10/10006, Ort der sonstigen Leistung, UStB 2011, 105-106

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Keydel, Dennis / Gohlke, Maik, Grenzüberschreitende Grundstücksumsätze, UStB 2011, 106-109
    Die Änderung des Ortes der sonstigen Leistung in 2010 hat für grenzüberschreitend tätige Unternehmer viele Erleichterungen gebracht. So muss nicht mehr geprüft werden, ob eine Leistung nach jeweiligem nationalen Recht tatsächlich als Katalogleistung angesehen wird. Allerdings gilt der neue Grundsatz für Leistungen von einem Unternehmer an einen Unternehmer nicht uneingeschränkt. Wie in der Mehrwertsteuersystemrichtlinie und deren Umsetzung in nationales Recht “üblich“, gibt es fast keine Regel ohne Ausnahme. Der Artikel befasst sich mit Fragen zu grenzüberschreitenden Grundstücksumsätzen und damit zusammenhängenden Problemen mit Fokus auf die Europäische Union.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Ransiek, Ulrich, Die unternehmerische Aktivität von Holdinggesellschaften (Teil I), UStB 2011, 110-124
    Um sich in die komplizierte rechtliche Sachlage von Holdingstrukturen näher einarbeiten zu können, wird in diesem Beitrag lediglich ein Praxis-Beispiel vorgestellt. Der aus diesem Praxis-Beispiel resultierende Sachverhalt mündet dann in eine rechtliche Würdigung für die beteiligten Gesellschaften im Konzern mit dem Ergebnis, welche Rechtsfolgen aus dem vorgegebenen Sachverhalt zu ziehen sind.
  • Weimann, Rüdiger, Die Umsatzsteuererklärung 2010, UStB 2011, 125-128
    Das Wesentliche zur Umsatzsteuererklärung hat der Autor an dieser Stelle bereits umfassend vorgestellt: zur Umsatzsteuererklärung 2009 vgl. UStB 2010, 52; zur USt-Erklärung 2008 vgl. UStB 2009, 76; zur USt-Erklärung 2007 vgl. UStB 2008, 121 und zur Umsatzsteuererklärung 2006 vgl. UStB 2007, 80 u. 111.Um überflüssige Doppelungen zu vermeiden, baut der Autor auf diese Beiträge auf und beschränkt sich auf Aktualisierungen und Ergänzungen, soweit diese erforderlich sind.

Literaturempfehlungen

  • Weimann, Rüdiger, Veräußerung ererbter Unternehmensgüter durch selbst nicht unternehmerisch tätige Erben, UStB 2011, 129-131
  • Weimann, Rüdiger, Weitere lesenswerte Beiträge, UStB 2011, 131


...weitere Inhaltsverzeichnisse

In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 3, Erscheinungstermin: 17. März 2011) und der Ausgabe 1 / 2011 des EUUStB lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Rechtsprechung

  • BFH v. 7.10.2010 - V R 12/10, Steuerbefreiung bei Seminarleistungen, UStB 2011, 67-68
  • FG Münster v. 7.12.2010 - 15 K 2529/07 U, Steuerbarkeit eines Wettbewerbsverbots bei Unternehmenskauf, UStB 2011, 68-70
  • BFH v. 26.8.2010 - V R 5/08, Umsatzsteuerfreie Leistungen durch Privatkliniken, UStB 2011, 70-71
  • BFH v. 7.12.2010 - VIII R 54/07, Ertragsteuerrechtliche Behandlung der USt i.R.d. 1-%-Regelung, UStB 2011, 71-72
  • FG Niedersachsen v. 7.5.2010 - 16 K 189/09, Zuordnungsentscheidung in der ersten USt-Voranmeldung dokumentieren, UStB 2011, 73
  • BFH v. 5.8.2010 - V R 54/09, Verwaltung von Sporthallen, UStB 2011, 73-74
  • FG Rheinland-Pfalz v. 23.9.2010 - 6 K 2089/10, Rückwirkung der Rechnungsberichtigung, UStB 2011, 74-76

Weitere Rechtsprechung

  • Wohlfart, Michaela, Steuerfreie Verpachtung eines Grundstücks mit aufstehenden Obstbäumen, UStB 2011, 76
  • Wohlfart, Michaela, Vorsteuerabzug aus Billigkeitsgründen, UStB 2011, 76
  • Wohlfart, Michaela, Keine Änderung des Entgelts aufgrund Abtretung – Uneinbringlichkeit einer Forderung, UStB 2011, 76-77
  • Wohlfart, Michaela, Berichtigungsobjekt nach § 44 Abs. 1 UStDV, UStB 2011, 77
  • Wohlfart, Michaela, Beförderung durch einen Skilift in einer geschlossenen Hallenanlage, UStB 2011, 77-78

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 4.1.2011 - IV D 3 - S 7279/10/10004, Bescheinigung bei Gebäudereinigungsleistungen, UStB 2011, 78-79
  • BMF v. 21.12.2010 - IV D 3 – S 7340/0:003 – DOK 2010/1027930, Elektronische Übermittlung der Umsatzsteuererklärung, UStB 2011, 79-80

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Elektronische Übermittlung d. Antrags auf Dauerfristverlängerung und der Sondervorauszahlung, UStB 2011, 80

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Pump, Hermann / Fittkau, Herbert, Wie kann der Vorsteuerabzug der Sozietät gesichert werden?, UStB 2011, 80-89
    Eine vorbildliche Steuerberatung muss die umsatzsteuerlichen Besonderheiten der Sozietät beachten. Der wirtschaftliche Erfolg der Sozietät wird entscheidend in der Gründungsphase geprägt, weil bereits in dieser Zeit die wesentlichen Ursachen zum Verlust der Vorsteuer gesetzt werden können. Jede Sozietät wird mit hoher Wahrscheinlichkeit bei einer Außenprüfung steuerlich geprüft. Diese Prüfung betrifft auch die Vorsteuer. Das bietet sich an, wenn sie hohe Vorsteuern geltend macht, kann aber auch als Regelprüfung erfolgen. Es entstehen an sich vermeidbare Mehrsteuern, wenn die Sozii nicht an die Umsatzsteuer gedacht haben. Mancher umsatzsteuerliche Fehler ist durch die besonderen privaten Interessen der Sozii erklärlich. Die Zurechnung der von der Sozietät getätigten Umsätze zur Sozietät und nicht zu den Sozii weicht vom Einkommensteuerrecht ab. Sie ist grundlegend für die richtige umsatzsteuerliche Behandlung der Sozietät (, Die GbR im Umsatzsteuerrecht, 40; , Umsatzsteuerliche Probleme bei Anwalts- und Notarkooperationen, ZAP Fach 20, 361 Tz. I 2). Wegen der zahlreichen Streitigkeiten um den Vorsteuerabzug der Sozietät erscheint es geboten, die Fehlerquellen und insbesondere die Möglichkeiten zur Vermeidung derartiger Fehler darzustellen.

Gestaltungshinweise zur Steueroptimierung

  • Plikat, Marc R., Umsatzsteuerliche Konsequenzen eigen- und fremdbewirtschafteter Kantinen, UStB 2011, 89-90
    Zur Frage der lohnsteuerlichen Behandlung der an Arbeitnehmer gewährten Mahlzeiten ab dem Kalenderjahr 2011.

Literaturempfehlungen

  • Weimann, Rüdiger, Endrechnungen nach Anzahlungsversteuerung: Vorsicht vor teuren Abrechnungsfehlern, UStB 2011, 90-91
  • Weimann, Rüdiger, Sortenwechsel als sonstige Leistung u. Anforderungen an den Nachweis der Ansässigkeit im Ausland, UStB 2011, 91-92
  • Weimann, Rüdiger, Weitere lesenswerte Beiträge, UStB 2011, 92-93

 

Inhaltsverzeichnis EU-UStB Heft 1 / 2011

  • Editorial, EUUStB 2011, 1
  • EuGH v. 16.12.2010 - Rs. C-270/09, Zeitpunkt, Ort und Steuerpflicht einer Leistung im Zusammenhang mit Timesharing, EUUStB 2011, 3-4
  • EuGH v. 22.12.2010 - Rs. C-277/09, Rechtsmissbrauch bei bewusster Ausnutzung unterschiedlicher Umsetzungen der Richtlinie in Mitgliedstaaten?, EUUStB 2011, 4-5
  • EuGH v. 22.12.2010 - Rs. C-103/09, Keine rechtsmissbräuchliche Gestaltung des Leasings von Gegenständen über eine Konzerngesellschaft, EUUStB 2011, 5-7
  • EuGH v. 7.12.2010 - Rs. C-285/09, Steuerpflicht einer innergemeinschaftlichen Lieferung bei Verschleierung des wahren Abnehmers, EUUStB 2011, 7-9
  • EuGH v. 18.11.2010 - Rs. C-84/09, Ort eines innergemeinschaftlichen Erwerbs, EUUStB 2011, 9-10
  • EuGH v. 16.12.2010 - Rs. C-430/09, Zurechnung der warenbewegten Lieferung beim Reihengeschäft, EUUStB 2011, 10-12
  • EuGH v. 22.12.2010 - Rs. C-433/09, Einbeziehung der Normverbrauchsabgabe in die Besteuerungsgrundlage der Fahrzeuglieferung, EUUStB 2011, 12-13
  • EuGH v. 2.12.2010 - Rs. C-276/09, Steuerfreie Überweisungsleistung oder unselbständige Nebenleistung einer Telekommunikationsleistung?, EUUStB 2011, 13-14
  • EuGH v. 27.1.2011 - Rs. C-489/09, Einmalige Steuererhebung bei Tabakwaren im Zeitpunkt der Herstellung, EUUStB 2011, 14-15
  • EuGH v. 9.12.2010 - Rs. C-31/10, Isolierter Verkauf von Opernkarten durch ein Reisebüro keine Reiseleistung i.S.d. § 25 UStG, EUUStB 2011, 15-17
  • EuGH v. 22.12.2010 - Rs. C-116/10, Keine Steuerbefreiung für die Überlassung einer Yacht zu Hochseevergnügungsreisen, EUUStB 2011, 17-19
  • EuGH v. 18.11.2010 - Rs. C-156/09, Steuerbefreiung für der Reimplantation dienender Dienstleistungen körpereigener Knorpelzellen, EUUStB 2011, 19-20
  • EuGH v. 22.12.2010 - Rs. C-438/09, Rechnungsanforderungen für den Vorsteuerabzug, EUUStB 2011, 20

Report aus Brüssel

  • Vellen, Michael, Neue bzw. geplante Richtlinien und Verordnungen, EUUStB 2011, 21-23


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In der aktuellen Ausgabe des UStB (Heft 1, Erscheinungstermin: 17. Januar 2011) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aus der Gesetzgebung

  • Wohlfart, Michaela, Jahressteuergesetz 2010 verkündet, UStB 2011, 3-4

Rechtsprechung

  • BFH v. 8.9.2010 - XI R 31/08, Kein Vorsteuerabzug für Erstellung der einheitlich und gesonderten Gewinnfeststellung, UStB 2011, 4-5
  • BFH v. 2.9.2010 - V R 55/09, Kein Vorsteuerabzug bei fehlender oder unzutreffender Steuernummer, UStB 2011, 5
  • BFH v. 16.9.2010 - V R 57/09, Änderung bestandskräftiger USt-Bescheide bei nachträglich festgestellter fehlerhafter Umsetzung d. EU-Rechts, UStB 2011, 5-7
  • BFH v. 22.7.2010 - V R 14/09, Lieferung von Erschließungsanlagen an eine Gemeinde, UStB 2011, 7-8
  • BFH v. 22.7.2010 - V R 4/09, Anwendung der Istversteuerung, UStB 2011, 8-9
  • BGH v. 28.7.2010 - 1 StR 332/10, Versuchte Umsatzsteuerhinterziehung “in großem Ausmaß“, UStB 2011, 9-10

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 1.12.2010 - IV D 3 - S 7179/09/10003, Umsatzsteuerbefreiung nach § 4 Nr. 21 UStG, UStB 2011, 10-11

Weitere Verwaltungsanweisungen

  • Wohlfart, Michaela, Ermäßigter Steuersatz für Umsätze mit Sammlermünzen, UStB 2011, 11-12

Mustergültige Lösungen von Praxisfällen

  • Wagner, Sven / Raudszus, Holger, Der neue Umsatzsteuer-Anwendungserlass, UStB 2011, 12-23
  • Meurer, Thomas, Änderungen des Umsatzsteuergesetzes durch das Jahressteuergesetz 2010 (Teil 1), UStB 2011, 23-28

Literaturempfehlungen

  • Weimann, Rüdiger, Verwertung von Sicherungsgut, UStB 2011, 29-31
  • Weimann, Rüdiger, Weitere lesenswerte Beiträge, UStB 2011, 31


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